Organic Eprints
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Digital tool for the notification, traceability of OHM seed
This report presents OHMTrack, a digital platform developed within the LiveSeeding project to manage the traceability of OHM (Organic Heterogeneous Material) seed lots. The LiveSeeding project promotes digitalisation as a key driver for ecological transition and sustainable growth, with a particular focus on strengthening collective capacity to manage diversity
Data Management Plan v2
The DMP has been developed to illustrate how the LiveSeeding project will comply with the grant rules on FAIRData and Open Science practice, and to provide project partners with guidance on how to operationalise it
Using scenario analysis and backcasting to strengthen organic food & farming strategies
Practical recommendations
To test opportunities, threats and strategies, combine scenario analysis (aka scenario planning, exploring multiple plausible futures) with backcasting (building pathways connecting milestones and actions to be implemented to reach a desirable 2040 vision).
•Co-create scenarios with farmers, processors, policymakers, and researchers to identify key drivers of change (markets, climate, regulation, technology).
•Explore impacts of each scenario on organic farming practices, markets, and value chains.
•Backcast from preferred futures to define concrete policy and business steps needed today.
•Compare options across scenarios to identify robust strategies that perform well under uncertainty.
•Integrate results into regional action plans and CAP Strategic Plans to enhance coherence and resilience
Productive lifespan and lifetime production of dual-purpose and dairy breeds in mixed herds under grassland-based systems
Dairy cow longevity is a key trait combining multiple functional traits and is decisive for sustainability of dairy production. This study addresses the hypothesis that under low-input production conditions, dual-purpose breeds outperform dairy breeds in terms of longevity. Herdbook data of 1796 culled Swiss cows in 72 mixed dairy farms were used to compare two dual-purpose breeds (Original Braunvieh (OB) and Simmental (SI)) with three dairy breeds (Swiss Fleckvieh (SF), Brown Swiss (BS) and Holstein (HO)). Each selected mixed herd included at least one dual-purpose and one dairy breed managed under the same conditions. Breeds were compared for length of productive lifespan (LPL; days from first calving to culling), lifetime milk production (LTP; kg energy corrected milk) and average daily milk yield during LPL (DMY_LPL; kg energy corrected milk). OB cows lived significantly longer than HO (1946 ± 71 d vs. 1695 ± 55 d, p = 0.046), whereas SI cows did not (1683 ± 62 d, p = 0.999). Both dual-purpose breeds produced significantly less milk per day (OB: 17.8 ± 0.3 kg, SI: 18.0 ± 0.3 kg) than SF (19.1 ± 0.2 kg) and HO (19.7 ± 0.3 kg). However, OB cows compensated with greater longevity, resulting in the numerically highest LTP (35,584 ± 1315 kg), which did not statistically differ from the specialised dairy breeds. In conclusion, choosing a dual-purpose breed does not necessarily ensure longer productive lifespans: while OB showed a clear advantage, SI cows exhibited shorter productive lifespan, likely due to breed-specific production conditions
Novità in agricoltura biologica nel 2026
Le aziende biologiche svizzere devono tenere conto di eventuali modifiche alle direttive e alle specifiche nel loro lavoro. Ciò vale sia per la produzione agricola che per la trasformazione e il commercio. In questo contesto è utile avere una visione d'insieme: questa pubblicazione riassume tutte le modifiche più importanti della legislazione e dei principali marchi in Svizzera a partire dal 2026 e ne spiega brevemente i retroscena
Auswirkungen von Hacken auf Umwelt und Ertrag in einem Langzeitversuch mit differenzierter Bodenbearbeitung
