Hochschulschriftenserver der Pädagogischen Hochschule Freiburg
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Campus – Leben. PH-FR 2006/2
Campus-Leben · Projekte, Kontakte, Austausch Jutta Heppekausen: Playbacktheater auf Wanderschaft – Geschichten in Szene gesetzt (Seite 2) Monika Löffler: Auf Sendung: PH 88,4 – Das Lernradio der Pädagogischen Hochschule (Seite 5) Rolf Preusche: Auf dem Campus I (Seite 7) Benedikt Vogt: Campus-Leben – Grübeleien in vorlesungsfreien Zeiten (Seite 8) Gerd Bräuer: Scriptorium – Raum des Schreibens (Seite 9) Hans-Werner Huneke: Grundbildung für Straßenkinder in Lateinamerika – Ein Hochschul-Kooperationsprojekt (Seite 10) Mechthild Hesse: Die internationale Attraktivität der Pädagogischen Hochschule – Förderung und Intensivierung (Seite 11) Herwig Wulf · Elisabeth Brady: Stetson University – Eine Wohlfühlinsel der Umwelt (Seite 13) Reinhold Voß · Ursula Elsner: Räuber, die etwas bringen – Ein internationales Theaterprojekt (Seite 15) Georg Brunner: Auf den Spuren Schuberts – Exkursion nach Wien (Seite 18) Katja Boehme: Kirchenpädagogik am Freiburger Münster – Ein Kooperationsprojekt (Seite 19) Anne-Marie Grundmeier · Ulrike Weiss: Gender, Kunst und Haute Couture – Wenn das Treppenhaus zum Catwalk wird (Seite 21) Elsa Fratzky-Guhr: Wohnökologie mal anders! – Textile Raumgestaltung „Forum“ (Seite 23) Christian Heuer: „Ein Projekt ist ein Projekt ist ein Projekt ...“ – Der Erste Weltkrieg an der Heimatfront (Seite 25) Stefan Marks: Vom Nationalsozialismus zu einer (Schul-)Kultur der Anerkennung – Projektbericht (Seite 27) Guido Schmitt: Förderunterricht für Einwandererkinder – Projektbericht (Seite 29) Rolf Preusche: Auf dem Campus II (Seite 30
Informationstechnologien und Montessori-Pädagogik : die Implementierung des Internets als Informationsmedium in Montessori-Schulen der USA
Ausgehend von der Beobachtung, dass in der Unterrichtsforschung Konzepte des „offenen Lernens“ für die Implementierung neuer Medien, wie dem Internet, empfohlen werden, wird der Zusammenhang zwischen reformpädagogischen Ansätzen und neuen Informationstechnologien hergestellt. Hier knüpfen die Untersuchungen der vorliegenden Arbeit an. Herausgegriffen wird das Konzept Maria Montessoris, untersucht in den USA, wo sich zum einen alternative Pädagogiken freier entwickeln können und zum anderen die Implementierung neuer Medien in den Unterricht offensiver vorangetrieben wird. Es wird angenommen, dass die Lernumgebung Montessoris unter dem Gesichtspunkt einer Modernisierung des Konzepts auf die heutigen Ansprüche eine optimale Lernlandschaft bietet, das Internet als natürliche Informationsquelle in den Unterricht zu integrieren. Die gegenwärtig kontroverse Umsetzung der Pädagogik Montessoris (AMI und AMS) sowie die zu diesem Zeitpunkt verwirklichte Internetnutzung in den Schulen werden am Beispiel der USA einer kritischen Reflexion unterzogen. Kapitel 1 dieser Arbeit betrachtet die Pädagogik Montessoris. Ein Abschnitt liefert Informationen über die kontemporäre Verwirklichung ihrer Pädagogik in den USA. Die Möglichkeiten des Internets für den Unterricht, die Aussagen der Forschung über das informationstechnische Lernen sowie seine Integration in den USA, wird in Kapitel 2 näher untersucht. In Kapitel 3 wird die Notwendigkeit des Interneteinsatzes in Schulen überprüft und die Eignung offener Strukturen als Basis dafür begründet. Die gewonnenen Erkenntnisse geben die Grundlage zu den in Kapitel 4 und 5 beschriebenen Untersuchungen, wie diese Implementierung in der Praxis nordamerikanischer Montessori-Schulen verwirklicht ist. Beschrieben wird sowohl eine Querschnittsuntersuchung als auch eine Fallstudie. Kapitel 6 schildert die pädagogischen Konsequenzen für die Nutzung des Internets im Unterricht
Konstruktivistische Erwachsenenbildung : Darstellung, Analyse und Kritik aus integrativer Perspektive
