Difu Repository Deutsches Instituts für Urbanistik
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Methoden und Daten für die kommunale Treibhausgasbilanzierung für den Energie- und Verkehrssektor in Deutschland
Die Wirkung von Klimaschutzmaßnahmen messen: Energie- und Treibhausgasbilanzen (THG-Bilanzen) bilden die Basis des quantitativen Monitorings und Controllings für den Klimaschutz von Kommunen. Für die Erstellung können Kommunen die Bilanzierungs-Systematik Kommunal – kurz BISKO – verwenden. In dem Methodenpapier beschreibt das Team der Agentur mit Unterstützung von Expert*innen des ifeu (Institut für Energie- und Umweltforschung gGmbH) die methodischen Grundlagen zur Erstellung einer THG-Bilanz nach dem BISKO-Standard. Darüber hinaus beinhaltet das Papier Datenquellen für den stationären Bereich und für den Bereich Verkehr sowie jährlich aktualisierte Emissionsfaktoren zur Erstellung einer THG-Bilanz. Die Inhalte richten sich an Personen, die eine Bilanz erstellen wollen, aber auch an Unternehmen, die Bilanzierungstools entwickeln und betreiben.4. aktual. Aufl
Endbericht
Der vorliegende Band dokumentiert die Ergebnisse eines Planspiels zur Gesetzesfolgenabschätzung im Rahmen der BauGB-Novelle 2023/2024. Gegenstand des Planspiels war der durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) vorgelegte Entwurf des Gesetzes zur Stärkung der integrierten Stadtentwicklung, welcher am 4.9.2024 von der Bundesregierung beschlossen wurde. Wesentliche Inhalte des Gesetzentwurfs sind zunächst die Neusystematisierung der allgemeinen Vorschriften der Bauleitplanung in §§ 1 bis 1c BauGB. Damit soll eine verständlichere Struktur geschaffen werden. Darüber hinaus sollen die Instrumente des Baulandmobilisierungsgesetzes entfristet und weiterentwickelt werden. Dies betrifft insbesondere Vorschriften, die an die Voraussetzung eines angespannten Wohnungsmarktes nach § 201a BauGB gekoppelt sind. Daneben werden bei Befreiungen nach § 31 BauGB oder bei Abweichungen im unbeplanten Innenbereich Flexibilisierungen zugunsten des Wohnungsbaus geregelt. Das Planspiel erfolgte durch ausgewählte Praxiskommunen mit unterschiedlicher Größe, Verwaltungsstruktur und regionaler Verteilung. Beteiligt waren die Städte Hannover, Leipzig, Bad Homburg, Nordhausen, Höxter und Hemsbach. Ziel war es, den Gesetzentwurf dahingehend zu überprüfen, ob und inwieweit die vorgesehenen Änderungen und Neuregelungen praktikabel, problemadäquat und wirksam sind. Die Praxiskommunen haben zu den geplanten Neuregelungen Voten mit ausführlichen Begründungen abgegeben. Damit sollen die wesentlichen Argumente für oder gegen eine Neuregelung nachvollziehbar gemacht werden. Das Planspiel bestätigt die Zielrichtung des Gesetzentwurfs und seine wesentlichen Grundzüge. Im Detail gibt es allerdings Hinweise und Empfehlungen zur Verbesserung des Gesetzentwurfs oder zur Auslegung der Neuregelungen
Kommunale Wärmeplanung in kleinen Kommunen – Antworten auf 10 wichtige Fragen
Fast die Hälfte des Energieverbrauchs in Deutschland entfällt auf die Erzeugung von Wärme. Daher ist die Umsetzung der Wärmewende – also die Erzeugung von Wärme durch erneuerbare Energien – von großer Bedeutung für den Klimaschutz und das Erreichen des Ziels Treibhausgasneutralität bis 2045. Kommunen können und müssen hier einen wichtigen Beitrag leisten, auch vor dem Hintergrund, dass Wärme nur begrenzt transportfähig ist und die Erzeugung erneuerbarer Energien lokal erfolgt. Das Impulspapier „Kommunale Wärmeplanung in kleinen Kommunen – Antworten auf 10 wichtige Fragen“ des Arbeitskreises Kommunaler Klimaschutz zeigt auf, warum und wie insbesondere kleine Kommunen die Wärmewende vor Ort als Chance sehen und ergreifen sollten. Systematisch zeigt es den Praktiker*innen vor Ort die notwendigen Abwägungen und Schritte auf dem Weg zur Wärmeplanung auf. Ebenso bietet es überzeugende Hinweise und Argumente mit Blick auf Verwaltung, Politik und Bürgerschaft
