Difu Repository Deutsches Instituts für Urbanistik
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    Empfehlungen für eine gesundheitsfördernde und nachhaltige Stadtentwicklung - Fünf Thesen der Arbeitsgruppe Gesundheitsfördernde Gemeinde- und Stadtentwicklung (AGGSE).

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    Fünf Thesen sollen Anregungen geben, wie gesundheitsfördernde Kommunalpolitik, die gleichzeitig auf Nachhaltigkeit ausgerichtet ist sowie eine soziale und partizipative Stadt(teil)Entwicklung verfolgt, erreicht bzw. verbessert werden kann. Eine gesundheitsfördernde Gemeinde- und Stadtentwicklung stellt die Lebensqualität des einzelnen Menschen in den Mittelpunkt. Grundvoraussetzung für die Schaffung einer lebenswerten Kommune sind gleiche soziale, ökonomische und politische Teilhabechancen für alle Bewohner*innen. Dies schließt die Berücksichtigung ihrer individuellen Fähigkeiten und Potenziale ein. Gesundheit und Lebensqualität der Bevölkerung sollen gemäß dem "Health in All Policies-Ansatz" der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in allen Politik- und Verwaltungsbereichen berücksichtigt, ausgebaut und verbessert werden. Begonnen hat dieser Prozess mit dem Beschluss der Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung der WHO (1986), mit der zum ersten Mal Handlungsstrategien und Handlungsfelder für eine gesundheitsfördernde Gesamtpolitik benannt wurden, die sich auch in den fünf Thesen wiederfinden. Die 2002 ins Leben gerufene inter- sowie transdisziplinär zusammengesetzte Arbeitsgruppe "Gesundheitsfördernde Gemeinde- und Stadtentwicklung (AGGSE)", die vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) koordiniert wird, verfolgt das Ziel der Integration von Gesundheitsförderung in die Gemeinde- und Stadtentwicklung und ihre Programme, Leitlinien, Strategien und Konzepte

    Finanzieren, beschleunigen, investieren. Empfehlungen für eine öffentliche Investitionsoffensive.

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    Ohne zusätzliche Mittel wird der häufig attestierte Investitionsbedarf in Deutschland nicht zu bewältigen sein. Mehr Geld allein wird aber nicht ausreichen. Wir brauchen einen gezielten Policy-Mix, der auch praktische Investitionshemmnisse in den Blick nimmt und abbaut

    Vielfalt und Sicherheit im Quartier. Konflikte, Vertrauen und sozialer Zusammenhalt in europäischen Städten.

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    Die Lebensqualität in Städten wird geprägt durch deren Vielfalt an sozialen Lagen, Lebensstilen, Werthaltungen und Kulturen. In Städten begegnen sich Fremde auf engem Raum und sind so zum Umgang miteinander „gezwungen“. Wenn sich gesellschaftliche Bruchlinien und Prozesse der sozialen Desintegration zeigen, kann gesellschaftliche Vielfalt geltende Normen und Werte in Frage stellen und mit Verunsicherungen und Konflikten verbunden sein. Die Gefahr ist dabei groß, dass Nutzungs- und Intergruppenkonflikte sowie Alltagsirritationen und abweichende Verhaltensweisen, die in Stadtquartieren erfahren werden, in der öffentlichen Diskussion allzu schnell als Ordnungsstörungen oder gar Bedrohungen der Sicherheit wahrgenommen und diskutiert werden. Der vorliegende Band vereint daher Beiträge von Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen aus Stadtplanung, Wohnungswirtschaft, Gemeinwesen- und Integrationsarbeit sowie Ordnungs- und Sicherheitsbehörden zum positiven und produktiven Umgang mit Fragen der Vielfalt und Sicherheit mit Beispielen aus Belgien, Deutschland, Finnland, den Niederlanden, Österreich und Portugal

    Mach dein Projekt zu klimafreundlichem Tourismus. Eine Anleitung für mehr Klimaschutz.

