Difu Repository Deutsches Instituts für Urbanistik
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Die strategische Bedeutung des Fußverkehrs
Zufußgehen hat weltweit Konjunktur. Da viele Wege zu Fuß Teil einer Wegekette sind, werden sie oft nicht wahrgenommen und nicht gezählt. Dabei ist die gesellschaftliche Bedeutung des Fußverkehrs steht in vielen deutschen Kommunen erst am Anfang. Sie ist keine einfache Aufgabe, da Zufußgehen mehr ist, als von A nach B zu kommen. Es braucht nicht nur eine sichere, barrierefreie und ausreichend dimensionierte Infrastruktur, sondern auch eine entsprechend gestaltete Umgebung. Damit ist die Förderung des Fußverkehrs nicht nur eine Aufgabe der Verkehrsplanung, sondern auch des Städtebaus und der Grünplanung und bedarf der engen Zusammenarbeit über räumliche und administrative Grenzen hinaus.Walking ist trending. As walkink is often part of multimodal trip chain, many trips made on foot are not being noticed nor counted. However, the societal benefits of walking are huge. No other means of transport consumes less space, creates less external costs, is more accessible or creates equal benefits with regards to health, environment, social justice and participation. Systematic support for walking has only just begun and, as walking means a lot more than moving from point A to B, this in not an easy task. Not only does it require safe, secure, accessible and adequate infrastructure, but also a properly designed environment. Thus, promoting walking as a transport mode is not only a responsibility of transport planning but also of urban development and public space design. It requires close cooperation across departments and beyond administrative boundaries
Wechselwirkungen zwischen Wohnstandortwahl und Alltagsmobilität. Wissenschaftliche Grundlagen und kommunale Praxis. Arbeitspapier im Rahmen des STAWAL-Projekts. Working Paper 01.
Kommunen sind mit der Herausforderung konfrontiert, städtische und regionale Mobilität zukunftsfähig zu gestalten. Doch dem wachsenden Bewusstsein für einen notwendigen Mobilitätswandel stehen zugleich steigende Kfz-Zulassungszahlen gegenüber. Bezogen auf die Alltagsmobilität der Bevölkerung ist die Entwicklung des Verkehrs eng mit stadtstrukturellen Gegebenheiten und den individuellen Wohnstandortentscheidungen verknüpft. Die Veröffentlichung zeigt die komplexen Wirkungszusammenhänge zwischen den Bereichen Wohn- und Alltagsmobilität und den Einfluss der Raumstruktur und lokal verfügbaren Mobilitätsangebote auf. Zusätzlich werden mobilitätsbezogene Maßnahmen im Neubau und Bestand aus planerischer Sicht vorgestellt und bewertet
Mobilitätskonzepte in neuen Wohnquartieren. Mobilität sichern, Flächen und Emissionen sparen, Wohnqualität schaffen. Broschüre.
Uta Bauer bestätigt in Mail vom 31.05.2022 (Bib-Konto), dass vom Hrsg. die Erlaubnis erteilt wurde, die Publikation zum Download zur Verfügung zu stellen
Es bröckelt: Kommunale Verkehrsinfrastruktur
Eine bundesweite Kommunalbefragung des Deutschen Instituts für Urbanistik hat ergeben, dass nach Einschätzung der Kommunen ein Drittel ihrer Verkehrsstraßen in einem schlechten oder sehr schlechten Zustand ist
Beteiligen – einen Grundstein für gemeinschaftliche Aufgaben in der Stadt- und Regionalentwicklung legen.
Eine gemeinschaftlich organisierte Entwicklung von Städten, Gemeinden und Regionen entsteht nicht von selbst. Neue Partnerschaften müssen erst entwickelt, gelebt und als belastbar empfunden werden, um darauf weiter aufbauen zu können. Eine kommunale Verfahrenskultur, die auf Kooperation und Beteiligung ausgerichtet ist, kann so zur Basis für weitreichendere Formen des gemeinsamen Umsetzens werden. Hier setzten die geförderten Verbundprojekte der Fördermaßnahme „Kommunen innovativ“ an. Sie entwickelten und erprobten informelle Beteiligungsformate, bei denen Bürger*innen, zivilgesellschaftliche Akteure, Verwaltung und kommunale Entscheidungsträger*innen frühzeitig zusammenkamen und Möglichkeiten zur Beteiligung ausloteten. Der Text ordnet die Beiträge in Teil I „Beteiligung“ in den Diskurs um Beteiligung in der Stadt- und Regionalentwicklung ein
How to KlimaQuali. Schritt für Schritt zum Kommunalen Klimascout.
