Difu Repository Deutsches Instituts für Urbanistik
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Altersarmut in Städten. Kommunale Steuerungs- und Handlungsmöglichkeiten.
Altersarmut in deutschen Städten wird zunehmen. Die Ursachen sind zumeist gesellschaftspolitisch determiniert. Arbeitsmarktpolitische und sozialpolitische Rahmenbedingungen – insbesondere die Alterssicherungssysteme – bestimmen maßgeblich die Lebenssituation im Alter.
Kommunen haben in diesen Politikfeldern keine originäre Zuständigkeit. Sie sind aber mit den Konsequenzen unmittelbar konfrontiert.
Am Beispiel der Städte Bielefeld, Hamm und Kiel untersucht die Publikation die Bedeutung von Altersarmut für die aktuelle und künftige kommunale Praxis und leitet erste Schlussfolgerungen zu den künftigen Handlungsbedarfen und -möglichkeiten auf kommunaler Ebene ab
Energie- und CO2-Bilanz als wirksames Instrument für Klimaschutz in Kommunen. Juni 2020.
Das Impulspapier begründet, warum Energie- und CO2-Bilanzen für den kommunalen Klimaschutz notwendig sind und welche Vorteile aus der Bilanzierung für die Praxis entstehen. Der bundesweite Arbeitskreis Kommunaler Klimaschutz besteht überwiegend aus Vertretern aus Preisträger-Kommunen des Wettbewerbs „Klimaaktive Kommune“ (bis 2015 „Kommunaler Klimaschutz“), Vertretern der kommunalen Spitzenverbände, Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag und Deutscher Städte- und Gemeindebund, sowie dem organisierenden und fachlich begleitenden Deutschen Institut für Urbanistik. Der Arbeitskreis beschäftigt sich mit Themen rund um den kommunalen Klimaschutz sowie mit der Anpassung an den Klimawandel. Mit der Veröffentlichungsreihe „Impulse für den kommunalen Klimaschutz. Aus der Praxis für die Praxis“ gibt der Arbeitskreis konkrete Hinweise zu aktuellen Fragestellungen
Vom Stadtumbau zur städtischen Transformationsstrategie.
Die vorliegende Publikation will zunächst einen Beitrag dazu leisten, wie der Begriff der Transformation im Kontext von Stadtentwicklung zu verstehen ist und wie Transformation gestaltet werden kann. In einem nächsten Schritt wird die Diskussion konkret auf Stadtumbau und Transformation bezogen. Stadtumbau in Deutschland und insbesondere Stadtumbau im Rahmen der Städtebauförderung wird hinsichtlich seines transformativen Potenzials beleuchtet. Was kann Stadtumbau hier konkret leisten? Die Publikation skizziert Dimensionen eines transformativen Stadtumbaus und liefert Bausteine für eine Stadtumbaustrategie.
Der Stadtumbau soll nicht nur unerwünschten Effekte der Stadtentwicklung wie Leerstand, baulichen Verfall, Verwahrlosung, untergenutzte Infrastrukturen etc. entgegensteuern. Vielmehr geht es um die Nutzung von Chancen für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung. Die Debatte um Transformation ist für die Stadtentwicklungspolitik folglich besonders wichtig, auch was künftige Förderpolitiken betrifft
Ausgezeichnete Praxisbeispiele. Klimaaktive Kommune 2019. Ein Wettbewerb des Bundesumweltministeriums und des Deutschen Instituts für Urbanistik.
Von Januar bis März 2019 waren Kommunen aufgerufen,
sich mit vorbildlichen Projekten beim
bundesweiten Wettbewerb „Klimaaktive Kommune“
zu bewerben. Zu gewinnen gab es für zehn Kommunen
jeweils 25.000 Euro Preisgeld. Bewerbungen
waren in vier unterschiedlichen Kategorien möglich:
„Ressourcen- und Energieeffizienz in der Kommune“,
„Klimaanpassung in der Kommune“, „Kommunale
Klimaaktivitäten zum Mitmachen“, Sonderpreis
„Klimafreundliche kommunale Beschaffung“. Der
Sonderpreis wurde einmal vergeben, in den drei
anderen Kategorien gab es jeweils drei gleichrangige
Preisträger. Insgesamt 88 Bewerbungen wurden
eingereicht – teilnehmen konnten Städte, Landkreise
und Gemeinden. Die vorliegende Publikation dokumentiert den Wettbewerb und stellt die Preisträger vor
Innovative Instrumente zum Flächensparen und zur Förderung der Innenentwicklung: Kommunaler Praxistest, Schlussfolgerungen für Akteure in Bund, Ländern, Regionen und Gemeinden & Kommunikation der Ergebnisse. Projektbaustein 2. Praxistest „Kommunale und regionale Flächensparinstrumente“.
