Difu Repository Deutsches Instituts für Urbanistik
Not a member yet
4515 research outputs found
Sort by
Nachhaltigkeit als Paradigma von Stadtentwicklung und urbaner Governance.
Die Menschheit ist dabei, die planetaren Grenzen unwiderruflich zu überschreiten, gesellschaftlicher Zusammenhalt und friedliche Koexistenz werden fragiler. Immer mehr Menschen leben in den Städten. Ihr Verhalten und die Entwicklung der Städte sind maßgeblich dafür, ob dieser selbstzerstörerische Prozess durch konsequent an Nachhaltigkeit ausgerichtetes Handeln gestoppt werden kann. Diskutiert werden theoretische Konzepte und praktische Lösungsansätze, welche sich an den aktuellen Nachhaltigkeitsagenden orientieren
Bürgerbeteiligung am Beispiel „Stadt.Bahn.Plus" in Braunschweig,
Welche verschiedenen Formate von Bürgerbeteiligung in unterschiedlichen Planungsphasen eines neuen Stadtbahnkonzepts passend sind und was dabei zu beachten ist, zeigt der Beitrag am Beispiel des Konzepts „Stadt.Bahn.Plus" in Braunschweig auf
Integration of shared mobility approaches in Sustainable Urban Mobility Planning. Topic Guide.
Auf der Suche nach platzsparenden, nachhaltigen Lösungen sind in den letzten Jahren zahlreiche innovative Verkehrsangebote entstanden, die den Umweltverbund stärken und die sinnvolle
Verknüpfung der Verkehrsträger fördern. Angebote wie (E-)Car-Sharing und öffentliche Fahrradverleihsysteme sind bereits in zahlreichen Städten vorhanden und etabliert.
Kommunen gelten für den Wandel der Mobilitätskultur als einer der wichtigsten Akteure und sollten das Potenzial von geteilter Mobilität als ökologische Komponente innerhalb des städtischen Mobilitätssystems wahrnehmen, fördern und steuern, um von den positiven Effekten zu profitieren. Im Rahmen diverser Planwerke, wie nachhaltige urbane Mobilitäts- und Verkehrsentwicklungspläne (VEP), stehen bereits Steuerungsmöglichkeiten zur Verfügung. Dabei stellt insbesondere der prozesshafte Charakter des VEP bzw. "Sustainable Urban Mobility Planning" (SUMP) sicher, dass Maßnahmen die gewünschten Effekte zur Folge haben und Kommunen durch Monitoring und Evaluation Potenziale identifizieren und ggf. nachsteuern können. Dieser Themenleitfaden gibt den Kommunen eine Handlungsanleitung, neue Angebote geteilter Mobilität bereits bei der Vorbereitung eines SUMP sowohl auf der Strategie- als auch auf der Maßnahmenebene zu prüfen und ggf. zu berücksichtigen.SPE globa
Beteiligungsfonds und Bodenfonds zur Stärkung des bezahlbaren und öffentlichen Wohnungsbaus. Policy Paper.
Zur Stärkung des öffentlichen Wohnungsbaus plädieren die Autor*innen für zwei Instrumente: (1) Die Gründung eines bundeseigenenen Investitionsfonds, der die kommunalen Wohnungsbaugesellschaften durch Aufstockung des Eigenkapitals finanziell stärkt bzw. Kommunen bei der Gründung öffentlicher Wohnungsbaugesellschaften unterstützt. (2) Die Schaffung kommunaler Bodenfonds, denen Grundstücke des Bundes und der Länder für Zwecke der nachhaltigen Stadtentwicklung überlassen werden. Das Policy Paper erläutert die Vorteile solcher Fonds und wie deren Organisation und die Finanzierung gestaltet werden könnten
Städtebaulicher Denkmalschutz 2009 – 2015. Zwischenevaluierung des Städtebauförderungsprogramms.
Mit der vorliegenden Evaluierung wurden die Wirkungen und Effekte des Bund-Länder-Programms Städtebaulicher Denkmalschutz für den Zeitraum 2009 bis 2015 überprüft. Damit fand die erste bundesweite Evaluierung des Programms Städtebaulicher Denkmalschutz statt.
