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    Wie weiter mit der Parteiorganisation der CDU nach Merkel? Eine Analyse der Debatten auf Regionalkonferenzen zum neuen Parteivorsitz.

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    Der Beitrag untersucht die in der CDU diskutierten innerparteilichen Reformvorhaben sowie die entsprechenden Positionen der Kandidierenden um den Parteivorsitz auf den Regionalkonferenzen am Ende des Jahres 2018. Um die Nachfolge der langjährigen Parteivorsitzenden Angela Merkel bewarben sich Annegret Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz und Jens Spahn, die sich auf acht Regionalkonferenzen vorstellten. Auf Grundlage der eigens hierfür transkribierten, 201.615 Wörter umfassenden, Wortprotokolle der Regionalkonferenzen wird untersucht, welche innerparteilichen Reformvorhaben diskutiert wurden und wie sich die Kandidierenden zu ihnen positionierten. Die qualitative Analyse zeigt zum einen, dass Fragen zur innerparteilichen Demokratie, zur Rolle der Vereinigungen der CDU sowie zur Schaffung neuer Möglichkeiten der intensiveren Basisbeteiligung thematisiert wurden. Zum anderen wurden die deskriptive Repräsentation von Frauen und jüngeren Menschen in Ämtern und Mandaten debattiert – Fragestellungen, die bislang hauptsächlich in Deutschland bei Bündnisgrünen, Linken und SPD verortet wurden. Des Weiteren deuten die Ergebnisse darauf hin, dass die Positionierung der Kandidierenden auch eigennutzenorientierten Motiven folgte, die die eigene Kandidatur unterstützen. Dieser Beitrag liefert Einblicke in den diskursiven Prozess und die strategische Aufstellung der Kandidierenden bei der personellen Neubesetzung des CDU-Vorsitzes und bietet Ansatzpunkte für weiterführende Forschungsfragen im Rahmen der Leadership-Selection und Party-Change-Forschung

    VG Berlin, Urteil vom 04.05.2023 – 2 K 238/22: Kein Anspruch eines Bundeskanzlers a.D., die Ruhendstellung seines Büros aufzuheben und ihm das Büro mit der bisherigen Sach- und Stellenausstattung auch künftig zur Verfügung zu stellen

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    Die Entscheidung über die Ruhendstellung des Büros hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages mit Beschluss vom 19. Mai 2022 getroffen. Die Büros sind öffentlich-rechtliche Organisationseinheiten im Geschäftsbereich des Bundeskanzleramts, die dazu berufen sind, Aufgaben der öffentlichen Verwaltung bzw. Aufgaben im öffentlichen Interesse wahrzunehmen. Soweit die Bundeskanzler a.D. durch das Nutzendürfen dieser Ressourcen einen mittelbarfaktischen Vorteil haben, handelt es sich dabei um einen bloßen Rechtsreflex. Ein gewohnheitsrechtlicher Rechtssatz, wonach Bundeskanzler a.D. nach dem Ende ihrer Amtszeit einen Anspruch auf ein Büro mit Stellenausstattung haben, ist nicht entstanden. Unter einer für die Entstehung von Gewohnheitsrecht erforderlichen Rechtsüberzeugung ist nicht nur die Erwartung zu verstehen, dass die Beteiligten nach dieser Maxime verfahren werden, sondern darüber hinaus die Überzeugung, dass sie dies tun werden, weil es sich um eine sie bindende Norm handelt und nicht nur um einen bloßen Verwaltungsbrauch bzw. eine courtoisie mit rein politischem Charakter

    On what a construction is

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    In this short think-piece, I propose a definition of the term construction for general linguistics and I relate it to the earlier literature. The term construction has a general meaning that was not defined in the earlier literature, but several specific definitions were proposed in work by construction grammarians. Here I point out that construction grammarians actually tend to use the general meaning, even though it is widely known that “construction in the sense of construction grammar” has been defined in more specific senses. I propose that the novel senses are perhaps better expressed by novel terms (such as “inventorial item”), and that the primary insight about the continuity of word knowledge and constructional knowledge is best expressed by using a different term (such as “inventorium”) to cover all “stored pieces of structure”

    A Construction Morphology Approach to Yoruba Numerals

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    This paper provides a form-meaning account of Yoruba numerals, demonstrating how they can be analyzed with morphological schemas, as developed in Booij (2010). The discussions on Yoruba numerals, described as one of the most complicated numeral systems of the world (Hurford1975), have centered on the array of arithmetic operations involved in their computation. This complex computation results in phonological variations for some numbers in isolation and when such numbers are stems for the derivation of complex numerals, thereby constituting a challenge to the identification of numerical meanings from phonological forms. In a more recent approach to the analysis of complex words, Geert Booij, through a series of works (Booij 2005, 2007, 2009, 2010, 2018) developed Construction Morphology (CxM) to provide a systematic pair of linguistic forms and meanings of complex words. This approach uses constructional schema to account for the holistic properties of complex words and how existing templates can be used to create new words (Booij 2010, 2018; Jackendoff2022). Following the CxM approach, this paper, through a systematic examination of each group of numerals with a similar arithmetic operation, shows that numbers with similar mathematical operations have feature commonalities that set them apart from other groups of numerals. These commonalities show how Yoruba users make form-meaning representations of numbers that are represented with different allomorphs, whether phonologically governed or idiosyncratic. The paper concludes that presenting holistic properties of Yoruba numerals through constructional schemas shows a direct way to identify their mathematical properties from phonological forms. Keywords: Construction Morphology, Schema, Numerals, Allomorphy, Yoruba &nbsp

