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    278 research outputs found

    Nr. 28 (September 2010)

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    Aktuelle Informationen für die Mitglieder des Deutschen Hispanistikverbande

    Nr. 27 (November 2009)

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    Aktuelle Informationen für die Mitglieder des Deutschen Hispanistikverbande

    Agathe Lasch und die Hamburger Lexikographie

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    Der Beginn der modernen Hamburger Lexikographie ist untrennbar mit dem Wirken Agathe Laschs am Germanischen Seminar der Universität verbunden. Zwei lexikographische Grundlagenwerke verdanken ihr die Entstehung: das Hamburgische Wörterbuch, das den historischen Wortschatz Hamburgs und das gesprochene ortstypische Niederdeutsch vereint und im Jahr 2006 vollendet werden konnte, und das heute noch nicht abgeschlossene Mittelniederdeutsche Wörterbuch, das den niederdeutschen Wortschatz vom 13. Jahrhundert bis ins 17. Jahrhundert im gesamten Hanseraum dokumentiert. Gemeinsam mit der Mittelniederdeutschen Grammatik, 1914 ebenfalls von Agathe Lasch veröffentlicht, bilden diese Wörterbücher die zentralen Referenzwerke für eine historische Sprachwissenschaft des Niederdeutschen.Nachdem sich Agathe Lasch entschieden hatte, ihren Vertrag als Associate Professor of Teutonic Philology am Bryn Mawr College (Pennsylvania) nicht zu verlängern und nach Deutschland zurückzukehren, nahm sie im Jahr 1917 ihre akademische Tätigkeit in Hamburg auf, die von Anfang an auf die beiden Wörterbuchunternehmungen ausgerichtet war. „Für A. Lasch“, so Conrad Borchling in seinem Nachruf 1946, „waren beide Aufgaben wie geschaffen und sie griff sie denn auch sofort beherzt an.“ Agathe Lasch entwarf für beide Wörterbücher die Konzepte, erschloss die notwendige Materialgrundlage und erarbeitete bis zu ihrer erzwungenen Pensionierung sieben Lieferungen des Mittelniederdeutschen Handwörterbuchs.1. Das Wörterbucharchiv 2. Das Hamburgische Wörterbuch 3. Das Mittelniederdeutsche Wörterbuch 3. Lexikographischer Alltag Zäsur Literaturverzeichni

    Lexembildung im Aufriss einer Grammatik des Mittelniederdeutschen. Das Adjektiv als Exempel

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    Im vorliegenden Beitrag wird ein weiterer Baustein zur Erarbeitung einer mittelniederdeutschen Grammatik präsentiert. Grundlegend ist die Überzeugung, dass die Lexembildung zum festen Bestandteil einer historischen Grammatik gehört. Am Beispiel des Adjektivs wird zunächst die Praxis bereits vorhandener historischer Grammatiken und Einzelstudien diskutiert. Anschließend werden repräsentative Resultate zum gesamten Vorkommen dieser Lexemklasse und zu ihrer Erweiterung mittels Suffigierung vorgestellt.In the present article another module of the compilation of a grammar of Middle Low German is presented. It is based on the conviction that lexeme formation should be an inherent part of any historical grammar. First of all the praxis of al ready existing historical grammars and studies is discussed, using the example of the adjective. Then some representative results concerning the total number of oc currences of this lexeme class and its enlargement via suffixation are presented.1. Lexembildung als Bestandteil einer historischen Grammatik 2. Das Adjektiv in historischen Grammatiken und anderen Bestandsaufnahmen 3. Adjektive im Mittelniederdeutschen: Forschungsstand und Programm für eine moderne Grammatik des Mittelniederdeutschen 4. Adjektivbildung durch Suffigierung im Mittelniederdeutschen 4.1 Lexembildungstypen und ihre quantitative Verteilung – ein Überblick 4.2 Beschreibung der Lexembildungskonstruktionen (LBK) 4.3 Erläuterung der Lexembildungssemantik (LBS) 4.4 Einordnung der Lexembildungskonstruktion und der Lexembildungssemantik in ihre diachronen und synchronen Zusammenhänge (MH, MB) 4.5 Zeitbezogene Relevanz am Beispiel von Frequenz (Fr), Produktivität und Gebrauch (G) der jeweiligen Bildungen 4.6 Strukturmuster für die Suffixbildungen 5. Charakteristik der Adjektivbildungen durch Suffigierung im Mittelniederdeutschen 6. Ein Resümee Literaturverzeichni

