Difu Repository Deutsches Instituts für Urbanistik
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    Zum kommunalen Handeln zwischen Regelstrukturen im Normalbetrieb, Transformationserfordernissen und permanentem Krisenmanagement

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    Dieses Difu Policy Paper thematisiert die Herausforderungen, denen sich Kommunalverwaltungen angesichts zunehmend entgrenzter Krisenlagen gegenübersehen. Es stützt sich dabei maßgeblich auf zwei Forschungsvorhaben des Difu, die sich mit der kommunalen Bewältigung der COVID-19-Pandemie befassten. Eine Perspektive in diesem Paper ist der Frage gewidmet, inwiefern der Pandemie Chancen und Anlässe für Veränderungen innewohnten und sie damit als Innovationsmotor für kommunale Transformationsprozesse gewertet werden kann, die über die Krise hinaus Bestand haben. Etwas anders gestaltet sich das Bild im Bereich der Krisenbewältigung, die auf kommunaler Ebene überwiegend durch traditionell eher kurzfristig angelegte Instrumente des Katastrophenschutzes gewährleistet wird. Dort strapazierte die Pandemie durch ihre Dauer, Dynamik und Intensität bisherige Strukturen und Abläufe und hebelte diese teilweise aus. Als Reaktion experimentierten Kommunalverwaltungen mit einer Reihe von innovativen Maßnahmen, um die eigene Handlungsfähigkeit und Durchhaltefähigkeit in lang andauernden, intensiven und komplexen Lagen zu steigern. Das Policy Paper präsentiert eine Auswahl dieser innovativen Anpassungen im krisenbezogenen Verwaltungshandeln und wagt einen Ausblick, wie sie sich in die zukünftige Landschaft des kommunalen Krisenmanagements einbetten lassen

    Klimafreundlicher Umbau des Einfamilienhausbestandes – Chancen für eine sozialverträgliche Stadt- und Gemeindeentwicklung

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    Der Gebäudesektor hat in der Vergangenheit seine Klimaziele nicht erreicht, sondern verursacht immer noch rund 40 Prozent der Treibhausgas-Emissionen in Deutschland. Das Impulspapier „Klimafreundlicher Umbau des Einfamilienhausbestandes – Chancen für eine sozialverträgliche Stadt- und Gemeindeentwicklung“ des Arbeitskreises Kommunaler Klimaschutz (AKK) beschäftigt sich daher mit den Energie-Einsparpotenzialen im Bestand der Ein- und Zweifamilienhäuser, welche durch energetische Sanierung, intelligenten Umbau und behutsame Nachverdichtung von Wohnquartieren gehoben werden kann. Kommunen sollten die Bedarfe und Möglichkeiten erkennen und notwendige Sanierungsprozesse proaktiv unterstützen. Neben einer Darstellung des aktuellen Debatte bietet das Papier eine Übersicht über Rahmenbedingungen und Zahlen sowie verschiedene Optionen und gute Gelegenheiten für Kommunen, betroffene Hauseigentümer:innen aktiv dabei zu unterstützen, ins Handeln zu kommen. Praktiker:innen vor Ort finden damit konkrete Tipps zur Umsetzung ebenso wie gute Argumente gegenüber Verwaltung, Politik und Bürgerschaft

    Erfahrungen aus der Praxis zum Einsatz materieller, immaterieller und spielerischer Anreize

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    Um die Klimaziele im Verkehrssektor zu erreichen, braucht es, neben technischen Innovationen, ordnungsrechtlichen Maßnahmen und passender Infrastruktur, auch Verhaltensänderungen, damit die angebotenen nachhaltigen Mobilitätsalternativen genutzt werden. Das Factsheet stellt insgesamt 12 erfolgreiche nationale wie internationale Beispiele für Anreize zur Änderung des Mobilitätsverhaltens vor. Dabei wird unterschieden zwischen finanziellen, immateriellen und spielerischen Anreizen. Die untersuchten Projekte unterscheiden sich stark mit Blick auf die genutzte Anreizform, die geförderten Verkehrsmittel und den Einsatzort. Dennoch gibt es einige übergeordnete Erkenntnisse zum Einsatz von Anreizmaßnahmen, um nachhaltige Mobilität zu fördern

    Maßnahmen, Erfolge, Herausforderungen und Entwicklungen – Ergebnisse der Difu-Umfrage 2024

