Organic Eprints
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Use of variety mixtures to reduce disease, increase resource-use efficiency resulting in enhanced profitability
This tool provides information on the use of mixtures to reduce disease in wheat-based rotations. Increasing diversity through sowing of mixtures can improve yield and reduce disease pressure. The tool is a power point presentation with research results and facts, providing information to farmers and agronomists working in integrated pest management in wheat-based systems in Europe.
The research leading to these results has received funding from the European Union Seventh Framework Programme (FP7) under the grant agreement n°26586
Untersuchungen zur Kleemüdigkeit in Fruchtfolgen des Ökologischen Landbaus (Verbundvorhaben)
Das hier beschriebene Verbundvorhaben umfasst folgende Teilprojekte: FKZ 18EPS014, FKZ 18EPS038, FKZ 18EPS039 und FKZ 18EPS040.
Das Gesamtziel des Vorhabens ist es, die komplexen biotischen und abiotischen Faktoren, die zur Kleemüdigkeit führen können, zu identifizieren und Möglichkeiten zu deren Kontrolle zu erarbeiten. Es sollten standortspezifische Ansätze für ressourcen- und umweltschonende, nachhaltige Strategien des Klee- und Luzerneanbaus entwickelt werden, die für den ökologischen Landbau geeignet sind und welche auf den konventionell integrierten Landbau übertragen werden können. Dafür werden entsprechende Rotklee- (Trifolium pratense) und Luzernefelder (Medicago sativa) erfasst und Pflanzen- sowie Bodenproben analysiert. Es soll ein Diagnosetool erarbeitet werden, mit dessen Hilfe es Praktikern ermöglicht wird, die Kleemüdigkeit auslösenden Faktoren zu erkennen und zu kontrollieren. In enger Kooperation mit dem modellhaften Demonstrationsnetzwerk für feinsamige Leguminosen sollen die Ergebnisse dann in der Praxis kommuniziert und validiert werden. Dadurch soll ein betrieblich sinnvoll dimensionierter und produktionstechnisch optimierter Kleeanbau mit einer stabilen, hohen Produktivität und Wirtschaftlichkeit langfristig und nachhaltig gesichert werden.
Angaben zur Finanzierung des Projekts finden Sie im Förderkatalog des Bundes unter https://foerderportal.bund.de/foekat/jsp/StartAction.do. Bitte geben Sie in das Suchfeld eine 28 plus das Förderkennzeichen (FKZ) des BÖLN-Projektes ein, z.B. 2808OE212 für das BÖLN-Projekt mit der FKZ 08OE212
Züchtung nachbaufähiger Unterlagen für die ökologische Gurkenproduktion (Verbundvorhaben)
Das hier beschriebene Verbundvorhaben umfasst folgende Teilprojekte: FKZ 22OE028, FKZ 22OE212 und FKZ 22OE213.
In dem Projekt werden resistente, samenfeste Gurkenunterlagen für den ökologischen Erwerbsanbau entwickelt, um einen Ausweg aus der Abhängigkeit von marktbeherrschenden Firmen aufzuzeigen. Es werden zu diesem Zweck resistente Kürbisgenotypen selektiert. Die Unterlagen-Sorten sollen die Unabhängigkeit von außereuropäischen Saatgutproduzenten gewährleisten, die Versorgung mit ausreichend ökologisch erzeugtem Saatgut sichern und Nachbau- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten für Züchter, Gärtner uns Landwirte bieten. Im Projekt werden Wege der Selektion von Resistenzen und Toleranzen gegen bodenbürtige Pathogene und pflanzenparasitäre Nematoden aufgezeigt, die für die zumeist on-farm stattfindende ökologische Gemüsezüchtung mit ihren begrenzten technischen wie finanziellen Kapazitäten umsetzbar sind. Hierzu werden Methoden der Sämlingsselektion auf inokuliertem Substrat geprüft, weiterentwickelt und praktisch zur Selektion angewendet. Klassische Resistenzscreenings unter kontrollierten Gewächshausbedingungen werden mit on-farm Selektionen unter praxisüblichen Bedingungen kombiniert. Somit wird garantiert, dass sowohl resistente als auch produktive (Qualität, Quantität) Sorten gezüchtet werden.
Um den Wissensaustausch mit Erzeugern und Veredelungsbetrieben zu fördern, nehmen die involvierten Praxisbetriebe durch objektive Daten (Ertrag und Qualität) und ihre subjektiven Einschätzungen (Fragebögen) aktiv an der Selektionsarbeit teil und können so mitentscheiden, welche neuen Sorten angemeldet und für die ökologische Schlangengurken-Produktion verfügbar gemacht werden sollen
Erarbeitung eines Web-basierten Managementsystems (SWATopti) zur nicht-chemischen Regulierung der Möhrenfliege (Chamaepsila rosae), der Kleinen Kohlfliege (Delia radicum) und Wurzelfliegen (Delia spp.) unter Verwendung von SWAT und Risikoanalysen (Verbundvorhaben)
Das hier beschriebene Verbundvorhaben umfasst folgende Teilprojekte: FKZ 19NA057, FKZ 19NA119
SWATopti ist ein Verbundprojekt des Julius Kühn-Instituts (JKI) und der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK). Ziel des Projektes ist ein Prognosemodell für die Kleine Kohlfliege, die Möhrenfliege, und die Wurzelfliege zu entwickeln, das reif für den Einsatz in der Praxis ist. Es soll dem Anwender zurdem ermöglicht werden, schlagspezifisch das zu erwartende generelle Befallsrisiko sowie die erwartete zeitliche Befallsentwicklung zu simulieren. Das Modell soll als Managementwerkzeug sowohl für die Anbauplanung, als auch für die Kulturführung bei der Terminierung von Bekämpfungsmaßnahmen oder die Handhabung von Netzabdeckungen genutzt werden können. Als Grundlage dient die Prognosesoftware SWAT. Deren auf Individual-Based-Models (IBM) beruhende Module für die Abundanz und Altersstruktur von Kleine Kohlfliege und Möhrenfliege sollen anhand von neuen und bereits vorhandenen Datensätzen überprüft und validiert werden. Zusätzlich soll ein neues Modul für die Bohnenfliege erarbeitet werden. Zum Ende des Projekts soll das Prognosemodell über eine Web-Applikation den Anbauern zur Verfügung gestellt werden.
Für die Entwicklung der Modelle ist es notwendig biologische Daten zu sammeln und Wissenslücken in der Physiologie, Populationsdynamik und Ökologie der Zielorganismen zu schließen. Hierfür sollen die Kleine Kohlfliege und Wurzelfliege in Zucht genommen und Entwicklungsparameter unter Laborbedingungen erarbeitet werden. Zusätzlich sollen im Freiland Versuche stattfinden, in denen Monitoringdaten zur Phänologie der Zielarten erhoben und räumliche Populationsdynamiken im lokalen Maßstab betrachtet werden