Difu Repository Deutsches Instituts für Urbanistik
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Wie geht's aus der Vergeblichkeitsfalle? Klimaschutz in finanzschwachen Kommunen.
Im Sommer 2020 hat die Bundesregierung mit ihrem Hilfsprogramm zur Bekämpfung der Corona-Krise insgesamt rund 156 Milliarden Euro bereitgestellt, wovon etwa 14 Milliarden Euro für die Kommunen vorgesehen waren. Ein Großteil des gesamten Pakets soll dabei in grüne Maßnahmen investiert werden. Reicht das für finanzschwache Städte, Kreise und Gemeinden
Klimaschutz und Klimafolgenanpassung gemeinsam denken.
Angesichts von zunehmenden Klimaphänomenen und Extremwetterereignissen einerseits sowie der Erfordernis, die globale Erwärmung auf höchstens 1,5 °C zu begrenzen, muss gemeinsames Ziel sein, die Folgen der Klimaänderungen in der Stadt und für die Stadt zu minimieren und den Klimaschutz weiter voranzutreiben. Dies ist neben den vielen anderen Herausforderungen für die Kommunen eine Herkules-Aufgabe, für die Bund und Länder den Kommunen zur Seite stehen müssen
Mobilitätstag. Road to Kommunaler Klimaschutz.
Wie können klimarelevante Themen wie Mobilität oder Ernährung zeitgemäß kommuniziert werden? Dieser Frage widmen sich die vier digitalen Ausgaben der „Klimaguides“-Reihe, indem sie sich kurz und knapp auf ein konkretes Praxisbeispiel beziehen und Kommunen zum Nach ahmen animieren. Wichtig ist nicht nur, über Klimaschutz zu informieren, sondern auch selbst aktiv zu werden. Im Mittelpunkt dieser Ausgabe steht daher das Thema „Mobilitätstag“. Denn im Bereich des kommunalen Mobilitätsmanagements gibt es eine Vielzahl an klimafreundlichen Alternativen, die im Rahmen eines Mobilitätstages beworben, diskutiert und auch getestet werden können. Zielgruppe dieser Publikation sind sowohl Klimaschutz-Einsteigerkommunen als auch neue und altgediente Klimaschutzmanagerinnen und -manager, die sich inspirieren lassen möchten
Social-spatial and social change due to immigration.
Zuwanderung und eine Diversifizierung der städtischen Gesellschaft sind ebenso Kennzeichen von Kleinstädten wie von Mittel- und Großstädten. 2017 hatten knapp 20 Millionen Menschen (24%) in Deutschland einen Migrationshintergrund, bei den Kleinstädten bis 20.000 Einwohnern lag ihr Anteil bei 18%. Der Aufsatz basiert maßgeblich auf Ergebnissen des Projektes „Vielfalt in den Zentren von Klein- und Mittelstädten – sozialräumliche Integration, städtische Identität und gesellschaftliche Teilhabe“ des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu). Betrachtet wird eine Kleinstadt (Michelstadt) und drei kleinere Mittelstädte (Germersheim, Mühlacker und Zittau), die sich im Rahmen des Projektes an einer Auswertung der Einwohnermelderegister zu den sozialstrukturellen Merkmalen und zur sozialräumlichen Verteilung der zugewanderten Bevölkerung beteiligten. Die Kommunen haben aufgrund ihrer industriell geprägten Wirtschaftsstruktur einen vergleichsweise hohen Anteil zugewanderter Bevölkerung, wobei sich west- und ostdeutsche Städte hinsichtlich Anteil und Herkunft der Zuwanderergruppen unterscheiden. Es sind Konzentrationen von Zugewanderten vor allem in der Innenstadt feststellbar, doch homogene ethnische Viertel sind nicht vorzufinden.Immigration and the diversification of urban society are as characteristic of small towns as they are of medium-sized towns and cities. In 2017 almost 20 million people (24%) in Germany had migration backgrounds, in small towns with up to 20,000 in- habitants they accounted for 18% of the population.This article is primarily based on the results of the project ‘Diversity in the centres of small and medium-sized towns – social-spatial integration, urban identity and societal participation’ (Vielfalt in den Zentren von Klein- und Mittelstädten – sozialräumliche Integration, städtische Identität und gesellschaftliche Teilhabe) by the German Institute of Urban Affairs (Deutsches Institut für Urbanistik, Difu). The project examined one small town (Michelstadt) and three relatively small medium-sized towns (Germersheim, Mühlacker and Zittau). The registers of residents in these towns were evaluated in terms of the socio-structural characteristics and socio-spatial distribution of the immigrant population. Due to their industrial economic structure the municipalities have a comparatively high proportion of immigrant residents, although the West and East German towns differ in terms of the proportion and origin of migrant groups. Immigrants are particularly concentrated in the town centres although no homogenous ethnic neighbourhoods were found
Open Data in Kommunen. Impuls zur Reform verwaltungsinterner Planungsprozesse?
Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung hat durch die Corona-Pandemie einen deutlichen Schub erfahren. Offene Daten (Open Data) bilden dabei einen wichtigen Baustein, der in Zukunft an Bedeutung gewinnen wird, wie eine Kommunalbefragung des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) und der Bertelsmann Stiftung zeigt
Von Heimatmuseen, Laienbühnen und Musikvereinen. Charakteristika und Herausforderungen kultureller Angebote in ländlichen Regionen.
Kultur ist eine wichtige Ressource für die Entwicklung der ländlichen Regionen, deren besondere Charakteristika und spezifischen Herausforderungen innovativer Ansätze bedürfen, um langfristig aufrechterhalten werden zu können. Ansätze aus Projektregionen des Förderprogrammes der Kulturstiftung des Bundes „TRAFO - Modelle für Kultur im Wandel“ zeigen, wie sich mit neuen Konzepten, Austausch- und Kooperationsformaten Kultureinrichtungen stärker in die Region öffnen und zu kulturellen Begegnungsorten weiterentwickeln
Kooperation von Kommunen und Krankenkassen. Gemeinsam gesunde Lebenswelten schaffen.
Kommunale Gesundheitsförderung hat durch das 2016 in Kraft getretene Präventionsgesetz einen kräftigen Impuls erhalten. Das Gesetz verpflichtet die Krankenkassen, sich finanziell in kommunalen Lebenswelten zu engagieren. Mit dem lebensweltorientierten Ansatz lässt sich Gesundheitsförderung konsequenter an den Zielgruppen und den Bedarfen vor Ort ausrichten. Dies gelingt umso besser, wenn Krankenkassen und Kommunen eng zusammenarbeiten. Eine derartige Kooperation ist aber nicht selbstverständlich und auch nicht immer einfach: Unterschiedliche Interessen und Arbeitsweisen müssen offengelegt, erörtert und aufeinander abgestimmt, Schnittstellen und passende Formen der Zusammenarbeit gefunden werden. Am Beispiel der Städte Bielefeld, Erlangen und Gera zeigt die Publikation bisherige Erfahrungen mit der Kooperation von Kommunen und Krankenkassen auf und leitet Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen für die Zusammenarbeit der beiden Akteure ab
Fokus Einstieg in die Kommunalverwaltung. Was Sie als Klimaschutzmanager*in wissen müssen.
Wie funktioniert die kommunale Verwaltung? Welche Ansprechpersonen und Entscheidungswege muss ich als Klimaschutzmanager*in kennen? Mit diesem Fokuspapier erleichtert das Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) im Auftrag des BMU den Einstieg in die Kommunalverwaltung
Klimaanpassung: Glory in prevention – mehr Anerkennung für die Vorsorge!
Die jüngste Hochwasserkatastrophe führt uns allen schmerzlich vor Augen, wie wichtig
wirksame Klimaanpassungsmaßnahmen sind. Eine wesentliche Rolle hat dabei Vorsorge,
die als kontinuierliche Aufgabe der Gesamtgesellschaft verstanden werden muss