Hochschulschriftenserver der Pädagogischen Hochschule Freiburg
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    819 research outputs found

    Improving e-learning websites: the role of menu depth and metacognitive support

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    Introduction: Results from experimental research in instructional psychology imply that a deep menu structure of a e-learning website may provide useful segmentation. However, menu depth also increases the need for navigation and thus, might have impairing eects on learning. Furthermore, instructional support can be provided by including a checklist, to ensure that learners reflect on their study progress. The study aimed at investigating which menu structure is beneficial for e-learning websites and whether a checklist could compensate the negative effects of an unfavorable menu structure. Methods: Therefore, in an online experiment, we let 101 students learn facts about rocks from an e-learning website with either a deep or a flat menu structure. We further manipulated whether metacognitive support through a checklist was provided or not. Learning outcomes, cognitive load, metacognitive factors as well as learning time were measured. Results: Results show no main eects of the menu depth or the presence of a checklist on retention and transfer performance. Learning achievements in percent for retention were 37.31 (deep menu/checklist), 31.10 (deep menu/no checklist), 36.07 (flat menu/checklist), 38.13 (flat menu, no checklist) and for transfer were 35.19 (deep menu/checklist), 34.40 (deep menu/no checklist), 37.78 (flat menu/checklist), 33.23 (flat menu, no checklist). Yet, there are hints that the deeper menu structure had a negative eect on learning processes: The deep menu structure led to an enhanced extraneous cognitive load (ECL) and reduced learning efficiency. However, providing a checklist had beneficial eects mainly when learning with a deep menu structure but not overall. Unexpectedly, the presence of the checklist did not influence metacognitive measures. Discussion: Our study suggests that possible costs of a deep menu structure should be considered when designing instructional checklists. However, the study also provides a way in which these costs can be compensated, which is by using a checklist. Implications for instructional research and e-learning are discussed

    Mode – Textil – Nachhaltigkeit: Entwicklung, Implementierung und Evaluation eines BNE-Moduls für die Hochschullehre in Europa

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    Das Handbuch in der deutschen Übersetzung bezieht sich auf das Projekt Fashion DIET (Sustainable Fashion Curriculum at Textile Universities in Europe – Development, Implementation and Evaluation of a Teaching Module for Educators), ein von der EU gefördertes Projekt im Rahmen der Key Action „Strategic Partnerships“ des Erasmus+ Programms. Von September 2020 bis August 2023 sind in dem internationalen Projekt unter der Federführung der Pädagogischen Hochschule Freiburg Lehr- und Lernarrangements entwickelt worden. Partnerhochschulen sind die Hochschule Reutlingen in Deutschland, die Technische Universität Gheorghe Asachi in Iaşi, Rumänien, und die Trakische Universität in Stara Zagora, Bulgarien. Aufgrund der verheerenden ökologischen und sozialen Auswirkungen der Textilindustrie und der in den letzten Jahrzehnten vom Konzept der Fast Fashion dominierten Modeindustrie ist es von großer Bedeutung, die Ziele der nachhaltigen Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen in die gesamte textile Wertschöpfungskette zu integrieren, d. h. in die Phasen der Produktion, des Konsums und der Entsorgung, um sie nachhaltig und positiv für Menschen und Ökosysteme zu gestalten. Die anstehende Transformation der Textil- und Modeindustrie in Richtung Nachhaltigkeit erfordert daher eine kontinuierliche Umsetzung des Leitprinzips Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Aus- und Weiterbildung. Das Projekt Fashion DIET zielte darauf ab, den Prozess der Umsetzung von BNE in den nationalen Bildungssystemen zu fördern. Das Hauptziel war die Entwicklung eines BNE-Weiterbildungsmoduls im Kontext von Mode und Textilien für Hochschulen, da Lehrende und Lernende in Zukunft stärker international kooperieren müssen, um das Leitbild BNE dauerhaft auf internationaler Ebene zu etablieren. Darüber hinaus sind daraus abgeleitete Lehr- und Lernmaterialien für berufliche und weiterführende Schulen entwickelt und als Open Educational Resources (OER) über die Datenbank Glocal Campus zur Verfügung gestellt worden

