35 research outputs found

    Bedarfsorientierte Gestaltung von Fachvorlesungen für Lehramtsstudierende

    Get PDF
    Die Frage "Wozu brauche ich das als Lehramtsstudierende/r?" wird im Zusammenhang mit der fachlichen Ausbildung immer wieder gestellt (siehe etwa Leufer und Prediger 2007). Im vorliegenden Beitrag wird eine Interviewstudie mit Vortragenden aus Fachvorlesungen (Analysis, Geometrie und Lineare Algebra, Stochastik, Angewandte Mathematik) für Lehramtsstudierende vorgestellt. Es soll beleuchtet werden, ob und inwiefern die Vortragenden diese Vorlesungen spezifisch für Lehramtsstudierende (Auswahl der Inhalte, Wahl der Methoden, Einbau von Brückenschlägen zur Schulmathematik) gestalten

    Pennsylvania Folklife Vol. 32, No. 3

    Get PDF
    • A Comparative Study of Pennsylvania and Wisconsin Forebay Barns • The South Moravian Choral Group\u27s 1982 United States Tour • Pennsylvania German Brauche to Charm and Hebrew Berakhah Benediction : A New Etymology • Jacob Schnee: Preacher, Publisher, Printer and Utopian Community Pioneer • A Tour of America\u27s Most Successful Utopia: Harmonie, Pennsylvania 1803-1815 • Among the Pennsylvania Dutchhttps://digitalcommons.ursinus.edu/pafolklifemag/1099/thumbnail.jp

    Die Kaiserin Elisabeth im Musical und im Film

    No full text
    In meiner Diplomarbeit möchte ich mich damit beschäftigen, wie die kultische Figur von Kaiserin Elisabeth in verschiedenen Medien dargestellt wird. Ich werde einen Film und ein Musical miteinander vergleichen. Der von mir ausgewählte Film ist der neueste Film aus 2009 (Sissi, R.: Xaver Schwarzenberger)und das Musical ist die Berliner Aufführung von 2008 (Elisabeth, R.: Michael Kunze). Ich brauche zwei Aspekte zu dem Vergleich, die auch interessant sein könnten. Diese sind Liebe und Tod. Im zweiten Kapitel versuche ich aus den zur Verfügung stehenden Stoffen wie historischen Materialien (Biographie, Briefe, zeitgenössische Dokumente, ihre Gedichte) die historische Persönlichkeit von Sissi darstellen. Ich will mich damit ausführlich beschäftigen, was für ein Kontakt zwischen ihr und Franz Joseph war. Zur Diplomarbeit werde ich zwei Historiker verwenden, diese sind Brigitte Hamann und E.c. Conte Corti.BKgermanisztika - németBSc/B

    Hansmichael Hohenegger, Kant filosofo dell’architettonica (Roma: Quodlibet, 2004)

