OPUS-HSPF-Hochschulschriftenserver der Hochschule Pforzheim
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Konzept und Resultate einer Online-Befragung von Marketing-Professoren an deutschen Fachhochschulen zum Bologna-Prozess
Gegenstand der Untersuchung ist die Umsetzung des Bologna-Prozesses an deutschen Fachhochschulen. Nach einem kurzen Überblick über die wichtigsten Elemente des Prozesses werden das Konzept und die Ergebnisse einer Online-Befragung der Marketing-Professoren an deutschen Fachhochschulen vorgestellt. Die Einführung zweistufiger Abschlüsse wird grundsätzlich positiv beurteilt, allerdings mit viel Kritik im Detail (v.a. bei der Akkreditierung und der Hochschulfinanzierung). Die Lehrevaluationen werden an den Hochschulen erstaunlich flächendeckend durchgeführt, studentische Bewertungsportale werden sehr kritisch gesehen. Die Wettbewerbsposition mit den Universitäten wird mit Blick auf die Berufsfähigkeit sehr positiv eingeschätzt; ein Promotionsrecht wird zwar gewünscht, aber nicht erwartet.The subject of the this study is the implementation of the Bologna Process at Universities of Applied Sciences in Germany. After providing a brief overview of the most important aspects of the process, the basic ideas and results of a survey of marketing professors at German Universities of Applied Sciences are presented. Overall the introduction of two-tier degrees has been assessed positively, although there has been a lot of criticism about certain details (especially concerning accreditation and university funding). Surprisingly, the evaluation of teaching has been introduced all over the country. Public internet based professor ratings are being viewed very critically. Regarding the employability of graduates, the competitive position of Universities of Applied Sciences has been very good. The right to award doctorates is desired but not viewed as absolutely necessary
Mann der ersten (Hochschul)Stunde
Kurzbericht über die Gedenkfeier zum 100. Geburtstag von Dr. Walter Witzenmann am 23. Mai 2008 in der Hochschule Pforzheim. Rückblick auf die zentrale Bedeutung des Unternehmers, Politikers und langjährigen Geschäftsführers der Witzenmann GmbH, für die Etablierung des Hochschulstandortes Pforzheim
Tätermotivation in der Wirtschaftskriminalität
Die vorliegende Studie skizziert zunächst die Bedeutung von Wirtschaftskriminalität aus Sicht der deutschen Unternehmen sowie den derzeitigen Forschungsstand zu den Ursachen von Wirtschaftskriminalität. Dabei wird deutlich, dass die Motive von Wirtschaftsstraftätern noch nicht hinreichend erforscht sind. Um Näheres über die für die Tatmotive von Wirtschaftsstraftätern in Erfahrung zu bringen, wurden dreizehn qualitativ-psychologische Interviews mit Wirtschaftsstraftätern in verschiedenen Vollzugsanstalten geführt. Der Fokus lag dabei auf Betrug, Unterschlagung, Untreue und Korruption. Darüber hinaus wurden die Gerichtsakten von insgesamt 60 Wirtschaftsstraftätern aus elf deutschen Staatsanwaltschaften analysiert und ausgewertet. Dabei wurden die für die Tat ausschlaggebenden Motive, charakteristische Persönlichkeitsmerkmale und begünstigende Rahmenbedingungen untersucht. Fünf unterschiedliche Täterprofile wurden identifiziert, die es ermöglichen, die Entstehung von Wirtschaftkriminalität besser zu verstehen. Es gilt, das komplexe Zusammenspiel von emotionalen, motivationalen und kognitiven Prozessen auf dem Weg zur Straftat zu verstehen, um mögliche Konsequenzen für die Prävention und Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität zu diskutieren. Dabei zeigen bereits die ersten Ergebnisse dieser Studie eine Vielfalt an Tätertypen, die nach einem Mix an Präventionsmaßnahmen und geeigneten Rahmenbedingungen des Ethikmanagements verlangt
Konturen 2008
[Aus dem Editorial]
Die Hochschule Pforzheim gilt als eine attraktive, moderne und mit renommierten internationalen Hochschulen kooperierende Bildungseinrichtung. Dieses hervorragende Erscheinungsbild wurde uns auch im letzten Jahr von verschiedenen Seiten bestätigt. Rankings und Bewerberzahlen sprechen ebenso für die Attraktivität wie das große Interesse von Unternehmen an unseren Absolventen. Nach dem Motto: "Wer rastet, der rostet" engagieren sich alle verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Kolleginnen und Kollegen in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess.