    Entwicklung und Evaluation eines fachdidaktischen Erklärvideoformats am Beispiel selbstdifferenzierender Mathematikaufgaben

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    Diese Arbeit eröffnet Einblicke in das spezifische Design von fachdidaktischen Erklärvideos, um die Kluft zwischen Theorie und Praxis in der Lehrkräftefortbildung zu überwinden. Vorgestellt werden Gestaltungsprinzipien auf didaktischer, lernpsychologischer, filmisch-visueller und verarbeitungstechnischer Gestaltungsebene, die speziell für die videobasierte Lehrerfortbildung in der Sekundarstufe 1 eingesetzt wurden. Für die Entwicklung der Videoinhalte wurden sowohl praxisorientierte als auch theoretisch fundierte, didaktische Wissensfacetten für die Unterrichtsplanung für Lehrpersonen, die einen differenzierenden Mathematikunterricht mit offenen Aufgaben gestalten möchten, gezeigt. Die gesamte Konzeption wird erklärt am Beispiel der Mathematikaufgabe „Schokolade gerecht aufteilen“. Entwickelt wurden dazu vier Videos mit unterschiedlichen Perspektiven: Blickwinkel der Lernenden, Sicht der Lehrperson, Materialperspektive und Blick auf den Lerngegenstand). Die Videos wurden anschließend in den Bereichen inhaltliche Relevanz, Übertragbarkeit, Nützlichkeit und Lernzuwachs evaluiert - jeweils aus der subjektiven Perspektive von Lehrpersonen. Die Analysen zeigen, dass spezifische Gestaltungselemente wie Dauer, Geschwindigkeit, Verständlichkeit, Authentizität, Theorie-Praxis-Verbindung, Videostruktur und Visualisierungsdesign positive Wirkungen auf Lehrpersonen haben. Diese Elemente haben möglicherweise Einfluss auf die hohe Akzeptanz der theoriebezogenen Wissenselemente

    Entwicklung und Überprüfung eines Fragebogens zur Erfassung studentischer Bedarfe an medienbezogenen Lehrkompetenzen im Lehramtsstudium

