Difu Repository Deutsches Instituts für Urbanistik
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    Bauland mobilisieren und schaffen - Strategien und Instrumente für mehr Wohnungsbau.

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    Die Schaffung bezahlbaren Wohnraums und die dafür oft erforderliche Entwicklung von Bauland sind besondere Herausforderungen dieser Zeit. So liegt ein deutlicher Fokus auf der massiven Steigerung des Wohnungsneubaus. Vor diesem Hintergrund empfahl die Baulandkommission im Sommer 2019, eine Aus- und Fortbildungsoffensive durchzuführen, um in den Kommunen das Anwendungswissen zu den Instrumenten der Baulandentwicklung zu verbessern. Die in diesen Veranstaltungen behandelten Inhalte sind in diesem Sammelband aufbereitet. Der Band will die Kommunen dabei unterstützen, vor Ort den Prozess der Baulandentwicklung durch den Einsatz von Instrumenten und darauf ausgerichtete Strategien effektiver zu gestalten. Er öffnet den Blick für die ganze Spanne der bestehenden Handlungsoptionen und Instrumente und lädt dazu ein, sich mit der Entwicklung einer für die jeweilige Stadt passenden Strategie der Baulandentwicklung zu befassen. Kleine wie große Kommunen sollen noch besser befähigt werden, die Baulandschaffung und -mobilisierung aktiv und effektiv in Angriff zu nehmen

    Kiezblocks für Berlin: Mehr als nur Poller!

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    Barcelona hat sie als „Superblocks“ berühmt gemacht und in Berlin sind sie seit zwei Jahren als „Kiezblocks“ eine viel diskutierte Maßnahme der Verkehrswende und für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Der Artikel schildert die Diskussionen und Entwicklungen in Berlin vor dem Hintergrund zunehmender Flächenkonflikte im Straßenraum

    Impulse aus der Forschung

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    Das Impulspapier ist das Ergebnis des Austauschs verschiedener Zukunftsstadtprojekte zum Thema „Rechtliche Anpassungsbedarfe im planerischen Instrumentarium seitens des Bundes und der Länder“. Ziel des Papiers ist es, Ergebnisse der BMBF-Zukunftsstadtprojekte gebündelt zusammenzufassen und als Impulse zur Diskussion zu stellen, die sich mit dem durch Bund und Länder bestimmten regulativen Rahmen nachhaltiger Stadtentwicklung befassen. Denn dieser Rahmen prägt die kommunalen Gestaltungsspielräume entscheidend. Teils wird auf weiterreichende Publikationen der Projekte verwiesen. Die Empfehlungen richten sich an maßgebliche Stellen auf Bundes- und Landesebene; vorrangig an Ministerienvertreter*innen in den Themenfeldern Stadtplanung und -entwicklung, es sind aber auch Verkehrs- und Finanzpolitik angesprochen: - Schutz des Außenbereichs vor weiterer Flächeninanspruchnahme - Entsiegelung im Siedlungsbereich für mehr naturnahe Flächen - Mit Umgestaltung der Gemeindefinanzierung Flächenverbrauch entgegenwirken - Neuverteilung des Straßenraums im Straßenrecht ermöglichen - Experimentelle Veränderung des bestehenden Verkehrssystems - Stellplatzpflichten im Bauordnungsrecht lockern - Baurecht kompatibel machen für gemischte Quartiere und multifunktionale Räume - Bewertungsgrundlagen für die Integration der Klimaanpassung in die Bauleitplanung verbessern - Klimaangepasste Entwicklung von Bestandsquartieren - Städtebauförderung stärker auf Umbau im Bestand ausrichten - Klimaschutz und Klimaanpassung als kommunale Pflichtaufgaben veranker

    Benchmarkstudie Förderprogrammlandschaften/ -strategien im Ländervergleich. Im Auftrag der Kommission zur Konsolidierung von Förderprogrammen und Weiterentwicklung der sächsischen Förderstrategie beim Sächsischen Staatsministerium der Finanzen.

