Difu Repository Deutsches Instituts für Urbanistik
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Der Aktionsbaukasten. Mitmachformate und -ideen für einen erfolgreichen Aktionstag.
Eine gute Möglichkeit, Klimaschutzaktivitäten vor Ort sichtbar zu machen, Menschen für das Thema zu sensibilisieren und sie zum Mitmachen zu motivieren, sind Aktionstage. Bei einem guten Aktionstag gibt es viel zu staunen, zu erleben und auszuprobieren – für Groß und Klein. Ideen für die Programmgestaltung finden Sie in diesem Baukasten
Urbanes Grün - der Wert von Stadtgrün.
Urbanes Grün ist essentieller Bestandteil einer lebenswerten, vielfältigen und gesunden Stadt. Angesichts globaler Herausforderungen wie Klimawandel und Verstädterung wird Grün in der Stadt zunehmend wichtiger. Denn Grün- und Freiräume leisten einen wichtigen Beitrag dazu, die Anpassungsfähigkeit von Städten an den Klimawandel zu steigern und die Lebensbedingungen in der Stadt nachhaltig zu verbessern. Das lebendige Grün in Städten, von Grün in Parks und Gärten bis zur Dach- und Fassadenbegrünung, ist in ökologischer, sozialer und ökonomischer Hinsicht ein Erfolgsfaktor: Grün ist das stärkste Instrument der Stadtklimatologie, zudem Schadstoff- und Lärmfilter, Freizeit- und Erholungsraum für Menschen, Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Es wertet Standorte und Immobilien auf und verbessert das Image einer Stadt. Durch die Verknüpfung der grünen Infrastruktur mit Wasser- und Verkehrsinfrastrukturen können Klima-Risiken verringert und Schäden für Mensch und gebaute Umwelt reduziert werden. Der "Faktor Grün" ist eine wichtige Investition in der Zukunft der Städte und Quartiere
OB-Barometer 2020.
Das OB-Barometer des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) ist eine jährlich durchgeführte Befragung der (Ober-)Bürgermeister*innen der deutschen Städte ab 50.000 Einwohner*innen. Sie wird vom Deutschen Städtetag und vom Deutschen Städte-
und Gemeindebund unterstützt und hat zum Ziel, anhand von vier Fragen frühzeitig Veränderungen in diversen kommunalen
Handlungsfeldern sichtbar werden zu lassen. Die Schaffung bezahlbaren Wohnraums, neue Mobilität und der Klimaschutz sind aktuell die Prioritäten deutscher Städte. Das Thema Finanzen gewinnt bereits vor Beginn der Corona-Pandemie gegenüber dem Vorjahr wieder an Bedeutung. Mit den Auswirkungen der Krise hat sich die Einschätzung der kommunalen Finanzlage inzwischen dramatisch verändert. Ungeachtet dessen sind und bleiben die von den Stadtspitzen benannten Zukunftsaufgaben und die entsprechenden Finanzierungsbedarfe auch nach der Krise hoch. Über die Gesamtheit der Städte hinweg ist insbesondere mit den Aufgabenbündeln Mobilität und Klimaschutz ein hoher Finanzierungsbedarf verbunden
Studie Lokale Ökonomie BIWAQ. ESF-Bundesprogramm „Bildung, Wirtschaft und Arbeit im Quartier – BIWAQ“. Projektabschlussbericht.