Dass wir eine moderne Hochschule sind, manifestiert sich auch in unseren Serviceleistungen: Unsere Studierenden können von jedem Ort der Welt ihre Noten via Internet einsehen, sich zurückmelden, mit ihren Professoren kommunizieren und sich über das Alumni-Netzwerk mit mehr als 11.000 aktiven Absolventen fachlich und in Karrierefragen austauschen.
Wir unterstützen unsere Studierenden beim Sammeln von Auslandserfahrungen mit einem Netzwerk von über hundert Partnerhochschulen rund um die Welt. Mit vielen kooperierenden Unternehmen bestehen zudem Möglichkeiten, ein Praktikum im Ausland zu absolvieren.
Der gute Ruf der Hochschule ergibt sich aus einer klaren Strategie der Hochschulleitung, die von möglichst vielen Hochschulangehörigen getragen wird. Einen intensiven Strategiebildungsprozess unter Beteiligung aller Gremien haben wir gerade hinter uns. Die Hochschule Pforzheim hat zusammen mit der IHK Nordschwarzwald und den dort organisierten Mitgliedsunternehmen ein Ausbauprogramm für die Initiative des Landes Baden-Württemberg "Hochschule 2012" entwickelt. Mehr dazu in unserem Beitrag ab Seite 30 in dieser Ausgabe.
Dieses Ausbauprogramm prägt auch den Struktur- und Entwicklungsplan der gesamten Hochschule für die kommenden Jahre, der dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst vorliegt. In diesem Zusammenhang ist es gelungen, das Leitbild der Hochschule unter Einbeziehung aller drei Fakultäten zu fixieren.
Damit die Hochschule Pforzheim im zunehmenden Wettbewerb der qualitativ hochwertigen akademischen Ausbildungsstätten weiter als ernstzunehmender Konkurrent wahrgenommen wird, dürfen innovative, kreative und die gute Qualität bestätigende Entwicklungen nicht eingeschränkt oder unterdrückt werden. Dazu gehören Maßnahmen, die einen exzellenten Ruf in der angewandten Forschung weiter verstärken, ebenso wie internationale Systemakkreditierungen wie die der Fakultät für Wirtschaft und Recht bei der „Association to Advance Collegiate Schools of Business“ (AACSB). Mehr dazu in unserem Beitrag "Transparenz und Glaubwürdigkeit..." ab S. 7.
Allein mit staatlicher Hochschulfinanzierung und den Einnahmen aus Studiengebühren lassen sich solche Wettbewerbsvorteile nicht erreichen. Nur mit Hilfe von Sponsoren können bei vielen wichtigen Projekten die vorhandenen Zwänge zumindest teilweise überwunden werden. So ermöglichen uns neben vielen weiteren insbesondere die beiden Fördervereine und die Unternehmen Witzenmann, La Biosthétique, Klingel und die Sparkasse Pforzheim Calw durch ihre großzügige Unterstützung die Verbesserung unserer Services für Studierende, die Aktivierung und Gestaltung internationaler Hochschulkontakte, die unkomplizierte Durchführung von Baumaßnahmen und die Infrastruktur für internationale Akkreditierungen.
Eine besondere Form der Unterstützung erfährt die Hochschule von der Pforzheimer Zeitung. Sie berichtet in der Vorlesungszeit wöchentlich mit einer eigenen Hochschulseite über die Ereignisse an unserer Hochschule und ist unser wichtigster Kooperationspartner bei der äußerst erfolgreichen Kinder-Uni (S. 24 in diesem Heft). Allen – auch den nicht namentlich genannten – Sponsoren und Kooperationspartnern sei an dieser Stelle für ihr vielfältiges Engagement besonders herzlich gedankt.
Die aktuelle Ausgabe unseres Hochschulmagazins KONTUREN soll Ihnen ein Bild vermitteln von den Aktivitäten und Ereignissen an der Hochschule. [...
Technik-Forum 2007: Fortschrittsberichte und Umfeldbetrachtungen zur Entwicklung verschleißreduzierter Umformwerkzeuge
Tagungsband mit Beiträgen des Technik-Forums 2007 der Max-und-Erni-Bühler-Stiftung, das am 07. November 2007 in der Hochschule Pforzheim stattfan