German Institute for International Educational Research (DIPF)

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    Learning and emotions

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    The chapter explores the reciprocal relationship between learning (and performance) and performance-related emotions. It underscores how learning environments that promote emotional development enhance cognitive development and vice versa. The authors also explain why competition between the two educational goals is more likely in a learning environment where performance is evaluated on the basis of social comparisons than in an environment that focuses on mastery in learning. The authors stress the central role of teachers as “instructors” rather than “examiners” to facilitate both emotional and academic development. (DIPF/Orig.

    Das Schicksal der Neustadter Juden von 1933 bis 1945

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    Diese Broschüre soll einen kurzen Überblick geben zur Geschichte der Neustadter Juden während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. (DIPF/Orig.

    Erklärvideos im Grundschulunterricht – Erstellung, Einsatz und Wahrnehmung durch Lehrkräfte und Schüler*innen

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    Das Format der Erklärvideos hat sich in den vergangenen Jahren breit etabliert: Erklärvideos werden bereits von Kindern im Grundschulalter genutzt und sind damit Teil ihrer Lebenswelt. Während die außerschulische Nutzung von Erklärvideos empirisch dokumentiert ist, fehlen differenzierte Erkenntnisse zum unterrichtlichen Angebot durch Lehrkräfte und zur Nutzung durch Schüler*innen. Im Beitrag werden ausgewählte Ergebnisse aus vier Forschungsprojekten präsentiert, die Erklärvideos in unterschiedlichen unterrichtlichen Kontexten und aus Sicht verschiedener Akteur*innen in den Blick nehmen. Diskutiert wird, welchen Beitrag die Befunde zum qualitätsvollen Einsatz von Erklärvideos im Grundschulunterricht leisten und welche Konsequenzen für die zielgerichtete Ausgestaltung der Professionalisierung von Grundschullehrkräften gezogen werden können. (DIPF/Orig.

    Comics in didaktischen Kontexten – notwendige Unterscheidungen

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    In diesem Beitrag geht es zum einen darum, den Einsatz von Comics als Massenmedien zu Lernzwecken von der Erstellung genuiner edukativer Comics nachdrücklich zu unterscheiden. Letztere sollen zudem auf ihre unterschiedlichen Didaktisierungsgrade und -weisen hin untersucht werden. Betrachtet werden drei Comics, die die Autorinnen bewusst ausgewählt haben, um die Bandbreite verschiedener Didaktisierungsweisen exemplarisch darzustellen. Gleichzeitig liegt der Fokus auf edukativen Comics aus der politischen Bildung: Alphabet des Ankommens (2017), ein Projekt des Deutschen Comicvereins, thematisiert Fluchterfahrungen, Marion unterwegs des Evangelischen Pressedienstes (Högerle et al., 1976/77) befasst sich mit Armut in Brasilien, und der dreiteilige Bildungscomic Andi des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes (Andi 1-3, Innenministerium NRW, 2010‒2017) steht für schulische Extremismusprävention. (DIPF/Orig.)Based on general didactic and educational media theory, this article deals with necessary distinctions: centrally between comics and educational comics; associated with this, with various didactic methods and degrees of educational comics, which we explain using three examples. We also touch on current approaches to comics didactics based on competencies – and production-orientated teaching concepts. At the end of the article, we reflect on the possibilities and challenges of didacticising the medium of comics. (DIPF/Orig.

    Interpretation als Kritik. Glossar eines Forschungsstils

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    Was passiert beim Interpretieren eines Textes? Woran kann sich die wissenschaftliche Interpretation eines Textes orientieren? Wie kann diese Praxis so gestaltet werden, dass ihre Ergebnisse vor einem wissenschaftlichen Publikum vertreten werden können und sie diesem Kreis als respektabel gelten? Zu diesen Fragen gibt es etliche methodologisch explizierte und unüberschaubar viele praktisch vollzogene Antworten. In diesem Buch wird ein nicht zuletzt in der rassismus- und herrschaftskritisch interessierten Analyse gesellschaftlicher Verhältnisse herausgebildeter, interpretativer Forschungsstil vorgestellt. Dies weniger im Sinne einer programmatischen Deklaration, sondern vielmehr in einer umkreisenden, vielstimmigen und perspektivenreichen Weise, die sich dem Forschungsstil in seiner bestimmten Unbestimmtheit, in seinen Verästelungen und Versionen, seinem epistemischen Begehren und dessen Grenzen nähert. (DIPF/Orig.

