Difu Repository Deutsches Instituts für Urbanistik
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Reallabore für urbane Transformation. Methoden, Akteure und Orte experimenteller und ko-produktiver Stadtentwicklung am Beispiel der BMBF-Zukunftsstadtforschung.
Im Rahmen des 2. Vernetzungstreffens zu „Experimente in urbanen Reallaboren“
wird aus dem Kreis der teilnehmenden Zukunftsstadt-Projekte angeregt, Erfahrungsberichte aus der Reallaborforschung mit Blick auf die Praxis zusammen
zu tragen. Der Schwerpunkt liegt auf einer Reflexion des Designs der Projekte,
der angewandten Methoden in der Zusammenarbeit mit einzelnen Akteursgruppen und in Akteurskonstellationen, der Erfahrungen im Umgang mit der Covid19-
Pandemie sowie der Schlussfolgerungen in Bezug auf Verstetigung und Transfer. Die Autorinnen und Autoren geben mit ihren aus der unmittelbaren
Praxiserfahrung entwickelten Beiträgen Hinweise für die Durchführung von Reallaboren
Wirkungsanalysen von Smart-City-Projekten.
Monitoring und Evaluation von Smart-City-Projekten in Deutschland wurden bislang nicht systematisch untersucht. Dies gilt auch für jene Städte, die derzeit praktische Erfahrungen mit Digitalprozessen sammeln. Vor diesem Hintergrund systematisiert die Studie Evaluationsansätze zu den Wirkweisen von Smart-City-Projekten. Als Fallbeispiele werden die Städte Köln, München, Hamburg und Dresden herangezogen, die im Rahmen der EU-Projektförderung mit dem Titel einer „Lighthouse City“ ausgezeichnet wurden. Es wurden Interviews mit Vertreterinnen und Vertretern der vier Smart-City-Projekte geführt und Projektmaterialien ausgewertet.
Die Untersuchung der vier Städte zeigt u.a., dass sich die Ansätze bezüglich Monitoring und Evaluation in den Fallstudien stark an den Rahmenvorgaben der EU-Förderung orientieren. Die Studie verdeutlicht, dass diese Top-down-Vorgaben zu Indikatoren und Messweisen für die Städte oftmals eine Herausforderung darstellen, da die individuellen Rahmenbedingungen und Bedarfe der Städte nicht ausreichend berücksichtigt werden. Zudem sehen die Vertreterinnen und Vertreter der Projekte qualitative Indikatoren an einigen Stellen geeigneter als quantitative, da diese den lokalen Kontext besser erfassen können. Monitoring und Evaluation von Smart-City-Projekten werden von den Projektvertreterinnen und -vertretern zwar als sehr wichtig erachtet, aufgrund der Komplexität diesbezüglicher Ansätze stellt ihre Durchführung jedoch eine erhebliche Herausforderung dar
Klimafittes Düx. Gemeinsam packen wir es an. Ergebnisse des Forschungsprojekts iResilience aus der Quartiersarbeit zwischen 2019-2021.
Wie können Städte und Gemeinden resilienter gegenüber den Folgen des Klimawandels werden? Diese Frage untersuchte von Anfang 2019 bis Ende 2021 das in der Publikation beschriebene Forschungsprojekt iResilience. Resilienz setzt sich aus zwei Elementen zusammen: Anpassungsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit. Diese beiden Elemente sind zum einen durch die Stadtgesellschaft (Bürger*innen, Verwaltungsmitarbeitende, Politiker*innen) und zum anderen durch die bauliche Struktur (z.B. Gebäude und Grünzüge) geprägt. Ein Schwerpunkt im Projekt war in einem intensiven Beteiligungsprozess vielfältige Ideen zu entwickeln, wie Köln-Deutz besser an die Folgen des Klimawandels (heißere Sommer, fehlender Niederschlag, häufigere und intensivere Starkregenereignisse) vorbereitet und angepasst werden kann. Gleichzeitig soll die Lebensqualität für alle verbessert werden. Gemeinsam mit den Bewohner* innen und Akteur*innen vor Ort sowie den Mitarbeitenden der Stadt Köln und der Stadtentwässerungsbetriebe Köln (StEB Köln) wurden Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel in Köln-Deutz gesammelt, diskutiert, geplant und erprobt. Das Projekt iResilience ist der Fördermaßnahme "Zukunftsstadt" zugeordnet und Teil des Förderschwerpunkts "Sozial-ökologische Forschung" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).Rücksprache mit P. Diekelmann: Laut Anne Roth dürfen wir das Dokument hochladen. bru, 18.02.202
Inclusive Housing Policies: Housing is the beginning. Policy recommendations to improve housing for refugees in European cities and inspiring practice examples from Austria, Germany and Sweden.
