292 research outputs found
Schriftlinguistik
Neef M, Sahel S, Weingarten R, eds. Schriftlinguistik. Berlin: De Gruyter; 2024
Réplica à Antonio Hohlfeldt
In this review, the author responds to criticisms made by Antonio Hohlfeldt about the book by Francisco Rüdiger.Nesta resenha, o autor responde às críticas realizadas por Antonio Hohlfeldt a cerca do livro de Francisco Rüdiger
Réplica à Antonio Hohlfeldt
In this review, the author responds to criticisms made by Antonio Hohlfeldt about the book by Francisco Rüdiger.Nesta resenha, o autor responde às críticas realizadas por Antonio Hohlfeldt a cerca do livro de Francisco Rüdiger
Adhak; adskribiert; Akut; Anusvāra; Apex (2); Apostroph (mit Ursula Bredel); Avagraha; Bindī; Cedille; Chandra; Chandrabindu; Chvostik; Dagesch; diakritischer Buchstabe; diakritisches Element; diakritisches Zeichen; Doppelgravis; Durchstreichung; Glagolitisch; Gravis; Háček; inskribiert; Kopfstrich; Kyrillisch; Mappiq; Nasalstrich; Nukta; Ogonek; Raphe; subskribiert; superskribiert; tiberisches System; Tilde (1); Tippi; Unterscheidungszeichen; Virāma; Visarga; Zirkumflex
Expression und Funktion des Apoptose-assoziierten Moleküls PHLDA1 im humanen Melanom
Das Melanom ist aufgrund seiner frühzeitigen und häufigen Metastasierung sowie seiner
Resistenz gegenüber Chemotherapeutika einer der bösartigsten Tumoren des Menschen.
Trotz dieser großen medizinischen Bedeutung, ist über die molekularen Mechanismen der
Tumorigenese und Metastasierung bisher wenig bekannt. Deswegen ist die Identifizierung
und Charakterisierung von Genen, die in diesem Prozess eine Rolle spielen, von größter
Wichtigkeit.
PHLDA1 (pleckstrin homology-like domain family A member 1) wurde in unserem Labor
in einer mRNA differential display-Analyse auf der Suche nach Metastasierungs-
assoziierten Molekülen im Melanom isoliert. Es ist das humane Homolog zu dem murinen
TDAG51, das im Aktivierungs-induzierten Zelltod bei T-Zellen involviert ist. In der
vorliegenden Arbeit wurde PHLDA1 charakterisiert und seine Funktion im humanen
Melanom beschrieben.
Es wurden sechs monoklonale Antikörper gegen PHLDA1 generiert, charakterisiert und
die PHLDA1-Expression in der Westernblot-Analyse, in der Immunfluoreszenzfärbung auf
lebenden Zellen, sowie immunhistochemisch auf Gewebegefrierschnitten untersucht.
Dabei konnten folgende Resultate erzielt werden:
In 11 untersuchten Zelllinien aus Melanommetastasen war die PHLDA1-Proteinmenge
signifikant geringer (p < 0,0046) als in 17 Zelllinien aus Melanomprimärtumoren. Die
verminderte Expression von PHLDA1 ist somit eine typische Eigenschaft von Zelllinien,
die aus Melanommetastasen etabliert wurden.
In normalem Haut- und Lymphknotengewebe war das PHLDA1-Protein nicht zu
detektieren. Dagegen konnte in 55 untersuchten melanozytären Läsionen eine PHLDA1-
spezifische Färbung nachgewiesen werden. 80% der benignen Nävi, dagegen nur 41% der
Primärtumore und 22% der Metastasen zeigten eine starke und gleichmäßige PHLDA1-
Expression. Damit bestätigten die in vivo gemachten Untersuchungen die Resultate aus den
Versuchen mit den Zelllinien und zeigen, dass die PHLDA1-Expression während der
Tumorprogression des humanen Melanoms vom Primärtumor bis hin zur Metastase
herunterreguliert wird.