Einerseits handelt es sich bei der bislang vor allem durch Horst Siebert und Rolf Arnold vertretenen Konstruktivistischen Erwachsenenbildung um ein bereits vielfach publiziertes, neues Paradigma, das angeblich ein hohes Innovations- und Erklärungspotenzial aufweist. Andererseits steht bis heute noch nicht einmal fest, welche konkreten Inhalte und Begründungsstrategien die dabei vorausgesetzte Grundlagentheorie des so genannten Radikalen Konstruktivismus auszeichnen, geschweige denn, ob diese gewinnbringend auf (erwachsenen)pädagogische Fragestellungen anwendbar sind. Dieses Defizit greift die vorliegende Untersuchung auf und geht dabei im Gegensatz zu bereits vorliegenden Publikationen zum Radikalen Konstruktivismus bzw. zur Konstruktivistischen (Erwachsenen-)Pädagogik strikt ansatzspezifisch und an Primärliteratur orientiert vor. Dadurch wird zum einen deutlich, dass es „den' Radikalen Konstruktivismus „als solchen' gar nicht gibt, sondern lediglich einzelne Theorieansätze mit teilweise konvergenten, teilweise divergenten Inhalten und Begründungsstrategien, die in der Sekundärliteratur zumeist vorschnell und gegen den Willen ihrer Autoren unter den Oberbegriff des Radikalen Konstruktivismus subsumiert werden. Zum anderen verdeutlicht eine derart gründliche Analyse, dass weder „der' Radikale Konstruktivismus noch die aus diesem abgeleitete (Erwachsenen-)Pädagogik über jenes Potenzial verfügen, das ihnen gemeinhin zugeschrieben wird. Vielmehr generiert die Übertragung ohnehin problematischen radikal konstruktivistischen Gedankenguts auf (erwachsenen)pädagogische Fragestellungen fachspezifische Aporien, die in letzter Konsequenz bis zur Selbstaufhebung von Pädagogik und Erwachsenenbildung führen. Als Alternative wird deshalb eine integrative Perspektive skizziert, die zum einen am Projekt einer (Letzt-)Begründung von Bildungszielen festhält und die zum anderen möglichst alle Wirklichkeitsaspekte entsprechend ihrer Relevanz integriert
Organisationsentwicklung in Lehrerinnen- und Lehrerkollegien auf systemisch- konstruktivistischer Grundlage
Gegenstand dieser Arbeit ist die strukturtheoretisch abgesicherte Reflexion von Organisationsentwicklungsprozessen in Schulen im Zusammenhang mit »innerer Schulentwicklung« und die Erprobung von Kontextsteuerungsmöglichkeiten über eine gemeinsam genutzte Beobachtersprache. »Schulentwicklungsprozesse« zielen auf Schulen ab, die sich selbst als au-tonome öffentliche Einrichtungen wahrnehmen und ihre eigene Wand-lungs- und Leistungsfähigkeit im Rahmen ihrer gesellschaftlichen Funktion reflektieren. Solche Schulen sind als komplexe soziale Systeme daran interessiert, ihre Autonomie sowohl gegenüber der gesellschaftlichen Um-welt als auch gegenüber ihren Mitgliedern (Personal und Schülern) zu erhalten und dadurch ihre funktionale Leistung zu erhöhen. Der Aufbau der Dissertation, die aus zwei Bänden besteht, ist in vier Teile gegliedert. Band I: Nach einer Auseinandersetzung mit den theoretischen Grundlagen für systemisch- konstruktivistische Organisationsentwicklung in Schulen (Teil A) wird auf der Basis der vorhandenen Strukturtheorien ein Rekonstruktionsmodell zur Beschreibung und Steuerung der Vorgänge in komplexen sozialen Systemen abgeleitet und auf zwei unterschiedlichen Abstraktionsniveaus ausformuliert (Teil B). Band II: Im Anschluß an die Darstellung der methodologischen Voraussetzungen der Untersuchung und der methodischen Besonderheiten bei der Datengewinnung im konstruktivistischen Theoriezusammenhang (Teil C) folgt eine Dokumentation über die Anwendung der Theoriekonstruktion in einem Schulentwicklungsprozess als Referenzprojekt, der nach einer »top-down« verordneten Fusion zweier Schulen in dem neu entstandenen Lehrerkollegium stattfand, (Teil D)
Gender Studies. Interdisciplinary views 1.
