Difu Repository Deutsches Instituts für Urbanistik
Not a member yet
4515 research outputs found
Sort by
Bebauungsplanung. Theorie - Methode - Kritik. 3., erg. Aufl.
Es wird erstmals der Versuch unternommen, ein Teilgebiet der gemeindlichen Planung - die Bebauungsplanung - systematisch als Arbeitsprozeß zu beschreiben. Nach einem kritischen Überblick bisheriger Beiträge zur Theorie und Methode der Bebauungsplanung schildert der erste Hauptteil des Buches den Zusammenhang rechtlicher, soziologischer, politischer, ökonomischer und anderer Vorbedingungen. Im zweiten Hauptteil wird die Herstellungsmethode für den Bebauungsplan in ein sehr detailliertes System selbständiger Verfahren gegliedert, das allen an der Planung Beteiligten ein kontrollierbares Entscheidungskalkül ermöglicht. Der Band schließt mit organisatorischen Verbesserungsvorschlägen für Forschung und Lehre sowie für die Beteiligung der Öffentlichkeit an der Planung und enthält im Anhang einen ausführlichen Literaturnachweis. dif
Kosten-Nutzen-Analyse und Stadtentwicklungsplanung.
Der Autor stellt zunächst die Methode der Kosten-Nutzen-Analyse dar und weist auf ihre erheblichen Mängel hin. Im zweiten Teil werden die Probleme der Anwendung dieser Methode bei der Lösung von Aufgaben der Stadtentwicklungsplanung untersucht. Hierbei wird zunächst auf den Entscheidungsfindungsprozeß und Rahmenbedingungen, wie die Verwaltungsstruktur, die Budgetierungsverfahren und die Beteiligung der Öffentlichkeit und dann auf besondere Anwendungsprobleme der Methode im kommunalen Aufgabenbereich eingegangen. Die Arbeit schließt mit einem Ausblick auf die Weiterentwicklung von Bewertungsmethoden, versucht jedoch auch die Gefahr deutlich zu machen, die darin liegt, daß eindeutig politische Entscheidungen als solche verschleiert und durch Berufung auf die Ergebnisse ökonomischer Analysen zu ,,rationalen'' Sachentscheidungen - und damit zu unpolitischen Entscheidungen - erklärt werden
Gustav Böß. Oberbürgermeister von Berlin 1921-1930.
Oberbürgermeister Böß leitete den Aufbau einer Verwaltungsorganisation für das 1920 durch umfangreiche Eingemeindungen neu geschaffene Groß-Berlin. Viele Bereiche städtischer Politik wie Verkehr, Wirtschaft und Gesundheitswesen erhielten durch sein Wirken wichtige Impulse. Darüber hinaus bekam er als Mitglied des Preußischen Staatsrates und als Vorsitzender des Deutschen Städtetages sowie durch sein entschiedenes Eintreten für die Weimarer Republik zusätzliches politisches Profil. Daß Gustav Böß aus dem politischen Leben verdrängt und schnell vergessen wurde, ist die Folge einer Korruptionsaffäre in der Berliner Stadtverwaltung - des "Sklarek-Skandals'' - die zu seinem Sturz im Winter 1929/30 führte. Neben dem persönlichen Schicksal des zu Unrecht verurteilten politischen Repräsentanten wird das zerstörerische Zusammenwirken der Gegner von Weimar, dem die demokratische Öffentlichkeit nicht gewachsen war, gezeigt