Difu Repository Deutsches Instituts für Urbanistik
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Deutsches Institut für Urbanistik (difu): Zukunftsfeste Innenstädte: Konsequenzen und Herausforderungen der Corona-Pandemie (Auszug).
Die Corona-Pandemie wirkt auf den Strukturwandel vieler Innenstädte wie ein Brennglas und hat die laufenden Entwicklungen von Filialschließungen und zunehmend leer stehenden Ladenlokalen vor dem Hintergrund des wachsenden Online-Handels verschärft. Nach gut einem Jahr Corona-Krise steht zu befürchten, dass die aktuellen Insolvenzen größerer und kleinerer Handelsketten sowie Geschäftsaufgaben stationärer Einzelhändler nur die Spitze des Eisbergs aufzeigen. Die Kommunen stehen vor der Herausforderung, daraus keine Abwärtsspirale entstehen zu lassen und stattdessen Überlegungen anzustellen, inwieweit ein geringerer Bedarf an Verkaufs- und Handelsflächen neue Chancen für alternative Nutzungen und mehr Attraktivität von Standorten eröffnet. Im Zentrum steht die Frage, die jede Kommune individuell beantworten muss: Was macht die Innenstadt in unserer Kommune attraktiv und zukunftsfest
Gemeinschaftsgärten. Road to Kommunaler Klimaschutz.
Die Themen Ernährung und Lebensmittelproduktion
werden verstärkt auch von Kommunen als wichtige
Handlungsfelder für den Klimaschutz vor Ort in den Fokus
genommen. Ein erprobtes und vielversprechendes
Konzept in diesem Bereich ist die Initiierung und Entwicklung
von (kommunalen) Gemeinschaftsgärten. Das gemeinschaftliche
„Pflanzen und Ernten“ liegt seit einigen
Jahren im Trend und bietet Kommunen die Möglichkeit,
Klimaschutz mit weiteren Themen wie klimafreundliche
Ernährung, nachhaltige Freiflächengestaltung, Biodiversität,
(Umwelt)-Bildung oder Integration und Partizipation
zu verknüpfen. In kommunalen Verwaltungen sollte die
Planung von Gemeinschaftsgärten ressortübergreifend
angegangen
werden – von der Quartiersentwicklung
über das Umwelt- oder Grünflächenamt bis hin zum
Gesundheitsamt
sind Kooperationen möglich. Oftmals
entstehen gemeinschaftliche Gartenprojekte in Städten
und Gemeinden, aber auch aus bürgerlichen Initiativen
oder Vereinen heraus, hier können die Kommunen jedoch
unterstützen, beraten, werben, vernetzen oder „Türen öffnen“.
Welche Möglichkeiten und Ansätze sich Kommunen
in diesem Handlungsfeld anbieten, soll
in diesem „Klimaguide“ aufgezeigt werden – angefangen von der
ersten Idee über zentrale Planungsschritte und passende
Akteure bis hin zur Etablierung eines gemeinschaftlichen
Gartenprojekts
Hitze, Trockenheit und Starkregen. Auswirkungen des Klimawandels auf die Städte.
Städte sind von den Auswirkungen des Klimawandels besonders betroffen. Die fortschreitende Urbanisierung mit anhaltendem Flächenwachstum und die Nachverdichtung der Innenstädte verstärken die sich verändernden klimatischen Bedingungen zusätzlich. Der hohe Versiegelungsgrad der Böden führt bei großen Regenmengen zu negativen Auswirkungen auf den Niederschlagsabfluss. Hinsichtlich der Hitzebelastung kann die hohe bauliche Dichte der Innenstädte von Großstädten zu einem Temperaturunterschied von bis zu 10 Grad gegenüber dem Umland führen (Wärmeinseleffekt). Die Steigerung der Resilienz gegenüber den Folgen des Klimawandels, d.h. die Stärkung der Widerstandskraft und Anpassungsfähigkeit gegenüber klimabedingten Gefahren, ist eine der zentralen Zukunftsaufgaben für Städte
Klimaschutz im Gebäudesektor – Neue Wege für die Wohnungswirtschaft. Impuls für das Strategieforum „Wohnungswirtschaft“ des Grünen Wirtschaftsdialogs.
Im Strategieforum „Wohnungswirtschaft“ des Grünen Wirtschaftsdialogs haben die führenden Unternehmen der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft seit Sommer 2020 in einem gemeinsamen Diskussionsprozess Handlungsfelder identifiziert, in denen der Beitrag von Wohnungsunternehmen zur CO2-Einsparung insbesondere im Gebäudebestand deutliche Potenziale bietet. Gleichzeitig sehen sich die Unternehmen aber auch vor großen Herausforderungen, sowohl ihren Beitrag zu leisten, die Bestände wirtschaftlich zu betreiben als auch das übergeordnete Ziel der Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum zu verfolgen. Bei der Ausgestaltung zukünftiger regulatorischer Rahmensetzungen und Förderangebote soll die Frage handlungsleitend werden, wie eine solche Balance zwischen politischen Forderungen, Investitionen, Finanzierbarkeit und Berücksichtigung von Mieter*inneninteressen mit Blick auf das gemeinsame Ziel einer Umsetzung der Pariser Klimaziele erreicht werden kann. Diese Veröffentlichung soll als Grundlage für eine gemeinsame Diskussion von Politik und Wohnungsunternehmen dienen und die relevanten Themen- und Handlungsfelder aufmachen
... and the hinge continues to rust.
