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    Studierende als Wissenschaftskommunikator:innen: Der UnderDocs-Podcast als Pilotprojekt

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    Dieser Beitrag befasst sich mit der Fragestellung, inwiefern sich Studierende an Formaten des Wissenstransfers an Hochschulen beteiligen und mehr noch diese auch initiieren können. Anhand eines Pilotprojekts – des Wissenschaftspodcasts UnderDocs – wird erörtert, dass Ressourcen in der Studierendenschaft vorhanden sind, die in derzeitigen Kommunikationsstrategien wenig Beachtung finden. Basierend auf den Erfahrungen aus dem Projekt und aus theoretischen Erwägungen wird dargelegt, inwiefern diese Gruppe zukünftig dabei unterstützt werden kann, sich aktiver in diesem Themenfeld zu betätigen. Dabei wird die Außenperspektive von im Podcast interviewten Nachwuchswissenschaftler:innen mittels einer strukturierten Erhebung in der Argumentation berücksichtigt

    "Internet in Nairobi, Kenia - Medienaneignung als Konstruktion" von Johanna Rieß: Eine Rezension von Tilo Grätz

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    Dies ist eine Rezension über das Buch "Internet in Nairobi, Kenia - Medienaneignung als Konstruktion" von Johanna Rieß, erschienen im Transcript Verlag, 2019, 318 Seiten, ISBN: 978-3-8376-4684-9

    Vom "Verfertigen der Gedanken": Zum Potential von Podcasts für die geisteswissenschaftliche Wissenschaftskommunikation

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    Für die Vermittlung geisteswissenschaftlicher Forschungsinhalte und -praktiken scheinen auf den ersten Blick andere Formate nötig zu sein als etwa für die Naturwissenschaften, da im Zentrum der Geisteswissenschaften vor allem das wenig visualisierbare Reflexionswissen steht. Ausgehend von dieser Prämisse wird die These entfaltet, dass Podcasts und der auditiven Wissensvermittlung besonderes Potential für geisteswissenschaftliche Wissenschaftskommunikation zukommt. Der Fokus liegt dabei auf der Literaturwissenschaft, da sie zum einen häufig als besonders abstraktes und wenig greifbares Fach angesehen wird. Zum anderen hat sich in der Forschung der letzten Jahre eine stärkere praxeologische Perspektive auf die Literaturwissenschaft als Disziplin entwickelt, die hilfreiche Ansätze für den hier verfolgten Argumentationszusammenhang bietet. Im Anschluss an die exemplarische Analyse zweier Podcastfolgen mit literaturwissenschaftlicher Perspektive, werden Wissenstransfer und die Partizipation an Wissen als zentrale Aspekte des Potentials von Podcasts für die geisteswissenschaftliche Wissenschaftskommunikation herausgestellt. Mit Blick auf die Wissenschaftsforschung lassen sich in diesem Zusammenhang erste tentative Ansätze für Podcasts als ‚Tool‘ der Wissenschaftsforschung aufzeigen

    Zwischen Rechtfertigung und Effizienz: Zur Sichtbarkeit des Wettbewerbs um Sichtbarkeit in der digitalisierten Wissenschaft

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    Die aktuelle Entwicklung von Wissenschaft und Forschung ist durch eine zunehmende systemimmanente Fixierung auf Sichtbarkeit gekennzeichnet, die darin zum Ausdruck kommt, dass im Vergleich zu anderen Aspekten wissenschaftlicher Tätigkeit dem Phänomen Sichtbarkeit eine zunehmend höhere Bedeutung zugeschrieben wird. Dieser Beitrag fokussiert auf Veränderungen im System Wissenschaft auf personaler Ebene. Basierend auf Leitfadeninterviews wird dabei besonderes Augenmerk darauf gelegt, wie sich dieser Wandel auf Forschende, die in diesem Umfeld agieren, auswirkt und wie diese auf neue Entwicklungen reagieren. Neben Internationalisierung und Ökonomisierung steht insbesondere die Bedeutung digitaler Medien in diesem Transformationsprozess im Fokus. Zentral dabei ist die Frage nach der Sichtbarkeit von Forschenden im Kontext der Digitalisierung und die damit einhergehenden Veränderungen

    Kritische Stimmen im Netz: Audio-Podcasting als feministische Praxis

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    Feministische Podcasts werden in diesem Beitrag als vernetzte Gegenöffentlichkeiten verstanden und der Aktivismus feministischer Podcaster:innen als kollektive und vernetzte feministische Praxis. Im Zentrum der explorativen Studie stehen die Praktiken unabhängiger feministischer Podcaster:innen, welche durch offene leitfadengestützte Interviews mit sechs Podcasterinnen aus Deutschland und Österreich ergründet werden. Die Ergebnisse können anhand von drei Kernkategorien zusammengefasst werden: erstens das Verständnis von Feminismus als Reflexions- und Aushandlungsprozess, zweitens feministisches Podcasting als Ausdruck von Zugehörigkeit und Unabhängigkeit sowie drittens Austausch und Vernetzung als Kernpraxis feministischer Podcaster:innen

    Männlich, mittelalt, gebildet – oder? Eine Charakterisierung deutschsprachiger Podcaster:innen

