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arbeitsrechtlicher
In the context of an increasingly competitive labor market, employer branding has emerged as a key strategic tool for positioning organizations as attractive employers. However, the development and implementation of employer branding strategies are subject to a complex and evolving legal framework. This thesis explores the legal boundaries and potential of employer branding from the perspective of Austrian labor law and European data protection regulations. The central research interest lies in understanding how legal norms—particularly those related to equal treatment, working time, co-determination, and data protection—affect the design and execution of employer branding measures.
Methodologically, the study follows a qualitative approach. Two expert interviews with corporate legal professionals were conducted and analyzed using principles of Grounded Theory. In parallel, relevant judgments of the Austrian Supreme Court were examined to illustrate how legal standards are interpreted in practice. The findings show a structural detachment of legal expertise from strategic HR processes, leading to reactive legal involvement and regulatory uncertainty.
The theory developed in this thesis highlights a tension between increasing regulatory requirements and the insufficient integration of legal expertise in employer branding practices. Practical implications are discussed to support organizations in designing legally compliant and effective employer branding strategiesMasterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Rechtliche Rahmenbedingungen von Arbeitszeit und Telearbeit an einem praktischen Beispiel
Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Zwischen Akzeptanz und Reaktanz : Personalisierte Online-Werbung und Datenschutzbedenken
Die vorliegende Arbeit untersucht die Akzeptanz personalisierter Online-Werbung aus Konsument:innensicht und analysiert, welche Faktoren ihre Wahrnehmung und Kaufabsicht beeinflussen. Im Fokus stehen insbesondere der wahrgenommene Nutzen, Datenschutzbedenken und emotionalen Reaktionen. Zudem wird betrachtet, inwieweit sich Konsument:innen der Nutzung ihrer personenbezogenen Daten für personalisierte Werbung bewusst sind. Die Untersuchung stützt sich auf das Technology Acceptance Model (TAM) sowie die psychologische Reaktanztheorie.
Anhand einer quantitativen Online-Umfrage mit 150 Teilnehmer:innen wurden statistische Analysen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass personalisierte Werbung insbesondere dann positiv wahrgenommen wird, wenn sie einen klaren Mehrwert bietet, beispielsweise durch Produktempfehlungen oder finanzielle Vorteile wie Rabatte. Die Mehrheit der Befragten ist sich bewusst, dass ihre Daten für personalisierte Werbung genutzt werden. Dennoch zeigt sich eine Diskrepanz zwischen Wissen und Verhalten: Viele setzen sich nur wenig aktiv mit Datenschutzrichtlinien auseinander. Datenschutzbedenken können negative Emotionen wie Misstrauen oder das Gefühl der Manipulation hervorrufen, haben jedoch keine signifikanten Einfluss darauf, ob Werbung als nützlich empfunden wird.
Die Studie bestätigt, dass die wahrgenommene Nützlichkeit ein zentraler Faktor für die Akzeptanz personalisierter Werbung ist, während fehlende Kontrolle zur Ablehnung führen kann. Um das Vertrauen der Konsument:innen zu stärken, sollten Unternehmen daher auf transparente Kommunikation setzen und ihnen mehr Einfluss auf ihre Werbepräferenzen ermöglichen.
Obwohl die Studie auf Selbstauskünften basiert und somit offen bleibt, inwiefern die geäußerten Absichten tatsächlich in Kaufentscheidungen übergehen, liefert sie wertvolle Einblicke in die Wahrnehmung personalisierter Werbung. Zukünftige Forschung könnte untersuchen, wie sich diese Werbeform langfristig auf das tatsächliche Konsumverhalten auswirkt und welche Datenschutzmaßnahmen die Akzeptanz weiter fördern könnten.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Auswirkungen der DSGVO auf das digitale Marketing Measurement : Herausforderungen und Chancen für E-Commerce-Unternehmen
Diese Masterarbeit untersucht die Auswirkungen der Datenschutz-Grundverordnung auf das Marketing Measurement im E-Commerce und beleuchtet sowohl Herausforderungen als auch Chancen, die sich durch die regulatorischen Änderungen ergeben. Ziel der Arbeit ist es, praxisorientierte Strategien aufzuzeigen, wie ECommerce- Unternehmen die Effektivität ihrer Online-Marketing-Maßnahmen trotz datenschutzrechtlicher Einschränkungen messen und optimieren können.