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    Bis 2045 will Deutschland klimaneutral sein – viele Kommunen wollen dieses Ziel sogar früher erreichen. Um Treibhausgase zu vermindern und zu vermeiden, setzen Städte, Gemeinden und Landkreise vielfältige Maßnahmen um. Sie steigern die Energieeffizienz in eigenen Gebäuden, bauen erneuerbare Energien aus und senken den Energieverbrauch. Zugleich sind sie zunehmend vom Klimawandel betroffen, etwa durch Starkregen, Stürme oder Hitzewellen. Deshalb gewinnt auch die Klimaanpassung an Bedeutung. Mit dem Klimaanpassungsgesetz des Bundes (KAnG) besteht seit 2024 ein verbindlicher Rechtsrahmen für Bund, Länder und Kommunen. Doch wo stehen die Kommunen heute? Welche Maßnahmen greifen, welche Herausforderungen bestehen? Um die aktuellen Entwicklungen und Bedarfe ab- und einschätzen zu können, hat das Difu im Herbst 2024 in Abstimmung mit den kommunalen Spitzenverbänden erneut – seit 2008 im Abstand von jeweils vier Jahren – eine Umfrage „Klimaschutz, erneuerbare Energien und Klimaanpassung“ durchgeführt. Wesentliche Ergebnisse und daraus abgeleitete Erkenntnisse fasst das Difu Policy Paper zusammen

    Fachliche Grundlagen für eine Strategie zur kommunalen Nachhaltigkeit und Entwicklung eines Kommunikationskonzeptes

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    Das Vorhaben „Umwelt im Quartier“ hat auf unterschiedlichen Ebenen Handlungsansätze zur Verbesserung von Umweltqualitäten auf der räumlichen Bezugsebene des Quartiers analysiert. Erstens wurden auf einer eher grundlegenden Ebene Strategien zur Verbesserung kommunaler ⁠Nachhaltigkeit⁠ für die beiden Visionen „Wir wollen grüne, lebendige und klimaangepasste Kommunen“ und „Die Kreislaufstadt – Wege zur ressourcenleichten Kommune“ betrachtet und dabei herausgearbeitet, wie die sozial-ökologische Transformation von Städten unterstützt werden kann. Zweitens wurden praktische Kommunikationsansätze zur Aktivierung von Akteuren in Quartieren entwickelt und in fünf ausgewählten Quartieren pilothaft umgesetzt. Drittens wurden auf einer anwendungsorientierten Ebene die Herausforderungen für die Verbesserung von Umweltqualitäten in Bestandsquartieren mit ihren typischen Siedlungsstrukturen analysiert und daraus Handlungsansätze abgeleitet, um das Potenzial der Quartiersentwicklung als Ausgangspunkt und Bestandteil einer nachhaltigen Stadtentwicklung zu ermitteln. Es zeigte sich, dass die Quartiersebene als Handlungs- und Umsetzungsebene vielfältige Vorteile und Ansatzpunkte bietet

    Zusätzlich zum Download: Hitzeaktionsplan-Jahreskalender

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    Heiße Tage, Tropennächte und Hitzeperioden werden durch den fortschreitenden Klimawandel auch für deutsche Städte zunehmend zur Herausforderung. 2017 veröffentlichte das Bundesumweltministerium Handlungsempfehlungen für die Erstellung von Hitzeaktionsplänen (HAPs), die ein zentrales Instrument der kommunalen Hitzevorsorge darstellen. Gemeinsam mit den Städten Düsseldorf und Karlsruhe hat das Difu im Projekt „Plan°C“ erarbeitet, wie diese Handlungsempfehlungen in konkretes Verwaltungshandeln übertragen werden können. Ziel ist die Beschleunigung und Verbreitung der HAP-Erstellung auf kommunaler Ebene. Die Projektergebnisse, darunter detaillierte Praxisberichte aus Düsseldorf und Karlsruhe sowie eine inhaltliche Auswertung aller bis Ende 2024 veröffentlichten deutschen HAPs, sind in diesem Difu-Impulse-Band detailliert dargestellt. Neben den Erfahrungen deutscher Kommunen sind Erkenntnisse aus der nationalen Hitzeaktionsplanung Frankreichs in die Ergebnisse eingeflossen. Ein praktischer Jahreskalender für die Hitzeaktionsplanung ergänzt die Empfehlungen

    Ergebnisse und Positionen eines Fachgesprächs vom 14. Januar 2025

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    Datengewinnung, -übertragung, -speicherung und -bereitstellung sind in den vergangenen Jahren immer mehr zu einem wichtigen Bereich der kommunalen Daseinsvorsorge geworden. Zugleich verändert die Digitalisierung auch bestehende Leistungsbereiche grundlegend. Die digitale Daseinsvorsorge ist damit eine Grunddienstleistung, für deren Gewährleistung nicht nur die Zuständigkeiten und Finanzierungsverantwortlichkeiten von Kommunen und kommunalen Unternehmen, sondern auch von Bund und Ländern dringend einer Klärung bedürfen. Im Folgenden werden die Ergebnisse eines Fachgesprächs zusammengefasst, das vom Deutschen Institut für Urbanistik und dem Kommunalwissenschaftlichen Institut der Universität Potsdam durchgeführt wurde. Die Punkte verstehen sich als Beitrag für weitere Diskussionen, die in der neuen Legislaturperiode politisch fortgeführt werden muss, um die Digitalisierung in Deutschland insgesamt und insbesondere auf Ebene der Kommunen voranzutreiben