In strukturell und sozial benachteiligten städtischen Quartieren kommt lokal verankerten Ökonomien eine wichtige Bedeutung zu. Unternehmen mit sozialräumlicher Verankerung sorgen nicht nur für Beschäftigung, sondern stellen auch einen großen Teil der Nahversorgung der Menschen vor Ort sicher. Damit erfüllen sie eine wichtige Stabilisierungs- und Integrationsfunktion in einem meist durch multiple Standortnachteile geprägten Umfeld. Trotzdem bestehen hinsichtlich dieser Unternehmen und deren Wirkungen für das jeweilige Quartier deutliche Forschungslücken. Ziel der Studie war es, verallgemeinerbare Erkenntnisse über lokale Wirtschaftsstrukturen und Entwicklungstreiber in Quartieren zu gewinnen. Darüber hinaus sollten Rahmenbedingungen, Wirkungen sowie Erfolgsfaktoren und Hemmnisse entsprechender Projekte identifiziert werden, um daraus künftige Unterstützungsbedarfe für eine noch gezieltere Förderung ableiten zu können. Die Grundlage dazu bildeten eine kriteriengeleitete Auswertung der BIWAQ (Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier) III-Projektanträge und Abschlussberichte, eine Online-Befragung der Projektleitungen bei den Kommunen sowie die Durchführung von Fallstudien
Emissionen sparen, Platz schaffen, mobil sein. Handlungsleitfaden City2Share.
Wie kann man in einer Stadt, die laufend wächst, die Mobilität aufrechterhalten, ohne dass der Verkehr kollabiert? Wie kann man verhindern, dass immer mehr Lieferverkehr und immer mehr parkende Autos die letzten freien Flächen belegen und damit die Sicherheit und Bewegungsfreiheit von Menschen zu Fuß und auf dem Rad gefährden? Antworten auf diese und weitere Fragen suchte das City2Share-Projektteam im Zeitraum von 2016 bis 2020 in ausgewählten innerstädtischen Modellquartieren in München und Hamburg. Schwerpunkt des Projekts war es, die Elektromobilität über E-Carsharing-Fahrzeuge, die Einbindung von Pedelecs in ein bestehendes Mietradsystem und zusätzliche Ladestationen zu fördern. Die Angebote wurden im öffentlichen Raum an vier „Mobilitätsstationen“ in den Münchner Stadtteilen Untersendling und Isarvorstadt gebündelt und teilweise mit den Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs verknüpft. Weiterhin wurde in München ein stadtverträgliches Logistikkonzept für die „Letzte Meile“ auf Basis von E-Lastenrädern erprobt. In Hamburg beteiligte sich die Hamburger Hochbahn AG mit ihrem Mobilitätsprodukt „switchh“ an City2Share, ohne jedoch finanziell gefördert zu werden. Zwei Mobilitätsstationen wurden in den dicht besiedelten Hamburger Quartieren Barmbek-Nord und Eimsbüttel errichtet und im Vergleich zum Testfeld München evaluiert
Produktion in der Zukunftsstadt. Impulse für eine nachhaltige und resiliente städtische Ökonomie.
Aktuelle Trends der urbanen Produktion werden im Rahmen der Fördermaßnahme Nachhaltige Transformation urbaner Räume des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) untersucht. Forschungs- und Praxispartner widmen sich verschiedenen Fragen, u.a.: Wie lassen sich Standortpräferenzen von Industrie und Gewerbe künftig realisieren? Wie kann die zunehmende Konkurrenz um Flächen für Wohnen, Gewerbe und Dienstleistungen gelöst werden? Vor welchen Anforderungen stehen Kommunen oder Wirtschaftsförderer? Die Fördermaßnahme wird vom Synthese- und Vernetzungsprojekt SynVer*Z wissenschaftlich begleitet. In der Veröffentlichung werden die Verbundprojekte ProUrban und Bottrop 2018plus vorgestellt, die in Reallaboren zur urbanen Produktion und Ökonomie forschen
Stadtentwicklung und Strukturwandel in Oberhausen. Ein Projekt des Stadtarchivs Oberhausen zur Erschließung, Forschung und Ausstellung.
The industrial city of Oberhausen in the Ruhr area in Germany is a settlement without any roots of social organization dating from the pre-industrial period. Oberhausen City Archives initiated a research project in cooperation with scientific institutions and will host an exhibition - "Aufbruch macht Geschichte" - that will showcase the long way of economic changes from an agrarian society to a service(-based) economy. One focus is on the period from 1896-1934. Oberhausen ushered in a new epoch of urban development, aiming to become a service-oriented city while also being a driving force for private investors