Für Maßnahmen des Programms Städtebaulicher Denkmalschutz standen in den Jahren 2009 bis einschließ lich 2015 insgesamt Bundesfinanzhilfen in Höhe von 716 Mio. Euro bereit. Davon wurden 484 Mio. Euro für die Programmstädte der neuen Länder und 232 Mio. Euro für die Programmstädte der alten Länder zur Verfügung gestellt. Die Programmmittel wurden für 588 Maßnahmen
in insgesamt 503 Städten verwendet. 507 von den 588 Maßnahmen waren städtebauliche Gesamtmaßnahmen.
Eine entsprechende Förderung erhielten 435 Städte. Die übrigen Fördermaßnahmen waren Einzelmaßnahmen zum Erhalt von ortsbildprägenden Gebäuden
Gute Praxisbeispiele kompakter und zugleich lärmarmer städtischer Quartiere. Abschlussbericht.
Die Umsetzung des Leitbilds der kompakten sowie nutzungsgemischten Stadt stellt besondere Anforderungen an ein ruhiges Wohnen bei gleichzeitig guter Aufenthaltsqualität im Freiraum neuer Quartiere im Rahmen der Innenentwicklung. Häufig sind die Standorte neuer Quartiere durch unterschiedliche Lärmquellen (Gewerbe-, Verkehrs-, Freizeit- und Sportlärm) vorbelastet. In der Publikation werden anhand von acht Fallstudien in deutschen Kommunen Lösungswege aufgezeigt, wie in der Praxis verdichtete, funktionsgemischte und dabei zugleich lärmarme Stadtquartiere geplant und realisiert werden können. So sind u.a. strategische Bausteine für die Realisierung kompakter und lärmarmer Quartiere beschrieben sowie die Instrumente und Maßnahmen für deren Umsetzung ausgeführt. Anhand der Beschreibung der acht Fallstudien über neue kompakte und zugleich lärmarme Quartiere werden diese ausführlich dargestellt. Schließlich werden zahlreiche lärmartenübergreifende und lärmartenspezifische Handlungsempfehlungen für Kommunen sowie Bund und Länder gegeben.Implementing the model of a compact, mixed-use city poses specific challenges when it comes to designing quiet residential areas with high-quality open spaces in new districts as part of inner-city development. Often, the sites where new districts are planned are at a disadvantage on account of being impacted by various sources of noise – from commerce/industry, traffic, recreational activities and sports facilities. The publication looks at eight case studies from different German local authorities in order to flag up those solutions which available for planning and developing compact, mixed-function and low-noise urban districts. They demonstrate how conflicts between existing sources of noise – such as commercial enterprises, road and rail transport, and encroaching housing development – can be resolved at the legally binding land-use planning stage. First, there are various urban development and structural measures which can be implemented, for instance structures which shield buildings from noise sources, the allocation of noise-sensitive or -intensive uses, regulations pertaining to layout and structural/architectural measures. Second, provision is in practice made for both noise-protection measures at source and noise-avoidance actions. Amongst other things, the publication describes strategic building blocks for creating compact, low-noise districts as well as the instruments and measures for implementing those building blocks. These are presented in detail based on a description of the eight case studies of new compact, low-noise districts. Finally, numerous recommendations regarding specific types of noise as well as noise in general are made for local authorities, the federal government and federal states
Fachliche Unterstützung der Umsetzung des „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020“ – Maßnahmen „Kraftstoffsparendes Fahren“ und „Mobilität der Bundesverwaltung“.