    Conference Debriefing (35): FIW-Symposium Innsbruck

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    Wer nicht Teil der Kartellrechtsfamilie in der DACH-Region ist, wird mit der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck sicher primär die Alpen und den Wintersport verbinden und vielleicht auch an die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion denken, dessen Protagonist, Major Cliff Allister McLane, von Dietmar Schönherr, einem der prominenten Söhne der Stadt Innsbruck verkörpert wurde. Freundinnen und Freunde das Kartellrechts und der Wettbewerbsökonomie hingegen denken sofort an das jährliche Symposion des Forschungsinstituts für Wirtschaftsverfassung und Wettbewerb (kurz: FIW), das vom 22. bis 24. Februar 2023 schon zum 56. Mal stattfand und traditionell an Aschermittwoch startet, wenn auch die nicht völlig unbedeutende Kartellrechtsszene aus dem Rheinland wieder bei Sinnen ist. Prof. Dr. Justus Haucap war vor Ort und berichtet

    THE 11th AMENDMENT TO THE ARC AND GERMANY´S NEW COMPETITION TOOL

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    On 5 April 2023, the German government, represented by Robert Habeck (Vice Chancellor and Minister for the Economy and Climate Protection, The Greens) and Marco Buschmann (Minister for Justice, Liberal Democrats (FDP)) unveiled the Government Bill (RegE in German) to reform the Act against Restraints of Competition (ARC) in a press conference [in German, but subtitles can be auto-translated]. In the press conference, Vice Chancellor Habeck called the reform the ‘biggest reform in decades’, ‘perhaps the biggest reform since Ludwig Erhard’. Even if one does not want to go as far as that, it is clear that the planned reforms are not just tinkering around the edges. Prof. Dr. Florian Wagner-von Papp explains the planned reform here.&nbsp

    Conference Debriefing (38): Professors go Kartellamt

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    What place does economics have in competition law – and especially in abuse of dominance cases? When this question is discussed in Germany, good entertainment is guaranteed. The Bundeskartellamt, the Federal Cartel Office, is not exactly notorious globally for its more economic approach. It invited the German-speaking antitrust world to the debate. The whole antitrust world? No, lawyers from law firms and companies were left out. But Rupprecht Podszun was there – and reports

    Deutsch: Deutsch

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    Der Beitrag geht der Frage nach, welche Muster und Veränderungen sich in der politischen Informationsversorgung im Kontext der jüngsten Bundestagswahlen finden lassen. Welchen massenmedialen, aber auch interpersonalen Informationsquellen haben sich Wähler:innen zugewandt in und welche Unterschiede lassen sich dabei für verschiedene Generationen, aber auch unterschiedlich stark an Politik interessierte Gruppen identifizieren

    Deutsch: Deutsch

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    Ein Verein kann grundsätzlich Bedingungen für den Fortbestand und den Ausschluss der Mitglieder durch die Vereinssatzung festlegen. Die Festlegung der Ausrichtung des Vereins auf freiheitlich-demokratische Werte und integrative Bemühungen macht die Ablehnung von Mitgliedern, die rassistischen und extremistischen Organisationen angehören und sich zu diesen Grundsätzen gerade nicht bekennen, sachlich begründet. Soweit eine Vereinssatzung die „NPD und ihre Landesverbände“ speziell als extremistische Organisation aufführt, deren Mitglieder nicht Mitglied des Vereins werden können, führt dies nicht zur Nichtigkeit der Satzungsregelung

    „Beam me up, Mister Speaker“: Ausschlüsse aus Parlament, Partei und Fraktion in den USA

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    Ein Ausschluss aus dem Parlament im US-amerikanischen politischen System ist ein äußerst seltenes Phänomen. Ein Ausschluss traf - bis zur Fertigstellung dieses Beitrages im November 2023 - erst 20 Kongressmitglieder, darunter 15 im US-Senat. Von diesen 15 wurden 14 während des Bürgerkrieges ausgeschlossen. Zuletzt fand ein entsprechendes Ausschlussverfahren gegen den Republikanischen Abgeordneten George Santos (New York) im Jahr 2023 statt. Erst am 1. Dezember 2023 - nach Fertigstellung des Beitrags - erfolgte sein Ausschluss aus dem Repräsentantenhaus. Die rechtlichen Bestimmungen für Ausschlüsse aus dem US-Kongress sind äußerst knapp bestimmt, aber es gibt sie. Deutlich schwieriger ist die Frage zu beantworten, ob bzw. inwiefern ein Ausschluss aus einer einzelnen Fraktion oder einer Partei möglich ist. Der Fokus dieses Beitrags liegt daher auf den Möglichkeiten des Ausschlusses aus einer der beiden Kongresskammern in Washington DC, dem US-Senat und dem US-Repräsentantenhaus

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