    No full text
    Noch ein italienisches Buch über Kants Begriff der Architektonik, diesmal aber mit einem primären Bezug auf die Kritik der Urteilskraft, genauer gesagt auf die Kritik der ästhetischen Urteilskraft. Im ersten Kapitel (S. 23-69) geht es um Kants Auffassung der Philosophiegeschichte, die Hohenegger einem Vorschlag Yirmiyahu Yovels zufolge (Kant’s Philosophy of History, Princeton, 1989, S.224-251) im Hinblick auf ihre Architektonik interpretiert. In ihrem weltbürgerlichen Sinn sei die Philosophie im Grunde Weisheit und scheine sich auf die Kenntnis des Moralgesetzes und somit auf eine moralische Teleologie zu beschränken. In ihrem scholastischen Sinn sei sie aber Wissenschaft und müsse „aus dem Gesichtspunkte eines gewissen allgemeinen Interesses ausgedacht werden“ (KrV A834/B862), wozu sie eine teleologische Ausrichtung brauche, die ihr eine systematische Einheit verleihe (S. 31). Diese zwei Philosophieauffassungen seien entgegensetzt und komplementär. Die die Philosophie im scholastischen Sinn richtende natürliche Teleologie könne weder eine unwillkürliche Einheit im Geltungsbereich des höheren Prinzip der moralischen Teleleogie der Weisheit erlangen, nämlich des höchsten Guten, noch dürfe sie einen wenn auch mittelbaren Bezug auf das Prinzip der moralischen Teleologie entbehren ohne zu einer Wissenschaft zu werden, deren Zweck genauso willkürlich wie der aller anderen Wissenschaften sei. Auf der anderen Seite brauche die Weisheit die Wissenschaft notwendigerweise. Hohenegger suggeriert, er gäbe also eine „teleologische Antinomie der Philosophie“, deren Lösung sich nicht im höchsten Gut finden ließe, wie es bei der Antinomie der praktischen Vernunft der Fall sei, sondern eben nur im Hinblick auf die Architektonik, denn nur die Architektonik kann die Teleologie in ihren mannigfaltigen Aspekten thematisieren und jene Prinzipienhierarchie zum Ausdruck bringen , die die Rolle der Philosophie rechtfertigen könne. Das recht weitläufige zweite Kapitel (S. 71-158) befaßt sich mit dem Begriff der Architektonik als Kunst der Systeme. Als teleologia humanae rationis (worauf Hohenegger S. 152-158 zurückkommt) gehöre die Philosophie zur Jugend der Vernunft, denn als öffentliches und historisch bestimmtes Wissen gelte sie gemäß einer erst subjektiven Allgemeinheit, nämlich jener Allgemeinheit, die sich auf das rationelle Vermögen der Menschheit basiert und vor allem auf die moralische Teleologie zurückführen läßt. Darüber hinaus verfüge ein philosophisches System auch über eine innere Teleologie, die aufgrund des Kenntnisdranges konstituiert werde und von daher auf eine auch objektive Allgemeinheit Anspruch mache, nämlich auf ein Objekt, das sich rationell beurteilen ließe, vor allem mit Blick auf die naturelle Teleologie. Dieser letzte Bezug mache es möglich, die Philosophie als eine Wissenschaft zu sehen. (S. 71). „Der szientifische Vernunftbegriff — schreibt Kant — enthält also den Zweck und die Form des Ganzen, das mit demselben kongruiert“ (KrV A832/B860). Der Zweck erfülle also einer systematischen Funktion (S. 72). Kant verlange dafür ein Schema: „Die Idee bedarf zur Ausführung ein Schema, d.i. eine a priori aus dem Prinzip des Zwecks bestimmte wesentliche Mannigfaltigkeit und Ordnung der Teile“ (KrV A833/B861). Es sei schon richtig, daß Kant die Möglichkeit