57 research outputs found

    Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1952

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    Hauptherausgeber: Hans-Peter Schwarz ; Mitherausgeber: Helga Haftendorn, Klaus Hildebrand, Werner Link, Horst Möller und Rudolf Morsey ; Wissenschaftlicher Leiter: Rainer Blasius ; Bearbeiter: Martin Koopmann, Joachim WintzerDie Integration der Bundesrepublik Deutschland in die westliche Staatengemeinschaft war ein langwieriger Prozeß. Im Jahr 1952 wurden dazu wichtige Weichenstellungen getroffen, die in der Edition "Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1952" anhand von 253 Dokumenten dargestellt werden. Geheime Verschlußsachen werden der Öffentlichkeit zum ersten Mal zugänglich gemacht. Wichtige Themen sind u.a. der Generalvertrag und der Vertrag über die Europäische Verteidigungsgemeinschaft, die Stalin-Noten und das Wiedergutmachungsabkommen mit Israel

    Diverse Differenzen Perspektiven auf Diversitätsbewusste (Sozial-)Pädagogik und Bildung Festschrift für Rudolf Leiprecht

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    Prof. Dr. Rudolf Leiprecht hat den Ansatz einer diversitätsbewussten Sozialen Arbeit maßgeblich beeinflusst, modelliert und konstituiert. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten seiner wissenschaftlichen Forschungs- und Lehrtätigkeit zählen u. a. Intersektionalität und Diskriminierung (vor allem bezogen auf Race, Class, Gender), Erinnerungspädagogik, Rechtsextremismus in pädagogischen Handlungsfeldern sowie Differenz- und Anerkennungsverhältnisse in der Migrationsgesellschaft. Die Beiträge dieser Festschrift zu seinen Ehren behandeln diversitätsrelevante Fragestellungen, die an die Arbeit von Rudolf Leiprecht anknüpfen, spezifische Aspekte aufgreifen und neue ergänzen. Verbunden durch eine macht- und ungleichheitskritische Perspektive werfen die Autor*innen diversitätsbewusste Blicke auf Theorie-Praxis-Verhältnisse in unterschiedlichen Handlungsfeldern und stellen die Bedeutung von Sichtbarkeit, Anerkennung und Solidarität für eine diversitätsbewusste Pädagogik heraus

    Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1971

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    Hauptherausgeber: Hans-Peter Schwarz ; Mitherausgeber: Helga Haftendorn, Klaus Hildebrand, Werner Link, Horst Möller und Rudolf Morsey ; Wissenschaftliche Leiterin: Ilse Dorothee Pautsch ; Bearbeiter: Martin Koopmann, Matthias Peter, Daniela TaschlerIm September 1971 reiste Bundeskanzler Brandt in die UdSSR. Die Gespräche mit Generalsekretär Breschnew auf der Krim, die von den Westmächten nicht ohne Misstrauen beobachtet wurden, markierten einen weiteren wichtigen Schritt in der Ausgestaltung der bilateralen Beziehungen ein Jahr nach Unterzeichnung des Moskauer Vertrags. Unversehens wurde der Kanzler jedoch mit dem sowjetischen Junktim zwischen der Ratifizierung des Moskauer Vertrags durch den Bundestag und der Unterzeichnung des Schlußprotokolls zu dem wenige Tage zuvor geschlossenen Vier-Mächte-Abkommen über Berlin konfrontiert. Damit drohte die in den Bonner Parteien ohnehin schon umstrittene Zustimmung zu den Ostverträgen noch schwieriger zu werden. Zudem konnten ohne eine Berlin-Regelung die Vorbereitungen für die Europäische Sicherheitskonferenz, auf die die Staaten des Warschauer Pakts, aber auch einige NATO-Partner zunehmend drängten, nicht beginnen. Darüber hinaus musste auch im Verhältnis beider deutscher Staaten zueinander ein Modus vivendi gefunden werden. In langwierigen Verhandlungen gelang es den Staatssekretären Bahr und Kohl mit dem Abkommen über den Transitverkehr von und nach Berlin (West), das am 17. Dezember unterzeichnet wurde, einen ersten Schritt in diese Richtung zu unternehmen. Die Bemühungen der DDR um internationale Anerkennung bildeten einen weiteren Schwerpunkt des Jahres 1971. Daneben brachte es mit dem EG-Beitritt Großbritanniens den Durchbruch in den langjährigen Bemühungen um eine Erweiterung der Gemeinschaften. Demgegenüber wurden die transatlantischen Beziehungen durch die Annäherung der USA an die Volksrepublik China sowie Diskussionen um eine Lastenteilung innerhalb der NATO und den Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems vor neue Herausforderungen gestellt. Die Neuregelung der Beziehungen zu den arabischen Staaten bei gleichzeitiger Wahrung deutschlandpolitischer Interessen und ohne Gefährdung der Beziehungen zu Israel stellte einen wichtigen Aspekt der Bonner Außenpolitik dar. Die Israel-Reise Außenminister Scheels und die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zu Algerien und zum Sudan bildeten hierbei wichtige Stationen. Einen fundierten Überblick zu diesen und weiteren Themen bieten die 454 Dokumente des Jahresbandes 1971 der "Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland"

