Organic Eprints
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    Der Weg zu mehr biologischem Saatgut

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    Die EU strebt 100 Prozent Bio an. In der Schweiz gilt neu eine Meldepflicht beim Einsatz von konventionellem Saatgut auf Stufe 3

    Erarbeitung einer Gesamtstrategie aus direkten und indirekten Maßnahmen zur Substitution bzw. Reduzierung des Kupfereinsatzes bei der Regulierung von pilzlichen Schaderregern in der ökologischen Kernobstproduktion (Verbundvorhaben)

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    Das hier beschriebene Verbundvorhaben umfasst folgende Teilprojekte: FKZ 15OE072, FKZ 15OE113, FKZ 15OE114, FKZ 15OE115 Im BÖL-Projekt ‘Erarbeitung einer Gesamtstrategie aus direkten und indirekten Maßnahmen zur Substitution bzw. Reduzierung des Kupfereinsatzes bei der Regulierung von pilzlichen Schaderregern in der ökologischen Kernobstproduktion‘ wurden die angestrebten Ziele der Erarbeitung von Kombinationsstrategien aus direkten und indirekten Maßnahmen zur Substitution bzw. Reduzierung des Kupfereinsatzes bei der Bekämpfung von Pilzkrankheiten in der ökologischen Kernobstproduktion durch mehrere Maßnahmen umgesetzt werden. So konnte eine Reduzierung des Kupfereinsatzes durch die Zugabe von ausgewählten Additiven erreicht werden. Bei den Sommerkrankheiten wurde bei der Regulierung der Blattfallkrankheit Marssonina cornaria eine reduzierte Behandlungsintensität ohne Kupfer erarbeitet. Wie bei der Regulierung von Marssonina cornaria war auch bei der Regulierung von Regenflecken eine Substitution von Kupfer durch Netzschwefel bei präventiven Behandlungen ohne Wirkungsverlust möglich. Für die Nachbehandlungen zeigte Curatio bei beiden Krankheiten eine gute Wirkung, während Kumar zwar eine sehr gute Wirkung gegenüber Regenflecken aufwies, jedoch gegen Marssonina coronaria keine ausreichende Wirkung zeigte. Schwefelpräparate sind gerade bei schorfrobusten Apfelsorte ein wesentlicher Bestandteil der Kupferminimierungsstrategie. Bei der Bio-Apfelsorte ‘Natyra‘® wurden Versuche durchgeführt, die zur Klärung einer eventuellen Schwefelempfindlichkeit beitragen. Hierbei zeigte sich, dass Behandlungen die ausschließlich im Frühjahr oder im Sommer mit den schwefelhaltigen Präparaten Netzschwefel und Curatio durchgeführt wurden, keine negativen Auswirkungen auf die Blattqualität und den Ertrag hatten. Bei der Kupfersubstitution konnte bei allen durchgeführten Versuchen mit Alternativpräparaten zur Kupferreduzierung in der Apfelschorfregulierung belegt werden, dass mit dem Präparat NEU 1143F auf Basis von Pelargonsäure ein über die Versuchsjahre hinweg, insbesondere bei der gezielten Applikation ins Keimungsfenster und vor allem bei kurativen Applikationen, konstant gute Wirkungsgrade erzielt wurden. Bezüglich der Untersuchungen zur Behandlungsintensität bei einem Schorfdurchbruch der Sorte ‘Topaz’ zeigte sich, dass die Schorfregulierung bei der Sorte ‘Topaz’ mit einem im Vergleich zu schorfempfindlichen Sorten reduzierten Input an fungiziden Maßnahmen erfolgreich durchgeführt werden kann. Bei den Untersuchungen zur Kupfersubstitution von Überdachungssystemen konnte beide geprüften Überdachungssysteme einen nahezu vollständigen Verzicht auf fungizide Pflanzenschutzmaßnahmen ohne negative Auswirkungen auf den Befall unterschiedlicher pilzlicher Krankheitserreger generieren. Jedoch muss in die Gesamtbetrachtung die Verwendung von Plastik und der nicht ausreichenden Haltbarkeit von permanenten Folienüberdachungen diskutiert werden. Auch die Zunahme des Blutlausbefalls unter der Folienüberdachung ist sehr negativ zu betrachten, da die Blutlaus im ökologischen Apfelanbau äußerst schwierig zu regulieren ist. Bei den phytosanitären Maßnahmen zeigte eine einmalige Behandlung mit Vinasse zum Zeitpunkt des beginnenden Blattfalls im November einen sehr positiven Einfluss auf den Laubabbau. Dieser erfolgt durch die Vinasse-Behandlung schneller und insgesamt stärker. Zusätzlich zur laubabbaufördernde Wirkung konnte durch die Applikation von Vinasse ein hemmender Einfluss auf die Sporenbildung im Falllaub festgestellt werden. In den Projektjahren 2017 bis 2019 wurden Versuche mit optimierter Applikationstechnik durchgeführt, über die drei Versuchsjahre konnte jedoch keine Kupferreduzierung durch den Einsatz der optimierten Applikationstechnik erzielt werden. Durch die gute Vernetzung zu den Praxisbetrieben konnte an den Versuchsstandorten ein direkter Wissenstransfer in die Praxis erfolgen