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    Die Anzahl der Förderprogramme, die über die Haushalte der Bundesländer abgewickelt werden, ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen, auch im Hinblick auf Fördervolumina. Diese Vielfalt und Komplexität stellt für die Länder jedoch zunehmend eine Herausforderung dar. Und auch für Fördermittelempfänger können unübersichtliche Förderstrukturen die Gefahr einer Überforderung bedeuten. Aus diesem Grund praktiziert das Bundesland Sachsen seit vielen Jahren Maßnahmen zur Fördermittelvereinfachung. Zuletzt hat sich die „Kommission zur Konsolidierung von Förderprogrammen und zur Weiterentwicklung der sächsischen Förderstrategie“ am Sächsischen Staatsministerium der Finanzen mit dem Thema beschäftigt. In diesem Zusammenhang wurde das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) beauftragt, die „Benchmarkstudie Förderprogrammlandschaften/-strategien im Ländervergleich“ zu erarbeiten. Darin werden die Förderprogrammlandschaften der vier Bundesländer Sachsen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sowohl empirisch als auch qualitativ verglichen. Erstmals werden darin Förderprogrammlandschaften im Ländervergleich analysiert. Ein zentrales Ergebnis der Studie ist, dass im Bundesländervergleich kein einheitliches Verständnis zu der Frage existiert, was genau unter den Begriff „Förderprogramm“ zu fassen ist. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass in allen Bundesländern eine relativ kleinteilige Förderstruktur mit geringen Fördersummen existiert – dies vor allem bei landeseigenen Programmen. Aktuell gibt es in den Vergleichsländern ambitionierte Projekte, den Überblick und Zugriff durch weitreichende Digitalisierungsvorhaben zu verbessern und damit in Zukunft die Nutzung von Fördermittelprogrammen zu vereinfachen. Die Studie bietet vertiefte Einblicke in Aufbau und Struktur der Förderpolitiken der vier Vergleichsländer und kann als Anlass dazu dienen, die oft überfällige Diskussion über Vereinfachung, Standardisierung und Digitalisierung zu starten

    E-Tretroller in Städten – Nutzung, Konflikte und kommunale Handlungsmöglichkeiten.

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    Mit der Zulassung und Einführung der E-Tretroller im Juni 2019 war und ist die Hoffnung verbunden, dass sie als ein Baustein multimodaler Mobilität einen Beitrag zur angestrebten Verkehrswende leisten, insbesondere dann, wenn Pkw-Fahrten substituiert werden. Als Potenzial werden die vielen kurzen Pkw-Fahrten identifiziert. Tatsächlich haben E-Tretroller-Verleihsysteme viele Städte in kurzer Zeit erobert. Während zunächst Großstädte mit mindestens 100.000 Einwohner*innen mit den Verleihsystemen konfrontiert waren, weiteten die Firmen ihr Angebot auf immer mehr kleinere Städte aus. Doch auch drei Jahre nach dem Erlass der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV) stehen viele Kommunen vor der großen Herausforderung, wie sich dieses neue Verkehrsmittel in die bestehende Infrastruktur integrieren und regulieren lässt

    Literweise Klimaschutz. Fördermöglichkeiten für die Energie- und Wasserwirtschaft im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative.

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    Die deutschen Wasserversorgungsunternehmen stellen mit ihrer Arbeit tagtäglich sicher, dass Bevölkerung und Wirtschaft zuverlässig mit unserem wichtigsten Lebensmittel versorgt werden. Die Wassergewinnung und -aufbereitung ist gleichzeitig ein mitunter energieintensiver Prozess, der im Durchschnitt rund 15 Prozent des kommunalen Strombedarfs ausmacht. Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert die Bundesregierung deshalb Maßnahmen, die die Infrastrukturen der Wasserwirtschaft energieeffizient und klimafreundlich machen. Der Fachbeitrag beschreibt vor diesem Hintergrund, welche Maßnahmen gefördert werden und wie deutsche Wasserversorgungsunternehmen eine entsprechende Förderung beantragen können

    Klimagerechte Stadt- und Mobilitätsentwicklung: von europäischen Städten lernen.