Lessons learned – Projektdesign, Akteure und Methoden in Reallaboren der BMBF-Zukunftsstadtforschung.
Fokus. Der Aktionsbaukasten im Klimaschutz. Heute Rettich die Welt. Mitmachformate und -ideen für einen erfolgreichen Aktionstag.
Die Broschüre bietet konkrete Tipps für die Ausgestaltung von Aktionstagen, welche die Klimaschutzaktivitäten in einer Kommune sichtbar machen, dabei Bürger*innen für das Thema begeistern und sie zu eigenem Engagement motivieren sollen. Dabei werden verschiedene Veranstaltungsformate wie z.B. "Klimafrühstück" oder "Stadtrallye" erklärt und die jeweilige Planung baukastenartig dargestellt. Links zu Beispielen ergänzen die Darstellung
Wassersensitive Klimaanpassung im Siedlungsbestand. Blau-grüne Infrastruktur als Herausforderung.
Die Perspektive einer wassersensitiven Stadtentwickung erlaubt politisch eine Bündelung von Maßnahmen zur kommunalen Klimaadaption auch im Bestand. Eigeninteressen der dort bereits Wohnenden hinsichtlich der Verbesserung der Wohnqualität können motivierende Stützen sein.Die hier dargestellten Ergebnisse wurden in den BMBF-Verbundvorhaben INTERESS-I und netWORKS 4 unter den Förderkennzahlen 01LR1705C1 und 01UR2022 erarbeitet
Einführung: heute das Morgen gestalten – veränderte Formen der Zusammenarbeit in den Gemeinden, Städten und Regionen.
Städte und Gemeinden sind die zentralen Orte und Akteure für eine erforderliche sozial-ökologische Transformation. Diese Transformation ist multidimensional: Ob demografische Veränderungen, Zuwanderung, Energie- und Mobilitätswende oder die nahezu alle Lebensbereiche verändernde Digitalisierung – Themen müssen gemeinsam bedacht und tragfähige, übergreifende Lösungen gefunden werden. Diese wachsende Komplexität trifft zugleich auf zurückgehende Ressourcen in den Kommunen. Eine wachsende Überforderung der kommunal Verantwortlichen ist vielerorts die Folge. Aus diesem Grund werden veränderte Formen der Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft in den Gemeinden, Städten und Regionen immer stärker thematisiert und praktiziert.
Einleitend für diesen Band werden mit dem demografischen Wandel, regionalen Disparitäten und kommunal beschränkten Handlungsspielräumen drei zentrale Herausforderungen skizziert und beispielhafte Anforderungen für eine zukunftsfähige Kommunalentwicklung illustriert. Diese bildeten zugleich den Ausgangspunkt der BMBF-Fördermaßnahme „Kommunen innovativ“ im Rahmen dessen sich dieser Band mit neuen Formen der Zusammenarbeit auseinandersetzt
SDG-Indikatoren für Kommunen. Indikatoren zur Abbildung der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen in deutschen Kommunen. 3., teilw. überarb. Aufl.
Die Arbeitsgruppe „SDG-Indikatoren für Kommunen“ hat sich der Aufgabe angenommen, einen Indikatorenkatalog für Kommunen zu entwickeln, der es ermöglicht, den Stand aller 17 Nachhaltigkeitsziele regelmäßig vor Ort zu untersuchen. Damit kann ein wesentlicher Beitrag zum Aufbau eines an Nachhaltigkeitsfragen ausgerichteten Vorgehens in den Kommunen geleistet werden. Der mit dieser Broschüre vorgelegte, zum zweiten Mal überarbeitete Katalog enthält eine handhabbare Zahl an Indikatoren, die gemeinsam mit kommunalen Praktikern entwickelt und erprobt wurden. Dieser Indikatorenkatalog stellt dabei einen Baukasten dar. Jede Kommune entscheidet für sich, welche und wie viele Indikatoren sie ihrer Arbeit mit den Nachhaltigkeitszielen zugrunde legt. Die „Steuerungsrelevanz“ wird damit jeweils vor Ort entschieden
Mehr Netze, mehr Mut. Keine Energiewende ohne Wärmewende.
Mehr als ein Drittel der Energie nutzen wir, um Wohn- und öffentliche Gebäude, Gewerberäume und Fabriken zu beheizen und Warmwasser bereitzustellen. Allerdings hat der Gebäudesektor bisher die im Bundesklimaschutzgesetz verankerten Ziele verfehlt. Ohne eine treibhausgasneutrale Wärmeversorgung wird die Energiewende nicht gelingen. Der Autor schildert die Handlungsmöglichkeiten und städtebaulichen Instrumente für eine kommunale Wärmeplanung vor allem am Beispiel Baden-Württembergs, wo die kommunale Wärmeplanung für größere Städte verpflichtend ist