Die Bundesregierung hat nicht nur anspruchsvolle Klimaschutzziele verabschiedet, sondern sich auch verpflichtet, das eigene Verwaltungshandeln nachhaltig zu gestalten. Um der Vorbildrolle der Bundesverwaltung gerecht zu werden, soll das Handlungsfeld Mobilität ein stärkeres Gewicht in den Bemühungen bekommen, das Verwaltungshandeln des Bundes klimaneutral auszurichten. Bundesbehörden haben für den öffentlichen Dienst eine erhebliche Hebelwirkung, da sich andere öffentliche Einrichtungen auf der Landes- und kommunaler Ebene an den Regelungen des Bundes orientieren. Die in der Publikation dokumentierten Handlungsempfehlungen beziehen sich auf die zwei Themenschwerpunkte des Forschungsprojektes: „Mobilitätsmanagement in der Bundesverwaltung“ (bearbeitet vom Deutschen Institut für Urbanisitk) sowie die „Kraftstoffsparende Fahrweise“ (bearbeitet von Rupprecht Consult).The Federal Government has not only adopted ambitious national climate protection targets, but has also committed itself to making its own administrative actions sustainable. According to the 2050 goals, the transport sector must reduce its emissions by 40 to 42 percent compared to 1990. However, it has so far failed to contribute to the climate protection targets. Consequently, a change of course is necessary. In its efforts to lead as a role model, the federal administration should give the field of mobility greater weight within its own actions for climate-neutrality. Federal authorities have considerable influence on the civil service, since other public institutions at the state and municipal level are guided by federal regulations. In order to support the federal government in achieving its objectives, the research project “Technical support for the implementation of the Climate Action Programme 2020 – measures "Fuel-efficient driving" and “Mobility management in the federal administration” was focused on identifying concrete measures and stakeholders. The results and findings are documented
Checkpoint Teilhabe. Kinder- und Jugendhilfe + BTHG – Neue ganzheitliche Lösungen entwickeln! Dokumentation der Plattform für Öffentlichen Erfahrungsaustausch am 13./14. Mai 2019. Veranstaltung des Dialogforums „Bund trifft kommunale Praxis“.
Auf der Grundlage des Bundesteilhabegesetzes, dessen zweite Reformstufe am 1. Januar 2018 in Kraft trat, sind Kinder- und Jugendhilfe und Eingliederungshilfe gefordert, gemeinsam neue ganzheitliche Lösungen zu entwickeln. Mit Blick auf § 35a SGB VIII (Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche mit – drohender – seelischer Behinderung) stehen die Jugendämter als Rehabilitationsträger vor der Herausforderung, die sich aus dem BTHG ergebenden Richtlinien neu in ihre Arbeitsprozesse zu integrieren. Außerdem müssen Verfahrensabläufe zur Kooperation verschiedener Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen, von Trägern der Eingliederungshilfe, der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Behindertenhilfe entwickelt und in der kommunalen Praxis implementiert werden.
Der inhaltliche Fokus der Tagung am 13./14. Mai 2019 lag insbesondere auf anstehenden Veränderungen von Arbeitsabläufen im Jugendamt und der Hilfeplanung als Kernelement einzelfallbezogener Hilfen in der Kinder- und Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe. Es wurden Perspektiven für eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe im Hinblick darauf diskutiert, was die kommunalen Praktikerinnen und Praktiker dem BMFSFJ mit auf den Weg für eine Modernisierung des SGB VIII geben wollen. Die Vorträge und Diskussionen sind in diesem Band dokumentiert
Reformbaustelle Bundesstaat.
Der Band befasst sich mit der Fragestellung, ob der Föderalismus in Deutschland in seiner jetzigen Form noch den Herausforderungen der Zukunft gewachsen ist, oder ob es weiterer, auch das Grundgesetz betreffender Reformen bedarf. Aufbauend auf einer Rückschau, die die einschneidenden Entwicklungen im deutschen Bundesstaat insbesondere vor dem Hintergrund bedeutender Grundgesetzreformen würdigt, folgt eine Bestandsaufnahme des aktuellen Zustands in den Bereichen Bildung, Innere Sicherheit und Integrationspolitik. Hierbei werden einerseits das Ausmaß an Wandel und Konstanz des deutschen Föderalismus ermittelt. Andererseits werden seine Leistungs- und Zukunftsfähigkeit sowie mögliche Reformbedarfe in international vergleichender Perspektive durch eine Analyse alternativer Föderalismusmodelle diskutiert