Mit den monoklonalen Anti-PHLDA1-Antikörpern konnte PHLDA1 als zytoplasmatisches
Protein lokalisiert werden. Außerdem konnte gezeigt werden, dass der zweite
Translationsstartpunkt des offenen Leserahmens von PHLDA1 verwendet wird. Zur Aufklärung der Funktion von PHLDA1, wurden jeweils vier stabile PHLDA1-
Transfektanten und zwei Neomycinvektor-Transfektanten in einer Melanomzelllinie und in
einer immortalisierten Epithelzelllinie generiert. Die Analyse der klonierten Transfektanten
ergab ein langsameres Wachstum der PHLDA1-Transfektanten, eine reduzierte
Klonierungseffizienz sowie ein reduziertes Vermögen Kolonien zu bilden. Außerdem
zeigten die PHLDA1-Transfektanten während des Wachstums eine stärkere
Kontaktinhibition.
Die konstitutive PHLDA1-Expression in den stabilen Transfektanten beeinflusste nicht den
Zellzyklus. Dagegen konnte sowohl mit Hilfe der Annexin-V-Bindung sowie mit dem
TdT-abhängigen Einbau von FITC-markiertem dUTP (tunel-assay) gezeigt werden, dass
die basale Apoptoserate in den PHDLA1-Transfektanten erhöht war. Auch die Behandlung
mit dem Chemotherapeutikum Doxorubicin erhöhte die Apoptoserate der PHLDA1-
Transfektanten signifikant gegenüber der Neomycinvektor-Transfektanten.
Um Aufschluss darüber zu bekommen auf welchem molekularen Weg PHLDA1 die
Apoptose beeinflusst, wurde nach zytoplasmatischen Interaktionspartnern von PHLDA1
im yeast two hybrid screen gesucht. Dabei konnten aus 5,6x106 gescreenten Hefeklonen
einer Gehirn-, einer Plazenta- und einer Hela-Genbank, zwei Gene isoliert werden, die in
Hefe spezifisch mit PHLDA1 interagierten. Bei einem Gen handelte es sich um die p47-
Untereinheit des humanen Translationsinitiationsfaktor eIF3, bei dem anderen Gen um das
MRG-Gen (mammary-derived growth inhibitor-related gene). Translations-
initiationsfaktoren werden mit der Blockade der Proteinbiosynthese während der Apoptose
in Verbindung gebracht und MRG ist als Gen identifiziert worden, dass eine
wachstumsreduzierende Wirkung auf Mammakarzinome ausübt. Ob die beiden Proteine
auch die physiologischen Bindungspartner von PHLDA1 sind, ist noch nicht eindeutig
geklärt.
Das Expressionsmuster von PHLDA1, zusammen mit den funktionellen Ergebnissen, läßt
vermuten, dass die starke PHLDA1-Expression in den Nävi für deren gutartigen Charakter
mitverantwortlich ist. Im Melanom wird im Verlauf der Tumorprogression die PHLDA1-
Expression schrittweise reduziert und korreliert dann mit der zunehmenden Deregulation
des Wachstums und der Ausbildung der Apoptoseresistenz. Die Assoziation zwischen der
PHLDA1-Expression und Apoptosesensitivität machen PHLDA1 zu einem interessanten
Zielgen für die Entwicklung einer effizienteren Chemotherapie beim Melanom
A dispute in the world of the dead : René Descartes and Andreas Rüdiger
En 1731 un autor alemán anónimo publicó un diálogo del muerto
continuando la tradición comenzada en la Grecia antigua por Luciano de
Samosata. Hoy sobrevive una única copia del texto, publicada sin referencia
del lugar de publicación o impresor y se encuentra ahora en el Evangelisches
Predigerseminar Bibliothek en Wittenberg. Los protagonistas son el filósofo
y físico Andreas Rüdiger (1673-1731) y René Descartes, quien representa
en el diálogo a un tipo muy diverso de filósofo de la figura “histórica" que
trascendió hasta nosotros en sus obras. Este artículo se propone reconstruir
la composición de este texto raro y enigmático y contextualizar la perspectiva
ideológica del autor en las controversias que animaban el trasfondo filosófico
de las universidades alemanas de los comienzos del siglo XVIII.In 1731 an anonymous German author published a dialogue of
the dead, continuing the tradition started in ancient Greece by Lucian of
Samosata. Today a single complete copy of the text survives, published
without indication of the place of publication or the printer and now in the
Evangelisches Predigerseminar Bibliothek in Wittenberg. The protagonists
are the philosopher and physician Andreas Rüdiger (1673-1731) and René
Descartes, who in the dialogue represents a very different type of philosopher
from the “historical" figure passed down to us in his works. This article aims to
reconstruct the composition of this rare and enigmatic text and to contextualize
the author’s ideological perspective in the controversies animating the
philosophical underground of early 18th-century German universities.Fil: Suitner, Riccarda.