Im theoretischen Teil werden zentrale Methoden wie Multi-Touch-Attribution, Marketing-Mix-Modelling und Inkrementalitäts-Experimente sowie deren Anwendbarkeit unter den Bedingungen der DSGVO kritisch analysiert. Ergänzt wird die Untersuchung durch eine qualitative Studie in Form von Expert:inneninterviews, die Einblicke in die praktischen Erfahrungen von Fachleuten mit DSGVO-konformen Marketing- und Analyseprozessen liefert.
Die Ergebnisse zeigen, dass die DSGVO zu einer signifikanten Einschränkung der Datenverfügbarkeit geführt hat, was insbesondere datenintensive Methoden wie MTA vor erhebliche Herausforderungen stellt. Alternative Ansätze wie Marketing-Mix- Modelling gewinnen an Bedeutung, während Inkrementalitäts-Experimente als vielversprechende Ergänzung angesehen werden. Dennoch bestehen auch hier Schwächen, etwa in der Skalierbarkeit und Granularität.
Die Arbeit schließt mit konkreten Handlungsempfehlungen für E-Commerce- Unternehmen, darunter die Optimierung von Consent-Bannern, der verstärkte Einsatz datenschutzfreundlicher Analyseansätze sowie die gezielte Integration von zusätzlichen Methoden. Dadurch können Unternehmen die Herausforderungen der DSGVO nicht nur bewältigen, sondern auch innovative Strategien für ein zukunftsfähiges Marketing Measurement entwickeln.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Influencer Influencerinnen
Influencer*innen Marketing in der Handarbeitsbranche gewinnt zunehmend an Bedeutung, zugleich fehlen belastbare Erklärungen, welche Faktoren den wahrgenommenen Einfluss prägen und wie sich dieser entlang der Customer Journey auswirkt. Diese Arbeit adressierte diese Forschungslücke und untersuchte auf Basis des AIDA-Modells die Wirkung deutschsprachiger Handarbeits-Influencer*innen auf die Phasen Aufmerksamkeit, Interesse, Begehren und Kaufabsicht.
Ziel war die Prüfung eines AIDA-basierten Erklärungsansatzes. Als potenzielle Treiber wurden Vertrauenswürdigkeit, Kreativität, Informationswert, Inspiration und politische Haltung analysiert. Geprüft wurde zudem eine mediierende Rolle des wahrgenommenen Einflusses sowie eine moderierende Rolle des Alters.
Die Studie folgte einem quantitativen Querschnittsdesign mit standardisierter Online- Befragung von 273 deutschsprachigen Follower*innen. Die Auswertung erfolgte mit einem Partial-Least-Squares-Strukturgleichungsmodell in SmartPLS. Altersunterschiede wurden mittels Multigruppenanalyse untersucht.
Vertrauenswürdigkeit, Kreativität und Informationswert erwiesen sich als signifikante Treiber des wahrgenommenen Einflusses, während Inspiration und politische Haltung im Gesamtmodell nicht signifikant waren. Der wahrgenommene Einfluss wirkte als vermittelndes Konstrukt positiv auf Aufmerksamkeit, Interesse, Begehren und Kaufabsicht. Die AIDA-Abfolge wurde bestätigt. Die Multigruppenanalyse zeigte altersbezogene Unterschiede mit höherer Bedeutung von Inspiration bei der Generation Y und schwächeren Effekten des Informationswerts sowie der Pfade vom wahrgenommenen Einfluss zu Interesse und Begehren bei der Generation Z.