    Analysis of autophagy-related proteins in trypanosomes and the formation of in vivo-crystals

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    Die afrikanische Schlafkrankheit ist trotz jahrzehntelanger Bemühungen zur Bekämpfung der Parasiten nach wie vor eine existenzielle Bedrohung für die Menschen und Nutztiere der betroffenen Regionen in Afrika. Aktuell verfügbare Therapiemöglichkeiten basieren auf veralteten Medikamenten, welche eine hohe Toxizität aufweisen und für die betroffene Bevölkerung nicht bezahlbar sind. Neue, effektive und bezahlbare Medikamente sind dringend nötig, auch als Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen der betroffenen Menschen. Ein Ansatzpunkt ist der Eingriff in die für das Überleben des Parasiten essentielle Differenzierung während seines Lebenszyklus, bei welcher autophagische Prozesse eine große Rolle spielen. Über die Rolle der Autophagie bei Trypanosomen ist bisher wenig bekannt, aber genomische Untersuchungen legen nahe, dass Trypanosomen eine primitivere Form der Autophagie, verglichen mit den höheren Eukaryonten, aufweisen. Nähere Untersuchungen der beteiligten Proteine können einen notwendigen Beitrag zum Verständnis dieses für den Parasiten kritischen Prozesses darstellen. Im Rahmen dieser Arbeit wurde die Kristallstruktur von ATG8 aus Trypanosoma brucei (TbATG8), ein wichtiges ubiquitin-ähnliches Markerprotein für autophagische Prozesse, bestimmt. Die Struktur von TbATG8 bildet eine charakteristische Ubiquitin-Faltung aus und zeigt insgesamt eine große Ähnlichkeit zu den bekannten Strukturen der Ubiquitin-like modifier (Ubl) aus höheren Eukaryonten, was darauf hindeutet, dass dieser Teil der Autophagie in struktureller Hinsicht bereits in diesen evolutionsgeschichtlich sehr alten Einzellern konserviert vorliegt. Mit dieser ersten Struktur eines Autophagieproteins aus Protozoen wurden ferner Interaktionsmöglichkeiten mit der zugehörigen Protease TbATG4 untersucht. Auch hier ergab sich, dass eine ähnliche Komplexbildung aus TbATG8 und TbATG4, wie in den höheren Eukaryonten, möglich ist. Dennoch weisen die homologen ATG4-Proteine gegenüber dem humanen ATG4 eine Deletion eines Sequenzbereichs auf, welche für die Entwicklung z.B eines Inhibitors interessant sein kann. Für die Autophagie ebenfalls relevant sind die lysosomalen Proteasen, denen neben der Prozessierung autophagierelevanter Proteine, hauptsächlich beim Abbau des Zellmaterials eine große Bedeutung zukommt. Besonders interessant für die Entwicklung von Inhibitoren ist hier das cathepsin-B like protein aus Trypanosoma brucei (TbCatB), eine Cysteinprotease welche essenziell für das Überleben des Erregers im Blut des Menschen ist. Im Rahmen dieser Arbeit wurde das Protein zunächst im bakteriellen Expressionsystem E.coli exprimiert, wobei trotz verschiedener Proteinkonstrukte auf diesem Wege nicht ausreichend lösliches rekombinantes Protein gewonnen werden konnte. Daher wurde das Protein anschließend mit dem eukaryotischen Baculovirus-Expressionssystem in SF9-Insektenzellen exprimiert. Bei der Überexpression der Preproform von TbCatB zeigten nadelförmige Mikrostrukturen innerhalb der Insektenzellen, welche im Folgenden als Proteinkristalle identifiziert werden konnten. Durch elektronenmikroskopische Untersuchungen konnte die Morphologie und Lokalisation näher bestimmt werden. Die Kristalle ließen sich in ersten Pilotexperimenten nicht direkt für eine Strukturaufklärung mit Synchrotonstrahlung verwenden und so wurde eine Methode entwickelt, die Kristalle aufzureinigen und zu resolubilisieren. Für das resolubilisierte Protein konnte eine Cathepsin B-Aktivität nachgewiesen werden. Außerdem konnte gezeigt werden, dass die Kristalle das rekombinante TbCatB in zwei Formen unterschiedlicher Glykosylierung enthalten. Enzymatisch