Das Kapitel widmet sich der vertikalen Verteilung der Umsatzsteuer in Deutschland und den Möglichkeiten der Reformierung des Verfahrens.The vertical distribution ofthe sales tax is a central element of German fiscal federalism. Its mechanism has been rusty for years. The article asks if it should be reformed and how that could be done. One solution could be the introduction of an arbitration procedure.Blindaufnahme nach DNB, Verlagsseite + Citavi, bru, Sacherschl. nicht möglich
Hinweise zu Maßnahmen für eine Verkehrswende im Güterverkehr. H VwG. Ausgabe 2021.
Mit dem Fokus auf die Gestaltung und das Management von Verkehrsnetzen hat die FGSV umfangreiche Erfahrungen mit den Wirkungen verkehrlicher Maßnahmen zur Beeinflussung des Güterverkehrs. Vor diesem Hintergrund gibt die FGSV mit dem neuen Wissensdokument Hinweise, welche Maßnahmen die öffentliche Hand im politischen Mehrebenensystem ergreifen sollte, um eine Verkehrswende im Güterverkehrssystem zu erreichen. Dabei spielt das Verhalten der Konsumenten, aber auch der Hersteller und Händler sowie der Transporteure eine entscheidende Rolle. Im Mittelpunkt steht dabei der Landverkehr, da dieser im Gestaltungsbereich der nationalen Verkehrspolitik und der Verkehrsplanung steht. Eine Güterverkehrswende kann dabei verstanden werden als eine signifikante Trendumkehr der negativen Wirkungen des Güterverkehrs auf die Umwelt, das Klima, andere Verkehrsteilnehmer und die Bevölkerung sowie auf die von der öffentlichen Hand getragenen Infrastruktur- und Gesundheitskosten. Die konsequente Reduktion der Ressourcenverbräuche, wie sie die Verkehrswende anstrebt, beinhaltet auch die Reduktion des Verbrauchs limitierter fossiler Energieressourcen. Beide Wenden teilen sich das Ziel der Verringerung von Treibhausgasemissionen und lokaler Luftschadstoffe. Darüber hinaus tragen wesentliche Instrumente der Verkehrswende auch zur Energiewende bei. Eine an ehrgeizigen Nachhaltigkeitszielen für den (Güter-)Verkehr orientierte Verkehrsplanung und Umweltpolitik im Verkehr kann die 17 Maßnahmen der H VwG aufgreifen. Diese entstammen vorwiegend dem Instrumentenset zur strategischen Steuerung des Güterverkehrs an Land (Straße, Schiene, Wasserstraße, multimodaler Verkehr, Verlader, Raumplanung) aus einer verkehrsplanerischen Sicht, enthalten jedoch auch Maßnahmen aus umweltpolitischer sowie aus betriebswirtschaftlicher und technologischer Perspektive, da sich die unterschiedlichen Maßnahmen z.T. wechselseitig bedingen
Steuerbare urbane Stoffströme - Möglichkeiten und Grenzen der nachhaltigen Steuerung städtischer und stadtregionaler Stoffströme mittels Instrumenten der Stadtplanung. Abschlussbericht.
Städte und urbane Agglomerationsräume gehören weltweit zu den größten Energie- und Ressourcenverbrauchern. Die anhaltenden Urbanisierungsprozesse und wirtschaftliches Wachstum führen zu weiter steigendem Bedarf an Rohstoffen. Durch die Optimierung von Stoffkreisläufen kann der Ressourcenverbrauch reduziert und somit nachhaltiger gestaltet werden. Ziel des vom Umweltbundesamt beauftragten Forschungsvorhabens war es, zu untersuchen, inwieweit stadtplanerische Instrumente auf urbane Stoffströme Einfluss nehmen können und welche Möglichkeiten zur nachhaltigen Einflussnahme von Stoffströmen bestehen. Zentrale Fragen waren: Wie werden urbane Stoffströme in der gegenwärtigen Planungspraxis berücksichtigt? Welche Möglichkeiten und Grenzen bestehen bei der Einflussnahme auf urbane Stoffströme durch stadtplanerische Instrumente? Die Beantwortung dieser Fragen soll dabei helfen, einen Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung urbaner Räume und Regionen zu leisten. In diesem Zusammenhang wurden für Kommunen und den Bund sowie teilweise für die Länder Handlungsempfehlungen erarbeitet.Cities and urban agglomerations are in general the biggest energy and resource consumers worldwide. The ongoing urbanization processes and economic growth tie up large amounts of raw materials. The optimisation of material flow management reduces the consumption of natural resources, which is more sustainable. The goals of the research project are to investigate in how far urban-planning instruments can influence urban material flows in order to reduce resource consumption and to foster the environment protection in that way. Therefore, the following questions were at the forefront: How are urban material flows considered in current planning practice? What are the chances and limitations in influencing urban material flows by using urban planning instruments? The answers to these questions should help to find possibilities for a sustainable development of urban spaces and regions. In this relationship recommendations for the municipalities and the federal Governments were concluded. The project was financed by the German Environmental Agency (UBA)
Wie Städte gesundheitsförderliche Lebenswelten schaffen können. Fünf Thesen der AGGSE.
Wie sollte eine gesundheitsfördernde und gleichzeitig nachhaltige Stadt- und Quartiersentwicklung aussehen? Dieser Frage ging die am Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) angesiedelte „Arbeitsgruppe Gesundheitsfördernde Gemeinde- und Stadtentwicklung" (AGGSE) nach. Die Diskussionsergebnisse der bundesweit und inter- sowie transdisziplinär zusammengesetzten Arbeitsgruppe wurden als „Empfehlungen für eine gesundheitsfördernde und nachhaltige Stadtentwicklung" in Form von fünf Thesen veröffentlicht