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    Um Schülerinnen und Schüler beim Erwerb erforderlicher Kompetenzen für den Umgang mit neuen, digitalen Technologien bzw. Medien adäquat zu unterstützen und diese lernförderlich im Unterricht einzusetzen, benötigen Lehrkräfte nicht nur eigene Medienkompetenzen, sondern insbesondere medienbezogene Lehrkompetenzen. Eine zielgruppen- und kompetenzorientierte Gestaltung hochschulischer Maßnahmen zur Förderung dieser Kompetenzen im Lehramtsstudium setzt jedoch die konkrete Identifizierung von Bedarfen aus studentischer Perspektive voraus. Bislang fehlt es an einem geeigneten Instrument, um die aus wahrgenommenen Kompetenzdefiziten hervorgehenden, individuellen Bedarfe umfassend und reliabel zu erfassen. Ausgehend von einem heuristischen Rahmenmodell medienbezogener Kernkompetenzen von Lehrkräften (Forschungsgruppe Lehrerbildung Digitaler Campus Bayern [FLDCB], 2017) beschreibt der vorliegende Beitrag die Entwicklung und psychometrische Überprüfung eines Fragebogens zur Erfassung selbsteingeschätzter Bedarfe an medienbezogenen Lehrkompetenzen im Lehramtsstudium. Im Rahmen konfirmatorischer Faktorenanalysen wurde die Dimensionalität des Instruments mittels des „detection of misspecification“-Ansatzes (Saris, Satorra & van der Veld, 2009) untersucht und dessen Reliabilität einer erweiterten Prüfung unterzogen. Basierend auf einer Vorstudie (N = 254) wurden zunächst einige Items überarbeitet. Die Überprüfung des revidierten Instruments in der Hauptstudie (N = 232) ergab ein fünffaktorielles Modell und zeigte, dass sich die individuellen Bedarfe bezüglich medienbezogener Lehrkompetenzen mit Hilfe der entsprechenden Dimensionen (Planung, Entwicklung, Realisierung, Evaluation, Sharing) differenzieren lassen. Zudem konnte durch ein Bifaktor-(S-1)-Modell gezeigt werden, dass ein übergeordneter Generalfaktor nicht ausreichend zur Varianzaufklärung beiträgt und statt eines Gesamttestwerts die einzelnen, reliablen Subskalenwerte verwendet werden sollten. Erste Hinweise auf konvergente Validität sprechen zudem für eine valide Interpretierbarkeit der Testwerte. Trotz weiteren Forschungsbedarfs bietet das vorgestellte Instrument eine Möglichkeit, selbsteingeschätzte Bedarfe an medienbezogenen Lehrkompetenzen im Lehramtsstudium reliabel und ökonomisch zu erfassen, wodurch sich verschiedenste Anwendungsszenarien im Hochschul- und Forschungskontext eröffnen.In order to adequately support young learners in gaining digital learning competencies and to use digital media for teaching effectively, teachers need to hold not only digital competencies themselves, but also profound digital teaching competencies. In teacher education, tailoring university actions for fostering such competencies to different target groups, however, requires identifying student teachers' individual needs. So far, there is a lack of a suitable instrument to comprehensively and reliably record the individual needs arising from perceived competence deficits. Based on a heuristic framework model of technology-related core competencies of teachers (Forschungsgruppe Lehrerbildung Digitaler Campus Bayern, 2017), this contribution describes the competence-oriented development and psychometric evaluation of a questionnaire to measure student teachers' self-assessed needs for acquiring and / or improving digital teaching competencies. Within confirmatory factor analyses we applied the “detection of misspecification”-approach (Saris, Satorra & van der Veld, 2009) to investigate the instruments' structure. Following some necessary item revisions based on a pre-study (N = 254), evaluating the revised instrument in the main study (N = 232) showed the model to comprise five dimensions for conceptualizing the need for digital teaching competencies (Planning, Development, Implementation, Evaluation, Sharing). Additionally, a bifactor-(S-1) model revealed that a general factor could not explain a substantial amount of variance, thus supporting the use of reliable subscale scores instead of a sum score. Also, first indications of convergent validity speak for a valid interpretability of the test scores. Despite the need for further research, this new instrument allows to measure student teachers' needs for digital teaching competencies in a reliable and economic way establishing its use in university as well as research contexts

    Empowerment und Powersharing im Forumtheater - Eine ethnografische Studie anhand der Arbeit von "Reactor"

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    Diese ethnografische Bachelorarbeit fokussiert Empowerment- und Powersharingprozesse im Forumtheater anhand der Arbeit des Vereins "Reactor"

    Soziale Unsicherheit. Auswirkungen ablehnender Rentenentscheide auf die Biographien von Betroffenen