deglykosyliertes Protein konnte anschließend erfolgreich für eine Rekristallisierung und Strukturaufklärung eingesetzt werden. Die Struktur von TbCatB zeigt im Vergleich zum humanen Cathepsin B Unterschiede im Bereich der Bindetasche und kann daher verwendet werden, um die Spezifität von Inhibitoren zu verbessern. In einem weiteren Experiment konnte anhand von TbIMPDH gezeigt werden, dass die in dieser Arbeit untersuchte neue Form intrazellulärer Kristallbildung nicht nur auf ein Protein beschränkt ist, und auch Proteine anderer Funktion und Lokalisierung solche in vivo-Kristalle in Insektenzellen bilden können.Human african sleeping sickness (HAT) represents still a major threat to many people and cattle in Africa today, despite much effort has been made in fighting the causative parasites, the trypanosomes. The current therapies are based on outdated and toxic compounds which are not affordable for the affected people. There is a need for new effective and low-cost compounds also as a contribution to improve the social and economical conditions for the african people.Interference with differentiation and closely linked autophagic processes which are essential for the survival of the parasite could represent a new starting point to fight the disease. Autophagy in trypanosomes is poorly understood up to now, though genomic analysis point towards a rudimentary type of autophagie compared to higher eukaryotes. Further investigation of the relevant proteins could lead to a better understanding of this critical process. During this investigation the crystal stucture of ATG8 from Trypanosoma brucei (TbATG8), an important ubiquitin-like markerprotein for autophagic processes could be determined. The structure shows a characteristic ubiquitin-folding and generally exhibit high similiarity to structures of the ubiquitin-like modifiers (ubl) from higher eukaryotes which indicates structural conservation of this part of autophagy in these ancient unicellular organism. Due to its characteristic folding, it should readily bind to TbATG4.1 for being processed. This presumption was tested by molecular modeling approaches, docking TbATG8B to a homology model of TbATG4.1. Although exchanges of several amino acids are evident from sequence comparisons, the overall structure seems very much alike and the necessary catalytic triad (C-D-H) is well conserved in TbATG4.1. Thus membrane formation during appearance of the autophagic bodies seems very similar in trypanosomes and their higher eukaryotic counterpart. Cysteine proteases and their function for protein degradation in the lysosomes possess also significant relevance for autophagic processes. The cathepsin-B like protein from Trypanosoma brucei (TbCatB) is of particular interest as it is essential for the survival of the parasite and represents therefore a validated drug target. Within this study the protein was cloned and expressed with the baculovirus-system in Sf9-insect cells. Thereby needleshaped microstructures could be observed, which could be identified as intracellular protein crystals. These in vivo-crystals were then further characterized by electron microscopy. Crystals were resolubilised and successfully used for recrystallization. These crystals could be used for structure determination. Structure of TbCatB show typical Cathepsin B-folding with differences in the proregion and in the S2-binding pocket compared to the human counterpart. This could be used in future development and optimization of specific inhibitors. In another experiment with the TbIMPDH-protein it could be shown, that this new way of intracellular crystal formation is not limited to only one protein and also proteins of different function and localization could form such in-vivo crystals in insect cells

