Difu Repository Deutsches Instituts für Urbanistik
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Koproduzieren – eine lebenswerte Stadt gemeinschaftlich entwickeln, umsetzen und bewahren.
Die Beteiligung von Bürger*innen ist in deutschen Kommunen schon lange erprobt, ehrenamtliches Engagement trägt seit langem zur Funktionsfähigkeit von Kommunen und zur Lebensqualität in den Quartieren bei. Neu in der Diskussion stehen jedoch weitergehende Kooperationsformen, die unter dem Begriff „Koproduktion“ zusammengefasst werden. Verbunden ist mit Koproduktion die Erwartung an eine Zusammenarbeit mit neuen Akteuren, die Aufgaben übernehmen, die die Kommune nur noch schwer alleine erfüllen kann. Doch was „Koproduktion“ genau bedeutet und was sie unterscheidet von der bisherigen Mitwirkung von und der Zusammenarbeit mit Bürger*innen – das ist vor Ort meist unklar. Das Konzept der Koproduktion beleuchtet dieser einleitende Beitrag, der durch die nachfolgenden Reflexionen experimenteller Koproduktionen in der Stadt- und Regionalentwicklung vertieft wird
Sustainable Development Goals (SDG) indicators for municipalities. A comprehensive monitoring approach from Germany.
While the 2030 agenda addresses the United Nation member states primarily at their national levels, municipalities play a crucial role in implementing all of the 17 SDGs and many of the 169 targets. These processes must be monitored and evaluated. However, the UN indicators are not sufficiently applicable to the local context. Therefore, a multi-stakeholder working group was formed in Germany to develop a comprehensive set of Sustainable Development Goal (SDG) indicators for municipalities, together with additional instruments to support local SDG monitoring such as an SDG data portal. The first catalogue which included 47 core SDG indicators was published in 2018. According to consecutive evaluations and practical tests, the indicator set was substantially expanded and revised to a final number of 120 SDG indicators. About half of the 120 indicators are provided with local-level data and the other halfmust be assessed individually for comprehensive local SDG monitoring. Likewise, accompanying tools were relaunched with additional functionalities. Although this new and unique set of indicators now covers a majority of the municipally relevant targets, there are still some decisive monitoring gaps for various reasons. The strengths and weaknesses of our methodological approach, as well as implications for future research and practical developments, are discussed
Planungsprozess für die vernetzte Planung von blau-grün-grauen Infrastrukturen.
Die Auswirkungen des globalen Klimawandels in Form von Starkregen und Überflutung sowie Hitze und Trockenheit bzw. Dürre sind auch in deutschen Kommunen deutlich spürbar. Städte und Gemeinden
müssen an den Klimawandel angepasst werden. Dazu ist die Verknüpfung von grauen (z.B. Kanälen,
Wasserleitungen), blauen (z.B. Wasserflächen, künstliche Teiche) und grünen Infrastrukturen (z.B.
Parks, Gründächer) sinnvoll. Für die partizipative Entwicklung von Gestaltungsoptionen vernetzter blaugrün-
grauer Infrastrukturen wurde im Forschungsvorhaben KURAS1 eine strukturierte, an Planungszielen
ausgerichtete Vorgehensweise entwickelt. Im Rahmen von netWORKS 4 wurde das Verfahren
weiterentwickelt und in der informellen Vorplanungsphase kommunaler Planungsprozesse mehrfach
angewendet. Diese Handreichung beschreibt das Verfahren zur Planung vernetzter blau-grün-grauer
Infrastrukturen anhand von sechs Schritten
Zwischen normativem Versprechen und Sündenbock für inkrementelle Verhandlungskompromisse
Aus politikwissenschaftlicher Perspektive lässt sich die föderale Ordnung analytisch nicht nur als Institution erfassen, da sie wahlweise als Staatsstrukturprinzip, Verfassungsrechtsgut, gesellschaftliches Ordnungsprinzip oder kulturelle Wertvorstellung bezeichnet wird. Der Beitrag skizziert deshalb verschiedene theoretische Ansätze, die für entsprechende Analysen genutzt werden. Unter Zuhilfenahme des historisch-institutionalistischen Ansatzes und verhandlunsgstheoretischer Überlegungen wird dann exemplarisch der Reformprozess zur Einführung der Schuldenbremse im Jahr 2009 analysiert
Stromnetzausbau vor Ort. Kommunen als Dialogbrücken zwichen nationaler Planung und lokalem Protest.
Mit Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz für die Abfallwirtschaft
Alle Zeichen auf Klimaschutz: Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) Maßnahmen, die den Klimaschutz in Kommunen voranbringen. Von der Förderung profitieren auch Akteure der Abfallwirtschaft. Denn: Wo große Mengen Treibhausgase freigesetzt werden, liegen auch große Potenziale für den Klimaschutz. Werden diese Einsparpotenziale gehoben, trägt die Branche nicht nur zum Klimaschutz bei – sie spart zudem bares Geld.
Die Fördermöglichkeiten umfassen sowohl strategische Maßnahmen, wie Konzepte und Netzwerke, als auch investive Maßnahmen. Im investiven Bereich werden über die Kommunalrichtlinie unter anderem Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen in Siedlungsabfalldeponien gefördert