OOPS - Oldenburger Online-Publikations-Server (Univ. Oldenburg)
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    Zeitliche Preisdifferenzierung als anreizbasiertes Steuerungsinstrument für eine kosteneffiziente Kapazitätsauslastung in der deutschen Wasserversorgung

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    Im Fokus dieser Arbeit steht die Frage, wie anreizbasierte Steuerungsansätze zur Flexibilisierung der öffentlichen Trinkwassernachfrage beitragen und so Kapazitätsengpässe bei kosteneffizienter Infrastrukturnutzung vermeiden können. Ausgehend von einer Analyse bestehender Entgeltsysteme wurden praxisorientierte Modelle erarbeitet, die die besonderen Rahmenbedingungen der Wasserwirtschaft – darunter natürliche Monopole, regulatorische Vorgaben, unterschiedliche Versorgungsstrukturen und heterogene Kundengruppen – berücksichtigen. Empirische Daten verschiedener Wasserversorger lieferten die Grundlage für die Analyse von Angebotsstrukturen und Nachfragespitzen sowie für die Definition von Kriterien und Schwellenwerten für Steuerungseingriffe. Zudem wurden Verschiebungspotenziale in unterschiedlichen Kundengruppen analysiert und priorisiert. Die Ergebnisse zeigen, dass bereits geringe Nachfrageverschiebungen deutliche Kapazitätsentlastungen erzielen können und dass insbesondere Großabnehmer für gezielte Anreizmodelle geeignet sind. Abschließend analysiert eine strukturierte Kosten-Nutzen-Betrachtung sowohl die wirtschaftlichen Potenziale als auch die entstehenden Investitionskosten auf Versorger- und Kundenseite

    Examining TRPA1 channel expression and functionality in human peripheral blood basophil granulocytes

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    Basophile Granulozyten sind an allergischen Entzündungen und neuro-immunen Interaktionen bei atopischer Dermatitis (AD) beteiligt. In dieser Arbeit wurde erstmals die Transient receptor potential ankyrin 1-Kanal (TRPA1) -Expression in basophilen Granulozyten von nicht-atopischen Spendern und AD-Patienten untersucht. TRPA1 war in beiden Gruppen nachweisbar, jedoch bei AD signifikant erhöht. Kalziumfluss-Assays bestätigten die Kanalaktivität nach JT010-Stimulation, ohne Effekte auf CD203c- oder CD63-Expression. TRPA1 wurde durch IL-3, IL-31, NGFβ und ein saures Milieu verstärkt, nicht jedoch durch erhöhte Temperatur. Immunfluoreszenz von AD-Läsionen zeigte TRPA1-positive Basophile. Zudem wurde eine durch IL-3, IL-33, NGFβ und pH-Modulation beeinflusste TRPA1/Transient receptor potential vanilloid 1 (TRPV1) -Koexpression festgestellt. Diese Ergebnisse unterstreichen die Rolle basophiler Granulozyten und von TRP-Kanälen in der AD-Pathogenese

    Evaluation der erneuten total extraperitonealen Leistenhernienversorgung (ReTEP) in der Rezidivbehandlung nach initialer laparoendoskopischer Leistenhernienoperation

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    Einleitung: Die optimale Versorgung eines Leistenhernienrezidives nach laparoendoskopischer Hernioplastik wird in den Leitlinien unterschiedlich bewertet und ist nicht ausreichend wissenschaftlich belegt. Prinzipiell wird die Anwendung eines komplementären Verfahrens konsentiert. Allerdings kann in erfahrenen Händen eine erneute laparoendoskopische Vorgehensweise gewählt werden. Das primäre Ziel der Studie war es, die leitlinienkonforme offene mit der erneuten laparoendoskopischen Behandlung eines Leistenhernienrezidives nach laparoendoskopischer Primäroperation im Hinblick auf Morbidität und Lebensqualität zu vergleichen. Methodik: Es wurden alle volljährigen Patienten in die Studie eingeschlossen, die als Rezidivoperation eine ReTEP oder Lichtenstein-OP nach einer initialen TEP oder TAPP erhalten haben. Zur Evaluation des Ziels wurde eine retrospektive Analyse der intra- und postoperativen Komplikationen erfasst. Zusätzlich wurden die Rate eines erneuten Leistenhernienrezidivs (klinisch und sonografisch) und die Lebensqualität anhand des CCS- und COMI Hernia-Scales erfasst. Ergebnisse: Vom Januar 2012 bis März 2020 wurden in der Universitätsklinik für Viszeralchirurgie des Pius-Hospital Oldenburg 48 ReTEPs und 45 komplementäre Lichtenstein-Hernioplastiken beim ersten Leistenhernienrezidiv nach laparoendoskopischem Primäreingriff durchgeführt. Die beiden Patientengruppen waren bezüglich des Alters, BMI und des perioperativen Risikoprofils vergleichbar. Die Konversionsrate der TEP auf ein offenes Verfahren lag bei 27,3% und zeigte keine Abhängigkeit von der Expertise des Operateurs. Es konnten keine statistisch signifikanten Unterschiede in der Häufigkeit und dem Schwergrad der Komplikationen zwischen der ReTEP- und der Lichtenstein-Gruppe nachgewiesen werden. Bei der Erfassung der Lebensqualität mit CCS war das komplementäre offene Verfahren dem ReTEP-Verfahren in den Kategorien „Fremdkörpergefühl“ und „Schmerz“ signifikant überlegen und es wurden häufiger erneute Rezidivhernie nach einer ReTEP registriert. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse dieser Studie unterstützen die Expertenmeinung der HerniaSurge-Gruppe zum komplementären Verfahrenswechsel bei Versorgung eines Leistenhernienrezidives im Hinblick auf Rezidivrate und Lebensqualität. Nach laparoendoskopischer Primäroperation sollte im Falle eines Leistenhernienrezidives ein komplementäres Verfahren, z.B. die Lichtenstein-Operation angewendet werden

