Difu Repository Deutsches Instituts für Urbanistik
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    Digitale Inventur des Status Quo in Deutschland

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    Nachhaltige Entwicklung hat sich seit der Verabschiedung der Agenda 2030 im September 2015 zu einem zentralen politischen und administrativen Orientierungsrahmen entwickelt. Kommunen nehmen hierbei eine Schlüsselrolle ein, da sie als unmittelbare Handlungsebene für die öffentliche Daseinsvorsorge und Infrastrukturpolitik fungieren. Dennoch fehlt bislang ein umfassendes und belastbares Bild über die Breite und Tiefe des kommunalen Nachhaltigkeitsengagements in Deutschland, d.h. wie viele und welche Kommunen in Deutschland ein aktives Nachhaltigkeitsmanagement betreiben, welche Instrumente sie einsetzen und welche Themen adressiert werden u.a.m. Traditionell stützt sich die Empirie auf Proxy-Indikatoren, wie etwa die Unterzeichnung von Nachhaltigkeitsresolutionen oder Zertifizierungen. Letztlich ist die Methode jedoch unzureichend, da sie keinen Einblick in konkrete Umsetzungspraktiken erlaubt. Vor diesem Hintergrund stellt die vorliegende Webscraping-Studie einen hoch innovativen methodischen Ansatz dar, um systematisch Daten über das Nachhaltigkeitsmanagement der rund 11.000 deutschen Kommunen zu generieren und zu analysieren

    Jahresrückblick 2024

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    KfW-Kommunalpanel 2025

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    Im Rahmen des jährlich stattfindenden KfW-Kommunalpanels hat das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) Anfang des Jahres 2025 die Finanzabteilungen von rund 2.800 Gemeinden, Städten und Kreisen nach ihrer finanziellen Lage, dem Zustand der örtlichen Infrastruktur und den Rahmenbedingungen der Investitionsfinanzierung befragt. Mit einer Rücklaufquote von 34 % hat in der aktuellen Erhebung eine von drei Kommunen Auskunft gegeben. Durch Gewichtung sind die Befragungsergebnisse repräsentativ für alle Kommunen in Deutschland mit mehr als 2.000 Einwohnern. Der Bericht stellt die Ergebnisse dar und ordnet sie ein

    Kommunaltypen und Handlungsempfehlungen

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    Zahlreiche Städte, Landkreise und Gemeinden haben bereits gezeigt, dass lokales Handeln einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der globalen Ziele leisten kann. Dennoch fehlt es vielerorts noch an der nötigen Geschwindigkeit und Skalierbarkeit, um die SDGs bis 2030 zu erreichen. Ein wichtiger Hebel zur Beschleunigung dieser Transformation ist die Messbarkeit lokaler Entwicklungen, die eine gezielte Steuerung von Maßnahmen ermöglicht. Durch ein an Zielen ausgerichtetes Indikatorensystem wie die „SDG-Indikatoren für Kommunen“ wird nachhaltige Entwicklung vor Ort messbar gemacht. Diese Daten bilden eine evidenzbasierte Entscheidungsgrundlage im Nachhaltigkeitsmanagement und helfen Kommunen, ihre Aktivitäten zur Erreichung der SDGs gezielt zu steuern. Doch was lässt sich konkret aus dem Monitoring ableiten und wie können die gewonnenen Erkenntnisse effektiv genutzt werden, um Nachhaltigkeitsaktivitäten voranzutreiben? Die Broschüre widmet sich genau diesen Fragen und stellt eine Aktualisierung der gleichnamigen Broschüre aus dem Jahr 2021 dar. Auf Basis der SDG-Indikatoren und weiterer Strukturmerkmale wurden 24 Kommunaltypen gebildet, die es ermöglichen, nachhaltige Entwicklungen auf der sogenannten „Mesoebene“ – also zwischen bundesweiten und lokalen Trends – sichtbar zu machen. Auf dieser Betrachtungsebene wurden dann Handlungsempfehlungen formuliert, die auf die spezifischen Voraussetzungen und Gegebenheiten der einzelnen Kommunaltypen zugeschnitten sind. Alle Kommunen über 5.000 Einwohner:innen wurden einem Kommunaltyp zugeordnet, um den Übergang von der Messung zur Umsetzung konkreter Maßnahmen aktiv zu unterstützen. Die in dieser Publikation entwickelten Handlungsempfehlungen sind außerdem auf dem SDG-Portal (www.sdg-portal.de) hinterlegt und werden dort gemeinsam mit den SDG-Indikatoren für Kommunen interaktiv abgebildet