Die Kategorie 'Gender' hat sich im Laufe der Zeit als effektives Werkzeug der Analyse erwiesen: Bedeutungsvoll im Hinblick auf die Herstellung von Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern und bereichernd für Forschungsvorhaben innerhalb der Fachdisziplinen. Mit dem Sichtbarmachen von Geschlechterkonstrukten und Gesellschaftskonstruktionen werden auf wissenschaftlicher Ebene verstärk interdisziplinäre Ansätze erforderlich. In einer Vortragsreihe "Gender Studies und Fachwissenschaften" wurden gender-spezifische Fragen aus sozial- und kulturwissenschaftlicher, aus sprach- und literaturwissenschaftlicher, aus theologischer und naturwissenschaftlicher Sicht präsentiert.The category "Gender" proved as an effective tool of analysis: particulary with regard to the creating of equal chances between the sexes and enriching for research projects within the academic disciplines. By making visible gender construction and society construction more science based interdiscipinary approaches will be required.In the course of lectures "Gender Studies and sciences", Gender-specific questions were presented from the view of social sciences, cultural studies, linguistics,literature,theology and sciences
Mixtum Compositum- Studierende kreativ. PH-FR 2003/2
Andrea Wagner: Eine vertiefte Beziehung zwischen Theorie und Praxis - Wissenschaftliche Hausarbeit 3 Angela Klaßen: Mädchen- und Frauenbildung im Kaiserreich - Diplomarbeit 4 Markus Volk: Im Sterben geschieht Leben - Wissenschaftliche Hausarbeit 5 Christian Heuer:Mut und Tapferkeit studentischer Ehre - Aus einem Geschichtsseminar 7 Sebastian Waldmüller: Die Bedeutung von Hörspielen in der Sekundarstufe I - Wissenschaftliche Hausarbeit 8 Anja Büchmeier:Vorbereitung des Schrifterwerbs im Elementarbereich - Wissenschaftliche Hausarbeit 10 Sonja Rombach:Die Nutzung der Schrift im frühren Französischunterricht - Wissenschaftliche Hausarbeit 12 Isabelle d´Heureuse/Katharina Kasperczyk: Guckst du linguistisch? Guckst du hier! - Aus einem Seminar 14 Peter Niemann:Von Freiburg nach Malmö - Ein Erfahrungsbericht 15 Martine Bertemes: Das Trotz-Theater - Eine Reportage 16 Silvia Disch:Verführung mit Tücken: Bahnhofsautomaten - Eine Reportage 19 Bettina Krupp/Gabriel Straub: Deutsche Hochliteratur - Studentische Repliken 20 Lea Breetz/Lisa Schnitzer u.a.: Konkrete Poesie 22 Nathalie Adolph/Marion Wolfgang: Münchhausen in Bild 23 Holger Rudloff: Dein ist mein Herz - Liebeslyrik als Kontrafaktur 24 Judith Jacob/Manfred Albert/Daniela Beigel u.a.:Gedichte 25 Coming out und Ex und Amen - Studierende des Faches Kunst stellen aus 27 Aus der Literarischen Werkstatt: Gunter Hauß, Kornelia Ohm, Erdmuthe Mouchet u.a.:Gedichte 27 Florian K.Tillman:Neuanfang 26 Jan Krohn:Aufrichtiger Betrug oder Blindes Doppel 28 Sigurd Weidauer:Der Lichtbogen 30 Kaspar Steinhoff: Die EULE - Zeitschrift des Seniorenstudiums 31 Stefanie Main:Die gute alte Zeit 31 Anne Brandhorst: Kein Telefon 3
Evaluation. PH-FR 2004/1
Evaluation Zu diesem Heft - Definitionen und Zitate (Seite 2) Michael Bommes: Evaluationen - Ein Modus der Bearbeitung von Unsicherheit (Seite 3) MarionDegenhardt/Ingelore Oomen-Welke: Evaluation und Hochschuldidaktik (Seite 5) Hiroyuki Kuno/Hans-Werner Kuhn: Selbstevaluation von Lehrern in Japan Seite 7) Michael Klant: 111 Möglichkeiten, Evaluation zu analysieren (Seite 9) Alfred Holzbrecher: Lästige Pflicht oder professionelle Notwendigkeit - Evaluation der Fakultät I (Seite 10) Gerhard Meder: Evaluation der Lehre in den Erziehungswissenschaften (Seite 12) Hochschulevaluation - Ein Buchtipp (Seite 13) Stefan Lippitsch/Gerhard Weber: Evaluation der Online-Lehrkurse zur Pädagogischen Psychologie (Seite 14) Joachim Pfeiffer: Evaluationsmaßnahmen in der Fakultät II (Seite 15) Uwe Kohnle: Evaluation zur Optimierung von Lernmodulen (Seite 17) Volker Schneider/Ulrich Schiller/Uwe Kohnle: Surfverhalten in einem virtuellen Seminar (Seite 19) Ulrich Schiller/Siegfried Thiel: Evaluation der Schulpraktika (Seite 21) Gerd Bräuer: Portfolios als alternative Leistungsbewertung (Seite 23) Sabine Stein: Studierende evaluieren die Hochschulpraxis „bottom up“ (Seite 25) Ulrike Wolff-Jontofsohn: Evaluation von politischer Bildung (Seite 26