    Erfolgreiche Qualitätsentwicklung für die Ganztagsschule. Ein Manual für die fachliche Begleitung

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    Die Qualitätsentwicklung von Ganztagseinrichtungen erfordert eine fachkundige Begleitung. Dieses Manual bietet eine wissenschaftliche fundierte Grundlage für Fachkräfte aus der Beratung, der Bildungsverwaltung und bei den Bildungsträgern mit einem Fokus auf kind- und jugendorientierte Qualitätsentwicklung. Es zeigt, wie Steuerung gezielt gestärkt, Konzepte entwickelt und Angebote verbessert werden können. Durch wissenschaftliche Fundierung und praxisnahe Ansätze unterstützt es Beratende dabei, Entwicklungsprozesse wirksam zu steuern und nachhaltige Veränderungen im Ganztag zu begleiten. (DIPF/Orig.

    Ältere Menschen in prekären Lebenslagen. Theorien, Handlungsfelder und Fragestellungen für die Soziale Arbeit

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    Als dritter Sammelband der Reihe, die prekäre Lebenslagen mit verschiedenen Lebensphasen relationiert und in ihrer Bedeutung für die Soziale Arbeit diskutiert, werden in diesem Buch ältere Menschen in prekären Lebenslagen in den Blick genommen. Das bisher unterrepräsentierte Thema wird theoretisch fundiert und praxisorientiert durch die beteiligten Autor*innen aufgearbeitet und präsentiert. Auf diese Weise werden sowohl altersspezifische Herausforderungen als auch Bewältigungsprozesse sichtbar, die für die Soziale Arbeit in unterschiedlichen Handlungsfeldern nutzbar gemacht werden können. (DIPF/Orig.

    Lehrperson-Sein als Praxis. Fallrekonstruktionen zu Selbst- und Fremdbildern von Lehrpersonen und ihrem Beruf

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    Das Feld um Lehrpersonen und ihren Beruf wird durch vielfältige Bilder geprägt – durch Eigendarstellungen von Lehrkräften ebenso wie durch Fremdperspektiven in Bildungspolitik, Schule und Wissenschaft. Hingegen wird bisher kaum zu und mit solchen Bildern geforscht. Die rekonstruktive Studie untersucht diese materialen und mentalen Bilder mithilfe bild- und textbasierter Forschungsinstrumente wie Narrativen Karten, Anwerbepostkarten, Schulleitungsreden, einer Foto-Fallvignette sowie über Interviews. Im Zentrum stehen die impliziten Logiken, die sich in diesen Darstellungen dokumentieren – und ihre Verhältnissetzung. Die Arbeit eröffnet dabei neue Einblicke in die Konstitution des Lehrer*in-Seins und des Lehrberufs und verbindet praxeologische, bildwissenschaftliche und professionsbezogene Perspektiven. (DIPF/Orig.

    "Kulturpessimisten" gegen "Micky Maus-Fortschrittsgläubige"? Der Wandel der Debatte um Comics als Bildungsmedien in der Zeitschrift Jugendschriften-Warte in den 1970er Jahren