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    Umfragen zeigen, dass Menschen sich zunehmend bewusst für eine klima- und sozialverträgliche Form des Reisens entscheiden. Kommunales Handeln für einen klimafreundlichen Tourismus hat ein großes CO2-Einsparpotenzial und ist in Deutschland insbesondere auch deshalb notwendig, da hier die Tourismusbranche wächst – auch gerade der Inlandstourismus. Der Deutschland-Tourismus verzeichnete im Jahr 2016 insgesamt rund elf Millionen Übernachtungen mehr als 2015, was einem Anstieg von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und einer Gesamtzahl von 447,2 Millionen Übernachtungen entspricht. Cirka vier Fünftel aller Touristinnen und Touristen stammen aus Deutschland – diese reisen am liebsten mit dem eigenen Pkw an. Deswegen gibt es gerade im Bereich Mobilität für Kommunen gute Anknüpfungspunkte, und genau hier setzt dieser #Klimahacks an

    Urbane versus rurale Qualitäten: Stadt-Land-Verhältnis nach dem Lockdown.

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    Fokusberatung: Ihr Einstieg in den Klimaschutz.

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    Wiederaufbau als Arbeitsbegriff. Die Bremer Bauverwaltung und die Zeitschrift „Der Wiederaufbau" 1945-1960.

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    Der Arbeitsbegriff Wiederaufbau zielte nicht auf die Wahrung von städtebaulichen Traditionen ab, sondern er intendierte den Neuaufbau der Innenstadt zu Lasten der baulichen Relikte des alten Bremen. Sie wurden stellenweise bedenkenlos vernichtet, selbst da, wo sie gemäß der bereits damals geltenden Grundsätze der Denkmalpflege unbedingt hätten erhalten werden müssen. Unter dem Dach dieses Arbeitsbegriffs ließ sich ein spezifisches Akteurshandeln mit einem eigentümlichen zeitgenössischen Habitus als Experte und „Macher" vereinbaren. Dieses Akteurshandeln des Wiederaufbaus zielte dementsprechend auf den teilweise recht radikalen Stadtumbau und damit insgesamt auf den Neubau der Stadt ab. Insofern erfüllte der Begriff einerseits propagandistisch eine Sammlungsfunktion für die gesamte Gemeinde der Stadtbürger, um politische Zustimmung und mentale Stabilisierung zu erzielen, die andererseits sektoral aber auf einen nur begrenzten und tendeziell auch ausschließenden Ausschnitt der Neubauoptionen zulaufen sollte. Er wiederum begünstigte bestimmte soziale Gruppen und schloss andere von der Teilhabe an den Erfolgen des Wiederaufbaugeschehens aus. In der konsensstiftenden Mentalität des Wiederaufbaus entstand somit nur der Neuaufbau in Bremen. Gerade weil er von den Experten „gemacht" wurde, wurde er von der überwältigenden Mehrheit der Bremer als Lösung ihrer akuten stadtplanerischen Problemlagen akzeptiert und das selbst dann, wenn er große Opfer an den Relikten, den Ruinen des baukulturellen Erbes der Stadt, einforderte.Although historians of the post-war era refer to "reconstruction" frequently, the term itself has not yet been analysed systematically. It is supposed to characterise an epoch of post-war modernization, in which the groundwork for the subsequent development of a democratic consumer society was laid in the 1940s. However, this reading appears to be overtly superficial and does not account for the many continuities from the Nazi era. "Reconstruction" in Bremen is a key example of this. Here a group of influential large property owners concentrated their immense lobbyism under the catchword "re-construction" to expropriate the many owners of small real estate in the city centre and to establish a homogeneous cluster of big properties. They formed a coalition with a small circle of city-planers around the most prominent ex-Nazi-Stadtbaurat, which massively influenced the social-democratic "reconstruction" policy of the City of Bremen

    Klimaschutz in finanzschwachen Kommunen: Mehrwert für Haushalt und Umwelt. Eine Handreichung für Kommunen.