Theoretisch belegt die Arbeit die Übertragbarkeit des AIDA-Bezugsrahmens auf den Handarbeitskontext und präzisiert die Rolle des wahrgenommenen Einflusses als vermittelnden Mechanismus in dieser Prozesskette. Praktisch liefert sie Kriterien für die Gestaltung von Kooperationen, indem Vertrauens- und Informationssignale sowie kreative Inhalte priorisiert und zielgruppenspezifisch ausgestaltet werden.Influencer marketing in the handicraft industry is becoming increasingly important, yet there is a lack of reliable explanations as to which factors shape perceived influence and how this influence affects the customer journey. This study addressed this research gap and used the AIDA model to examine the effect of German-speaking handicraft influencers on attention, interest, desire and purchase intention.
The aim was to test an AIDA-based explanatory approach. Trustworthiness, creativity, informational value, inspiration and political stance were analysed as potential drivers. A mediating role of perceived influence and a moderating role of age were examined.
The study followed a quantitative cross-sectional design with a standardised online survey of 273 German-speaking followers. The evaluation was conducted using a partial least squares structural equation model in SmartPLS. Age differences were examined using multi-group analysis.
Trustworthiness, creativity and informational value proved to be significant drivers of perceived influence, while inspiration and political stance were not significant in the overall model. Perceived influence acted as a mediating construct with a positive effect on attention, interest, desire and purchase intention. The AIDA sequence was confirmed. The multi-group analysis revealed age-related differences, with inspiration being more important in Generation Y and the effects of informational value and the paths from perceived influence to interest and desire being weaker in Generation Z.
Theoretically, the work proves the transferability of the AIDA frame of reference to the context of handicrafts and specifies the role of perceived influence as a mediating mechanism in this process chain. In practical terms, it provides criteria for the design of marketing collaborations between companies and influencers by prioritising trust and information signals as well as creative content and customising for specific target groups.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Large Language Models in der Content Creation am Beispiel der Kommunikationsagentur Goldene Generation
Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Potenziale künstlicher Intelligenz in der agilen Projektdokumentation : eine Untersuchung am Beispiel eines Scrum-Teams
In der vorliegenden Masterarbeit werden die Voraussetzungen und organisationalen Bedingungen für den angemessenen Einsatz generativer künstlicher Intelligenz (GenKI) in der technischen Dokumentation agiler Scrum-Teams untersucht. Zentral ist dabei die Frage, ob der Einsatz derartiger Systeme über eine punktuelle Entlastung hinaus zur Etablierung einer dokumentationsspezifischen Fachrolle, insbesondere jener der Technischen Redakteur*innen, beitragen kann. Es wird analysiert, inwieweit deren Tätigkeitsfelder funktional ergänzt werden und ob sich daraus neue Formen der Verantwortungsverteilung und Rollenstruktur im Teamkontext ergeben.
Im theoretischen Rahmen werden die technologischen Grundlagen generativer Systeme sowie die strukturellen, regulatorischen und ethischen Voraussetzungen für deren Einsatz erläutert. Dabei stehen Datenschutz, Transparenzanforderungen, Compliance sowie Validierungsfragen im Vordergrund, da sie als maßgebliche Faktoren für Akzeptanz und Verlässlichkeit identifiziert wurden. Vor dem Hintergrund diffuser Rollenzuweisungen wird der dokumentationsbezogene Bedarf im agilen Umfeld systematisch mit dem Ansatz einer formal definierten Zuständigkeit verknüpft, um bestehende strukturelle Unschärfen in der Zuweisung von Verantwortlichkeiten zu adressieren.
