Difu Repository Deutsches Instituts für Urbanistik
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Mönchengladbach - mit einem reformierten Liniennetz neuen Anforderungen gerecht werden.
Der Beitrag stellt die Reform des Busliniennetzes in Mönchengladbach vor. Dabei wird deutlich, wie eine notwendige Liniennetzreform genutzt werden kann, das öffentliche und politische Interesse am ÖPNV zu wecken
Bürgerinnen und Bürger an der Verkehrswende beteiligen. Erkenntnisse, Erfahrungen und Diskussionsstand des Städtenetzwerktreffens aus dem laufenden BMU-Forschungsprojekt City2Share und kommunaler Umsetzungspraxis. 3. City2Share-Diskussionspapier.
Die Verkehrswende ist in vielen deutschen Städten und in weiten Teilen der Bevölkerung angekommen. Statt mit dem privaten Pkw sollen mehr Menschen zu Fuß, mit dem Rad, mit Bussen und Bahnen und ergänzend mit geteilten Mobilitätsangeboten unterwegs sein. Der Verzicht auf den eigenen Pkw, ein kostenpflichtiger Parkplatz, neue Lieferkonzepte verändern jedoch eingespielte Mobilitätsroutinen und verunsichern viele. Der Wandel vollzieht sich deshalb nicht ohne Bedenken und Proteste seitens Teilen von Verwaltung, gewerblichen Anliegern und Bevölkerung. Die Publikation stellt Mut machende kommunale Projekte vor, die ganz konkret auf der Ebene des Stadtviertels die Verkehrswende umsetzen. Im Fokus stehen Kommunikations- und Beteiligungsaspekte: Mit welchen Verfahren können kontroverse Positionen zu Wort kommen und zugleich unversöhnliche Konfrontationen vermieden werden? Welche Rolle spielen temporäre Projekte? Wie lässt sich der Gewinn einer „anderen“ Aufteilung des Straßenraums erlebbar machen? Und welche Konflikte gilt es auszuhalten
Back to the cellar. Underground urban spaces of fear and air warfare in Berlin, 1940-1945.
Der Beitrag widmet sich den Berliner Wohnhäusern, die während des Zweiten Weltkrieges zu Räumen der Angst wurden. Besondere Aufmerksamkeit gilt der vertikalen Perspektive, um zu verstehen, wie Kellerräume in ihrer Ambivalenz zwischen Schutz- und Angstraum und nicht zuletzt in Bezug auf die soziale Kontrolle fungierten. Die Beobachtungen der Autorin basieren auf einer Auseinandersetzung mit den Vorkriegskontexten, als die Vertikalität einer Mietskaserne die soziale Schichtung widerspiegelte.As a consequence of air raids, a substantial part of Berlin's population resided permanently in cellars towards the end of World War II. Berliners thus returned to the space that around 1900 constituted an important dwelling place for the urban poor. Based on war diaries and prose, this essay examines the reorganization of the vertical under the influence of the air war, particularly within the apartment building. The large-scale destruction of urban housing and the return of the population to the cellar are understood as indicative of a psychological, social, and political reversal
Klimawandel in Kommunen. Jetzt vorsorgen und gestalten!
Die Broschüre wurde im Rahmen der „Kommunalberatung
Klimafolgenanpassung NRW“ entwickelt. Sie gibt Kommunen einen
Einblick in Maßnahmen, Prozesse und Potenziale, die
dazu dienen, Klimafolgenanpassung als Querschnittsaufgabe zu verstetigen. Beispiele sollen neue Möglichkeiten aufzeigen und ein Ansporn sein, die klimaresiliente Gestaltung der Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen zu unterstützen
Open Data in Kommunen. Eine Kommunalbefragung zu Chancen und Herausforderungen der Bereitstellung offener Daten.
Im Mai 2020 hat das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung eine Kommunalbefragung durchgeführt. Es wurden 1.145 kommunale Verantwortliche zu dem Thema Datenkoordination und -veröffentlichung in Städten und Gemeinden mit mehr als 10.000 Einwohner:innen angeschrieben, um die kommunale Sicht auf Fragen zum Thema Open Data näher zu beleuchten. Durch ein breites Fragenspektrum sollen die unterschiedlichen Perspektiven der Städte und Kommunen in ihrer Gesamtheit abgebildet werden. Dies umfasst etwa persönliche Einschätzungen zu Chancen und Risiken der Nutzung offener Daten in der Kommune, über die Abfrage, welche Faktoren für die Entscheidung, offene Daten bereitzustellen, ausschlaggebend waren, bis hin zur gewünschten Unterstützung bei der Konzeption und Umsetzung einer eigenen Open-Data- Strategie
Klimaschutz & Ressourceneffizienz. Ressourcen schonen und zugleich das Klima schützen – Beispiele aus der kommunalen Praxis.