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    Die Transformation des Sozialstaats gemäss den Prinzipien der Aktivierung erfasste in der Schweiz zu Beginn des neuen Jahrtausends auch die Invalidenversicherung (IV) – jene Versicherung, welche u.a. zuständig ist für Renten bei langfristiger, krankheitsbedingter Erwerbsunfähigkeit. Der Zugang zur Berentung wurde erschwert, wodurch die Zahl der Neuberentungen innert 10 Jahren auf die Hälfte zurückging. Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen kommen dadurch vermehrt in die Situation, dass sie wegen Gesundheitsproblemen ganz oder teilweise aus der Erwerbsarbeit ausscheiden, dennoch aber keinen Anspruch haben auf Rentenzahlungen durch die IV. Im vorliegenden Dissertationsprojekt wurde anhand einer biographieanalytischen Interviewstudie der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen Rentenablehnungen durch die IV auf Betroffene haben. Die Analyse von 8 narrativ-biographischen Interviews zeigte, dass sich eine Rentenablehnung nicht auf alle gleich auswirkt. In Abhängigkeit der vorhandenen sozio-ökonomischen Ressourcen und der vorausgegangenen Lebensverläufe kann eine Nicht-Berentung zu einem sozialen Abstieg führen oder aber als «ausbleibende Entlastung» wirksam werden. Auf Ebene der biographischen Verarbeitung lassen sich Rentenablehnungen als eine Missachtungserfahrung beschreiben, welche das Vertrauen in den Sozialstaat erschüttert und die Identität der Betroffenen beschädigt

    Keeping an Eye on Stress – Local Measures of Eye Movements During Diagnosing Difficulty-Generating Features of Mathematical Word Problems under Stress

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    Die Fähigkeit, mathematische Textaufgaben hinsichtlich ihrer schwierigkeitsgenerierenden Merkmale zu beurteilen, erweist sich als wichtiger Indikator der diagnostischen Kompetenz von Mathematiklehrkräften. Die diagnostische Kompetenz umfasst die kognitiven Prozesse der Wahrnehmung von potenziell schwierigkeitsgenerierenden Aufgabenmerkmalen sowie deren Interpretation hinsichtlich ihrer Relevanz. Beide Beurteilungsprozesse erfordern kognitive Kapazitäten, die in realen Lehr-Lern-Situationen aufgrund des kapazitätsreduzierenden Einflusses von Stress beeinträchtigt werden können. Über den Einfluss von Stress auf die Prozesse des Wahrnehmens und Interpretierens von Aufgabenmerkmalen ist bislang wenig bekannt. Vor diesem Hintergrund wurde in der vorliegenden experimentellen Eye Tracking-Studie der Einfluss von Stress auf die diagnostischen Prozesse der Wahrnehmung sowie der Interpretation von schwierigkeitsgenerierenden Merkmalen bei mathematischen Textaufgaben untersucht. Die Teilnehmenden, N  = 64 angehende Mathematiklehrkräfte (73,4 % weiblich), wurden randomisiert der Kontrollgruppe oder der Stressgruppe zugeordnet. Die künstliche Erzeugung von Stress bei den Teilnehmenden der Stressgruppe erfolgte vor der Beurteilung der schwierigkeitsgenerierenden Merkmale mithilfe des Sozialevaluativen Kaltwasserstresstests. Der Einfluss von Stress auf die Wahrnehmungsprozesse während des Diagnostizierens wurde über so genannte lokale Blickbewegungsmaße operationalisiert. Der Einfluss von Stress auf die Interpretationsprozesse wurde anhand der Begründungen der Teilnehmenden untersucht. Die Auswertungen der Studie zeigten, dass die schwierigkeitsgenerierenden Textaufgabenmerkmale sowohl von den Teilnehmenden der Kontrollgruppe als auch von denen der Stressgruppe wahrgenommen wurden. Die Aufmerksamkeit unter Stress begrenzte sich jedoch auf potenziell relevante Bereiche der Textaufgaben. Unter Stress wurden insgesamt weniger Merkmale für das diagnostische Urteil herangezogen und jedes schwierigkeitsgenerierende Merkmal wurde weniger oft als relevant interpretiert. Zusammenfassend weisen die Ergebnisse darauf hin, dass angehende Mathematiklehrkräfte unter Stress nur einen selektiven Bereich von Textaufgaben wahrnehmen und verarbeiten können. Insbesondere die kognitiv anspruchsvollen Verarbeitungsprozesse erscheinen eingeschränkt. Dies weist auf eine verzerrte und fehlerhafte Urteilsbildung in Stresssituationen hin.The ability to judge the difficulty-generating features of mathematical word problems is one of the important indicator of the diagnostic competence of mathematics teachers. The diagnostic competence includes the cognitive processes of perceiving potentially difficulty-generating task features and interpreting them with regard to their relevance. Both cognitive processes require cognitive capacities that may be impaired by stress in real classroom situations. However, little is known about the influence of stress on the processes of perceiving and interpreting of mathematical task features, so far. Against this background, the present eye tracking study investigated experimentally the influence of stress on the cognitive processes of perception and interpretation of difficulty-generating task features in mathematical word problems. Participants, N  = 64 prospective mathematics teachers (73.4% female), were randomly assigned to the control group or the stress group. Stress in the stress group was induced artificially with the help of the socially evaluated cold-pressor test (SECPT) before judging the difficulty-generating task features. The influence of stress on the processes of perception was operationalized using local measures of the recorded eye movements. The influence of stress on the processes of interpretation was investigated using the participants’ justifications. The analyses showed that the difficulty-generating task features were perceived by the control group and by the stress group. However, under stress the attention was limited to potentially relevant task features, less features were used for the diagnostic judgment, and each difficulty-generating task feature was less often interpreted as relevant. In summary, the results indicate that prospective mathematics teachers can perceive and process only a limited number of task features under stress. In particular, processes that demand cognitive capacities appear to be restricted. These results indicate that judgements under stress can be incorrect and biased