Wege zur treibhausgasneutralen Kommunalverwaltung
Die Bundesregierung strebt für Deutschland Treibhausgasneutralität bis 2045 an. Um sie zu erreichen, sind Kommunen mehr als gefragt, denn Lösungen für diese Mammutaufgabe müssen in hohem Maße dezentral, also vor Ort gesucht und gefunden werden. Als Vorbild, Verbraucherin, Planungsträgerin, Eigentümerin, Versorgerin oder Auftraggeberin sind Kommunen hier ein zunehmend entscheidender Player, wobei ein erster entscheidender Schritt in die richtige Richtung das Erreichen von Treibhausgasneutralität in der eigenen Verwaltung ist. Welche Maßnahmen Kommunen bei diesem Ziel effektiv voranbringen, beschreibt das Impulspapier „Wege zur treibhausgasneutralen Kommunalverwaltung“ des Arbeitskreises Kommunaler Klimaschutz (AKK). Ein flexibles Stufenmodell zeigt konkrete Handlungsmöglichkeiten auf und ordnet diese nach Dringlichkeit ein. Beispiele von bereits aktiven Kommunen verdeutlichen die Vielfalt möglicher Lösungen. Damit ist das Impulspapier ein guter Wegweiser zur Umsetzung für die Praktiker*innen vor Ort. Auch Verwaltung, Politik und Bürgerschaft gegenüber bietet es überzeugende Hinweise und Argumente. Der bundesweit aktive AKK beschäftigt sich mit Themen rund um den kommunalen Klimaschutz. Mit seinen „Impulsen für den kommunalen Klimaschutz. Aus der Praxis für die Praxis“ gibt der Arbeitskreis konkrete Hinweise zu aktuellen Fragestellungen. Zielgruppen sind die Verwaltungen in Kommunen ebenso wie Entscheidungsträger auf politischer Ebene. Der Arbeitskreis wird im Rahmen eines NKI-Projektes durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert und vom Difu begleitet
Klimaanpassung in Bestandsgewerbegebieten unter besonderer Berücksichtigung der regionalen Wertschöpfung und Zukunftsfähigkeit
Organizational change im öffentlichen Sektor – inhaltliche Dimensionen, Hürden und Erfolgsbedingungen
National wie international gelten Kommunen als wichtige institutionelle Akteur*innen im Bereich der Nachhaltigkeitstransformation, die auf einzelgemeindlicher Ebene oft mit der Implementierung von auf den lokalen Kontext angepassten SDGs einhergeht. Auf Grundlage einer systematischen Auswertung wissenschaftlicher, aber auch praxisorientierter Literatur sowie von nationalen wie internationalen Best-Practice-Beispielen beschreiben wir innovative Ansätze sowie Erfolgskriterien dieses Wandels. Die Analyse zeigt, dass Kommunen ihrer Rolle nur dann gerecht werden können, wenn auch kommunale Governancestrukturen entsprechend angepasst werden. Dieser Band zeigt – ausgehend von theoretischen Überlegungen zum organisationalen Wandel (organizational change) und zur Innovation im öffentlichen Sektor (public sector innovation) –, wie solche Anpassungen in Einrichtungen des öffentlichen Sektors konzeptionell und prozessual ausgestaltet werden können und leitet daraus die wesentlichen Rahmenbedingungen und Freiheitsgrade für ein normatives Organisationsmodell ab
Citytransformation
Abnehmende Frequenz, Leerstand, verödete Straßenzüge – und jetzt auch noch weitere Galeria-Schließungen. Damit sind die Innenstädte aber längst nicht am Ende: Es gibt bereits gute Erfahrungen mit neuen Nutzungskonzepten. Jede Innenstadt ist anders, dementsprechend werden Themen und Aufgaben anders gewichtet. Die Individualität der Stadtsituation bezieht sich nicht nur auf den Städtebau, sondern auch auf Vitalität und Vielfalt der Nutzungen, auf die Bedeutung für die Stadtgesellschaft und die konzeptionelle Radikalität bei der Annäherung an Zukunftsbilder