Hochschulschriftenserver der Pädagogischen Hochschule Freiburg
Not a member yet
    819 research outputs found

    Mitreden, Mitgestalten: Ein möglicher Ansatz studentischer Partizipation in der Hochschullehre

    Full text link
    Der vorliegende Artikel untersucht die Einbindung einer studentischen Hilfskraft in die Hochschullehre und beleuchtet die Auswirkungen dieser Partizipation auf verschiedenen Ebenen. Am Beispiel einer Vorlesung im Bereich Gruppenpädagogik an der PH Freiburg wird aufgezeigt, wie die Hilfskraft nicht nur organisatorische Aufgaben übernimmt, sondern aktiv in die Planung und Durchführung der Veranstaltung eingebunden wird. Als theoretische Grundlage befasst sich der Artikel mit den verschiedenen Ebenen studentischer Partizipation, insbesondere der Mitgestaltung auf einer Planungs- und Durchführungsebene von Lehrveranstaltungen. Zudem wird der Mehrwert der Hilfskraft für die Veranstaltung und die Studierenden hervorgehoben, darunter die Förderung von Interaktivität und eine individuellere Betreuung. Abschließend wird die Perspektive der Hilfskraft selbst betrachtet, die durch die Einbindung in die Lehre wertvolle Erfahrungen und Kompetenzen für ihren weiteren Studienverlauf und ihre berufliche Zukunft erwerben kann

    Spuren hinterlassen - Nachhaltigkeit mit Hand und Fuß

    Full text link
    Der Artikel beleuchtet die Bedeutung und Herausforderungen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im schulischen Kontext und stellt verschiedene Modelle vor, die Nachhaltigkeit greifbar machen: der ökologische Fußabdruck (Veranschaulichung des Ressourcenverbrauchs im Verhältnis zur Biokapazität der Erde), die CO₂-Bilanz (Messung individueller und kollektiver Treibhausgasemissionen) und der ökologische Rucksack (Darstellung des versteckten Materialaufwands hinter Produkten). Diese Modelle bieten Anknüpfungspunkte für den Unterricht, indem sie abstrakte Zusammenhänge mit der Lebenswelt der Schüler*innen verbinden und Reflexion über das eigene Handeln anregen. Kritisch diskutiert wird jedoch, dass der Fokus auf individuelles Verhalten strukturelle Ursachen ökologischer Probleme ausblenden und Überforderung oder Schuldgefühle bei Lernenden hervorrufen kann. Als ergänzendes Konzept wird deshalb der „ökologische Handabdruck“ eingeführt, der kollektive und politisch wirksame Gestaltungsmöglichkeiten betont und so Partizipationskompetenz, Selbstwirksamkeit und Zukunftszuversicht stärkt. Der Artikel plädiert für eine didaktische Verbindung von Bewusstseinsbildung und positiven, lösungsorientierten Perspektiven

    Translating and communicating evidence on allergy prevention in children to parents: implementation study protocol

    Full text link
    Abstract Background When seeking advice on allergy prevention in early childhood (Early Childhood Allergy Prevention, ECAP), parents often turn to health and social care providers, such as paediatricians, midwives, and family centres. However, these actors fulfil various, often care-related, roles, and cannot be considered ‘health information providers’ by default. In addition, although the scientific evidence for ECAP is often known by health professionals, it is not actively communicated. In this study protocol, we describe the planned procedure for the development and implementation of a process to communicate ECAP information to parents, with a focus on reaching out to those from migrant communities. Thereby, we also aim to contribute to the understanding of how to design more robust approaches to deliver health information. Methods We have chosen the Implementation Research Logic Model as our framework for a multi-stage process. Firstly, we will map regional and local health and social care providers to find potential providers of ECAP information. We will then approach actors from each mapping category for qualitative interviews to assess facilitators and barriers to implementation. Next, we will define actions to ease the implementation process, develop exemplary ECAP information materials for parents, and deliver these to pre-selected health and social care individuals and organizations. Each step will be adapted to meet the needs and preferences of culturally and linguistically diverse populations. Finally, the process will be evaluated for key implementation outcomes (e.g., acceptability, feasibility, effectiveness) by interviewing information providers and surveying information recipients. Discussion From a Public Health perspective, studies seem warranted that investigate how evidence from health research may be effectively communicated to the public, rather than merely focusing on, e.g., intervention development. Also, it has often been highlighted that the dissemination of health information needs to better target those who face the greatest difficulties when seeking advice, i.e. individuals/parents who recently migrated. ECAP is a good use case, as scientific evidence is constantly evolving, and the communication of information is hampered by low awareness of high quality sources

