Difu Repository Deutsches Instituts für Urbanistik
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Fokus. Wie Sie mit Aktionstagen Menschen begeistern. Tipps und Ideen für eine erfolgreiche Veranstaltung.
Eine gute Möglichkeit, Klimaschutzaktivitäten vor Ort sichtbar zu machen,
Menschen für das Thema zu sensibilisieren und sie zum Mitmachen zu motivieren,
sind Aktionstage. Doch wie organisiert man einen Aktionstag
von A bis Z – und wie wird er nachhaltig? Wie gewinnt man Sponsor*innen? Mit
welchen Aktionen lässt sich das Thema für Klein und Groß erlebbar machen?
In dieser Publikation finden Sie Tipps, Anregungen und Ideen, wie Sie zusammen mit lokalen Partner*innen einen Aktionstag in Ihrer Kommune auf die Beine
stellen und so zeigen, dass Klimaschutz Spaß macht
Vielfalt, Sicherheit und Nachbarschaftlichkeit. Kommunale Zusammenarbeit im Rahmen von diversitätsorientierten Sicherheitsstrategien.
Quartiersebene als Infrastrukturverbund — Klimaschutzpotenziale und Synergien mit dem Umweltschutz.
Die Ebene des Stadtquartiers (mit ganz unterschiedlichen räumlichen Zuschnitten) gewinnt zunehmend als Handlungsebene der Infrastrukturentwicklung an Bedeutung und weist große Potenziale für den städtischen Klima- und Umweltschutz auf. Die Quartiersebene ermöglicht im Vergleich zum Einzelgebäude höhere Synergieeffekte, ist aber weniger komplex als die gesamtstädtische Ebene.
Ausgehend von der energetischen Stadtsanierung (Senkung des Wärmebedarfs und Umstellung auf erneuerbare Energien in der Wärmeversorgung) werden die Vorteile der Quartiersebene gegenüber der Betrachtung einzelner Gebäude herausgearbeitet. Dazu werden bestehende Studien und Instrumente zum Klimaschutz im Gebäudebereich kritisch reflektiert. Auf dieser Grundlage werden für die Handlungsebene Quartier potenzielle Schnittmengen und Synergien mit anderen Infrastrukturbereichen (Mobilität, (Ab)Wasser, Abfall, Freiraum) identifiziert und mit Pilotprojekten illustriert. In der Synthese werden technische und organisatorische Bedingungen für einen Infrastrukturverbund auf Quartiersebene entwickelt. Abschließend werden Handlungsempfehlungen für die Bundespolitik zur Unterstützung der Synergien und Potenziale im Quartier abgeleitet.
Das Gutachten wurde im Auftrag des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU) erstellt. Es ist in dessen Hauptgutachten eingegangen, das im Mai 2020 veröffentlicht wurde. Der Rolle von Stadtquartieren für eine nachhaltige Stadtentwicklung ist darin ein eigenes Kapitel gewidmet
Bürgerinnen und Bürger produktiv beteiligen - Erfahrungen aus großen ÖPNV-Projekten.
Tramprojekte als Straßenbahn oder Stadtbahn sind Großprojekte; sie verändern den Straßenraum und greifen direkt und/oder indirekt in Interessen der Anlieger ein. Planungsrecht erlangen sie in der Regel über Planfeststellungsverfahren mit den dort festgelegten Mindestanforderungen an Bürgerbeteiligung. Diese reichen allerdings in vielen Fällen nicht aus, um selbst für fachlich - städtebaulich wie verkehrlich - überzeugende Projekte Akzeptanz zu erreichen. Frühzeitige aktive Bürgerbeteiligung dagegen kann zu ganz neuen produktiven Erkenntnissen führen. Dieser Beitrag befasst sich mit der Bürgerbeteiligung bei Stadtbahnprojekten in Mainz und Augsburg
Vielfalt in den Zentren von Klein- und Mittelstädten.
Der Beitrag basiert auf Ergebnissen des von 2015 bis 2018 durch das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) durchgeführten Projektes "Vielfalt in den Zentren von Klein- und Mittelstädten – sozialräumliche Integration, städtische Identität und gesellschaftliche Teilhabe" (Reimann et al. 2018a, 2018b). An dem Projekt waren neun Kommunen als Praxispartner beteiligt, die einen vergleichsweise hohen Zuwanderanteil aufweisen und deren Innenstädte mit Funktionsverlusten konfrontiert sind: Germersheim, Goslar, Ilmenau, Michelstadt, Mühlacker, Saarlouis, Steinfurt, Weißenfels und Zittau. Die ausgewählten Kommunen stehen modellhaft für die Situation in den Klein- und Mittelstädten der ländlich strukturierten Regionen
Cluster competence for higher resilience. A neoinstitutional perspective on how firms from the Lusatian Energy Cluster cope with an external shock.
In früheren Studien haben sich Cluster-Firmen kaum als widerstandsfähiger gegenüber Schocks erwiesen als Nicht-Cluster-Firmen. Dennoch gibt es einen Mangel an Forschung darüber, wie Clusterfirmen Resilienz erreichen können. Basierend auf einer qualitativen Studie von Firmen im ostdeutschen Lausitzer Energiecluster haben die Autoren herausgefunden, dass nach einem Schock - einer plötzlichen Entscheidung über energiepolitische Änderungen der Bundesregierung - Clusterfirmen die institutionellen Logiken vor dem Schock durch die nach dem Schock ersetzen. Die untersuchten Firmen legen mehr Wert darauf, ihre Kernkompetenzen weiter zu nutzen und zeigen mehr Offenheit, innerhalb und außerhalb des Clusters zu kommunizieren. Im Wesentlichen verändern Cluster-Firmen institutionelle Logiken für gestärkte T-förmige Cluster-Kompetenzen, die in der Folge zu einer höheren Resilienz von Cluster-Firmen und Clustern führen. Indem die Autoren institutionelle Logiken über Clusterkompetenzen mit der Resilienz von Clustern verknüpfen, bieten sie eine neue Perspektive darauf, wie Clusterfirmen angesichts eines Schocks resilient sein können.In former studies cluster firms have hardly proven to be more resilient to shocks than non-cluster firms. Yet, there is a lack of research on how cluster firms can achieve resilience. Based on a qualitative study of firms in the Eastern German Lusatian energy cluster the authors found that after a shock - a sudden decision on energy policy changes of the German federal government - cluster firms have replaced pre- by postshock institutional logics. Studied firms put more emphasis on further utilising core competences and demonstrate more openness to communicate inside and outside of the cluster. In essence, cluster firms change institutional logics for strengthened T-shaped cluster competences, which subsequently lead to higher resilience of cluster firms and clusters. By linking institutional logics to cluster resilience via cluster competences the authors provide a new perspective on how cluster firms can be resilient in the face of a shock
Die Renaissance der Ulmer Straßenbahn.
Der Beitrag stellt dar, wie die Renaissance der Straßenbahn in Ulm gelungen ist. Er spannt den Bogen von einem gescheiterten großen Wurf in den 1990er-Jahren bis zur erfolgreichen schrittweisen Umsetzung in der Gegenwart
Die Chancen überwiegen die Risiken. Studie zu offenen Daten in Kommunen.
Wie hilfreich offene Daten sein können, zeigte sich gleich zu Beginn der Corona-Pandemie: Viele Bürger*innen bekommen Informationen zur aktuellen Gefährdungslage direkt von ihrer Stadt, dem Kreis oder der Gemeinde. Eine Studie zeigt: Zwar sind gerade für kleinere Kommunen die Hürden zur Bereitstellung offener Daten groß - doch gibt es praktische Lösungen