Difu Repository Deutsches Instituts für Urbanistik
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    Mach dein Projekt: Kommunale Holzstrategie

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    Vor dem Hintergrund der Klimakrise und dem Ruf nach einer effizienteren Ressourcennutzung beschäftigen sich immer mehr Kommunen intensiv mit der Planung und Entwicklung klima- und ressourcenschonender Gebäude. In diesem Kontext gewinnt der nachwachsende Rohstoff Holz als Baumaterial zunehmend an Bedeutung. Dabei stehen Kommunen unterschiedliche Instrumente zur Verfügung, um die Verwendung von möglichst regionalem Holz als Baustoff für nachhaltige Bauweisen zu fördern. Wichtig ist die Schaffung eines Handlungsrahmens, der alle Akteure, Ziele und Maßnahmen unter einem Dach vereint: Mit einer kommunalen Holzstrategie können Kommunen den Holzbau fördern, die lokale Wertschöpfung stärken, Wälder schützen und ein Akteurs-Netzwerk aus regionalen und örtlichen Partnern aufbauen. Diese #Klimahacks-Ausgabe zeigt anhand aktueller Publikationen, Praxisbeispielen und einer Schritt-für-Schritt-Anleitung den Weg zu einer kommunalen Holzstrategie auf

    Mach dein Projekt: Mobilitätsstationen

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    Eine umfassende Transformation im Verkehrssektor ist zentral für die Erreichung der Klimaschutzziele. Mobilitätsstationen können ein wichtiges Element auf dem Weg hin zu einer klimafreundlichen Verkehrsentwicklung in Kommunen sein. Ziel dieses Ansatzes ist es, multimodales Verkehrsverhalten durch die Bündelung von verschiedenen Mobilitätsangeboten an einem Standort zu fördern und so attraktive Alternativen zur Pkw-Nutzung zu schaffen. Damit die positiven Eigenschaften von Mobilstationen sich auch auf ein klimabewusstes Mobilitätsverhalten auswirken, muss sich das Angebot an den Mobilitätsbedürfnissen der Menschen orientieren, gut kommuniziert werden, möglichst flexibel und finanziell attraktiv sein. (Nur) so lässt sich die viel zitierte Verhaltenswende in der Mobilität erreichen. Wie lassen sich Mobilitätsstationen in Kommunen planen und umsetzen? Wie lässt sich eine Trägerschaft organisieren? Welche Akteure müssen beteiligt werden? Wie können Mobilitätsstationen die gewünschte Wirkung entfalten

    Chancen und Risiken der Digitalisierung für die urbane Resilienz

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    Quartiersbezogene MobiIitätskonzepte: Status und Thesen zur weiteren Entwicklung

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    Quartiersbezogene Mobilitätskonzepte sind zumindest in Großstädten für Stadterweiterungsgebiete und Konversionsflächen inzwischen recht verbreitet. Auch für Einzelgebäude werden zunehmend Konzepte erstellt und auch durch kommunale Stellplatzsatzungen forciert. Das grundsätzliche Spektrum der vorgeschlagenen Maßnahmen umfasst vor allem: Absenkung des Stellplatzschlüssels, Quartiersgaragen, Carsharing und Fahrradleihsysteme. Bei der Umsetzung von quartiersbezogenen Mobilitätskonzepten gibt es jedoch zahlreiche Herausforderungen. Der Beitrag stellt zunächst die Wirkungszusammenhänge und Handlungsfelder von nachhaltiger Mobilität und Stadtentwicklung dar. Abgeleitet aus der laufenden Arbeit des FGSV-Arbeitskreises 1.1.14 „Hinweise zu verkehrsbeeinflussenden Maßnahmen in der Stadtplanung“ wird anhand von 14 Thesen nachfolgend diskutiert, welchen Stand quartiersbezogene Mobilitätskonzepte bereits erreicht haben und wo wesentliche Klärungs- und Entwicklungsbedarfe bestehen