    Alimentation adaptée à l’espèce des porcs à l’engrais

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    Cette fiche technique présente différentes stratégies permettant de rendre l’alimentation des porcs à l’engrais plus durable et plus adaptée à l’espèce

    Agroforestry at the Adlerzart farm

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    Pirmin Adler observed the following effects of agroforestry on his farm: 1) Animal health and welfare: fodder hedges provide species-appropriate nutrition for his animals. The foliage is rich in minerals and phytochemicals. In addition, the shrubs create shade and reduce temperature fluctuations. Some shrubs, such as mountain ash and bird cherry, serve as natural medicines against parasites. The willow also has good fodder values and is good for animal health. Biodiversity and climate resilience: The diversity of the planted shrubs, with around 20 different species, promotes biodiversity. Agroforestry is intended to build a resilient system that is better equipped to withstand environmental influences. The focus here is not on increasing yields, but on stabilising yields over the years. 2) Timber production: The trees are used to produce wood chips, which Pirmin Adler then integrates into the operational cycles. This also serves to enhance the value of the farmyard manure

    Anbauratgeber: Ingwer im geschützten Anbau

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    Diese Broschüre soll dazu beitragen, Wissenslücken rund um den Ingweranbau zu schließen. Sie bietet wertvolle Einblicke in Anbaupraktiken, nationale und internationale Versuchsergebnisse und Erfahrungsberichte, um interessierten Landwirt*innen sowie Gärtner*innen praxisnahes Wissen an die Hand zu geben. Der geschützte Anbau ermöglicht nicht nur eine bessere Kontrolle über die Wachstumsbedingungen, sondern eröffnet auch neue Möglichkeiten für eine wirtschaftlich erfolgreiche Produktion von Ingwer in unseren Breiten

    Achieving the EU Farm-to-Fork 25% Organic Target: How Can Policy Support This Goal?

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    With its Farm-to-Fork (F2F) and Biodiversity strategies, the European Union (EU) has set a very ambitious target of having at least 25 percent of the EU’s agricultural land under organic production by 2030. Between 1985 and 2022, the EU’s organic land and producers experienced a steady growth, doubling every decade to reach around 17 million hectares (10.54 percent) (Figure 99). The COVID-19 pandemic and the consequences of Russia’s invasion of Ukraine for energy, fertiliser and food prices have impacted conversion confidence in several countries, including Germany, France and Austria. However, overall growth rates at the European level have remained consistent. Based on past growth trends, it is likely that 15 to 18 percent of the EU’s utilised agricultural area (UAA), equivalent to 24 to 30 million hectares, could be managed organically by 2030 (see Figure 99). Reaching the 25 percent target (40 million hectares), however, represents a greater challenge, requiring at least a 50 percent increase in current growth rates. Without such growth, the 25 percent target might be reached between 2035 (exponential growth projection) and 2050 (linear growth projection). While the organic land area has doubled, the market has grown nearly threefold each decade since 2000 (Figure 100). Continued exponential growth of this magnitude could result in a retail sales value of 80 billion euros by 2030. The market growth has, however, been impacted recently both by the pandemic (generating faster growth) and the effects of the war in Ukraine (slowing growth). Although some countries have continued to experience market growth, it remains to be seen when growth at EU level will restart. Market development is uneven across the EU, with some countries having wellestablished domestic markets, others relying heavily on exports and some still in the early stages of developing domestic or export markets. Continued market growth is important for producer confidence to convert their farms. The recent decline in market growth has led to a slow down or even negative conversion rates in some countries, but, as discussed above, this has been compensated by growth elsewhere