    Stellschrauben kommunaler Resilienz

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    Die Broschüre fasst kurz und prägnant die Ergebnisse des PanReflex-Projektes zusammen und gibt Kommunen konkrete Hinweise, wie sie die Resilienz der Verwaltung stärken und in langanhaltenden Krisen Handlungsfähigkeit sichern. Der Fokus liegt dabei auf Fragen der Organisation, des Mindsets und der Fähigkeiten des Personals. Neben den Befunden und sich daraus ableitenden Handlungsempfehlungen sind in der Publikation Praxisbeispiele aufgeführt und methodische Leitfäden aufgelistet. Mit der Broschüre sollen Kommunen dazu angeregt werden, Resilienz als fortlaufenden Prozess der Weiterentwicklung zu verstehen und voneinander zu lernen

    Kommunale Kreislaufwirtschaft strategisch und gemeinschaftlich umsetzen

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    Das Difu Policy Paper nimmt die Rolle der Kommunen in der Transformation zur Kreislaufwirtschaft in den Blick und zeigt, wie Kommunen diesen Wandel gestalten können. Es beleuchtet die Bandbreite zwischen einzelnen Pilotprojekten und umfassenden Strategien und arbeitet heraus: Einzelmaßnahmen erzeugen Aufmerksamkeit und Akzeptanz, entfalten jedoch nur dann dauerhafte Wirkung, wenn sie in eine übergreifende Strategie eingebettet werden. Strategische Ansätze ermöglichen es, sektorenübergreifend zu agieren, Zielkonflikte und Rebound-Effekte zu vermeiden und Maßnahmen mit klaren Zielen, Monitoring und Skalierungsperspektiven zu verbinden. Ein zentrales Referenzsystem bilden die sogenannten R-Strategien. Sie dienen Kommunen als Orientierungsrahmen, um Maßnahmen nach ihrem Zirkularitätsgrad zu bewerten, Prioritäten zu setzen und sektorale Handlungsfelder wie Bauen, Ernährung, Verpackungen oder Textilien gezielt zu adressieren. Das Paper veranschaulicht, wie Kommunen diese Logik nutzen können, um systematisch Wirkung zu entfalten. Die Kreislaufwirtschaft wird dabei als Schlüsselinstrument nachhaltiger Stadtentwicklung verstanden, das ökologische, ökonomische und soziale Ziele miteinander verbindet. Ihre Verknüpfung mit gemeinsamen Leitbildern ist Voraussetzung, um unterschiedliche Akteursgruppen einzubinden und Orientierung im Transformationsprozess zu geben. Auf diese Weise erscheint die Kreislaufwirtschaft nicht nur als technisches Konzept, sondern als gesellschaftliches Zukunftsprojekt

    Verkehrsberuhigung und Einzelhandel: Dann wird’s laut

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    Ganz gleich, ob in Großstädten Parkplätze reduziert werden oder in Klein- oder Mittelstädten Straßenraum zugunsten von Rad- und Fußwegen umverteilt wird: Fast überall gehören Einzelhändler*innen zu denjenigen, die gegen Umgestaltungspläne – auch durchaus laut – opponieren. Sie fürchten, solche Maßnahmen könnten ihre Kund*innen abschrecken und sich negativ auf Einnahmen und Umsätze auswirken. Aber sind der wegfallende Parkplatz vor dem Geschäft oder die Umgestaltung des Straßenraumes tatsächlich eine Bedrohung für den Einzelhandel? Kausale Zusammenhänge zwischen Verkehrsberuhigungsmaßnahmen und einer wirtschaftlichen Schlechterstellung des stationären Einzelhandels sind vor dem Hintergrund der vorliegenden Untersuchungen nicht belegbar. Eine bessere Aufenthaltsqualität und höhere Kund*innenfrequenzen führen in fast allen untersuchten Studien zu einer Stabilisierung oder gar Steigerung der Umsätze. Die Erklärung ist einfach: Dort, wo sich Menschen gern aufhalten, wo sie länger vor einem Geschäft verweilen, nutzt dies am Ende auch dem Einzelhandel. Zu den Fakten gehört aber auch, dass nicht alle Branchen gleichermaßen profitieren. Entscheidend ist zudem, wie die Umgestaltung vorgenommen wird. Das vorliegende Difu Policy Paper greift diese und weitere Aspekte auf, liefert fundierte Argumente, valide Fakten und konkrete Praxisbeispiele und zeigt weitere Forschungsbedarfe auf

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