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    Neben Energiewirtschaft und Industrie ist der Verkehr ein Hauptverursacher von Treibhausgasemissionen. Der CO2-Ausstoß des Verkehrssektors ist seit Jahrzehnten unvermindert hoch. Zudem führt die Flächeninanspruchnahme für den Verkehr bei steigender Flächenknappheit im urbanen Raum zu komplexen Nutzungskonkurrenzen. Aus diesem Grund stehen der Mobilitätssektor und die Umsetzung der Verkehrswende im Fokus einer nachhaltigen, klimagerechten Stadtentwicklung. Diese Herausforderung müssen auch andere Länder bewältigen. Interessant ist daher ein Blick darauf, wie Kommunen in anderen Ländern mit dieser Aufgabe umgehen. Die Studie widmet sich dieser Problematik mit einem Blick auf Städte in europäischen Nachbarländern. Ziel ist es, in zehn Fallstudien Ansätze zur Umsetzung der klimagerechten Verkehrswende zu analysieren und Möglichkeiten, aber auch Grenzen der Übertragbarkeit auf deutsche Kommunen aufzuzeigen

    Abweichender Titel Titelblatt: Training on Stormwater Management. A training course for decision makers and operative staff from ULB Level. Trainers Manual.

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    The training has to be delivered against the backdrop of the smart cities mission. While the smart city concept is mostly associated with applying technology, it does not necessarily imply only digital approaches but an efficient use of available resources. Stormwater Management needs to be approached from various angles, including cutting edge technology but also considering traditional methods, social dimensions and behaviour changes. The intent of the training on Stormwater Management is to inform about the relevance of water related risk and challenges for urban development, especially with regards to climate change. The training aims to broaden the perspective on Stormwater Management beyond infrastructure measures to approaches such as rainwater harvesting and behaviour change. A key message of the training is that addressing water related risks improves resilience to climate change induced disasters but can also reap direct economic and social benefits and improve infrastructure development. Furthermore, the training will familiarise participants with the water dimension of the CSCAF. Training participants will be enabled to analyse the current situation regarding water management in their respective cities and devise an integrated plan to improve the condition of water resources

    Mobilitätskonzepte in neuen Wohnquartieren. Mobilität sichern, Flächen und Emissionen sparen, Wohnqualität schaffen. Endbericht.

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    Durch den Bevölkerungszuwachs in vielen bayerischen Städten steigt die Nachfrage nach Wohnraum, so dass vermehrt neue Wohnungen als Nachverdichtung oder als größere Stadterweiterungen geplant und gebaut werden. Mehr Einwohner*innen bedeuten aber auch mehr Verkehr. Mit einer insgesamt weiterwachsenden Motorisierung und zunehmenden Lieferverkehren kommen die städtischen Verkehrssysteme vielerorts an ihre Belastungsgrenzen. Staus, Luftschadstoff- und Lärmbelastungen sowie erhebliche Flächenkonkurrenzen im Straßenraum sind nur einige Symptome dieser Entwicklung. In diesem Kontext ist der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) ein wichtiges Rückgrat zur Bewältigung städtischer Verkehre.Uta Bauer bestätigt in Mail vom 31.05.2022 (Bib-Konto), dass vom Hrsg. die Erlaubnis erteilt wurde, die Publikation zum Download zur Verfügung zu stellen

    Potenziale der Weiterentwicklung des Quartiersansatzes Soziale Stadt im Kontext der Fluchtmigration

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    Die Debatte zum Umgang mit der gegenwärtigen Fluchtmigration bestimmt seit dem Jahr 2015 in hohem Maße den öffentlichen Diskurs in Deutschland und Europa. Im Kern steht dabei auch die Frage nach Möglichkeiten zur Steuerung der zukünftigen Entwicklungen in den alltäglichen Lebenswelten der alten und neuen Bewohner*innen. Zu diesem Zweck wurde im Rahmen einer Studie mit Akteuren der Quartiers- und der kommunalen Steuerungsebene erörtert, welchen Beitrag das Bund-Länder Programm Soziale Stadt dazu leisten kann. Im Vordergrund standen dabei die Fragen, welche Rahmenbedingungen – unter anderem im Sinne kommunaler Steuerung – und welche Ressourcen Soziale Stadt-Quartiere als Ankunftsorte für Geflüchtete benötigen. Im Ergebnis wurden entsprechende Handlungsempfehlungen erarbeitet

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