Universidad de Erfur
Ancillary Monitor Corpus: Common Crawl - german web (YEAR 2013 – VERSION 1)
*** german version see below ***
The ‘Ancillary Monitor Corpus: Common Crawl - german web’ was designed with the aim of enabling a broad-based linguistic analysis of the German-language (visible) internet over time - with the aim of achieving comparability with the DeReKo (‘German Reference Corpus’ of the Leibniz Institute for the German Language - DeReKo volume 57 billion tokens - status: DeReKo Release 2024-I). The corpus is separated by year (here year 2013) and versioned (here version 1). Version 1 comprises (all years 2013-2024) 97.45 billion tokens.
The corpus is based on the data dumps from CommonCrawl (https://commoncrawl.org/). CommonCrawl is a non-profit organisation that provides copies of the visible Internet free of charge for research purposes.
The CommonCrawl WET raw data was first filtered by TLD (top-level domain). Only pages ending in the following TLDs were taken into account: ‘.at; .bayern; .berlin; .ch; .cologne; .de; .gmbh; .hamburg; .koeln; .nrw; .ruhr; .saarland; .swiss; .tirol; .wien; .zuerich’. These are the exclusive German-language TLDs according to ICANN (https://data.iana.org/TLD/tlds-alpha-by-domain.txt) as of 1 June 2024 - TLDs with a purely corporate reference (e.g. ‘.edeka; .bmw; .ford’) were excluded. The language of the individual documents (URLs) was then estimated with the help of NTextCat (https://github.com/ivanakcheurov/ntextcat) (via the CORE14 profile of NTextCat) - only those documents/URLs for which German was the most likely language were processed further (e.g. to exclude foreign-language material such as individual subpages). The third step involved filtering for manual selectors and filtering for 1:1 duplicates (within one year).
The filtering and subsequent processing was carried out using CorpusExplorer (http://hdl.handle.net/11234/1-2634) and our own (supplementary) scripts, and the TreeTagger (http://hdl.handle.net/11372/LRT-323) was used for automatic annotation. The corpus was processed on the HELIX HPC cluster. The author would like to take this opportunity to thank the state of Baden-Württemberg and the German Research Foundation (DFG) for the possibility to use the bwHPC/HELIX HPC cluster - funding code HPC cluster: INST 35/1597-1 FUGG.
Data content:
- Tokens and record boundaries
- Automatic lemma and POS annotation (using TreeTagger)
- Metadata:
- GUID - Unique identifier of the document
- YEAR - Year of capture (please use this information for data slices)
- Url - Full URL
- Tld - Top-Level Domain
- Domain - Domain without TLD (but with sub-domains if applicable)
- DomainFull - Complete domain (incl. TLD)
- DomainFull - Complete domain (incl. TLD)
- Datum - (System Information): Date of the CorpusExplorer (date of capture by CommonCrawl - not date of creation/modification of the document).
- Hash - (System Information): SHA1 hash of the CommonCrawl
- Pfad - (System Information): Path of the cluster (raw data) - is supplied by the system.
Please note that the files are saved as *.cec6.gz. These are binary files of the CorpusExplorer (see above). These files ensure efficient archiving. You can use both CorpusExplorer and the ‘CEC6-Converter’ (available for Linux, MacOS and Windows - see: https://lindat.mff.cuni.cz/repository/xmlui/handle/11372/LRT-5705) to convert the data. The data can be exported in the following formats:
- CATMA v6
- CoNLL
- CSV
- CSV (only meta-data)
- DTA TCF-XML
- DWDS TEI-XML
- HTML
- IDS I5-XML
- IDS KorAP XML
- IMS Open Corpus Workbench
- JSON
- OPUS Corpus Collection XCES
- Plaintext
- SaltXML
- SlashA XML
- SketchEngine VERT
- SPEEDy/CODEX (JSON)
- TLV-XML
- TreeTagger
- TXM
- WebLicht
- XML
Please note that an export increases the storage space requirement extensively. The ‘CorpusExplorerConsole’ (https://github.com/notesjor/CorpusExplorer.Terminal.Console - available for Linux, MacOS and Windows) also offers a simple solution for editing and analysing. If you have any questions, please contact the author.
