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    Zwischen Tür und Tab – Die Bedeutung des Befragungsmodus für die Ergebnisse von Wahlumfragen zur Bundestagswahl 2021

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    Meinungsumfragen bieten Orientierungshilfen für Journalisten und Wähler und sind somit gerade vor Wahlen eine relevante Informationsquelle. Umso wichtiger ist es, dass Befragungsinstitute verlässliche Prognosen liefern. Vom Wahlergebnis stark abweichende oder dem Wahlergebnis widersprechende Prognosen können nicht nur das Vertrauen in Wahlumfragen, sondern auch in Umfrageforschung generell schwächen. Zur Erklärung der Diskrepanzen zwischen den Prognosen der Institute und dem Wahlergebnis sind verschiedene inhaltliche und methodische Kriterien zu berücksichtigen. Aus methodischer Perspektive spielt neben dem Befragungszeitpunkt, der Stichprobenzusammensetzung und dem Umgang mit Rohdaten auch der Erhebungsmodus eine nicht zu unterschätzende Rolle. In der Forschung wird auf signifikante Unterschiede zwischen persönlich-mündlichen und Onlinebefragungen hingewiesen, was die Betrachtung der Befragungsmodi für Wahlforschung umso relevanter macht. In dieser Studie wird daher untersucht, wie sich die Ergebnisse von Onlinebefragungen und face-to-face Befragungen in der heißen Phase der Bundestagswahl 2021 unterscheiden. Hierfür werden die Ergebnisse von je zwei persönlich-mündlichen und zwei Onlinebefragungen miteinander verglichen. Das feldexperimentelle Design der Studie verdeutlicht, dass Wahlumfragen im Onlinemodus mit Quotenstichproben die Wahlbeteiligung überschätzen und Stimmanteile der CDU und SPD unter- sowie der Grünen, Linken und AfD überschätzen. Da der Befragungsmodus sowohl die Wahlberichterstattung als auch das Wahlverhalten beeinflussen kann, ist dessen Wirkung in weiteren Studien systematisch zu untersuchen

    Nimmt in Deutschland der Antisemitismus zu? Paradoxe Befunde und offene Fragen

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    Der Beitrag geht der Frage nach, wie es möglich ist, das Regierungs- und Nicht-Regierungsorganisationen seit mehreren Jahren eine steigende Zahl antisemitischer Vorfälle vermelden, aber eine Bestandsaufahme repräsentativer bundesweiter Bevölkerungsumfragen, die den Zeitraum von 2002 bis 2023 umfasst, im deutlichen Kontrast dazu eine Konstanz der Verhältnisse, im Langzeitvergleich gar eine Abnahme antisemitischer Einstellungen zeigt

    Woran ist das BSW gescheitert?

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    Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) ist trotz günstiger Voraussetzungen mit seinem Versuch, die hiesige Parteienlandschaft durcheinanderzuwirbeln, vorerst gescheitert. Unzweifelhaft ist für das mit großen Hoffnungen ins Bundestagsrennen gegangene BSW vieles schiefgelaufen, was nicht hätte schieflaufen sollen und in dieser Form auch nicht zu erwarten war. Ein glücklicherer Wahltermin, keine Querschüsse aus den Landesverbänden, etwas weniger Rückenwind für die Konkurrenz von links – einer dieser Faktoren hätte mutmaßlich genügt, um den knapp verpassten Einzug doch noch zu bewerkstelligen. Der Kurzbeitrag befasst sich mit den Gründen, warum das BSW die Chance nicht ergreifen konnte

    Abgebrochener Gipfelsturm: Die Grünen in der Ampel-Koalition

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    Um den grünen Aufstieg Richtung Gipfel der Macht ist es nicht unbedingt so gut gestellt, wie man meinen könnte – und mit Sicherheit schlechter, als man es von Seiten der Partei gerne hätte. Dass sie sich im Hochland der mittelgroßen Kräfte angesiedelt hat und die Zeiten der Einstelligkeit auf absehbare Zeit vorbei sein dürften, ist natürlich richtig. Doch inwieweit dieses Sesshaftwerden im Zwi-schenraum von Volks- und Nischenpartei als Erfolg verbucht werden kann, bleibt in erster Linie eine Frage der eigenen Erwartungen

    Wehrhafte Demokratie light oder doch Verbotsverfahren?

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    Für den Umgang mit rechtsautoritären Parteien und Personen kommen eine Reihe von rechtlichen Instrumenten in Betracht, die unterschiedlichen Zielen dienen. Aber ein Parteiverbot hätte gegenüber vielen anderen Instrumenten der wehrhaften Demokratie light den Vorteil, dass es klare Schnitte ermöglichen würde – auf dessen Grundlage dann weitere Sanktionen möglich wären

    Staatliche Schutzpflichten gegen Rassismus statt AfD-Verbot

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    Der Bundeswahlausschuss und die Europawahl 2024

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    Der Beitrag behandelt die Entscheidungen, die der Bundeswahlausschuss zu den Europawahlen 2024 zu treffen hatte, insbesondere hinsichtlich der Beibringung von Unterstützungsunterschriften und deren fristgerechter Einreichung sowie der Zulassung von Wahlvorschlägen

    DMA AI IKK

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    The Digital Markets Act shows its teeth: The European Commission opened the first investigations for non-compliance against Apple, Alphabet and Meta. Rupprecht Podszun reports on the first 20 days of DMA razzle-dazzle. He also looks back at the Bundeskartellamt’s Berlin IKK conference and he has some news from his Chair that he wishes to share

    Academic Exceptionalism, Liminality and Space as Patterns of Abuse in Dark Academia

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    With Dark Academia’s focus on student-teacher relationships, it provides an ideal setting for stories about abuse in the classroom. The analysis of My Dark Vanessa by Kate Elizabeth Russel and Miller’s Girl by Jade Bartlett helps understand how space, crossing of boundaries, and favouritism can be catalysts for abuse in these stories. Teachers manipulate students by offering them academic support, utilising liminal space to breach boundaries and luring students outside of the classroom to further their relationship. To explain the fringe spaces and identities at play, liminality is utilised and a new concept, academic exceptionalism, is created to show the strategic isolation within the grooming process. This understanding helps to identify similar patterns of victim and abuser in fiction and reality

    “You can justify anything if you do it poetically enough.”: Morality and Cultism in M.L. Rio’s If We Were Villains

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    Dark Academia concerns itself with themes such as morality and manipulation. Typical for the genre is the presence of an elite group that performs immoral actions. This paper explores the connection between the elitist theater group in If We Were Villains and its cultist tendencies. The main focus lies on the charismatic cult leader, Richard, whose influence leads to a shift of moral boundaries. Through analyzing the group\u27s internal hierarchy, supported by the influence of the assigned roles in Shakespeare’s plays, it is highlighted that internal and external structures create a space that legitimizes murder, abuse, and delusion. Moreover, the novel\u27s integration of Shakespearean plays undermines the obsession with theatrical performance and connects it to the integrity of a cult

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