Difu Repository Deutsches Instituts für Urbanistik
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    Ein Debattenbeitrag

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    Der ÖPNV ist ein wichtiger Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Viele Kommunen sind jedoch mittlerweile mit der Finanzierung des Bus-, Straßenbahn- und U-Bahn-Verkehrs überfordert – teils müssen sogar Angebote eingeschränkt werden. Die Diskussion zur langfristigen ÖPNV-Finanzierung führte bisher zu keinen tragfähigen Lösungen. Dieses Difu Policy Paper greift das hochaktuelle Thema auf und benennt Potenziale, die es zu nutzen gilt: Zum einen sollte die Verantwortung der Kommunen gestärkt werden. Etwa sollten sie künftig auch die Möglichkeit haben, lokal mehr Mittel für den ÖPNV zu generieren – zum Beispiel mittels Finanzierung durch Dritte (sogenannte Drittnutzendenfinanzierung). Damit würden Bus- und Bahnangebote nicht nur durch Ticketkäufe der Fahrgäste und durch die öffentliche Hand, sondern zusätzlich durch Dritte (über eine kommunale Mobilitätsabgabe) finanziert. Zum anderen ist ein stärkeres finanzielles Engagement von Bund und Ländern unverzichtbar: Bereits jetzt stützen beide Ebenen den kommunalen ÖPNV – etwa durch Mittel aus dem Regionalisierungsgesetz, landeseigene Zuschüsse und Förderprogramme. Für den Fortbestand und den Ausbau eines funktionierenden ÖPNV reicht dies jedoch nicht aus. Um den ÖPNV bundesweit verlässlich und attraktiver zu machen, müssen Landeszuschüsse erhöht und landes- sowie bundesweite Bedienstandards systematisch genutzt werden

    Dokumentation

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    Praxisbuch

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    Weniger bringt mehr: Suffizienz im kommunalen Klima- und Ressourcenschutz

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    Suffizienz – das Prinzip des „genügend“ – birgt mit Blick auf die Ziele im Klima- und Ressourcenschutz große Potenziale, die bisher in Kommunen noch nicht ausreichend ausgeschöpft werden. Ziel dieses Policy Papers ist es zu analysieren, warum Suffizienzpraktiken in Kommunen oft kontrovers diskutiert werden, welche Handlungsoptionen und guten Beispiele es in diesem Zusammenhang gibt und warum Städte, Gemeinden und Landkreise das Thema stärker fokussieren sollten. Das Paper skizziert dabei auch, welchen Beitrag Suffizienz jenseits von rein ökologischen Aspekten für die Zukunftsfähigkeit von Kommunen leisten kann und welche positiven Synergieeffekte mit einer suffizienzgeleiteten Ausrichtung in kommunaler Politik und Verwaltung verknüpft sind. Resultierend daraus werden Handlungsempfehlung gegeben, die zu einer stärkeren Verankerung dieses wichtigen Nachhaltigkeitsprinzips in Kommunen beitragen können

    Praxisleitfaden für die Fahrgastkommunikation in Kommunen

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    Fahrgastkommunikation spielt bei der Einführung und Verstetigung von On-Demand-Verkehren eine zentrale Rolle: Sie macht das Angebot sichtbar und kann einen wichtigen Beitrag zu steigenden Nutzendenzahlen leisten. Diese wiederum sind als Argument bedeutsam, um kommunale Entscheidungsträger:innen vom Verstetigungsbedarf zu überzeugen. Zugleich stehen Fachakteur:innen bei der Kommunikation von On-Demand-Verkehren immer wieder vor Herausforderungen: Teils ist unklar, wie sie gestaltet sein muss, um Fahrgäste bestmöglich zu erreichen und potenzielle neue Kundengruppen zu erschließen. Insbesondere in Zeiten angespannter kommunaler Haushaltslagen spiegelt sich die Relevanz von Kommunikation auch nicht immer ausreichend im kommunalen Budget wider. Dieser Praxisleitfaden zeigt: Erfolgreiche Fahrgastkommunikation ist kein Zufallsprodukt, sondern kann durch einige Prinzipien gestärkt werden, die die Kommunen aktiv gestalten können. Basierend auf Experteninterviews mit kommunalen Aufgabenträgern werden zunächst Prinzipien für die Gestaltung von Fahrgastkommunikation von On-Demand-Verkehren dargelegt. Ergänzt werden sie durch ein grundlegendes Ideen-Set für Kommunen, die ihren On-Demand-Verkehr erstmalig bewerben machen wollen. Abschließend werden fünf Fallbeispiele der Fahrgastkommunikation in Steckbriefen vorgestellt

    Kommunale Ansätze und Erfahrungen

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    Wohnen ist ein Grundbedürfnis und die existenzielle Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben. Damit bildet es die Basis für die Integration auch neu zugewanderter Menschen. Wohnen nach der Flucht ist allerdings – wenn es gelingen und Integration fördern soll – kein Selbstläufer. Die Situation in den Kommunen stellt sich je nach Größe und Wohnungsmarktlage unterschiedlich dar, vor allem in Städten und Gemeinden mit einem angespannten Wohnungsmarkt gibt es einen hohen Handlungsdruck. Im Rahmen eines Forschungsvorhabens, das das Difu – gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration – bearbeitete, sollten Konzepte, Modelle und Umsetzungswege aufgezeigt und bekannt gemacht werden, die Städte und Gemeinden gemeinsam mit Akteur:innen der Wohnungswirtschaft und der Zivilgesellschaft entwickelt und umgesetzt haben. Es zeigt sich, dass es ein breites Portfolio kommunaler Initiativen und Projekte zur Versorgung mit Wohnraum mit unterschiedlichen Handlungsschwerpunkten gibt. Sie alle liefern für andere Kommunen Impulse und Ideen für die Wohnungsversorgung geflüchteter Menschen. Thematisiert wird auch, wie Bund und Länder die Kommunen im föderalen Zusammenspiel unterstützen können

    Qualitative Einblicke in die Arbeit der Kreiskulturverwaltungen

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    Indikatoren zur Abbildung der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen in deutschen Kommunen

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    Die 4. Auflage der "SDG-Indikatoren für Kommunen" wurde von der Arbeitsgruppe "Nachhaltige Kommunen" erarbeitet. Aufbauend auf der erfolgreichen Arbeit mit dem Fokus auf die SDG-Indikatoren hat es sich die Arbeitsgruppe Ende 2023 zum Auftrag gemacht, das Thema der nachhaltigen Entwicklung vor Ort insgesamt zu bearbeiten. Neben der Weiterentwicklung des SDG-Indikatorenkatalogs geht es dabei u. a. auch um dessen Verknüpfung mit dem Berichtsrahmen Nachhaltige Kommunen (BNK) des Rats für Nachhaltige Entwicklung (RNE) sowie die Weiterentwicklung des SDG-Portals zu einem Portal für Nachhaltige Kommunen. Der Katalog der SDG-Indikatoren für Kommunen ermöglicht es Städten, Landkreisen und Gemeinden, den Stand aller 17 Nachhaltigkeitsziele regelmäßig auf den Prüfstand zu stellen. Zusätzlich werden auf dem geplanten Portal für Nachhaltige Kommunen Angebote für das Nachhaltigkeitsmanagement vor Ort und weitere Nachhaltigkeitsinformationen aus kuratierten Quellen angeboten.

    Vorkaufsrechte – ein Instrument zur Innenentwicklung und zu mehr Wohnungsbau

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    Das Projekt „reGIOcycle“ – 2. Teil Umsetzungsphase (2023–2025)

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