Legal information
The data was downloaded on 01.11.2024. The use, processing and distribution is subject to §60d UrhG (german copyright law), which authorises the use for non-commercial purposes in research and teaching. LINDAT/CLARIN is responsible for long-term archiving in accordance with §69d para. 5 and ensures that only authorised persons can access the data. The data has been checked to the best of our knowledge and belief (on a random basis) - should you nevertheless find legal violations (e.g. right to be forgotten, personal rights, etc.), please write an e-mail to the author ([email protected]) with the following information: 1) why this content is undesirable (please outline only briefly) and 2) how the content can be identified - e.g. file name, URL or domain, etc. The author will endeavour to identify the content. The author will endeavour to remove the content and re-upload the data (modified) within two weeks (new version). If you have any further questions, please contact CLARIN.
*** english version see above ***
Das ‚Ancillary Monitor Corpus: Common Crawl - german web‘ wurde mit dem Ziel konzipiert - eine breit angelegte und zeitlich begleitende linguistische Analyse des deutschsprachigen (sichtbaren) Internets zu ermöglichen - wobei eine Vergleichbarkeit mit dem DeReKo (‚Deutsches Referenz Korpus‘ des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache - DeReKo Umfang 57 Mrd. Token - Stand: DeReKo Release 2024-I) angestrebt wird. Das Korpus ist nach Jahren getrennt (hier Jahr 2013) und versioniert (hier Version 1). Die Version 1 umfasst (alle Jahre 2013-2024) 97,45 Mrd. Token.
Das Korpus basiert auf den Daten-Dumps von CommonCrawl (https://commoncrawl.org/). CommonCrawl ist eine Non-Profit-Organisation, die Kopien des sichtbaren Internets kostenlos für die Forschung zur Verfügung stellt.
Die CommonCrawl WET Rohdaten wurden zunächst nach TLD (Top-Level Domain) gefiltert. Es wurden nur Seiten berücksichtigt, die auf folgende TLDs enden: „.at; .bayern; .berlin; .ch; .cologne; .de; .gmbh; .hamburg; .koeln; .nrw; .ruhr; .saarland; .swiss; .tirol; .wien; .zuerich“. Dies sind die exklusiven deutschsprachigen TLDs laut ICANN (https://data.iana.org/TLD/tlds-alpha-by-domain.txt) zum Stand 01.06.2024 - ausgeschlossen wurden TLDs mit reinem Firmenbezug (z.B. „.edeka; .bmw; .ford“). Für die einzelnen Dokumente (URLs) wurde dann mit Hilfe von NTextCat (https://github.com/ivanakcheurov/ntextcat) die Sprache geschätzt (über das CORE14-Profil von NTextCat) - es wurden nur solche Dokumente/URLs weiterverarbeitet, bei denen Deutsch die wahrscheinlichste Sprache war (z.B. um möglichst auszuschließen, dass fremdsprachiges Material wie einzelne Unterseitenbereiche enthalten sind). Als dritter Schritt erfolgte eine Filterung nach manuellen Selektoren und eine Filterung nach 1:1-Dubletten (innerhalb eines Jahres).
Die Filterung und anschließende Aufbereitung erfolgte mit dem CorpusExplorer (http://hdl.handle.net/11234/1-2634) und eigenen (ergänzenden) Skripten, wobei für die automatische Annotation der TreeTagger (http://hdl.handle.net/11372/LRT-323) verwendet wurde. Die Aufbereitung des Korpus erfolgte auf dem HELIX-HPC-Cluster. Der Autor dankt an dieser Stelle dem Land Baden-Württemberg und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für die Möglichkeit das bwHPC/HELIX HPC-Cluster nutzen zu können – Förderkennzeichen HPC-Cluster: INST 35/1597-1 FUGG.
Dateninhalt:
- Token und Satzgrenzen
- Automatische Lemma- und POS-Annotation (mittels TreeTagger)
- Metadaten:
- GUID - Eindeutiger Identifikator des Dokuments
- YEAR - Jahr der Erfassung (bitte verwenden Sie diese Angabe für Datenschnitte)
- Url - Vollständige URL
- Tld – Top-Level Domain
- Domain – Domain ohne TLD (aber ggf. mit Sub-Domains)
- DomainFull – Vollständige Domain (inkl. TLD)
- DomainFull - Komplette Domain (inkl. TLD)
- Datum - (System Information): Datum des CorpusExplorers (Tag der Erfassung durch CommonCrawl - nicht Tag der Erstellung/Änderung des Dokuments).