    Learning from examples—comparative processes relating to mechanical leverage of primary school students

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    Studien zeigen, dass der didaktisch angeregte Vergleich von Beispielen sowohl den Erwerb von Wissen als auch die Fähigkeit zum Transfer fördert. Offen ist allerdings, wie Schülerinnen und Schüler didaktisch initiierte Vergleichsprozesse in Lern- und in Transfersituationen nutzen und wie ihnen dabei das In-Beziehung-Setzen von tiefenstrukturell relevanten Merkmalen (Mapping) zwischen den Beispielen gelingt. In der vorliegenden Studie werden solche Mappingprozesse von Grundschulkindern untersucht; dazu wurde mit 26 Kindern der zweiten Jahrgangsstufe ein halbstrukturiertes Einzelinterview durchgeführt. Dieses beinhaltete eine Lern- und eine Transfersituation; in jeder Situation dienten zwei Phänomene zum Hebelgesetz als Beispiele. Das Interview wurde videografiert, um sprachliche und gestische Handlungen der Kinder zu erfassen. Die Äußerungen der Kinder zu einem offenen Impuls sowie zu anschließenden fokussierten Impulsen wurden transkribiert und sowohl entlang deduktiv angelegter als auch induktiv entwickelter Kategorien mithilfe der inhaltlich strukturierenden Inhaltsanalyse ausgewertet. Die Befunde zeigen, dass der Mehrzahl der Schülerinnen und Schüler bereits bei einem offenen Impuls das Mapping auf tiefenstruktureller Ebene gelingt. Auch gelingt es den meisten, in einer auf die Lernsituation folgenden Transferaufgabe gemeinsame Elemente zwischen den Beispielen zu benennen bzw. einen Distraktor als solchen zu erkennen. Die Daten zeigen zudem, dass die Qualität des Mappings durch gezielte Impulse verbessert werden kann. Die Befunde werden anhand von Interviewausschnitten der Kinder illustriert und abschließend diskutiert.Studies show that the purposeful comparison of examples within educational contexts promotes both the acquisition of knowledge and the capacity for transfer. However, it remains to be seen how primary school students use comparison processes in learning and transfer situations in such educational contexts and how well they succeed in relating features that are relevant on the level of deep structures (mapping) between those examples. Our present study investigates such mapping processes within primary school children. For this purpose, we conducted semi-structured individual interviews with 26 children in second grade. The interview included one learning and one transfer situation; we used two phenomena relating to mechanical leverage as examples in each situation. The interview was recorded on video to capture the children’s verbal and gestural actions. We transcribed the children’s utterances in response to an open stimulus as well as in response to subsequent focused stimuli and analyzed them using both deductively designed and inductively developed categories using content structuring analysis. Our findings show that the majority of the students already succeed in mapping on a deep structural level with an open question. The majority of the children also succeed in naming common elements between the examples or in recognising a distractor in a transfer task following the learning situation. The data also show that the quality of the mapping could be improved through targeted stimuli. We illustrate the findings using interview excerpts before discussing the implications