Mit dem Projekt „Kommunale Klimascouts“ – gefördert über die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz – soll das Thema Klimaschutz bereits in die Ausbildung kommunaler Azubis integriert werden. Ziel ist es, Auszubildende in Verwaltungen und kommunalen Eigenbetrieben als Akteur*innen und Multiplikator*innen für den Klimaschutz zu gewinnen. In den teilnehmenden Kommunen werden so junge Mitarbeiter*innen für den Klimaschutz sensibilisiert und motiviert, die sowohl ihr erworbenes Wissen einbringen als auch durch ihr geschärftes Bewusstsein zu mehr Klimaschutzaktivitäten in den unterschiedlichen Ressorts der Kommunen beitragen können. Um eine bundesweite Reichweite zu erreichen, kooperiert das Difu dabei mit Klimaschutz- und Energieagenturen, die angeleitet werden, die Qualifizierung der Azubis künftig eigenständig durchzuführen. In der aktuellen Veröffentlichung wird die "KlimaQuali", das zentrale Schulungsformat des Projekts, detailliert vorgestellt und erläutert. Über Shortlinks werden alle notwendigen Unterlagen, Lehrinhalte und Tools zur Durchführung der einzelnen Schulungsmodule zur Verfügung gestellt. Die Broschüre richtet sich aber nicht nur an die teilnehmenden Klimaschutz- und Energieagenturen. Die Verstetigung der Projektidee ist ein zentrales Vorhabenziel. So sollen in Zukunft alle interessierten Institutionen – neben Klimaschutz- und Energieagenturen zum Beispiel auch (Weiter-)Bildungsträger wie Landschaftsverbände, Bildungszentren etc. – selbständig Auszubildende in Städten, Gemeinden und Landkreisen zu „Kommunalen Klimascouts“ qualifizieren können
Auf zum großen Ziel! Treibhausgasneutrale Kommune.
Die Spannbreite im kommunalen Klimaschutz erstreckt sich von Städten und Gemeinden mit sehr ehrgeizigen Treibhausgasneutralitäts-Zielen bis zu solchen, die bisher kaum Wege gefunden haben, Klimaschutz zusätzlich zu ihren bestehenden Aufgaben zu berücksichtigen. Der Artikel schildert den Instrumentenkasten, der Kommunen zur Verfügung steht, um ihren Beitrag zur Netto-Null bis 2045 zu leisten. Zur umfassenden, schnellen Umsetzung braucht es aber nach Ansicht der Autorinnen qualitätsgesicherte Planung, wie man Treibhausgasneutralität erreichen kann. Außerdem mehr Ressourcen in den Verwaltungen sowie passende Weichenstellungen durch Bund und Länder
Facing Climate Change co-creatively! Collaborative neighborhood-based formats of climate precaution from the project iResilience.
Der Klimawandel betrifft innerstädtische Quartiere besonders. Um souverän mit dessen Folgen umgehen zu können, braucht es sowohl die Widerstands- als auch die Veränderungsfähigkeit der Räume und Akteur:innen. Deshalb erprobte das Forschungsprojekt iResilience kollaborative Planungsformate. Durch sie sollen neue Kooperationen zwischen lokalen Akteur:innen angestoßen und dem Klimawandel vor Ort begegnet werden. Zentrales Format im Projekt sind die lokalen Aktionsgruppen (LAG). Mit den LAGs Kasemattenstraße für Morgen und der Wasser-Tanke werden die Bandbreite des Formates und die Unterschiede in den Arbeitsprozessen dargestellt. Anschließend wird reflektiert, inwiefern das Konzept der LAG in der (Projekt-)Praxis anwendbar ist. Im Fokus steht dabei die Relevanz der (Klima-)Betroffenheit vor Ort, die Bedeutung einer Umsetzungsperspektive sowie das Vorhandensein einer vermittelnden Instanz innerhalb des LAG-Prozesses.Climate change particularly affects inner-city neighborhoods. In order to be able to deal with its consequences, both resilience and capacity for change of spaces and actors are highly needed. Therefore, the research project iResilience experiments with collaborative planning formats. The aim is to initiate new co-operations between local actors and to face climate change locally and collectively. The main format in the project is that of local action groups (LAG). The LAGs Kasemattenstraße für Morgen and Wasser-Tanke present the range of the format and the differences in the work processes. Subsequently, the article reflects on the extent to which the LAG concept is applicable in (project) practice. The focus is on the relevance of the local climate affectedness, the importance of an implementation perspective and the existence of a mediating body within the LAG process