Empirisch basiert die Arbeit auf einer qualitativen Untersuchung mittels halbstrukturierter Expert*inneninterviews. Im Fokus steht die Bewertung der tatsächlichen Einsatzpotenziale generativer Systeme in der dokumentarischen Praxis und die Analyse der Rahmenbedingungen, unter denen deren Nutzung sinnvoll gestaltet werden kann. Aus den Ergebnissen geht hervor, dass GenKI bei klar umrissenen Aufgabenbereichen eine Unterstützung sein kann. Zugleich wird deutlich, dass diese Potenziale in der Praxis häufig auf strukturelle Defizite treffen: Fehlende Rollenklarheit, unzureichend abgesicherte Zuständigkeiten und das Fehlen verbindlicher Prüfmechanismen erschweren eine verlässliche Integration. Vor diesem Hintergrund rückt die dokumentationsbezogene Fachfunktion – insbesondere in der Ausprägung Technischer Redakteur*innen – als strukturell zweckmäßige Ergänzung in den Fokus, um Qualitätssicherung, Ergebnisverantwortung und Nutzungspotenziale generativer Systeme systematisch zu verbinden.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Von der Bereitstellung zur Anwendung : Einflussfaktoren auf die Nutzung touristischer Open Data durch privatwirtschaftliche Unternehmen
Durch die digitale Transformation sind Daten im betrieblichen Umfeld zu einer essentiellen Ressource herangewachsen. Sie bilden die Basis von technischer Innovation und wirtschaftlichem Wachstum, weshalb der Bedarf an Daten für Unternehmen zunimmt und Datenaustausch an Bedeutung gewinnt. Aufgrund einer kostenlosen Bereitstellung und möglichst freier Nutzungsrechte hält Open Data großes Potential für privatwirtschaftliche Unternehmen bereit. Die Bereitstellung von Open Data hat demnach auch im Branchensegment des Tourismus Einzug gehalten und wird von den öffentlichen Landestourismusorganisationen der 16 deutschen Bundesländer bereitgestellt. Das touristische Open Data Angebot bietet immense Mehrwerte für privatwirtschaftliche Unternehmen und deren Produkte. Doch während der Bedarf an qualitativ hochwertigen und kostengünstigen Daten steigt, wachsen die Zugriffs- und Nutzungszahlen des öffentlichen touristischen Open Data Angebots nur langsam. Die Ursachenforschung dieser Diskrepanz in Form der Einflussfaktoren auf die Nutzung des öffentlichen touristischen Open Data Angebote durch privatwirtschaftliche Unternehmen bildet folglich den Kernaspekt dieser Forschungsarbeit. Die Beantwortung der Forschungsfrage soll dazu beitragen, das öffentliche touristische Open Data Angebot im Hinblick auf die Nutzung durch die Privatwirtschaft zu optimieren und dadurch zu einer effizienteren Mittelverwendung öffentlicher Gelder beitragen. Die Einflussfaktoren auf dieses Nutzungsverhältnis sind durch ExpertInneninterviews erhoben und mithilfe einer qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet worden. Die analysierten Ergebnisse wurden anschließend gegenübergestellt. Dabei konnten insbesondere die unzureichende Datenqualität sowie technische Herausforderungen aufgrund einer mangelnden Einheitlichkeit als wesentliche negative Einflussfaktoren identifiziert werden. Die Daseinsberechtigung des Angebots aufgrund existentieller Mehrwerte für Datennutzende sowie die verwendete Dateninfrastruktur spiegeln wesentliche positive Einflussfaktoren wider. Durch die Forschung konnten zentrale Einflussfaktoren ausgemacht und auf Basis dessen Handlungsempfehlungen für eine Nutzungssteigerung des Angebots skizziert werden. Diese gründen auf einem Maßnahmenpaket, welches zur Optimierung des öffentlichen touristischen Open Data Angebots für privatwirtschaftliche Unternehmen beitragen und die Nutzung in Folge steigern soll.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Corporate Social Responsibility - Ein internationaler Vergleich von Unternehmen in Österreich und Japan, Anhand von PwC
Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Systems Engineering als Paradigmenwechsel : Entwicklung einer elektronischen Rückfahreinrichtung im Pilotprojekt
Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202