Difu Repository Deutsches Instituts für Urbanistik
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Kommunaler Klimaschutz öffnet Handlungsspielräume für Städte und Gemeinden.
Kommunen haben vielfältige Möglichkeiten, Energieverbräuche zu senken und ihren Teil auf dem Weg zu einer klimaneutralen Gesellschaft beizutragen. Hierfür ist in den Kommunen der Aufbau entsprechenden Know-hows sowie Investitionen in klimafreundliche Technologien notwendig. Dies gelingt dann, wenn die zuständigen Akteure aus Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft – wie Stadtwerke, Wohnungsbaugesellschaften, Energiedienstleister, Energiegenossenschaften – eng zusammenarbeiten. Die Beispiele der einzelnen Klimaschutzmaßnahmen zeigen,
dass Klimaschutz in Städten und Gemeinden eine Gemeinschaftsaufgabe
ist
Einheitliche Orientierungswerte für öffentliches Grün. Auch für mehr Gesundheit in der Stadt.
Training on Stormwater Management. Training Manual. A Training Course for Decision Makers and Operative Staff from ULB Level.
The manual is designed for the training of operative staff in the field of water
management and water infrastructure, including storm water management, as well
as decision makers at Urban Local Body (ULB) level. The methodology of the training
sessions focuses on practice-oriented and interactive learning. They help to reflect the
content and, whenever possible, deepen the learnings. After the training, participants
will be able to independently perform some of the analyses required for the CSCAF
and have all required information to tender out more detailed assessments where
necessary.
The sessions are divided into sections. Each section starts with a general description
and background information, exercises follow that reflect the content to increase the
participants’ knowledge and experience. Instructions on how to move from planning
to implementation are described subsequently
Aktive Bodenpolitik. Der Weg zu mehr Gemeinwohl in der Stadtentwicklung.
Die großen Herausforderungen im Städtebau, insbesondere der Wohnungsneubau und der klimagerechte Umbau der Städte, sind ohne einen effektiven Zugriff auf die dafür benötigten Flächen nicht zu bewältigen. Erforderlich ist daher eine aktive Bodenpolitik, die planerische und planungsrechtliche Instrumente mit den Gestaltungsmöglichkeiten,der kommunalen Liegenschaftsverwaltung verzahnt. Die Empfehlungen der Baulandkommission gehen in die richtige Richtung. Sie umzusetzen erfordert aber in vielen Städten eine deutliche Neujustierung. Wichtige Bausteine dabei sind die Überprüfung und (Neu-)Bewertung der Potenziale des kommunalen Liegenschaftsvermögens, die Entwicklung einer Ankaufsstrategie zum Aufbau bzw. zum Erhalt einer Flächenreserve für noch kommende Entwicklungen und die Nutzung innovativer Ansätze bei der Vergabe von kommunalem Liegenschaftsvermögen. Schlüsselbaustein einer aktiven Bodenpolitik ist zudem die Entwicklung eines passenden Baulandmodells. Vorrang haben kooperative Umsetzungswege, die allerdings eines hoheitlichen Begleitschutzes bedürfen. Deshalb ist auch der Gesetzgeber gefordert, die hoheitlichen Interventionsmöglichkeiten weiter zu verbessern
Kommunen spüren steigende Energiepreise und reagieren vielfältig darauf.
Die stark gestiegenen Energiepreise der vergangenen Monate
haben auch spürbare Auswirkungen auf die Kommunen. In einer
Ergänzungsumfrage zum KfW-Kommunalpanel 2022 gaben
rund 50 % der teilnehmenden Kommunen an, dass die
gestiegenen Energiepreise nur schwer oder gar nicht tragbar
sind. Die Folge sind eine Anhebung von Gebühren für Angebote
der kommunalen Daseinsvorsorge, mehr Schulden und
eine reduzierte Bereitstellung von freiwilligen Leistungen, aber
auch mehr Investitionen in die Energieeffizienz.
Im Umgang mit den steigenden Energiepreisen stehen dabei
sowohl bei den bereits realisierten Projekten als auch bei den
geplanten Maßnahmen der Kommunen eine gesteigerte Energieeffizienz
als auch der Ausbau erneuerbarer Energiequellen
an vorderster Stelle. Potenziale scheint es noch bei der Wärmeversorgung
zu geben. In jedem Fall müssen auch die Kommunen
in Zukunft alle Potenziale nutzen, um von fossilen
Energieträgern unabhängiger zu werden. Nicht nur die gegenwärtig
hohen Energiepreise, sondern auch die Erreichung der
Klimaziele bis 2045, denen sich Deutschland verpflichtet hat,
zwingen sie dazu
Gemeinsam planen für eine gesunde Stadt – Empfehlungen für die Praxis
Gesundheitliche Belange werden in umweltrelevanten Planungsprozessen, wie der Lärmaktionsplanung, Grün- und Freiraumplanung, aber auch in der Stadt(entwicklungs)planung nicht ausreichend berücksichtigt. Dies liegt unter anderem an der mangelnden Kooperation der Planenden mit Akteuren aus dem Gesundheitssektor. Die im Auftrag des Umweltbundesamtes vom Deutschen Institut für Urbanistik und mehreren Unterauftragnehmer erstellte Fachbroschüre „Gemeinsam planen für eine gesunde Stadt“ gibt Empfehlungen für die kommunale Praxis, wie gesundheitliche Belange in den Städten stark gemacht werden können. Sie zeigt auf, an welchen Stellen gesundheitliche Belange in die Lärmaktionsplanung, Grün- und Freiraumplanung sowie die Stadt(entwicklungs)planung einfließen und wie die jeweiligen zuständigen Fachämter und Gesundheitsämter besser zusammenwirken können