    Sprache und Magie - ein linguistischer Erklärungsversuch

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    Die Existenz magischer Verfahren äußert sich im Alltag überwiegend in Vermeidungsvorschriften (nicht mit dem linken Bein zuerst aufstehen), in kleineren Abwehrriten (auf Holz klopfen), in der Observanz unheilbringender Tage (Freitag, der I 3.) oder in der Verwendung von Talismanen (Kleeblätter, Hufeisen u. a. m.). Auch bei einer Reihe von Krankheiten verspricht man sich Hilfe durch magische Handlungen, etwa bei Warzen oder Gürtelrose. Um eine Warze loszuwerden, wird beispielsweise empfohlen, sich bei Vollmond dem Mond zuzuwenden und dreimal leise zu sagen: „Alles was ich anseh, das besteht, Und was ich anfaß, das vergeht." Man soll dabei über die Warze hinwischen und sie dem Mond zuwerfen. Anschließend soll man sich dreimal bekreuzigen. Diese Form von Alltagsmagie ist ein später Reflex auf ein kulturgeschichtlich bedeutsames Handlungsmuster, das bereits in den frühesten deutschsprachigen Textzeugnissen aufscheint, beispielsweise im bekannten zweiten Merseburger Zauberspruch aus dem ro. Jahrhundert, der helfen soll, ein verrenktes Bein wieder einzurichten. Die Verbreitung magischer Methoden belegen mittelalterliche Sammelhandschriften oder Arzneibücher, frühneuzeitliche Hausbücher, von Heilern im 19. Jahrhundert angelegte spezielle Brauchbücher, die im 19. und frühen 20. Jahrhundert populären gedruckten Zauberbücher und vor allem die volkskundlichen Sammlungen mündliche Überlieferung. Erst eine naturwissenschaftliche Fundierung der Medizin seit der frühen Neuzeit und eine verbesserte medizinische Versorgung, die für alle Mc:nschen zu gänglich ist, haben im Laufe der Zeit zu einer Marginalisierung magischer Heilmethoden geführt, ohne dass diese jedoch bis heute vollständig verdrängt worden sind. Die Analyse der überlieferten Texte kann zeigen, dass hier ein spezifisches Weltbild realisiert wird, wenn Sprache zur Veränderung der Welt eingesetzt werden soll. Bei der Verwendung von Zauberformeln, Verwünschungen oder Heilsegen wird Sprache zum magischen Instrument schlechthin. Damit ist die Linguistik aufgerufen, aus wissenschaftlicher Perspektive die vor allem sprachlich gestalteten magischen Verfahren zu analysieren. Der systematische Zusammenhang zwischen Handlung und intendiertem Ergebnis lässt sich nur erläutern, wenn der zeichenhafte Charakter des magischen Akts berücksichtigt wird, der allgemein definiert werden kann als das Ins-Werk-Setzen einer semiotischen Handlung. Diese besteht im angeführten Beispiel darin, dass eine gleichzeitig durchgeführte Handlung mit ihrem erwünschten Ergebnis beschrieben wird, so dass der zu erzielende Effekt sprachlich vorweggenommen wird. Formal bedeutsam ist die parallele Struktur der beiden inhaltlich gegensätzlichen Textzeilen (bestehen -vergehen) sowie die Vorschrift der dreimaligen Wiederholung. Parallelität und Gegensatz sind Kennzeichen der als magisch wirksam erachteten Prinzipien der Analogie und des Kontrasts. Bereits diese vorläufige Erläuterung verweist auf eine spezifische Wirklichkeitstopographie, die sich dem naturwissenschaftlichen Paradigma entzieht und sich als Residuum eines Weltbildes herausstellt, das - wie Foucault es genannt hat - mit einer spezifischen Ordnung der Dinge korrespondiert, deren Modalitäten in allen Lebensbereichen zum Ausdruck kommen, sei es in der Astronomie, der Biologie, der Medizin, der sozialen Strukturen, der Ökonomie oder auch der Sprache. Im Folgenden sollen die Mechanismen, die allgemein als magisch wirksam erachtet werden, anhand von Beispielen beschrieben werden. Diese Mechanismen lassen sich auf ein spezifisches Weltbild zurückführen, dessen Prinzipien und Gesetze zu erläutern sind. Im Anschluss daran kann ein Bestimmungsversuch des magischen Sprechens unternommen werden, der einen linguistischen Blick auf eine Ordnung der Dinge erlaubt, die heute weitgehend in Vergessenheit geraten ist.1. Magisches Handeln - fünf Beispiele 2. Das magische Band oder die Prinzipien der Magie 3. Magisches Sprechen - einige Spezifik

    Der historische Roman Gil Gómez el insurgente o la hija del médico von Juan Díaz Covarrubias im Kontext der Nationenbildung in Mexiko