einer durch ein architektonisches Wissen koordinierten Ordnung der Mannigfaltigkeit im Ausgang einer die Einheit des Zwecks enthaltenden Idee ausgedacht habe, man müsse aber dabei nicht vergessen, daß die Einheit des Zwecks im Endeffekt eine ästhetische Perfektion der Logik sei. Worauf Hohenegger meint, man müsse versuchen, die Architektonik aus der Ästhetik zu leiten. Schon bei Baumgarten sei übrigens das architektonische Prinzip aus ästhetischen Prinzipien geleitet worden und daraufhin aus dem Prinzip der Zweckmäßigkeit der Urteilskraft (S. 79, auch S. 159f.). Dies ist ein sehr interessanter Gesichtspunkt, der eine dramatische Neubewertung von Kants ästhetischem Denken und vor allem seiner Kritik des Geschmacks unumgänglich macht. Das dritte und letzte Kapitel (S. 159-224) bringt Hoheneggers Argument dadurch zum Schluß, als es ein neues architektonisches Schema für die Interpretation der Kritik der ästhetischen Urteilskraft vorschlägt. Insbesondere wird die Frage erwogen, ob bei Kant eine teleologisch fundierte architektonische Logik im Rahmen der Analytik des Schönen aufzuspuren sei (S. 159). Es sei nämlich die Dimension des ästhetischen und subjektiven Schematismus, die die Vorstellbarkeit der Erkenntnis ermöglicht, obwohl die Zweckmäßigkeit an sich natürlich kein Erkenntnisstück beinhalte, sondern nur „uns eine Technik der Natur“ entdeckt (KU B77). Die wahre Deduktion des gleichsam — so Hohenegger — wissenschaftstheoretischen Prinzips der Urteilskraft bestünde in der Deduktion der Geschmacksurteile. Der Bezug auf die Vorstellbarkeit des intuitiven Verstandes (KU B347) diene also vor allem dazu zu klären, daß wenn die Urteilskraft wissenschaftstheoretisch gebraucht werde, hätte ihr Prinzip erst einen regulativen Gebrauch (S. 193). Sowohl im Falle des wissenschaftstheoretischen Prinzips der Urteilskraft als auch im Falle des ästhetischen Prinzips, dürfe die Zweckmäßigkeit kein Begriff sein. Sie könne nur in Form eines Gefühles erfaßt werden, also als eines „Gemützustandes“, d. h. entweder als Bewußtsein des Bedürfnis nach einer Regel oder als Bewußtsein des „freien Spiels“ der Erkenntniskräfte (KU B28). Nicht von ungefähr behandelt Hohenegger in den letzten Abschnitten seines unter allen Hinsichten eindrucksvollen Buches die Konsequenzen, die sein Ansatz mit Bezug auf den Unterschied zwischen bestimmten und unbestimmten Urteile findet, zum Beispiel mit Bezug auf das Realitätsurteil (S. 209) und die Realität von ästhetischen Formen und Ideen (S. 215). Hohenegger lädt zu einer Revision alterhergebrachter Fragestellungen über Kants Ästhetik, beispielsweise der Frage nach ihrem vermeintlichen Formalismus ein. Wichtig ist in dieser Hinsicht die von Hohenegger gestellte Frage der Apriorität von ästhetischen Urteilen, die ganz neue Einsichten über Kants wissenschaftstheoretischen Auffassungen mit sich bringt. Denn in der bereits zitierten Formel aus dem Anfang des Architektonikabschnittes „aus dem Gesichtspunkte eines gewissen allgemeinen Interesses ausgedacht“ zu werden“ (KrV A834/B862), soll man auf das ‚gewisse’ besondere Achtung schenken, womit eine wissenschaftstheoretische Ausrichtung, eine Teilung der Welt, zum Ausdruck kommt, und die — wie Hohenegger zu gutem Recht suggeriert — aufgrund der Beschaffenheit des Lebendingen zu einer teleologische Ausrichtung wird