- Hash - (System Information): SHA1-Hash des CommonCrawl
- Pfad - (System Information): Pfad des Clusters (Rohdaten) - wird systembedingt geliefert.
Bitte beachten Sie, dass die Dateien als *.cec6.gz gespeichert sind. Dies sind Binärdateien des CorpusExplorers (siehe oben). Diese Dateien gewährleisten eine effiziente Archivierung. Sie können sowohl den CorpusExplorer als auch den ‚CEC6-Converter‘ (verfügbar für Linux, MacOS und Windows - siehe: https://lindat.mff.cuni.cz/repository/xmlui/handle/11372/LRT-5705) zur Konvertierung der Daten verwenden. Die Daten können in folgende Formate exportiert werden:
- CATMA v6
- CoNLL
- CSV
- CSV (only meta-data)
- DTA TCF-XML
- DWDS TEI-XML
- HTML
- IDS I5-XML
- IDS KorAP XML
- IMS Open Corpus Workbench
- JSON
- OPUS Corpus Collection XCES
- Plaintext
- SaltXML
- SlashA XML
- SketchEngine VERT
- SPEEDy/CODEX (JSON)
- TLV-XML
- TreeTagger
- TXM
- WebLicht
- XML
Bitte beachten Sie, dass ein Export den Speicherplatzbedarf erheblich erhöht. Eine einfache Lösung zur Bearbeitung und Analyse bietet auch die „CorpusExplorerConsole“ (https://github.com/notesjor/CorpusExplorer.Terminal.Console - verfügbar für Linux, MacOS und Windows). Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Autor.
Rechtliche Hinweise
Die Daten wurden am 01.11.2024 heruntergeladen. Die Nutzung, Verarbeitung und Verbreitung unterliegt §60d UrhG, der die Nutzung für nicht kommerzielle Zwecke in Forschung und Lehre erlaubt. LINDAT/CLARIN übernimmt die Langzeitarchivierung nach §69d Abs. 5 und stellt sicher, dass nur berechtigte Personen auf die Daten zugreifen können. Die Daten wurden nach bestem Wissen und Gewissen (stichprobenartig) überprüft - sollten Sie dennoch Rechtsverletzungen (z.B. Recht auf Vergessenwerden, Persönlichkeitsrechte etc.) finden, schreiben Sie bitte eine E-Mail an den Autor ([email protected]) mit folgenden Informationen: 1) warum dieser Inhalt unerwünscht ist (bitte nur kurz skizzieren) und 2) wie der Inhalt identifiziert werden kann - z.B. Dateiname, URL oder Domain etc. Der Autor wird sich bemühen, den Inhalt zu entfernen und die Daten innerhalb von zwei Wochen (verändert) wieder hochzuladen (neue Version). Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an CLARIN
Ancillary Monitor Corpus: Common Crawl - german web (YEAR 2022 – VERSION 1)
*** german version see below ***
The ‘Ancillary Monitor Corpus: Common Crawl - german web’ was designed with the aim of enabling a broad-based linguistic analysis of the German-language (visible) internet over time - with the aim of achieving comparability with the DeReKo (‘German Reference Corpus’ of the Leibniz Institute for the German Language - DeReKo volume 57 billion tokens - status: DeReKo Release 2024-I). The corpus is separated by year (here year 2022) and versioned (here version 1). Version 1 comprises (all years 2013-2024) 97.45 billion tokens.
The corpus is based on the data dumps from CommonCrawl (https://commoncrawl.org/). CommonCrawl is a non-profit organisation that provides copies of the visible Internet free of charge for research purposes.