Kommunen sind wichtige Akteure wenn es um den schonenden und effizienten Umgang mit natürlichen Ressourcen geht. Mit Leitlinien und Maßnahmen können sie Nachhaltigkeitsthemen aufgreifen und in ihrem Rahmen positiv auf die Entwicklung des Rohstoffkonsums einwirken. Dabei gehen Ressourceneffizienz und Klimaschutzmaßnahmen oftmals Hand in Hand und wirken sich positiv auf die Umwelt aus. Im Bereich des Ressourcenschutzes nehmen Kommunen dabei ebenso wie im Klimaschutz unterschiedliche Rollen ein, denn sie sind bei der Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen Initiatoren, Koordinatoren, Moderatoren, Umsetzer, Partner, Finanziers, Multiplikatoren, Vernetzer und Begleiter
Handlungsoptionen zum Ausbau des ÖPNV - etablierte und neuartige Konzepte.
Der Beitrag gibt einen Überblick über aktuelle Entwicklungen bei verschiedenen
ÖPNV-Angeboten. Differenziert wird zwischen schienen- bzw. spurgebundenen
Systemen sowie Systemen auf der Straße. Bei der Darstellung von
Entwicklungen schienen- bzw. spurgebundener Systeme stehen Straßenbahnen,
Stadtbahnen und Regionalstadtbahnen, aber auch urbane Seilbahnen
und Peoplemover im Fokus. Aufgrund der aktuell hohen Dynamik
wird ein besonderes Augenmerk bei straßengebundenen Systemen auf alternative
Antriebstechnologien im Bereich Bus, auf Bus Rapid Transit (BRT),
auf neue Sammelfahrdienste sowie auf die Automatisierung gerichtet
Monitoring der Sustainable Development Goals auf kommunaler Ebene und die Bedeutung von Flächenindikatoren.
Nachhaltigkeitsprozesse der Vereinten Nationen haben für Kommunen spätestens seit Verabschiedung der Agenda 21 eine hohe Relevanz. Mit dem SDG 11 und anderen (Unter-)Zielen, die zur nachhaltigen Stadt- und Gemeindeentwicklung beitragen sollen, wurde ihnen explizit eine entscheidende Rolle zugesprochen. Gleichwohl beziehen sich die 17 SDGs, die 169 Unterziele und die zugehörigen Indikatoren zur Erfolgskontrolle der globalen Ziele auf die nationale Ebene und benötigen somit Übertragungs- und Anpassungsleistungen für die kommunale Ebene. Im Rahmen der Arbeitsgruppe „SDG-Indikatoren für Kommunen“ hat das Deutsche Institut für Urbanistik im Auftrag und gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung und den kommunalen Spitzenverbänden (Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Deutscher Landkreistag), dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) und weiteren begleitenden Gremien ein umfassendes Monitoring zum Status quo der SDGs auf kommunaler Ebene erarbeitet. Die inhaltliche Weiterentwicklung des ersten Indikatorenkatalogs von 2018 erfolgte nun auf Basis von Praxis-Erprobungen und umfassenden Evaluationen. Die Bewertung der gesammelten und entwickelten 120 Indikatoren stellte dabei in einigen Themenbereichen wie der Flächennutzung eine Herausforderung dar, die Diskrepanzen der Relevanz von SDGs je nach Perspektive und Ebene offenbaren
Wie lassen sich die Sustainable Development Goals umsetzen? Herausforderungen für Städte in Deutschland und die Rolle der Planung.
How can the Sustainable Development Goals be implemented? Challenges for cities in Germany and the role of urban planning. The United Nations’ Agenda 2030 and the Sustainable Development Goals (SDGs) highlight the importance of cities for sustainable development globally. With SDG 11 a specific urban goal exists and also many of the other SDGs have strong ties to urban areas. However, implementing the SDGs on an urban level is not a straightforward process. This article wants to shed light in the relationship between cities and SDGs and builds up on existing literature, the practical experiences of the authors in SDG implementation as well as the work carried out by the DKN Future Earth working group on Urban Sustainability transformations. The article consists of two main parts: Firstly, we explain some challenges concerning SDG implementation in German Cities such as indicators and data availability, tradeoffs, the role and limits of urban planning and the difficulties of city-wide integration of sustainability policies. Secondly, we present potential solutions to overcoming these challenges. Prioritizing so-called impact chains, developing SDG implementation governance mechanisms and transparent negotiation processes as well as a new definition of system borders can facilitate SDG implementation. The aim of this article is also to discuss similarities and differences between the SDGs and alternative approaches such as the Local Agenda 21 and to evaluate if and how global sustainability agendas such as the SDGs can actually lead to a more sustainable development locally. In the conclusion, we acknowledge the potential of the SDGs for sustainable urban development but emphasize, that many obstacles need to be overcome on this way.Hinweis: doi für Einzelartikel (in der Regel zugangsbeschränkt, Einzelartikel frei verfügbar; Difu hat Zugang via IP) https://www.tandfonline.com/toc/rdsp20/curren