    Pilotprojekt eines multimedialen "Praxistagebuch Kartoffel" und Konzeptentwicklung für das Internetportal http://pflanzenschutz.oekolandbau.de (Verbundvorhaben)

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    Das hier beschriebene Verbundvorhaben umfasst folgende Teilprojekte: FKZ 22OE179 und FKZ 22OE180 Ein zentrales Ziel des Projekts „Pilotprojekt eines multimedialen Praxistagebuchs Kartoffel und Konzeptentwicklung für das Internetportal pflanzenschutz.oekolandbau.de“ war es, mit dem Praxistagebuch ein multimediales Format zu schaffen, das den Anforderungen einer breiten Zielgruppe gerecht wird. Dabei wurden multimediale Formate wie Videos, Podcasts und Textbeiträge integriert, um insbesondere die Vorlieben jüngerer, digital affiner Generationen anzusprechen. Seit 2003 wurden im Informationsportal oekolandbau.de praxisrelevante Inhalte für Landwirte, Gärtner und Verarbeitungsbetriebe etabliert. In den Folgejahren wurde eine Online-Bestimmungshilfe entwickelt, die durch multimediale Elemente praktische Einblicke ermöglichte. Mit dem Pilotprojekt „Praxistagebuch für den Kartoffelanbau“, veröffentlicht im Öko-Blog Kartoffel, wurde eine bisherige Lücke geschlossen, indem erstmals der Praxis-Beratungs-Wissenschaftsdialog und die Anbauverfahrensebene in den Mittelpunkt gerückt wurden. Dadurch wird der Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis nachhaltig gefördert. Der Fokus lag auf der praxisorientierten Vermittlung sowohl grundlegender als auch komplexer Themen des ökologischen Landbaus. Das Konzept des „Öko-Blogs“ wurde so entwickelt, dass es nicht nur Fachleuten aus der Praxis zugutekommt, sondern auch eine breitere Zielgruppe anspricht, die sich für ökologische Landwirtschaft interessiert. Im Rahmen des Projekts wurde intensiv mit Expert:innen aus der landwirtschaftlichen Praxis, Beratung, Vermarktung und Forschung zusammengearbeitet. Die Zusammenarbeit mit diesem Netzwerk stellte sicher, dass die Inhalte sowohl fachlich fundiert als auch praktisch anwendbar waren. Verschiedenste Inhalte wurden in unterschiedlicher fachlicher Tiefe behandelt, sodass sowohl Einsteiger:innen als auch erfahrene Landwirt:innen von den Inhalten profitieren konnten. Zu den bewährten Formaten zählten der Podcast “Kartoffel Talk”, Videobeiträge entlang der Wertschöpfungskette, Videos zu spezifischen Anbauverfahren sowie Textbeiträge zu Themen wie Nährstoffversorgung und Düngung. Ein Videopodcast kombinierte Schadbilder an geernteten Knollen, um Video und Podcast miteinander zu verbinden und eine tiefere Auseinandersetzung mit komplexen Themen zu ermöglichen

    Risiken beim Einsatz von Fremdmaschinen

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    Auf Biobetrieben kommen manchmal betriebsfremde Maschinen zum Einsatz. Dies ist erlaubt, birgt jedoch Verschiedene Risiken. Dieses Merkblatt zeigt, welche Risiken existieren und welche Vorsichtsmassnahmen getroffen werden müssen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Vermeidung von Pflanzenschutzmittelrückständen, die hauptsächlich beim Einsatz fremder Pflanzenschutzspritzen entstehen können

    Sélection de familles de vaches

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    Cette fiche technique introduit la sélection de familles de vaches et propose des variantes permettant d'adapter cette méthode de sélection aux conditions individuelles de chaque exploitation et de la mettre en oeuvre

    Module 3 - Breeding methods fundamentals: Basic methods in plant breeding

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    This is the third Module within the Training in organic breeding that the LiveSeeding project organized. The topic of the third Module was Breeding methods fundamentals: Basic methods in plant breeding.In this module, the targeted trainees will learn about the most relevant particularities, methodologies and strategies related to organic breeding

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