    Use of Digital Media in Parent-Teacher Communication. Frequency of Use and Associations With Teacher Characteristics

    Full text link
    Im Zuge gesellschaftlicher Entwicklungen gewinnen neue Herangehensweisen in der Elternzusammenarbeit an Bedeutung. Digitale Medien nehmen hierbei eine wichtige Rolle ein. Der Beitrag untersucht mithilfe von inhaltsanalytischer Auswertungen und multipler Regressionsanalysen, a) welche digitalen Medien in der Elternkommunikation genutzt werden und b) ob Einstellungs-, Orientierungsmerkmale und Qualifikationen frühpädagogischer Fachkräfte für die Implementation digital gestützter Elternkommunikation bedeutsam sind. Datenbasis bildet eine Onlinebefragung von 266 Fachkräften in Kindertageseinrichtungen. Die Ergebnisse verweisen auf eine vielfältige Nutzung von digitalen Medien in der Elternkommunikation, die sich teilweise auf Fachkraftmerkmale (z.B. Fort- und Weiterbildungsaktivität) zurückführen lässt. Die Befunde werden im Hinblick auf Implikationen für die Praxis und weiteren Forschungsbedarf diskutiert.In the course of societal changes, new approaches in the cooperation between preschools and parents have gained importance. Therefore, this study examined (a) the intensity and type of digital media use in parent–teacher communication and (b) the role of teachers’ attitudes and qualifications for the implementation of digitally supported parental communication. The results show that teachers use a variety of digital media for communication with parents, some of which can be attributed to teacher characteristics (e.g., the amount of professional development activities). The findings are discussed with regard to implications for practice and the need for further research

    Ernährungsbildung in Zeiten des Klimawandels

    Full text link
    Seit 2024 ist in Deutschland eine neue Fassung der Ernährungspyramide veröffentlicht. Der vorliegende Beitrag gibt hierzu eine kurze Einführung. Die alte Version ist in vielen Materialien zu finden. Da die neue Fassung vor allem aktuelle ökologische Gesichtspunkte einer nachhaltigen Ernährung berücksichtigt und folglich auch den Klimaschutz unterstützt, ist wünschenswert, dass Lehrpersonen sich in der Ernährungsbildung an der neuen Pyramide orientieren

    Perspektiven ehemaliger Bewohner*innen der Freiburger StraßenSchule: Die Bedeutung der Unterstützung durch die Fachkräfte - eine Retrospektive

    Full text link
    Diese Arbeit untersucht die Unterstützung junger Menschen im Wohnprojekt der Freiburger Straßenschule (FSS) und beleuchtet sowohl deren Erleben als auch die bestehenden systemischen Grenzen. Im Mittelpunkt steht die qualitative Analyse biografischer Interviews, die mit ehemaligen Bewohnenden geführt wurden und Einblicke in ihre Lebenswege, Herausforderungen und Unterstützungsbedarfe bieten. Die methodische Herangehensweise basiert auf der dokumentarischen Methode, um individuelle Erfahrungen und strukturelle Zusammenhänge herauszuarbeiten. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung partizipativer Ansätze und regen an, bestehende Unterstützungsstrukturen weiterzuentwickeln

    Stimmbasierte Interaktionen. Akzeptanzpotenziale sprachbasierter Dialogsysteme - Vorgehensweise zur Messung der Nutzeremotionen anhand von Stimmmerkmalen.

