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Manner of obtainment as a relative in family of resultative constructions
The present paper examines the syntactic and semantic properties of a group of constructions which carry an idiomatic interpretation of obtainment. In Polish and German, the constructions under consideration consist of a verb with a directional particle followed by an object NP, as exemplified in (1a)-(1b). (1a) Adam wynurkował starego buta. (Polish) Adam wy- snorkeled old shoe. ‘Adam found an old shoe while snorkeling.’ (1b) Michael erboxte sich den Titel. (German) Michael er- boxed REFL the title. ‘Michael boxed his way to the (championship) title.’ Sentences containing these constructions will be assumed to have the same basic interpretation “Subject obtains/produces Object by V-ing”. A constructional analysis of the constructions will be proposed, as they pose licensing problems and their interpretation cannot be accounted for in terms of the individual conceptual structures of the lexical items composing the sentence. Unlike most accounts of verb particle constructions based on implicit or explicit assumptions of straightforward semantic composition, the present study proposes an analysis under which the semantic structure of verb particle combinations is not a compositional function of the verb and the particle/prefix alone. It is argued that the construction comes with its own subcategorization frame (separate from that carried by the verb) which is motivated by the meaning of the construction and its corresponding constructional subevent. Additionally, a crosslinguistic correlation will be shown to hold between a language’s ability to express event conflation (Talmy 1985, 2000) and the occurrence of some form of the construction in that language. This will be taken as an indication of the resultative nature of those types of directional phrases which involve the semantic interpretation of boundary crossing
Review of Vyvyan Evans & Melanie Green, "Cognitive Linguistics. An Introduction"
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Constructions of comparison in Swedish: Quantitative dominance patterns in acquisition and use
This article has two main objectives. The first is to outline the basic design of the system of expressing comparisons in Swedish sentences from a functional point of view. Comparisons occur in various dimensions: identity, likeness, grading, preference, and others. Within these dimensions, relations of comparison are distinguished, such as equative/inequative, exclusive/inclusive and superior/inferior. A set of constituting elements, here labelled comparandum, standard, parameter, comparator and standard marker, form crucial elements of the constructions which interact to provide a creative potential for conceptualizing comparisons in different ways.
The second part of the study concerns how these various types of comparison constructions are made use of by adult native speakers of Swedish, and how this develops in acquisition in adult learners of Swedish. This is carried out on the basis of a longitudinal corpus of learner speech in combination with a comparable corpus from native speakers. A usage-based perspective is combined with a functional approach to study quantitative relations of frequency dominance between paradigmatically related types of comparison constructions. A consistent pattern is found, where the same set of dominance relations is evidenced with native speaker and learners, and in the development over time in learners. This suggests that constructions of comparison develop in language with a systematic distribution of relative frequency. The set of dominance relations found is interpreted to correspond to regularly occurring degrees of communicative need and associated expressive preferences
Schwachstellen in der Parteienfinanzierung: Was die Zeitungen uns zu notwendigen Reformen verschweigen
Der Kurzaufsatz beschäftigt sich mit der staatlichen Parteienfinanzierung in der Bundesrepublik Deutschland. Hierbei wird das aktuelle Finanzierungssystem zunächst dargestellt, wobei vor allem der fehlende Zusammenhang zwischen erreichten Wählerstimmenanteil und Zuwendungsanteil kritisiert wird. Sodann werden verschiedene Reformansätze vorgestellt
Die US-Medien und das Trump-Enigma – oder: Wie konnte jemand, der so ein offensichtliches Produkt medialer Vermarktung ist, sich selbst so erfolgreich als Opfer und Gegenpol eben dieser Medien inszenieren?