The CommonCrawl WET raw data was first filtered by TLD (top-level domain). Only pages ending in the following TLDs were taken into account: ‘.at; .bayern; .berlin; .ch; .cologne; .de; .gmbh; .hamburg; .koeln; .nrw; .ruhr; .saarland; .swiss; .tirol; .wien; .zuerich’. These are the exclusive German-language TLDs according to ICANN (https://data.iana.org/TLD/tlds-alpha-by-domain.txt) as of 1 June 2024 - TLDs with a purely corporate reference (e.g. ‘.edeka; .bmw; .ford’) were excluded. The language of the individual documents (URLs) was then estimated with the help of NTextCat (https://github.com/ivanakcheurov/ntextcat) (via the CORE14 profile of NTextCat) - only those documents/URLs for which German was the most likely language were processed further (e.g. to exclude foreign-language material such as individual subpages). The third step involved filtering for manual selectors and filtering for 1:1 duplicates (within one year).
The filtering and subsequent processing was carried out using CorpusExplorer (http://hdl.handle.net/11234/1-2634) and our own (supplementary) scripts, and the TreeTagger (http://hdl.handle.net/11372/LRT-323) was used for automatic annotation. The corpus was processed on the HELIX HPC cluster. The author would like to take this opportunity to thank the state of Baden-Württemberg and the German Research Foundation (DFG) for the possibility to use the bwHPC/HELIX HPC cluster - funding code HPC cluster: INST 35/1597-1 FUGG.
Data content:
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Please note that the files are saved as *.cec6.gz. These are binary files of the CorpusExplorer (see above). These files ensure efficient archiving. You can use both CorpusExplorer and the ‘CEC6-Converter’ (available for Linux, MacOS and Windows - see: https://lindat.mff.cuni.cz/repository/xmlui/handle/11372/LRT-5705) to convert the data. The data can be exported in the following formats:
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- TLV-XML
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Legal information
The data was downloaded on 01.11.2024. The use, processing and distribution is subject to §60d UrhG (german copyright law), which authorises the use for non-commercial purposes in research and teaching. LINDAT/CLARIN is responsible for long-term archiving in accordance with §69d para. 5 and ensures that only authorised persons can access the data. The data has been checked to the best of our knowledge and belief (on a random basis) - should you nevertheless find legal violations (e.g. right to be forgotten, personal rights, etc.), please write an e-mail to the author ([email protected]) with the following information: 1) why this content is undesirable (please outline only briefly) and 2) how the content can be identified - e.g. file name, URL or domain, etc. The author will endeavour to identify the content. The author will endeavour to remove the content and re-upload the data (modified) within two weeks (new version). If you have any further questions, please contact CLARIN.
*** english version see above ***
Das ‚Ancillary Monitor Corpus: Common Crawl - german web‘ wurde mit dem Ziel konzipiert - eine breit angelegte und zeitlich begleitende linguistische Analyse des deutschsprachigen (sichtbaren) Internets zu ermöglichen - wobei eine Vergleichbarkeit mit dem DeReKo (‚Deutsches Referenz Korpus‘ des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache - DeReKo Umfang 57 Mrd. Token - Stand: DeReKo Release 2024-I) angestrebt wird. Das Korpus ist nach Jahren getrennt (hier Jahr 2022) und versioniert (hier Version 1). Die Version 1 umfasst (alle Jahre 2013-2024) 97,45 Mrd. Token.
Das Korpus basiert auf den Daten-Dumps von CommonCrawl (https://commoncrawl.org/). CommonCrawl ist eine Non-Profit-Organisation, die Kopien des sichtbaren Internets kostenlos für die Forschung zur Verfügung stellt.
Die CommonCrawl WET Rohdaten wurden zunächst nach TLD (Top-Level Domain) gefiltert. Es wurden nur Seiten berücksichtigt, die auf folgende TLDs enden: „.at; .bayern; .berlin; .ch; .cologne; .de; .gmbh; .hamburg; .koeln; .nrw; .ruhr; .saarland; .swiss; .tirol; .wien; .zuerich“. Dies sind die exklusiven deutschsprachigen TLDs laut ICANN (https://data.iana.org/TLD/tlds-alpha-by-domain.txt) zum Stand 01.06.2024 - ausgeschlossen wurden TLDs mit reinem Firmenbezug (z.B. „.edeka; .bmw; .ford“). Für die einzelnen Dokumente (URLs) wurde dann mit Hilfe von NTextCat (https://github.com/ivanakcheurov/ntextcat) die Sprache geschätzt (über das CORE14-Profil von NTextCat) - es wurden nur solche Dokumente/URLs weiterverarbeitet, bei denen Deutsch die wahrscheinlichste Sprache war (z.B. um möglichst auszuschließen, dass fremdsprachiges Material wie einzelne Unterseitenbereiche enthalten sind). Als dritter Schritt erfolgte eine Filterung nach manuellen Selektoren und eine Filterung nach 1:1-Dubletten (innerhalb eines Jahres).