    "Gegen den Tod brauche ich keine Waffe, weil es keinen Tod gibt : es gibt aber eines: Angst vor dem Tode" : Hermann Hesses Haltung zum Tod anhand seiner Lyrik

    Get PDF
    Although Hermann Hesse is perceived by his readers mainly as a prose writer, Paweł Moskała discloses Hesse’s other face, and draws his attention to Hesse’s poetry. In the article below Moskała reviews the array of the poet’s attitudes towards death.The author, analyzing the theme of death in Hesse’s poetry in various periods of his writing,concentrates on the evolution of poet’s attitudes, from existential-subjective to refl ective. It should be underlined that the awareness of transience and theanticipation of death accompanied the poet during his whole life and in all his works, in which the desire to live interlaced with the humilitytowards death and the acceptance of volatility of life

    "You have to change your life" – but only at the price of own death (To the aesthetic experience in T. W. Adorno with excursus to R. M. Rilke)

    No full text
    Eines der Kapitel Adornos vielschichtiger Ästhetischer Theorie beginnt mit der folgenden Reflexion der ästhetischen Erfahrung: "Dass die Erfahrung von Kunstwerken adäquat nur als lebendige sei, sagt mehr als etwas über die Beziehung von Betrachtendem und Betrachtetem, über die psychologische Kathexis als Bedingung ästhetischer Wahrnehmung. Lebendig ist ästhetische Erfahrung vom Objekt her, in dem Augenblick, in dem die Kunstwerke unter ihrem Blick selbst lebendig werden. [...] Durch betrachtende Versenkung wird der immanente Prozesscharakter des Gebildes entbunden. Indem es spricht, wird es zu einem in sich Bewegten." Diese Sätze entwerfen, was sozusagen am Anfang der ästhetischen Erfahrung geschieht und verraten auch etwas davon, was die ästhetische Erfahrung einhalten sollte. Versuche ich diese Worte zu bedenken, tritt eine Sache ganz deutlich hervor: Das Werk wird "lebendig", dieses "neues Leben" erweckt, ruft der erfahrende Blick hervor, der Blick belebt das Werk. Auf der anderen Seite kann man hier auch etwas anderes erahnen: Als ob gerade dieses "neues Leben" dazu notwendig wäre, dass selbst die Erfahrung "lebendig" wird. Wir können ein bisschen naiv fragen: Belebt mich, den Betrachtenden, das belebte, lebendige Werk irgendwie zurück? Bin ich eigentlich nicht lebendig? Brauche ich belebt zu werden? ...The starting point of my study is to show the connection in understanding of aesthetic experience in T. W. Adorno and R. M. Rilke. I start my abstraction with the showing of Adorno’s Aesthetic theory, where the adequate aesthetic experience is represented by a "lively" aesthetic experience, in which the work of art reveals its "speech" to the recipient. I am finding its paradigmatic characterization right in Rilke’s poem Archaic Torso of Apollo. In this case I concentrate on two interrelated and contingent aspects of aesthetic experience that are emphasized in his concept also by Adorno. The first one creates a paradox glow, glowing of the work of art, its absolutising epiphany ("apparition" – "artistic beauty" in Adorno), the second one creates a certain subordination of the recipient to the work of art that is caused by its epiphany. Consequently, in the process of tracking of Adorno’s theoretical reflection of these aspects of aesthetic experience I am trying to define them further, and at the same time to show their certain paradoxical moments. In their optics aesthetic experience itself is shown as a paradoxical, ambiguous structure

    ИЗМЕНЕНИЯ ЛЕДНИКА ЧАЛААТИ (ГРУЗИНСКИЙ КАВКАЗ) С МАЛОГО ЛЕДНИКОВОГО ПЕРИОДА ПО ДАННЫМ КОСМОГЕННЫХ ИЗОТОПОВ (10BE) И ДЕНДРОХРОНОЛОГИИ

    Get PDF
    International audienceGlacier variations over the past centuries are still poorly documented on the southern slope of the Greater Caucasus. In this paper, the change of Chalaati Glacier in the Georgian Caucasus from its maximum extent during the Little Ice Age has been studied. For the first time in the history of glaciological studies of the Georgian Caucasus, 10Be in situ Cosmic Ray Exposure (CRE) dating was applied. The age of moraines was determined by tree-ring analysis. Lichenometry was also used as a supplementary tool to determine the relative ages of glacial landforms. In addition, the large-scale topographical maps (1887, 1960) were used along with the satellite imagery - Corona, Landsat 5 TM, and Sentinel 2B. Repeated photographs were used to identify the glacier extent in the late XIX and early XX centuries. 10Be CRE ages from the oldest lateral moraine of the Chalaati Glacier suggest that the onset of the Little Ice Age occurred ~0.73±0.04 kyr ago (CE ~1250-1330), while the dendrochronology and lichenometry measurements show that the Chalaati Glacier reached its secondary maximum extent again about CE ~1810. From that time through 2018 the glacier area decreased from 14.9±1.5 km2 to 9.9±0.5 km2 (33.8±7.4% or ~0.16% yr-1), while its length retreated by ~2280 m. The retreat rate was uneven: it peaked between 1940 and 1971 (~22.9 m yr-1), while the rate was slowest in 1910-1930 (~4.0 m yr-1). The terminus elevation rose from ~1620 m to ~1980 m above sea level in ~1810-2018.Для реконструкции колебаний ледника Чалаати в Грузии использовались космические снимки, старые карты, повторные фотографии, дендрохронология, лихенометрия и анализ космогенных изотопов. Максимальное наступание ледника в начале малого ледникового периода произошло в ~1250-1330 гг., второй максимум, когда ледник достиг почти такой же длины, датируется примерно 1810 г. С этого времени до 2018 г. площадь ледника уменьшилась с 14,9±1,5 до 9,9±0,5 км2 (33,8±7,4%, или ~0,16% год-1), а его длина сократилась на ~2280 м