Zahlreiche Kritiker des US-Mediensystems machten schon Jahre vor Trumps Aufstieg vom Reality-Star zum Präsidenten eine immer stärker werdende Tendenz zur Trivialisierung und zur Personalisierung von Nachrichten in Inhalt und Darbietungsform aus. Die Grenzen zwischen News und Entertainment verschwimmen zusehends. Gefangen in einem Korsett aus Wirtschaftlichkeit und nachgerade dogmatischem Objektivitätszwang haben es klassische Nachrichtenformate schwer, substantiellen und analytisch tiefgehenden Journalismus zu liefern. Daraus ergibt sich für Fake-News und Satiresendungen die komfortable Position, politische Themen dem Belieben nach kommentieren zu können und dabei auch ungestraft auf politische Neutralität zu verzichten
Schliesky, Utz/Schulz, Sönke E./Gottberg, Friedrich/ Kuhlmann, Florian (Hrsg.): Demokratie im digitalen Zeitalter. Das Grundgesetz im digitalen Zeitalter, Nomos, Baden-Baden 2016
Die Programmatik von ALFA in Abgrenzung zur AfD: Droht Deutschland eine Spirale des Populismus?
Durch die Abspaltung der Allianz für Fortschritt und Aufbruch (ALFA) von der AfD hat sich neben der AfD eine weitere Partei mit Repräsentanten auf Landes- und Europaebene etabliert. Trotzdem schaffte es ALFA bislang in der medialen Aufmerksamkeit trotz der fünf Europaparlamentarier kaum über ein Nischendasein hinaus. Ist ALFA trotz Fraktion im Europaparlament wirklich eine vernachlässigbare Größe? Und inwieweit ist die ALFA schlicht eine Neuauflage der AfD mit Fokus auf den EURO? Auf Basis einer quantitativen Inhaltsanalyse von AfD-Pressemitteilungen und dem Gründungsprogramm der ALFA wird zunächst diskutiert, inwieweit die Programmatik zwischen beiden Parteien vergleichbar ist. Danach wird ALFA sowohl im Kontext des deutschen Parteiensystems als auch des europäischen Parteiensystems vergleichend eingeordnet
Der Bundeswahlausschuss und die Bundestagswahl 2021
Der Beitrag behandelt die Entscheidungen, die der Bundeswahlausschuss zu den Bundestagswahlen 2021 zu treffen hatte, namentlich Besonderheiten bei der Feststellung der Parteieigenschaft und des Verlustes der Parteieigenschaft wegen Nichterfüllung der Rechenschaftspflicht und der Zulassung der Wahlvorschläge (Kandidatenlisten), ferner die Behandlung von Regelwidrigkeiten, zu denen es bei der Durchführung der Wahlen kam
Zeit der Populisten
Rechtspopulistische Parteien sind heute in fast allen demokratischen Staaten Teil der Parteiensysteme. Nach einer kurzen Begriffsbestimmung geht der Beitrag zunächst auf die in der Literatur diskutierten Erklärungsansätze für das Aufkommen des neuen Populismus ein. Anschießend werden programmatisch-ideologische Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Parteienfamilie herausgearbeitet. Im vierten Teil wird in einer Auswertung neuerer Forschungsergebnisse erörtert, welche Gelegenheiten das Klimathema und die Coronapandemie, die die politische Agenda in den letzten Jahren maßgeblich geprägt haben, für die Herausforderer bereithalten. Der fünfte Teil zeigt, warum sich die Möglichkeiten der der Populisten durch die sozialen Medien auch auf der Angebotsseite der Parteiensysteme erheblich verbessert haben. Der Schlussabschnitt geht der Gretchenfrage nach dem Gefährdungspotenzial des Rechtspopulismus für die demokratische Ordnung nach
Unzulässige Entwertung des Parteitags? Konsultative Mitgliederbefragungen als verfassungskonformer Beitrag zur innerparteilichen Entscheidungsfindung
Seit einigen Jahren zeichnet sich ein Trend zur konsultativen Mitgliederbeteiligung bei der innerparteilichen Entscheidungsfindung ab, der unter anderem bei der Bestimmung der Parlamentskandidaten und der Parteiführung zum Tragen kommt. Ein solches Procedere wirft rechtliche Probleme und brisante Fragen auf. Aus dem Blickwinkel verfassungsrechtlich-normativer Ansätze begegnen konsultative Mitgliederbefragungen bei der innerparteilichen Entscheidungsfindung großen Vorbehalten