Langjährige Versuche zur reduzierten Bodenbearbeitung (RB) im ökologischen Landbau zeigen Vorteile für den Bodenschutz auf. RB führt zu einer Anreicherung von organischem Kohlenstoff (Corg) im Oberboden, was einen gewissen Erosionsschutz sowie eine verbesserte Wasserinfiltration bieten kann. Aus ackerbaulicher Sicht problematisch sind bei RB ein erhöhtes Beikrautaufkommen und eine verringerte oder verzögerte Stickstoff (N) - Mineralisation im Frühjahr. Im Rahmen eines 2023 gestarteten Projekts wird untersucht, inwieweit Hacken das Potenzial hat, die RB in beiden Punkten zu verbessern. Hier stellt sich jedoch die Frage, ob die Vorteile für den Bodenschutz, die sich aus der RB ergeben, durch ein intensives Hacken und dem damit verbundenen Risiko des Humusabbaus gefährdet sind. In einen 2010 in Aesch (BL), Schweiz, angelegten Langzeitversuch zu RB und Düngung wurde in den Jahren 2023 und 2024 die Hackintensität von 0x bis 2x Hacken als weiterer Faktor integriert. Die Hauptkulturen waren Silomais und Weizen, die Vorkultur zweijähriges Kleegras. Es wurden regelmässige Bodenprobenahmen zur Bestimmung des mineralischen (Nmin) durchgeführt. Die Abschätzung des Humusabbaus erfolgte über CO2 Gasmessungen. 2023 war der Nmin sowohl in PF als auch RB in den gehackten Varianten ca. 50 kg höher als in den nicht gehackten Varianten. 2024 gab es nur in manchen Varianten leichte Zugewinne durch Hacken. Die CO2 Emissionen waren 2023 bei Pflügen (PF) und RB ähnlich, 2024 jedoch höher bei PF als bei RB. In beiden Jahren gab es einen Trend zu geringeren CO2 Emissionen durch das Hacken. Bei 1x Hacken gab es in beiden Jahren eine höhere Ertragssteigerung (2023 +11 %; 2024 +6 %) im Vergleich zu 0x Hacken als bei 2x Hacken (2023 +3 %; 2024 +4 %)
Erarbeitung eines Leitfadens zur Zertifizierung der Produktion und Vermarktung von Bio-Zierpflanzen nach EU-Öko-VO (Verbundvorhaben)
Das hier beschriebene Verbundvorhaben umfasst folgende Teilprojekte: FKZ 18OE100, FKZ 18OE123 und FKZ 18OE124
Um mehr Klarheit für die Bio-Zertifizierung der Produktion und Vermarktung von Bio-Zierpflanzen zu schaffen, wurde im Projekt ein elektronischer Leitfaden zur Zertifizierung von Bio-Zierpflanzen für Erzeuger, Händler, Berater und Kontrolleure erarbeitet (www.bio-zierpflanzen.info). Im Leitfaden werden zum einen für die unterschiedlichen Produktionsbereiche und Vermarktungswege die Produktions- und Vermarktungsprozesse grundlegend beschrieben. Für die Produktionsprozesse sind anschauliche Erklärvideos entstanden, wo sich vor allem Umstellungsinteressierte und auch Kontrolleur:innen in kurzer Zeit die wesentlichen Schritte in der Produktion aneignen können. Im Projekt wurden die Vorgaben der EU-Bio-Verordnung erarbeitet und für die verschiedenen Bereiche im Leitfaden dargestellt. Hier wurde im Laufe des Projektes eine Folgenabschätzung zu einem Rechtsakt zum Pflanzenvermehrungsmaterial durchgeführt, der daraufhin in eine praxisgerechtere Form modifiziert wurde. Es wurden weitere offene Fragen im Bereich PVM herausgearbeitet. Diese konnten im Rahmen von diversen Austauschtreffen u.a. auch direkt mit der Kommission geklärt werden und mit entsprechenden Graphiken und Fallbeispielen im Leitfaden dargestellt werden. Zu dieser Thematik ist zusätzlich ein Schulungsvideo entstanden. Durch die fachliche Mitarbeit in der Fachgruppe Öko-PVM Gehölze und Zierpflanzen des Ständigen Ausschusses konnte im Pflanzenvermehrungsbereich auch bei der Umsetzung der neuen Verordnung und deren Rechtsakten zum PVM, Klarheit für die Umsetzung in der Datenbank OXS geschaffen werden. Das Projekt hat auch maßgeblich zur Einführung von Sammelbestätigungen in der Antragstellung von konventionellem Saat- und Pflanzgut in der OXS-Datenbank beigetragen. Im Projekt wurden Risikobereiche sowie Vorbeugungs- und Vorsorgemaßnahmen für die Öko-Integrität identifiziert und Empfehlungen für risikoorientierte Kontrollschwerpunkte erarbeitet. Im Leitfaden sind entsprechende Vorsorgekonzepte für die Produktion und Vermarktung veröffentlicht und mit Beispielen in den jeweiligen Kapiteln im Abgleich der EU-Bio-Verordnung beschrieben
Standortgerechte Milchviehzucht. Hintergründe, Anwendung und Interpretation des Einschätzungsbogens
Der FiBL Einschätzungsbogen "Standortgerechte Milchviehzucht" ist ein praxisnahes Werkzeug, um systematisch zu beurteilen, wie gut Kühe, Betrieb und Standort zusammenpassen. Ziel ist es, gesunde, fruchtbare und langlebige Tiere zu züchten, die optimal an die betrieblichen und natürlichen Gegebenheiten angepasst sind.
Dieses digitale Tool besteht aus einer Exceltabelle mit einem Fragebogen zu Betrieb und Herde, die automatisch eine Auswertung erstellt. Das zugehörige Merkblatt liefert vertiefte Hintergrundinformationen, erläutert zentrale Einflussfaktoren und unterstützt die Interpretation der Ergebnisse
Combattre les néophytes sans pesticides
L’Armoise de Chine envahit des vignobles riches en espèces et des précieuses surfaces rudérales. Différentes méthodes de lutte, aussi transposables à d’autres espèces, sont en cours d’étude
Souchet comestible
Le souchet comestible peut se propager très rapidement et provoquer d’énormes pertes de rendement. Différentes approches pour la lutte à grande échelle sont à l’étude