    Full text link
    Emotionen sind entscheidend für die Qualität des Nutzererlebnisses in der Mensch-Maschine-Interaktion und nehmen Einfluss auf die Akzeptanz neuer technologischer Lösungsangebote. In den letzten Jahren hat die natürlichsprachliche Interaktion mit Maschinen zunehmend an Bedeutung gewonnen. Allerdings weisen sprachgesteuerte Dialogsysteme noch Defizite auf. Vor diesem Hintergrund rückt die Messung und Bewertung der Voice User Experience zunehmend in den Fokus der Forschung. Ziel der Arbeit war es deshalb, eine Vorgehensweise zur Analyse von Nutzeremotionen basierend auf Stimmmerkmalen sowie Akzeptanzfaktoren für sprachgesteuerte Dialogsysteme zu identifizieren und durch verschiedene empirische Studien zu validieren. Dazu wurden Irritationen im sprachgesteuerten Dialogprozess durch Befragungen und Literaturrecherche herausgearbeitet und nach der Stärke der Beeinträchtigung des Nutzungsprozesses durch die Befragten priorisiert. Anschließend wurden die zentralen Störfaktoren unter Laborbedingungen in Interaktionen integriert, um von Nutzerirritationen geprägte Sprachdaten zu erfassen und auszuwerten. Abschließend wurde auf Basis der Ergebnisse der ersten Studienphase die Wirkung zentraler Einflussfaktoren, wie z. B. Antwortqualität, Verständnis und Sicherheit auf die Nutzerakzeptanz sprachgesteuerter Dialogsysteme untersucht

    Der Geographieunterricht hat ein großes emanzipatorisches Potenzial. Über Ziele, Herausforderungen und Erfordernisse des unterrichtlichen Umgangs mit Kriegen und Konflikten

    Full text link
    Mit Paul Reuber und Stefan Applis, Referenten der virtuellen Ringvorlesung ‚Wissenschaft und schulische Praxis im Dialog‘ 2023, sprechen wir über erste Berührungspunkte mit dem Thema ‚Kriege und Konflikte‘, persönliche Erfahrungen aus Forschung, Lehre und Unterricht sowie die Bedeutung einer räumlichen Perspektive für das Verständnis komplexer geopolitischer Zusammenhänge

    Cross-disciplinary Perspectives on Developing Global Datasets and Indicators for Monitoring Climate Change Education and Communication (CCE)

    Full text link
    Climate change education and communications (CCE) has long been recognized as a critical vehicle for increasing human and institutional capacity to mitigate against further climate change and to adapt to its impact. However, the global community lacks robust cross-national data and global indicators to measure and monitor progress in the planning, implementation, and delivery of CCE at the national and intergovernmental levels. This paper offers a synthesis of insights from interdisciplinary literature on indicator development conducted across the areas of education, education for sustainable development (ESD), communication and biodiversity and climate change. Bringing together independent histories of developing indicators for global benchmarking and target setting supports insights for the more nascent area at their intersections, that is, CCE. On the basis of the literature review, the orientation of ideal indicators could be synthesized as a guiding idea for indicator development. Ideal indicators have real-world congruence and are built on feasible data elicitation; they facilitate solutions for climate change and leverage political and public attention. In this article’s conclusion, we identify key challenges that can compromise indicators in the context of CCE (e.g., “smallest common denominator” -solutions) as well as possible countermeasures against these challenges

    Der Diskurs über migrantisierte Sexarbeit: Zwischen Viktimisierung und Agency

    Full text link
    Die vorliegende Arbeit untersucht den Diskurs über migrantisierte Sexarbeit in öffentlichkeitswirksamen Texten deutscher NGOs im Zeitraum von 2022 bis 2025. Im Zentrum steht die Frage, wie Agency und Viktimisierung in diesen Texten thematisiert werden und welche Deutungsmuster, Subjektpositionen und politischen Implikationen damit verbunden sind. Methodisch basiert die Untersuchung auf einer wissenssoziologischen Diskursanalyse nach Keller, ergänzt durch eine qualitative Inhaltsanalyse nach Kuckartz. Analysiert werden ausgewählte Stellungnahmen, Positionspapiere und Pressetexte deutscher NGOs. Ziel der Arbeit ist es, zentrale diskursive Rahmungen im Spannungsfeld von Schutz, Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Zuschreibung zu rekonstruieren und vor dem Hintergrund feministischer sowie postkolonial-feministischer Perspektiven einzuordnen. Die Arbeit leistet damit einen Beitrag zur sozialwissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Sexarbeit, Migration und zivilgesellschaftlicher Deutungsmacht und eröffnet eine diskursanalytische Perspektive auf die gesellschaftliche Konstruktion von Agency, Viktimisierung und Differenz in einem politisch umkämpften Feld

    621

    full texts

    819

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    Hochschulschriftenserver der Pädagogischen Hochschule Freiburg is based in Germany
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