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    Die folgenden Ausführungen zu dem Roman Gil Gómez el insurgente o la hija del médico verstehen sich als Beitrag zur Erhellung eines Zeitabschnitts der Geschichte der hispanoamerikanischen Literaturen, in dem die Bedeutungen der Poetiken, die dem Schreiben zugrunde liegen und ihre Beziehungen zueinander noch immer nicht ausführlich beschrieben worden sind. Damit ist jener Teil des 19. Jahrhunderts gemeint, der bis etwa zum Beginn der 1880er Jahre reicht. In diesem Zeitabschnitt werden verschiedene Schreibweisen praktiziert. Es findet sich die Orientierung an dem europäischen Klassizismus, der Romantik, dem Costumbrismo sowie dem Realismus. Die Rezeption des europäischen Naturalismus, die etwa in den 1880er Jahren beginnt, ist durch die Untersuchungen von Sabine Schlickers (2003) und Manuel Prendes (2003) gründlich erfasst worden. Was hier interessiert, ist die Frage nach den an die Schreibweisen gebundenen Inhalten und Zielsetzungen im Rahmen der jeweils gültigen Funktionszuschreibung von Literatur

    L’eufemismo da parte del parlante nell’italiano di oggi

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    La prima impressione che si trae dalla lettura di un numero considerevole di parole valutate dai parlanti odierni come eufemistiche è di un sostanziale cambiamento nella ricezione del concetto che solo in parte rimane fedele alla definizione classica di figura retorica atta a sostituire una parola assiologicamente negativa con un’altra di significato valutativo positivo. La nostra analisi, che confronta il corpus del 1964 di Galli de’ Paratesi (Le brutte parole. Semantica dell’eufemismo) con quello del 2006 dell’archivio di Repubblica (Gli eufemismi della stampa), mette in evidenza che i campi semantico-cognitivi maggiormente colpiti da interdizione non sono più quelli dell’ethos e del pathos bensì quelli della realtà politico-sociale. L’identificazione di questi campi semantici è il risultato di una analisi di circa 200 testi dove gli autori del corpus preso in disamina definiscono esplicitamente come eufemistiche determinate espressioni linguistiche. Il fatto che l’individuazione dell’eufemismo venga fatta da parte di un ricevente qualsiasi (non solo da parte del destinatario voluto dal mittente o dal mittente stesso) consente a nostro avviso un esame scientifico nel quadro della lessicologia semantica, perché focalizza in maniera evidente quali siano le parole che in un determinato stadio della lingua vengono assiologicamente negate. Il nostro contributo intende inoltre mettere in evidenza le proprietà che permettono ad un termine, e non ad un altro, di assumere un valore eufemistico.IX Congresso SILFI, Firenze, 14-17 giugno 200

    1968 autofiktional: Der Pariser Mai als narratives Konstrukt in Wort und Bild

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    Ab Mitte Mai 1968 arbeiten die Druckwerkstätten der Pariser École des Beaux-Arts auf Hochtouren. Hier entstehen als Lithographien oder im seinerzeit hochmodernen Siebdruckverfahren Tag für Tag in hohen Auflagen politische Plakate, die anschließend von Helfern auf Mauern und Gebäude geklebt werden. In konsequenter Verweigerung der gängigen Regeln der Kunstwelt entstehen diese Plakate streng anonym, auch wenn namhafte Künstler wie Alexander Calder, Jacques Carelman, Jean-Jacques Sempé oder Daniel Milhaud an den Entwürfen mitwirken. Welche der Entwürfe gedruckt werden, entscheidet ein Kollektiv. Das Ich der oft namhaften Künstler geht, auf im Wir der Werkstatt. Aufgehängt werden die Plakate nicht in Galerien oder Museen, sondern auf der Straße. Diese Kunstwerke kann man nicht kaufen, sondern gratis sehen, und sie sind keine Unikate, sondern Massenware. Kunst ohne erkennbares Künstlersubjekt, ohne Preis, ohne Signatur, ohne separierten Raum – beinahe scheinen sie eine Utopie zu verwirklichen, verheißen sie doch ganz konkret die Inversion zentraler Codes im Symbolsystem ‚Bildende Kunst’

    Nr. 26 (Oktober 2008)

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    Data structures for the analysis of regional language

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    This article reports on work in progress on the development of data structures and processing methods which take into account the special demands for the documentation and analysis of regional language variation. This work is an integral part of the supra–regional project “Language Variation in Northern Germany” which started in the beginning of 2008 as a joint initiative of six Northern German universities.1 Introduction 2 The project 2.1 Starting point and aim 2.2 Research phases Phase 1: data acquisition Phase 2: data annotation and analysis 2.3 Data acquisition settings 3 Data modelling 3.1 The EXMARaLDA system 3.2 The SiN metadata schema3.2 The SiN metadata schema 3.3 The SiN annotation schema 4 Conclusion References9th Conference on Natural Language Processing, KONVENS, 200

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