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    Podcasts erfahren nicht nur auf Seite der Hörenden eine immer stärkere Verbreitung. Auch die Zahl podcastproduzierender Personen steigt und macht Podcasts zu einem der aktuell wichtigsten partizipativen Medien. Zur Charakterisierung der Gruppe der Podcaster:innen liegen allerdings bisher nur wenige, überwiegend demographische Daten vor. Die vorliegende Arbeit soll daher dazu beitragen, die deutschsprachigen Podcastproduzierenden in drei Analysebereichen zu beschreiben: im Hinblick auf demographische, podcastspezifische und Persönlichkeitsvariablen. Mittels eines Online-Fragebogens wurden Daten von 653 Podcaster:innen gesammelt. Die Arbeit bietet erste Einblicke in die Diversität der deutschsprachigen Podcastproduzierenden und legt ein besonderes Augenmerk auf die Untersuchung von Geschlechterunterschieden

    Authentisches Lehrmaterial: Entwicklung von Podcasts zum Selbststudium für Deutschlernende

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    Der Podcast ist ein Medium aus dem Alltag, das den Sprachenunterricht positiv unterstützt. Authentisches Audiomaterial, das mit der Lebenswelt der Lernenden verknüpft ist, fehlt auf dem Lehrwerksmarkt. Das zeigt sich in einer exemplarischen Lehrwerksanalyse. Im Folgenden wird aufgezeigt, wie ein eigener Podcast konzipiert wurde, um Deutschlernenden als kursbegleitendes Material zu dienen. In einer Prästudie wurde er mithilfe eines Fragebogens an vier Teilnehmenden mit Erstsprache Spanisch getestet. Die Studienergebnisse zeigen, dass die Sprechweise der Sprechenden, bildhafte Sprache und Hintergrundgeräusche Einfluss auf den Verstehensprozess nehmen, dialektale Färbung jedoch kaum. Es ist zu erkennen, dass Lernende authentisches Material bevorzugen und akzeptieren, dass sie nicht jedes Detail verstehen. Die Ergebnisse lassen auf eine erfolgreiche Arbeit mit Podcasts im Selbststudium schließen. Jedoch wären umfangreichere Studien nötig, um tatsächliche Erfolge zu messen

    Dokumentarisches Erzählen in Podcasts: Wenn Storytelling auf Journalismus trifft – Ein Praxisbericht

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    Im journalistischen Kontext verlaufen zwei Entwicklungen parallel. Einerseits entstehen neue Podcast-Formate, die entweder komplett narrativ sind oder einzelne Storytelling-techniken integrieren. Andererseits stößt Storytelling im journalistischen Kontext häufig auf Ablehnung. Dieser Aufsatz klärt, woher diese Ablehnung kommt und was unter Storytelling in journalistischen Podcasts zu verstehen ist. Darauf aufbauend werden zentrale Storytelling-Techniken erläutert und auf ihre journalistische Tauglichkeit überprüft. Dazu gehören: Plot-Entwurf, szenisches Erzählen, Erzählhaltung, Einsatz von Nähe und Intimität sowie akustische Gestaltung. Abschließend wird ein Blick darauf geworfen, welchen Platz Storytelling in journalistischen Podcasts einnehmen kann und welche besondere journalistische Qualität Storytelling-Podcasts entfalten können

    Listen! Let me tell you a story: True Crime-Berichterstattung in Podcasts

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    Diese Studie untersucht deutsche True Crime-Podcasts unter Einbezug der Nachrichtenwert-theorie sowie des Qualitätsbegriffs im Journalismus. Mit einer explorativen, qualitativen Inhaltsanalyse von neun Folgen aus insgesamt drei deutschen True Crime-Podcasts soll herausgefunden werden, ob es sich bei dieser innovativen, auditiven Form mehr um Berichterstattung oder um Storytelling handelt. Das Ergebnis: Der True Crime-Podcast ist ein Genre, welches beide Elemente vereinen kann. Denn hier werden Narrations- und Nachrichtenfaktoren kombiniert und so verschmelzen journalistische Darstellungsformen zu einer narrativen Berichterstattung, in der journalistische Qualitätskriterien dennoch von Bedeutung sind

    Stimme, Sprechen, Hören: Von der sinnlich-sinnhaften Verfertigung wissenschaftlicher Erkenntnis beim Sprechen und Hören

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    Über die Bedeutung von Podcasts für die Wissenschaftskommunikation für ein breites Publikum hinaus stellt sich unter aktuellen medienevolutionären Bedingungen neu die Frage nach der Bedeutung von Stimme, Sprechen und Hören für die sinnlich-sinnhafte Genese wissenschaftlicher Erkenntnis und Wahrheit. In der dialektischen Entfaltung von Stimme, Hören und Sprechen nach der Schrift zeigt der Beitrag die Notwendigkeit und Möglichkeiten der erkenntnistheoretischen Reflexion von Darstellung und Durchführung von Wissenschaft im Medium Podcasting als Medium von Stimme, Sprechen und Hören. Anhand der Ansätze von Recording Culture (Makagon/Neumann), dem Format der Audio Papers (Groth/Samson) und dem Sprechenden Denken (Klenk) werden die Bedeutung der Sinne, des Körpers, des Sprechens und Hörens, der Praxis der Entwicklung sowie des Gesprächs und Selbstgesprächs für die Wissen- und Wahrheitsgenese skizziert

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