Im Projektbaustein 2 des Forschungsvorhabens “Implementierung von Flächensparinstrumenten“ wurden in vier Planspieldesigns Instrumente für ein zielgerichtetes Flächensparen erprobt. Dieses erfolgte in den räumlichen Anwendungsebenen Landes- und Regionalplanung, regionale Kooperation sowie Kommunen. Des Weiteren wurden mögliche neue instrumentelle Optionen im Bereich fiskalischer/ ökonomischer Anreiz- und Steuerungsinstrumente untersucht. Mit Blick auf das 30-ha-Mengenziel und das Ziel der vorrangigen Innenentwicklung wurde hierbei die Wirkweise der Instrumente in den drei Strategiebereichen des Flächensparens betrachtet: Reduzierung der Flächenneuinanspruchnahme, Mobilisierung von Flächen im Bestand sowie Steigerung der Flächeneffizienz. Die in den Planspielen gewonnenen Erkenntnisse über das zahlreichen Instrumenten innewohnende Steuerungs- und Gestaltungspotenzial wurde jeweils in den Kontext der flächenbezogenen Zielorientierungen und übergreifenden Zielabwägungen der handelnden Akteure gesetzt. Somit wurde über die bloße Betrachtung von Instrumenten hinaus herausgearbeitet, inwieweit die Rahmenbedingungen der handelnden Akteure den am Flächensparen ausgerichteten Einsatz der Instrumente beeinflussen. Eine Vielzahl von Ergebnissen aus den Planspielen fand Eingang in den in einem parallelen Forschungsvorhaben erarbeiteten Aktionsplan Flächensparen.The 30 ha land take target established for 2020 presents stakeholders involved in land use at federal, state, regional, city and municipal levels with the challenge of developing and practically implementing a consistent land-saving strategy for settlement development. There are numerous existing and possi-ble new tools within this context which can enable relevant land-saving courses of action.
Over the course of the research project funded by the German Environment Agency (Umweltbun-desamt – UBA) “Implementing land-saving tools”, the prototype for a nationwide information and communication platform for saving land was developed and trialled during project component 1 (www.aktion-flaeche.de). This resulted in new findings regarding information transfer and raising awareness of saving land which are important for the possible continuation of a nationwide infor-mation service relating to saving land
Let’s go! Framework for a National Walking Strategy. International Version.
Walking is the healthiest, cheapest and most environmentally friendly means of transport. Furthermore, active mobility, such as walking and cycling, is an essential element in successfully transforming the transport sector and achieving sustainable urban mobility. Despite this walking is still a niche topic in Germany. Cities, towns and communities who are responsible for walking are calling for a clear commitment from the German government to promote and support walking. This English short version shows how a National Walking Strategy could contribute to strengthening walking. It sets out which shortcomings need removing, pinpoints possible targets and respective areas for action. The intention of the brochure is to make the general guidelines for a national walking strategy for Germany accessible to as many decision-makers as possible beyond the country’s borders. Presented is a selection of chapters from the original German document which we consider to be of particular relevance for those outside Germany with an interest in this topic.SPE global: 528-uba.pd
Memorandum Post-Corona-Stadt. Für eine suffiziente und resiliente Entwicklung von Städten und Regionen.
Die Corona-Krise hat erhebliche Auswirkungen auf die Entwicklung von Städten und Regionen. Die Begleitprojekte der BMBF-Förderinitiativen „Umsetzung der Leitinitiative Zukunftsstadt“, „Nachhaltige Transformation urbaner Räume“ „Stadt-Land-Plus“, „Kommunen innovativ“ und „Ressourceneffiziente Stadtquartiere für die Zukunft“ haben daher im Juni 2020 gemeinsam die Initiative ergriffen, um übergreifend mit vom BMBF geförderten Projekten und Modellstädten mögliche Entwicklungstrends und Auswirkungen der Corona-Pandemie zu diskutieren. Auf der Agenda standen die thematischen Handlungsfelder der Stadt- und Regionalentwicklung, die sich durch die Pandemie erkennbar verändern, und deren Wechselwirkungen. Die Krise wird sowohl als kritische Herausforderung wie als ein sich öffnendes Gelegenheitsfenster verstanden, um nachhaltige Transformationen in den Städten und Regionen anzustoßen. Zudem geht es um die Implikationen für resultierende Forschungsbedarfe zur Zukunft von Städten und Regionen
Renaissance der Stadt - urban divide? Zum Verhältnis von Stadtplanung und Stadtgeschichte seit den 1970er Jahren.
Ziel des Beitrages ist, die Perspektiven der Architektur- und Stadtplanungsgeschichte auf die Entwicklung der modernen Stadt mit einzubeziehen. Der Autor zeigt in seinem Beitrag schlaglichtartig diskursrelevante Perspektiven auf die moderne Stadt auf, von der „Krise der Stadt" in den frühen 1970er Jahre bis hin zu aktuellen Debatten über urban divide, die die zunehmende soziale Kluft in aktuellen Stadtdiagnosen thematisieren
"Gute Governance" für gesellschaftliche Integration. Sozialer Zusammenhalt und gesellschaftliche Teilhabe in Klein- und Mittelstädten.
Wie können gesellschaftliche Integration und Teilhabemöglichkeiten in Kommunen verbessert werden? Welche inhaltlichen Handlungsfelder – beispielsweise Wohnen und Wohnumfeld, soziale Infrastrukturen, lokale Ökonomie und Beschäftigung – sind wichtig für die Förderung des sozialen Zusammenlebens? Welche Rolle spielen dabei Sozialraumkontexte, welche Konzepte sind wichtig? Und vor allem: Wie kann eine „gute Governance“ – dazu gehören Akteursvernetzung und -zusammenarbeit innerhalb und außerhalb von Politik und Verwaltung, (Bürger*innen-) Beteiligung und gemeinsame Zielfindung – Basis für gesellschaftliche Integration sein? Diese und weitere Fragen waren Gegenstand des Forschungs-Praxis-Projekts „Sozialer Zusammenhalt und gesellschaftliche Teilhabe in Klein- und Mittelstädten: Wohnen, Infrastruktur, Akteure und Netzwerke“. Viele Antworten wurden in den Projektkommunen Bad Hersfeld (Hessen), Merzig (Saarland), Mühlacker (Baden-Württemberg), Pirmasens (Rheinland-Pfalz), Saalfeld (Thüringen) und Weißenfels (Sachsen- Anhalt) gefunden. Die Publikation fasst wesentliche Ergebnisse zusammen