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    Nachdem der Comic in anderen Ländern schon lange Erfolge gefeiert hatte, kam er in der Nachkriegszeit auch in der Bundesrepublik Deutschland (BRD) an. Mit einer monatlich millionenfachen Auflage wurde er Teil eines jeden Kinder- und Jugendzimmers und zog so schnell die Aufmerksamkeit besorgter Eltern, Lehrkräfte und Pädagog*innen auf sich. Ausgetragen wurden diese Debatten zu wichtigen Teilen in pädagogischen Fachzeitschriften. Dazu zählte im Bereich der Kinder- und Jugendliteraturkritik als eines der wichtigsten Publikationsorgane die Jugendschriften-Warte. Sie bot sowohl Professor*innen und Dozierenden als auch Lehrkräften ein Forum, um ihre Meinung zum Ausdruck zu bringen. In den 1950er Jahren spielte sie deshalb eine wichtige Rolle bei der sogenannten „Anti-Comic-Kampagne“. Als sich in den 1970er Jahren jedoch sowohl die Einstellung zu Comics als auch im Rahmen der Bildungsreformen die Vorstellungen zur Aufgabe der Schule und des Literatur- und Kunstunterrichtes insgesamt zu wandeln begannen, kamen auch in der Jugendschriften-Warte vermehrt andere Stimmen zu Wort. Inwiefern sich die Debatte in diesen Jahren veränderte und welche Autor*innen sich dabei mit welchen Argumenten für oder gegen Comics als Unterrichtsmedium einsetzten, soll im folgenden Beitrag untersucht werden. Dazu wird zunächst die Entstehungsgeschichte der Jugendschriften-Warte und ihre Rolle während der „Anti-Comic-Kampagne“ beleuchtet. Im Anschluss werden anhand der Artikel der 1970er Jahre die verschiedenen Positionen zu Comics analysiert und kontextualisiert. (DIPF/Orig.)This article explores the evolving discourse on comics as educational media within the German journal Jugendschriften-Warte during the 1970s. After their emergence in the Federal Republic of Germany in the 1950s, comics were perceived with skepticism, seen as detrimental to youth literacy and moral integrity. During the following “anti-comics-campaign” the Jugendschriften-Warte became one of the most important forums for voices criticizing comics. However, as educational reforms emerged, a new generation of educators and critics advocated for a broader understanding of literature, recognizing the potential of comics to engage students. The article examines key debates and shifts in perspective in the journal, highlighting the tension between conservative cultural pessimism and progressive views on comics as tools for democratizing access to culture. Through a close analysis of articles from this period, it illustrates the transformation in educational attitudes towards comics, culminating in their gradual acceptance as viable teaching materials. (DIPF/Orig.

    Marion unterwegs. Ein entwicklungspolitischer Lehrcomic im Gesellschaftslehreunterricht (1979) zwischen direktem Ansatz und Reflexion visueller Kommunikation

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    Die folgende Fallstudie unternimmt eine Reanalyse einer bereits mehrfach interpretierten Unterrichtsaufzeichnung im Fach Gesellschaftslehre aus dem Jahr 1979, die ein Unikat darstellt. Trägermedium des Unterrichts und seiner kritisch-emanzipatorischen Didaktik ist ein entwicklungspolitischer „Lehrcomic“ (Högerle et al., 1976). Das bereits mehrfach analysierte Dokument wird hier erstmals aus der Perspektive des Unterrichtsmediums Marion unterwegs analysiert. Die Beobachtung der Verwendung eines Lehrcomics auf der Bühne des politischen Klassenzimmers „on stage“ ermöglicht es, in heuristischer Perspektive vier neuralgische Punkte einer reflexiven Didaktik und Methodik zu benennen, wenn ein Unterhaltungscomic zum Erklärmedium (Sachcomic) mutiert: (1) die Panel-Struktur als komplexe Form-Inhalt-Vermittlung; (2) die Rolle als Informationsträger und von Gegen-Information; (3) die narrative Dramatisierung abstrakter Gesellschaftstheorien als Versozialwissenschaftlichung der Lebenswelt; (4) das Trägermedium zwischen illustrierendem Beleg und subversiver Quelle. (DIPF/Orig.)This study reexamines a rare, archival recording of a social studies lesson from 1979, focusing on the use of an educational comic (Lehrcomic) in the thematic field of development policy. Analyzing the lesson from the perspective of the comic Marion on the road as a medium, reveals four key heuristic points: the complex panel structure as a form of content transmission, its role as a carrier of information and counter-information, the dramatization of abstract social theories through socio-scientific storytelling, and the function of the comic as a bridge between illustrative evidence and subversive critique. Drawing on didactic, media historical, and socio-critical approaches, the study discusses the aesthetic, epistemic, and political dimensions of integrating comics into classroom instruction. The case exemplifies both the pedagogical potential and the challenges of mediating complex socio-scientific knowledge through visual narratives, and underscores the importance of reflexivity and media critique for promoting emancipatory education. (DIPF/Orig.

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