Die Filterung und anschließende Aufbereitung erfolgte mit dem CorpusExplorer (http://hdl.handle.net/11234/1-2634) und eigenen (ergänzenden) Skripten, wobei für die automatische Annotation der TreeTagger (http://hdl.handle.net/11372/LRT-323) verwendet wurde. Die Aufbereitung des Korpus erfolgte auf dem HELIX-HPC-Cluster. Der Autor dankt an dieser Stelle dem Land Baden-Württemberg und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für die Möglichkeit das bwHPC/HELIX HPC-Cluster nutzen zu können – Förderkennzeichen HPC-Cluster: INST 35/1597-1 FUGG.
Dateninhalt:
- Token und Satzgrenzen
- Automatische Lemma- und POS-Annotation (mittels TreeTagger)
- Metadaten:
- GUID - Eindeutiger Identifikator des Dokuments
- YEAR - Jahr der Erfassung (bitte verwenden Sie diese Angabe für Datenschnitte)
- Url - Vollständige URL
- Tld – Top-Level Domain
- Domain – Domain ohne TLD (aber ggf. mit Sub-Domains)
- DomainFull – Vollständige Domain (inkl. TLD)
- DomainFull - Komplette Domain (inkl. TLD)
- Datum - (System Information): Datum des CorpusExplorers (Tag der Erfassung durch CommonCrawl - nicht Tag der Erstellung/Änderung des Dokuments).
- Hash - (System Information): SHA1-Hash des CommonCrawl
- Pfad - (System Information): Pfad des Clusters (Rohdaten) - wird systembedingt geliefert.
Bitte beachten Sie, dass die Dateien als *.cec6.gz gespeichert sind. Dies sind Binärdateien des CorpusExplorers (siehe oben). Diese Dateien gewährleisten eine effiziente Archivierung. Sie können sowohl den CorpusExplorer als auch den ‚CEC6-Converter‘ (verfügbar für Linux, MacOS und Windows - siehe: https://lindat.mff.cuni.cz/repository/xmlui/handle/11372/LRT-5705) zur Konvertierung der Daten verwenden. Die Daten können in folgende Formate exportiert werden:
- CATMA v6
- CoNLL
- CSV
- CSV (only meta-data)
- DTA TCF-XML
- DWDS TEI-XML
- HTML
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- IMS Open Corpus Workbench
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- OPUS Corpus Collection XCES
- Plaintext
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- TLV-XML
- TreeTagger
- TXM
- WebLicht
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Bitte beachten Sie, dass ein Export den Speicherplatzbedarf erheblich erhöht. Eine einfache Lösung zur Bearbeitung und Analyse bietet auch die „CorpusExplorerConsole“ (https://github.com/notesjor/CorpusExplorer.Terminal.Console - verfügbar für Linux, MacOS und Windows). Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Autor.
Rechtliche Hinweise
Die Daten wurden am 01.11.2024 heruntergeladen. Die Nutzung, Verarbeitung und Verbreitung unterliegt §60d UrhG, der die Nutzung für nicht kommerzielle Zwecke in Forschung und Lehre erlaubt. LINDAT/CLARIN übernimmt die Langzeitarchivierung nach §69d Abs. 5 und stellt sicher, dass nur berechtigte Personen auf die Daten zugreifen können. Die Daten wurden nach bestem Wissen und Gewissen (stichprobenartig) überprüft - sollten Sie dennoch Rechtsverletzungen (z.B. Recht auf Vergessenwerden, Persönlichkeitsrechte etc.) finden, schreiben Sie bitte eine E-Mail an den Autor ([email protected]) mit folgenden Informationen: 1) warum dieser Inhalt unerwünscht ist (bitte nur kurz skizzieren) und 2) wie der Inhalt identifiziert werden kann - z.B. Dateiname, URL oder Domain etc. Der Autor wird sich bemühen, den Inhalt zu entfernen und die Daten innerhalb von zwei Wochen (verändert) wieder hochzuladen (neue Version). Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an CLARIN
- …