    Infrastrukturen und Investitionen im Bundesstaat – eine schwierige Beziehung

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    Öffentliche Infrastrukturen bilden eine zentrale Funktionsvoraussetzung des öffentlichen Gemeinwesens. Gleichzeitig werden angesichts der zunehmend spürbaren Auswirkungen verschiedener Megatrends wachsende infrastrukturelle und soziale Transformationserfordernisse immer dringlicher. Föderalstaaten wie die Bundesrepublik stehen hierbei mit ihrer Mehrebenenstruktur in den kommenden Jahren vor besonderen Herausforderungen, da sie die dafür erforderlichen Infrastrukturinvestitionen im Verbund von Bund, Ländern und Kommunen steuern, finanzieren und nicht zuletzt auch kommunikativ vermitteln müssen. Der Themenschwerpunkt problematisiert deshalb – unter den Vorzeichen der gegenwärtigen Polykrise – den Status Quo der Infrastrukturforschung, die ausgeprägte Schnittstellen zwischen verwaltungs-, politik- und finanzwissenschaftlicher Forschung aufweist. Zudem diskutieren die Autor*innen der einzelnen Beiträge verschiedene Ansätze mit unterschiedlicher politischer Eingriffstiefe, mit denen sich die zentralen Herausforderungen dieses notwendigen Umbaus der soziotechnischen Systeme einschließlich der damit verbundenen gesellschaftlichen Routinen adressieren lassen. Der Fokus liegt dabei auf Governance-, Finanzierungs- und Implementierungsfragen, die in einem politikverflochtenen Mehrebenensystem ein besonderes Maß an Koordinationsanstrengungen erfordern

    Neue Mobilitätskonzepte als Blaupause für die Verkehrswende

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    Vielerorts wird aufgrund des Wohnraummangels der Wohnungsneubau forciert. Lärm- und Umwelt­belastungen nehmen durch mehr Autoverkehr zu. Wie können wohngebietsbezogene Mobilitätskon­zepte und Alternativen zum Privatauto eine Hebel­wirkung für die Verkehrsmittelwahl haben und ein Faktor der Wohn- und Standortqualität werden

    Transformationsbedarfe für die kommunale Infrastruktur aus der Finanzierungsperspektive

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    Welche finanziellen Bedarfe wird die ökologische Transformation auf kommunaler Ebene in Deutschland in den kommenden zwei Jahrzehnten erfordern? Da hierzu nur grobe Schätzungen in einer überschaubaren Anzahl an Studien vorliegen, zielt dieses Essay darauf ab, literaturbasiert die jährlichen Bedarfe für die beiden Bereiche Klimaschutz und Klimaanpassung aufzuzeigen. Die so ermittelten Transformationsbedarfe werden dann in Bezug zum bestehenden finanzföderalen Setting gesetzt, um zu diskutieren, inwieweit sich die bestehenden Finanzierungskanäle und -mechanismen für die Abwicklung entsprechender Transferströme eignen (würden). Diese top-down-Perspektive wird durch eine bottom-up Betrachtung ergänzt, indem Ansätze aufgezeigt werden, die in verschiedenen Kommunen bereits verfolgt werden, um die eigene Haushaltswirtschaft auf eine Nachhaltigkeitssteuerung hin auszurichten

    Difu-Benchmarkstudie untersucht Förderprogrammlandschaften in vier Bundesländern

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    SDG-orientierte Produkte im Rahmen des kommunalen Nachhaltigkeitsmanagements

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    Mehr als 50 Prozent der öffentlichen Investitionen in Deutschland werden von Kommunen verantwortet und mehr als 65 Prozent der Zielvorgaben der nachhaltigen Entwicklungsziele können nur mit dem Engagement von Kommunen erreicht werden – diese Zahlen verdeutlichen die enorme Bedeutung und Lenkungswirkung von Städten, Landkreisen und Gemeinden für die Nachhaltigkeitstransformation in Deutschland. Entsprechend wichtig ist die Aufarbeitung der Schnittstelle zwischen kommunalen Finanzen und nachhaltiger Kommunalentwicklung sowie die Unterstützung der wirkungsorientierten Steuerung an diesem neuralgischen Punkt im kommunalen Nachhaltigkeitsmanagement. Um der Dringlichkeit des Themas Nachhaltigkeit und den Ressourcenengpässen in Kommunen gleichermaßen Rechnung zu tragen, braucht es Lösungsvorlagen, die einen niedrigschwelligen Einstieg in die integrierte Nachhaltigkeits- und Haushaltssteuerung ermöglichen. Genau hier setzt der vorliegende Beitrag an: Kommunale Produkte gemäß IMK-Produktrahmen werden mit den Sustainable Development Goals (SDGs) und den SDG-Indikatoren für Kommunen verknüpft und ein so entstehender Nachhaltigkeitshaushalt wird in die bestehenden finanzrechtlichen Rahmenbedingungen der kommunalen Landschaft eingebettet

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