    Ergebnisse der BMBF-Fördermaßnahmen "Kommunen innovativ" und "REGION.innovativ – Kreislaufwirtschaft"

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    In neuen Kooperationen von Kommunen mit Wissenschaft, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Bürger*innen erforschten und erprobten in den beiden BMBF-Fördermaßnahmen "Kommunen innovativ" und "REGION.innovativ - Kreislaufwirtschaft" bundesweit 47 Verbundvorhaben innovative Lösungen, mit denen auch andere Kommunen die räumlichen Auswirkungen des demografischen und strukturellen Wandels mit einer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Stadt und Regionalentwicklung gestalten können. Über 130 Beiträge – Ergebnisse, Lösungen, Instrumente und Anregungen für die kommunale Praxis – sind in den beiden Fördermaßnahmen entstanden, die zentrale Zukunftsthemen für Städte, Gemeinden und Regionen im Wandel behandeln. Im Fokus stehen die Sicherung der kommunalen Daseinsvorsorge durch neue Organisations- und Finanzierungsmodelle, die Innenentwicklung von Stadtzentren und Ortskernen zu lebendigen Wohn- und Lebensorten sowie die aktive Gestaltung einer vielfältigen Gesellschaft und die Förderung von Integration und Teilhabe. Weitere Schwerpunkte bilden die Erschließung von Beschäftigungspotenzialen, die Stärkung der Kreislaufwirtschaft mit innovativen Technologien und regionalen Wertschöpfungsketten sowie die Entwicklung von interkommunalen Kooperationen. Darüber hinaus wird die Nutzung von Daten als Entscheidungsgrundlage für strategische Planung beleuchtet, neue Wege der gemeinschaftlichen Finanzierung und Allianzbildung aufgezeigt und die Transformation der Verwaltung thematisiert. Ergänzt wird dies durch Impulse, wie Kommunen durch die enge Zusammenarbeit mit Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft neue Lösungsansätze entwickeln können. Die Publikation versteht sich als Handbuch für Praktiker*innen, das Kommunen konkrete Instrumente, Erfahrungsberichte und Impulse an die Hand gibt, um Wandel aktiv zu gestalten – von neuen Mobilitäts- und Nahversorgungslösungen bis hin zu kooperativen Organisationsmodellen. Die kurzen Beträge in diesem Sammelband bieten in dieser Bandbreite Lösungen für eine zukunftsorientierte Kommunalentwicklung

    Kommunale Instrumente und Beispiele aus der Praxis

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    Der Bausektor zählt zu den ressourcenintensivsten Branchen – mit einem erheblichen Anteil am Treibhausgasausstoß und einem großen Aufkommen an Bau- und Abbruchabfällen. Kurz gesagt: Hoch- und Tiefbau sind nicht besonders nachhaltig. Doch in der umweltpolitischen Debatte – auch auf kommunaler Ebene – rückt das Thema Bauwende zunehmend in den Fokus. Dabei gewinnt Holz als nachwachsender Baustoff für Gebäude und Infrastrukturen deutlich an Bedeutung. Dieser Difu-Impulse-Band zeigt auf, wie Kommunen durch Holzbau konkrete Beiträge zu Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft leisten können. Beleuchtet werden zentrale Herausforderungen im Bausektor im Hinblick auf Ressourcenverbrauch, Emissionen und Abfallströme – aber auch Chancen und Zielkonflikte. Die Publikation liefert Impulse, wie das Bauen neu gedacht und zukunftsfähig gestaltet werden kann. Sie zeigt praxisnah, welche Potenziale der Holzbau für Klimaschutz, regionale Wertschöpfung und Bioökonomie bietet – und wie Kommunen diese aktiv fördern können. Neben einem kommunalen „Werkzeugkasten“ mit konkreten Handlungsmöglichkeiten enthält der Band auch „Wege zur Umsetzung“, ergänzt durch gute Beispiele realisierter oder geplanter Holzbauprojekte. Zahlreiche Informationsboxen und Fotos vertiefen einzelne Aspekte und geben weiterführende Hinweise. Den Abschluss bilden praxisorientierte Handlungsempfehlungen