    Musikstädte as real and imaginary soundscapes: urban musical images as literary motifs in twentieth-century German modernism

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    PhDThis study examines German literary images of musical life as part of the wider sound identity of the modern German city at the turn of the twentieth century. Focussing on a forty-year period from 1890 to 1930, synonymous with the emergence of the modern German metropolis as an aesthetic object, the project assesses, compares and contrasts how musical life in the Musikstädte was perceived and portrayed by writers in an increasingly noisy urban environment. How does urban musical life influence and condition city writings? What are the differences and similarities between the writings on various musical cities? Can an urban textual sound identity be derived from these differences and similarities? The approach employed to answer these questions is a new, cross-disciplinary one to urban sound in literature, moving beyond reading the key sounds of the urban soundscape using urban musicology, sensorial anthropology and cultural poetics towards a literary contextualisation of the urban aural experience. The literary motifs of the symphony, the gramophone and urban noise are put under the spotlight through the analysis of a wide range of modernist works by authors who have a special relationship with music. At the centre of this analysis are the Kaffeehausliteratur authors Hermann Bahr, Alfred Polgar and Peter Altenberg, the then Munich-based author Thomas Mann and the lesser known René Schickele. The analysis of these particular works is framed in the music-geographical context of the Musikstadt and literary underpinnings of this topos, ranging from Ingeborg Bachmann to Hans Mayer and, once again, Thomas Mann. In analysing these texts, the methodological approach devised by Strohm, who identifies the blending of a range of urban sounds as a definition of urban space and identity, is applied. His ideas combine historical literary analysis, musical history and urban sociology. They are rarely used in the analysis of the auditory environment.Arts and Humanities Research Council Westfield TrustWestfield Trust Studentship Arts and Humanities Reseach Council (AHRC

    Empowerment through Creativity: A Workshop for Women

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    This thesis addresses the problems women face when attempting to become and be recognized as creative persons. In a patriarchal culture the dominant social image of a woman conflicts with the image of a creative person. The model that knowledge is always constructed within a frame of reference, which has been developed as part of the critical thinking movement, is used to explain the discrepancies between a patriarchal and a feminist approach to identifying creative work. Claiming that there is a need for the empowerment of women by accessing their creativity and helping them employ it, the author designs a four day workshop for that purpose. The examination of traditional theories of the nature and origin of creativity shows that they have not adequately considered female experience or contributions. The exploration of the psychological and social obstacles to women\u27s creativity reveals three major types of problems with: (1) women\u27s development of the self, (2) common female life experiences, and (3) patriarchal standards for the evaluation of creative work. A feminist definition of creativity as self-actualization is derived. Furthermore, the author suggests feminist standards for evaluation: diversity and equality, accessibility and non-hierarchy, mending the Cartesian split and interconnectedness with the immediate and larger community. Employing these standards and the definition of creativity as self-actualization, the time frame, group of participants, environment, and creativity-enhancing techniques for the workshop are explained, and the workshop is described in detail session by session. Finally, the author addresses the issues of recommended behaviors and attitudes for instructors of such a workshop and of appropriate tools for the evaluation of the success of the workshop. The intention of this educational intervention is to make a small contribution to empowering women and to changing the dominant social views of creativity

    Genetic association study of QT interval highlights role for calcium signaling pathways in myocardial repolarization.

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    The QT interval, an electrocardiographic measure reflecting myocardial repolarization, is a heritable trait. QT prolongation is a risk factor for ventricular arrhythmias and sudden cardiac death (SCD) and could indicate the presence of the potentially lethal mendelian long-QT syndrome (LQTS). Using a genome-wide association and replication study in up to 100,000 individuals, we identified 35 common variant loci associated with QT interval that collectively explain ∼8-10% of QT-interval variation and highlight the importance of calcium regulation in myocardial repolarization. Rare variant analysis of 6 new QT interval-associated loci in 298 unrelated probands with LQTS identified coding variants not found in controls but of uncertain causality and therefore requiring validation. Several newly identified loci encode proteins that physically interact with other recognized repolarization proteins. Our integration of common variant association, expression and orthogonal protein-protein interaction screens provides new insights into cardiac electrophysiology and identifies new candidate genes for ventricular arrhythmias, LQTS and SCD
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