    Comparative Simulation of Energy Market Designs

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    This doctoral thesis explores a flexible agent-based market simulation framework that supports multiple energy market designs and enables comparative analyses. A generalized approach to simulate and compare different market models is implemented as an agent-based simulation. For this, a flexible market abstraction is created, which supports continuous auctions, configurable market products and conditional contracts. This enables the evaluation of different energy market designs in a comparative manner. The framework includes an abstraction layer for interoperability, customizable performance indicators and scenario dataset integration. The main artifact of the thesis is the open-source software, which meets key requirements of interoperability, modularity, scalability, and functional flexibility, demonstrated through diverse market design applications

    Correlative electrochemical and spectroscopic Study of the Surface Reconstruction and the Oxygen Evolution Reaction on Structure- and Morphology-directed Nickel oxides

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    This work investigates metal oxides as electrocatalysts for the oxygen evolution reaction in an alkaline environment. As part of the tests, nickel oxides with predominant exposure of the (111) plane were analyzed in order to characterize the catalytic activity and surface reconstruction of well-defined materials mixed with Co, Mn and Fe nickel oxide materials. The investigations were carried out using correlative electrochemical and spectroscopic methods, which probed the material and its surface. Co and Mn had only a marginal effect on catalytic activity, but Co and Mn reduced surface reconstruction during the electrochemical tests. When comparing synthetic iron-nickel hydroxides and oxides with analogous materials to which iron from the electrolyte was added, it was found that small amounts of iron are sufficient to achieve high oxygen evolution activity

    Moor- und weitere organische Böden in Deutschland – Klassifikation, Verbreitung und Eigenschaften

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    Ein Großteil der Moore in Deutschland ist entwässert und landwirtschaftlich genutzt, wodurch große Mengen an Treibhausgasen (THG) emittiert werden. Trotz nur 5 % Flächenanteil verursachen diese Böden ca. 7 % der nationalen THG-Emissionen. Ziel der Dissertation war es, Daten zu Verbreitung, Klassifikation und Eigenschaften organischer Böden zusammenzustellen, zu harmonisieren und auszuwerten. Dafür wurden Punktdaten der Bodenzustandserhebung Landwirtschaft sowie nutzungsübergreifende Bodenflächendaten der Bundesländer verwendet. Das neue Klassifikationsschema ermöglicht eine vereinfachte, THG-relevante Einteilung der Böden. Die Ergebnisse zeigen sehr hohe Kohlenstoffvorräte, auch in stark gestörten organischen Böden. Die aktualisierte Flächenkulisse (1,93 Mio. ha) bildet eine wichtige Grundlage für THG-Berichterstattung, Moorschutz und weitere bodenkundliche Anwendungen. Um eine breite öffentliche Verwendung zu ermöglichen, wurde das Vorgehen umfangreich und transparent dokumentiert

    Interviewstudie mit Jugendlichen zur transformativen BNE im Kontext Wasserversorgung und Umgang mit Wasser – Wissen und Einschätzung von Problematiken und Handlungsoptionen

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    Im Rahmen dieser Masterarbeit wurde eine Untersuchung von Schülervorstellungen zu den Ansätzen von transformativer BNE und von Citizen Science vorgenommen. Thematisch wurde das Themenfeld "Wasser und wasserbezogene Herausforderungen" betrachtet. Die Masterarbeit stellt zudem eine erste Projektstudie im Projekt "Aqua Citizens" dar. Aufbauend auf der fachlichen Klärung der Konzepte und der Thematik wurden Interviewleitfäden entwickelt. Aus diesen Interviews werden Schülervorstellungen zu Citizen Science, wasserbezogenen Herausforderungen (insb. zu Dürren und Überschwemmungen), transformativer BNE und politischer Partizipation abgeleitet