    Neu mit Daten für das Bilanzjahr 2023

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    Difu-Umfrage

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    Das Thema „Kommunalfinanzen“ war bereits 2024 das aktuell wichtigste Handlungsfeld der Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister (OBs) für die eigene Stadt. 2025 gewinnt es jedoch noch einmal deutlich an Dynamik: Mit 70 % (Vorjahr 50 %) der Nennungen stufen die OBs das Thema doppelt so wichtig ein wie die nachfolgenden Themen Wohnen, Unterbringung/Integration Geflüchteter sowie Klimaschutz. Bis auf die Flüchtlingsthematik 2015 haben die Stadtspitzen seit Beginn der Difu-Befragungsreihe keinem anderen Thema eine solch hohe Relevanz und Dringlichkeit beigemessen

    Studie zu Experimentierräumen und Ansätzen nachhaltiger Verkehrspolitik

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    Seit der Novellierung des § 45 der Straßenverkehrsordnung (StVO) im Jahr 2020 haben Kommunen erweiterte Handlungsspielräume, um im Rahmen von Verkehrsversuchen innovative Verkehrslösungen ergebnisoffen zu testen. Diese ermöglichen zunächst eine Erprobung von Lösungsansätzen, bevor ein umfassender kostspieliger Umbau erfolgt. Das Risiko für Fehlplanungen kann somit deutlich minimiert werden. Eine Reihe deutscher und europäischer Städte haben bereits Pilotprojekte initiiert oder planen derzeit ähnliche Vorhaben, mit dem Ziel, einerseits die Aufenthalts- und Lebensqualität für die Bevölkerung zu erhöhen und andererseits zu Fuß Gehende und Radfahrende vor tödlichen und schweren Verkehrsunfällen zu schützen. Es gibt zwar vereinzelt dokumentierte Praxisbeispiele, eine umfassende und übersichtliche Darstellung von erfolgreichen Maßnahmen mit Evaluationen und Ergebnissen fehlt jedoch bislang. Der Abschlussbericht des Forschungsprojekts „Experimentierräume und Ansätze nachhaltiger Verkehrspolitik zur Verbesserung der Verkehrssicherheit“ bietet einen detaillierten Überblick über bereits erprobte und derzeit laufende Maßnahmen. Ziel der Studie war es, geeignete Beispielstädte zusammenzutragen, um in einem möglichen Folgeprojekt die Verkehrssicherheitswirkung von Maßnahmen im Rahmen von „Experimentierräumen“ und Pilotprojekten eingehend zu analysieren und daraus neue Ansätze zur Verbesserung der Verkehrssicherheit abzuleiten

    Zur aktuellen Lage der kommunalen Haushalte

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    Die Finanzlage der Kommunen in Deutschland hat sich in den zurückliegenden beiden Jahren stark verschlechtert. Für das Haushaltsjahr 2024 ist gar ein Rekorddefizit von 24,8 Mrd. EUR zu verzeichnen. Eine Vorabauswertung des KfW-Kommunalpanels 2025 zeigt, dass sich die Stimmung der Kämmereien erneut deutlich eintrübt. Während 17 % der Kommunen ihre Finanzsituation für das zurückliegende Jahr mit „gut“ oder „sehr gut“ bewerten, bezeichnet jede dritte Kommune ihre Situation als „mangelhaft“ (36 %), acht Prozentpunkte mehr als vor zwei Jahren. In Städten ab 50.000 Einwohner trifft diese Einordnung sogar für eine Mehrheit (56 %) zu. Auch für das begonnene Haushaltsjahr verharren die Einschätzungen im negativen Bereich. Mit Blick auf die nächsten fünf Jahre gehen 44 % der Kommunen von einer „sehr nachteiligen“ Entwicklung aus, was einen deutlichen Anstieg (um 14 Prozentpunkte) im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Die pessimistischen Haushaltserwartungen schlagen sich tendenziell in einem Rückgang der kommunalen Investitionsaktivitäten nieder. Das beschlossene Sondervermögen Infrastruktur, das 100 Mrd. EUR an Mitteln für Länder und Kommunen vorsieht, kann dazu beitragen, den aufgelaufenen Investitionsrückstand zu reduzieren. Es löst jedoch nicht die strukturellen Finanzierungsherausforderungen vieler Kommunen

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