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    In Kommunen trägt Klimaschutz zu CO2-Reduktionen und damit zur Erreichung der verbindlichen Pariser Klimaziele bei. Gleichzeitig können Aktivitäten im Klimaschutz langfristig den kommunalen Haushalt entlasten, Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte vor Ort auslösen und die Lebensqualität in der Kommune erhöhen. Doch wie können gerade finanzschwache Kommunen in nachhaltige Projekte investieren, wenn Geld und Ressourcen knapp sind? Wie können haushaltsrechtliche Herausforderungen überwunden werden? Diese Fragen leiteten das Projekt „Zwischen Wertschöpfungseffekten und haushaltsrechtlichen Restriktionen: Qualifizierung finanzschwacher Kommunen zur Durchführung von Klimaschutzmaßnahmen“. Die Projektpartner Difu und IÖW analysierten Studien, interviewten Expert*innen und diskutierten gemeinsam mit Kämmer*innen und Klimaschutzmanager*innen. Diese Broschüre richtet sich an Vertreter*innen finanzschwacher Kommunen. Sie präsentiert die Projekt-Ergebnisse entlang der wichtigsten Fragestellungen: Warum und in welchen Bereichen lohnt sich Klimaschutz vor Ort? Was sollten gerade finanzschwache Kommunen bei Investitionen beachten? Und wie können alternative Finanzierungsoptionen Sie bei der Umsetzung von Klimaschutzprojekten unterstützen? Wie können Sie die regionale Wertschöpfung durch Klimaschutz erhöhen? Bei der Beantwortung dieser Fragen werden die Rahmenbedingungen von finanzschwachen Kommunen unter die Lupe genommen, verschiedene Ansätze von kommunalen Akteuren vorgestellt und vielfältige Lösungsmöglichkeiten zur Inspiration und zum Nachahmen in dem Zukunftsfeld Klimaschutz aufgezeigt

    Klimaanpassung in der Zukunftsstadt. Wie sich Städte auf extreme Wetterereignisse vorbereiten.

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    Anhaltende Hitzewellen und Starkregenereignisse haben in den vergangenen Jahren vielen Kommunen und Regionen in Deutschland zugesetzt. Besonders Städte sind davon betroffen. Zentrumslagen und dicht bebaute Quartiere werden zu Hitzeinseln mit deutlich höheren Temperaturen als im Umland - mit negativen Folgen für die Gesundheit. So starben durch die Hitzewelle des Jahres 2003 in Europa rund 70.000 Menschen. Starkregenereignisse können - gerade in Städten - zu massiven wirtschaftlichen Schäden führen. In dieser Ausgabe wird aus Dresden-Gorbitz berichtet, wo SeniorInnen Tipps zur Hitzeanpassung erhalten (Projekt HeatResilientCity) und erzählen, wie das Projekt BREsilient versucht, Bremen auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten

    Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige und integrierte Quartiersentwicklung – Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt TRASIQ.

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    Das Working Paper fasst die wichtigsten Handlungsempfehlungen zusammen, die Ergebnis des Projektes "Transformative Strategien einer integrierten Quartiersentwicklung – Konzepte und Optionen für Schwarmstädte“ (TRASIQ) sind. TRASIQ hatte zum Ziel, aktuelle Fragestellungen der städtebaulichen Transformation (z. B. Wohnraummangel, Klimaanpassung, Flächennutzungskonflikte) mit Entscheidern, Beteiligten und Betroffenen zu diskutieren und zusammenzuführen und dafür geeignete Instrumente zu erproben. Bereits vollzogene neue Quartiersentwicklungen sowie kontinuierliche Nachverdichtungs- und Umnutzungsprozesse zeigen, dass die Zielerreichung von Nachhaltigkeitskriterien unter den Bedingungen der Schwarmstadt erschwert wird. Die Handlungsempfehlungen beziehen sich insbesondere auf die Umsetzung von Nachhaltigkeitsaspekten und die dafür hilfreiche Gestaltung von Prozess- und Beteiligungsformen. Die in TRASIQ entwickelten und erprobten Instrumente sind ebenfalls Gegenstand der Handlungsempfehlungen

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