    New tables required! Notes and impulses on feminist peace work

    Get PDF
    Im vorliegenden Beitrag macht sich die Autorin Gedanken zu Kriegen und setzt sie in ein Verhältnis zu Frauen und Friedensbewegungen. Historische Fragmente feministischer Friedensinitiativen sollen dem von der Autorin attestierten Vergessen friedensbewegter Frauen entgegenwirken. In den 1970er und 1980er Jahren setzte sich z.B. die Bewegung "Frauen für den Frieden" in Westdeutschland und Österreich gegen Militarisierung sowie gegen die Einbeziehung von Frauen in die Bundeswehr ein. Im Kontext aktueller Kriegsgeschehen lässt sich in Bezug auf feministische Bewegungen statt des Anknüpfens an Widerstandsbemühungen der Vergangenheit allerdings ein Richtungswechsel erkennen, der die Beteiligung an Militarismen als Emanzipation verkauft. In diesem Sinn wirbt auch das Bundesministerium für Landesverteidigung (Verteidigungsministerium) in Österreich mit dem "freiwilligen Grundwehrdienst" für Frauen und die Nordatlantikpakt-Organisation (NATO) bemüht sich, Frauen an kriegstreibenden Militärplänen zu beteiligen. Die Autorin plädiert dafür, nicht mehr Frauen an Machtpositionen zu beteiligen, sondern die Machtpositionen an sich in Frage zu stellen. Bildlich nach Sheena Anderson gesprochen: Es gehe nicht darum, mehr Frauen an den Tisch zu bekommen, sondern vielmehr brauche es einen neuen Tisch. Dafür bedarf es kritischer und eben auch feministischer Friedensbildung, die an die Bemühungen historischer Friedensbewegungen anknüpft. (DIPF/Orig.)In this article, the author reflects on wars in relation to women and peace movements. Historical fragments of feminist peace initiatives should counteract the forgetting of women active in the peace movement that is attested by the author. In the 1970s and 1980s, for example, the Frauen für den Frieden (Women for Peace) movement in West Germany and Austria spoke out against militarization and the inclusion of women in the armed forces. In the context of current wars, however, a change in the direction of feminist movements has been observed; instead of taking up the resistance efforts of the past, they have changed their course and are selling militarism as emancipation. In this spirit, the Austrian Federal Ministry of Defence recruits women for voluntary Basic military service and the North Atlantic Treaty Organization (NATO) is endeavouring to allow women to participate in military actions. The author argues that instead of ensuring that a greater number of women occupy positions of power, the positions of power themselves ought to be questioned. To use Sheena Andersons metaphor: The issue is not to seat more women at the table but to sit down at an entirely new table. This requires critical as well as Feminist peace work that takes up the struggle of historical Peace movements. (DIPF/Orig.

    “Whether it is true or not, I believe the story”. Uncomfortable education to democratic maturity

    Get PDF
    Vor dem Hintergrund der Flüchtlingsthematik illustriert die Autorin als Auftakt, wie sehr sich die Demokratie in westlichen Gesellschaften, die schon immer Frauen ausschloss, dem Abgrund nähert. Bildung, ob sie es will oder nicht, bildet indirekt oder direkt immer auch politisch-soziale Bedingungen und Verhältnisse ab, bildet in diese hinein, kann nicht unpolitisch sein. Demokratie und Politik finden nicht im Menschen statt, sondern entstehen zwischen den Menschen. Wie kann Bildung nun zum Demokratie lernen oder - um es mit Gayatri Chakravorty Spivak auszudrücken - Demokratie verlernen beitragen? Indem sich jede Bildung immer wieder prozessual einer Selbstprüfung aussetzt, um den Anspruch auf "Erziehung" mündiger BürgerInnen nicht durch die eigene Praxis zu verhindern, lautet die Antwort in diesem kritisch-feministischen und essayistischen Beitrag. Zudem brauche es Bildungsorte, wo es möglich ist, ein BürgerInnensein durch Erfahrung und politische Ideengeschichte zu lernen. (DIPF/Orig.)Against the backdrop of the topic of refugees, the author starts off by illustrating how much democracy in Western societies, which has always excluded women, is approaching the abyss. Whether it wants to or not, education indirectly or directly reproduces sociopolitical conditions and relationships, educates into them and cannot be unpolitical. Democracy and politics do not take place within a person but arise between people. How can education learn to be democracy or – to express it as Gayatri Chakravorty Spivak does – contribute to unlearning democracy? The answer provided in this feminist critique and essay is by subjecting every kind of education procedurally to a self-examination so as not to impede the right of mature citizens to “education” with one’s own practice. In addition, there must be places for education where it is possible to learn how to be a citizen through experience and the history of political thought. (DIPF/Orig.
    corecore