    Crucial Elements of a Virtual Hearing Clinic on Mobile Devices - Psychophysics, Diagnostic Parameter Estimation and Validation

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    Smartphone-based listening tests have expanded the reach of traditional laboratory-based assessments, offering convenient, low-threshold access to hearing evaluations and early diagnostics of hearing loss. Despite these advantages, such tests often suffer from a lack of controlled environments, absence of test supervisors, uncalibrated devices, and inattentive participants, resulting in potential inaccuracies and unreliable outcomes. This thesis explores the potential of smartphone-based hearing tests as accessible, scalable tools for audiological assessment outside clinical environments. Focusing on pure-tone audiometry and categorical loudness scaling, it examines how participant attention, audiologist supervision, and ambient noise affect test outcomes. The findings reveal that when users remain attentive and background noise is minimized, unsupervised mobile-based assessments yield results comparable to standard clinical procedures. These insights highlight the validity, reliability, and efficiency of smartphone-based hearing tests and support their broader use in early hearing loss detection and hearing care delivery, particularly in underserved settings

    Inclusive Pedagogy for Students with Hearing Impairments in Secondary Education: A Comparative Study about Uganda and Germany

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    Efforts to achieve inclusive education remain limited in many education systems particularly for learners with hearing impairments (LHIs), who are often underserved in secondary schools. This study explores inclusive pedagogy practices and challenges in secondary schools through a comparative analysis of Uganda and Germany. It addresses three research questions: (1) What inclusive pedagogy approaches do teachers use in classes with learners with hearing impairments (LHIs)? (2) What challenges do teachers face in these inclusive classrooms? (3) What recommendations can enhance inclusive pedagogy for LHIs? Using a comparative case study design, the research analyzed the perspectives of 19 teachers and 7 students across four schools in Uganda and Germany, selected through purposive sampling. Data was generated through interviews and classroom observations. Thematic analysis was applied to interpret the data, guided by the Universal Design for Learning (UDL) and the theory of inclusive special education. The findings reveal diverse inclusive pedagogy approaches, including differentiation of learners, teaching methods, and materials; group work; and multi-dimensional assessments in both countries. However, Germany employs additional practices, such as regular parent-teacher engagement, collaborative teaching, and fostering strong teacher-student relationships. Challenges in implementing inclusive pedagogy are pervasive in both contexts but more pronounced in Uganda. School-level challenges include undifferentiated curricula, inadequate teacher training, limited capacity building, and low motivation for teachers. Teacher-related challenges stem from insufficient skills and training opportunities, while parent and student challenges include inadequate support and prioritization for LHIs. The study recommends increased government funding to improve learning environments, enhance teacher training in special needs pedagogy, and foster research and innovation in inclusive education. Policies should address teacher motivation through incentives, promote parent-teacher collaboration, and adapt examination regulations to account for the unique needs of LHIs. Schools are urged to provide equal opportunities for all learners, ensure access to quality education, and continue implementing effective inclusive practices. The cross-country comparison underscores the value of context-sensitive policy and practice to improve inclusion for LHIs in secondary education

    Out-PSL - Onkologisches Outcome von Patienten mit lokal begrenztem Prostatakarzinom nach radikaler Prostatektomie und pelviner Sentinel-Lymphadenektomie unter Berücksichtigung der Anzahl positiver Lymphknoten im Langzeitverlauf - eine restrospektive Datenauswertung

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    Die retrospektive monozentrische Studie untersucht das langfristige Outcome von PCa-Patienten (Pat.) nach radikaler Prostatektomie (RP) mit Sentinel-Lymphadenektomie (SLA) u. risikoadaptiert zusätzlich extendierter LA, um einen möglichen therapeutischen Nutzen der SLA zu prüfen. Lymphknotenmetastasen (LKM) wurden bei 20,8% detektiert. Bei einem medianen Follow-up von 5,3 Jahren (J.) betrugen das 5-J. BCR-freie-Überleben (ÜL), Gesamt-ÜL (OS) u. tumorspezifische-ÜL (CSS) 77%, 94,5% bzw. 99,2%. Das 5-J. BCR-freie ÜL, OS und CCS der LK-positiven Pat. (n=357) betrug 39%, 91,3% bzw. 96,8%. Bei einem medianen Follow-up von 4,6 J. blieben 17,1% LK-positiven Pat. ohne adjuvante Therapie BCR-frei. Negative Prädiktoren für das BCR-freie ÜL waren vorhandene LKM, hohe Kategorisierung nach pT u. ISUP, R1-Status sowie höhere Anzahl entfernter LK. Mehr entfernte Sentinel-LK waren ein positiver Prädiktor. Das niedrige BCR-Risiko spricht neben der hohen Detektionsrate für einen möglichen therapeutischen Effekt der SLA. Gestützt wird dies durch den Anteil LK-positiver Pat., die nach SLA auch langfristig ohne adjuvante Therapie BCR-frei blieben

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