    Processes of subjectification of newly immigrated youth in the context of school transition—potentials of an approach based on methodological pluralism

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    Im Sinne einer subjektivierungstheoretisch ausgerichteten Übergangsforschung werden in diesem Beitrag organisationale Praktiken schulischer Übergänge und die mit diesen verbundenen Formen der Adressierung neu zugewanderter Jugendlicher zu deren subjektiv erlebten Handlungsmöglichkeiten oder auch -beschränkungen in Beziehung gesetzt. Ziel ist es hierbei, das subjektivierende Potenzial einer organisationalen Gestaltung schulischer Übergänge zu erfassen. Untersuchungsgegenstand sind die bildungsbiographisch höchst relevanten schulischen Übergänge neu zugewanderter Jugendlicher. Unter Bezug auf eine laufende ethnographische Studie werden anhand eines Fallbeispiels Subjektivierungsprozesse nachgezeichnet, die sich im Spannungsfeld zwischen einer sozialisationsbedingt erworbenen bildungsaffinen meritokratischen Haltung und machtvollen organisationalen Zuweisungspraktiken vollziehen. Auf dieser Grundlage wird abschließend auch auf das spezifische Potenzial des gewählten methoden- und perspektivenpluralen Zuganges für eine Analyse des Zusammenspiels einer strukturellen und organisationalen Ebene und der Subjektebene bei Subjektivierungsprozessen eingegangen.In the sense of a transition research based on the theory of subjectification, this article relates organizational practices of school transitions and the associated forms of addressing of newly immigrated young people to their subjectively experienced possibilities or limitations of action. The aim here is to capture the subjectivizing potential of an organizational design of school transitions. Object of investigation are school transitions of newly immigrated youth, which are highly relevant for their educational biographies. With reference to an ongoing ethnographic study, subjectivation processes are traced, which take place in the field of tension between a socialization-related acquired meritocratic attitude and powerful organizational assignment practices. On this basis, the specific potential of the chosen methodological and perspective-plural approach for an analysis of the interplay of a structural and organizational level and the subject level in subjectification processes will be discussed

    How Learners Use Their Hands for Learning: an Eye-Tracking Study

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    The present work reviews and summarizes results of tracing studies up to the present and collects different explanations for found effects of pointing and tracing while learning as an effective touch-based action method. Two explanations are focused finally in order to test them in the presented eye-tracking study. The study ( N  = 90) with a three-group experimental design investigated whether learners benefit from pointing compared to learners using tracing or no-touch-based action method (pointing vs. tracing vs. no touch). The results replicate previous findings demonstrating benefits of using the hands for learning and provide additional support for the hypothesis that fingers support learning by directing attention. This is due to the fact that the learning group using pointing outperformed, especially in comprehension performance, the no-touch learning group and the learning group that used tracing actions. Eye-movement analysis indicated that the pointing group profited from a higher focus of visual attention and more intense cognitive activity. The question of why the tracing group did not show this same benefit is discussed by considering previous studies and the limitations of the present study. It seems as if the present study does not replicate a previous study. However, when reflecting on the different control group design, the present study delivers additional information on how using fingers affects learning. Moreover, new perspectives with explanations from the review are integrated for interpreting and discussing the presented results and opened herewith for further research on touch-based actions in the frame of movement and learning

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