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Herausforderungen für Klein- und Kleinstunternehmen in Österreich vor dem Hintergrund von CSRD und CSDDD : eine empirische Analyse am Beispiel von Unternehmen im Bezirk Kirchdorf an der Krems
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es zu beantworten, welche Herausforderungen die regulatorischen Rahmenbedingungen zur Nachhaltigkeit in Unternehmen, insbesondere die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und die Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD), für Klein- und Kleinstunternehmen in Österreich darstellen. Dazu wird die folgende Forschungsfrage gestellt: Welche Rolle nimmt unternehmerische Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitsberichterstattung in österreichischen Klein- und Kleinstunternehmen aktuell ein?
Um die Forschungsfrage zu beantworten wurde eine qualitative Studie durch leitfadengestützte Interviews mit ausgewählten Klein- und Kleinstunternehmen durchgeführt. Nach der Auswertung der Interviews mit der Methode der thematischen Analyse nach Braun und Clarke konnten folgende Ergebnisse festgestellt werden:
Klein- und Kleinstunternehmen sind aktuell nur in geringem Ausmaß mit Auswirkungen im Zusammenhang mit der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und der Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) konfrontiert. Die Unternehmen sehen sich im Allgemeinen gut vorbereitet, zukünftige Herausforderungen hinsichtlich unternehmerischer Nachhaltigkeit meistern zu können. Eine konkrete Vorbereitung der befragten Klein- und Kleinstunternehmen zu einer Nachhaltigkeitsberichterstattung ist nur in sehr geringem Ausmaß vorhanden. Als Gründe für diese geringe Vorbereitung können drei Themen benannt werden: Hoher Aufwand und damit verbundene Kosten, Unklarheit über den zusätzlichen Nutzen und fehlende Information über die Möglichkeiten der Umsetzung.
Daraus lässt sich ableiten, dass es für eine Erarbeitung einer schriftlichen Nachhaltigkeitskommunikation, insbesondere bezüglich Klarheit und Verständlichkeit der Anforderungen sowie zu deren Umsetzung, Unterstützungsbedarf gibt.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Erhebung des aktuellen Forschungsstandes zum Thema „Mobile Commerce“ mit Erkenntnissen zum Kaufverhalten studentischer Mobile-ShopperInnen im Alter von 20 bis 25 Jahren in Nordrhein-Westfalen
Diese Arbeit zielt darauf ab, das Kaufverhalten studentischer Mobile-ShopperInnen im Alter von 20 bis 25 Jahren aus Nordrhein-Westfalen besser zu verstehen und Online-HändlerInnen dabei zu unterstützen, ihre Onlineshops hinsichtlich der Aspekte „Risiko", „Anwendung", „Nutzungsabsicht" und „Produktgruppe" zu optimieren.
Der Mobile Commerce hat eine zunehmende Bedeutung erlangt und ist für viele Menschen zu einem wichtigen Bestandteil ihres Alltags geworden. In diesem Zusammenhang ist es für Online-HändlerInnen von Relevanz, das Kaufverhalten ihrer Mobile-ShopperInnen zu kennen, um ihre Angebote und Leistungen entsprechend anzupassen.
Zunächst wird ein Überblick über den aktuellen Stand der Forschung zum Kaufverhalten im Mobile Commerce gegeben. Dabei werden Studien und Erkenntnisse herangezogen, die eine Basis für die eigene Forschung schaffen. Im nächsten Schritt werden die wichtigsten Begriffe und Hintergründe im Zusammenhang mit Mobile Commerce und Kaufverhalten definiert. Es werden relevante Konzepte und Modelle erläutert, die als Grundlage für die spätere Auswertung der eigenen Forschung dienen. Die Forschung basiert auf einer Kombination aus intensiver Recherche und der Durchführung eines Online-Fragebogens. Dieser wird an studentische Mobile-
ShopperInnen in Nordrhein-Westfalen verteilt, um Informationen über deren Kaufverhalten zu erlangen. Die gesammelten Daten werden analysiert und die Ergebnisse präsentiert. Dabei werden Erkenntnisse zu den genannten Aspekten des Kaufverhaltens der Zielgruppe hervorgehoben. Basierend auf den Forschungsergebnissen werden Handlungsempfehlungen für Online-HändlerInnen formuliert.
Die Erkenntnisse dieser Arbeit können als Grundlage für zukünftige Forschungsprojekte dienen und bieten einen praktischen Nutzen für Online- HändlerInnen.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Clusteranalyse zum Stand der Digitalisierung und Automatisierung des Marketings in Unternehmen der deutschen Weinbranche
Die deutsche Weinbranche sieht aktuell großen ökologischen, ökonomischen und sozialpolitischen Herausforderungen entgegen. Digitalisierung und Automatisierung dienen in vielen Branchen als Lösungsansätze. Durch verbesserte Datenverfügbarkeit, Transparenz und Messbarkeit sollen Effizienz und Wertschöpfung gesteigert und die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen verbessert werden. Diese Arbeit untersucht den aktuellen Stand der Branche hinsichtlich Digitalisierung und Automatisierung des Marketings. Ein quantitativer Forschungsansatz wurde angewendet basierend auf einer Online-Befragung und einer explorativen Clusteranalyse mittels der erhobenen Daten. Die Datenanalyse ergab eine Einteilung in drei Cluster, je nach Grad der Digitalisierung und Automatisierung des Marketings. Die Ergebnisse zeigen ein hohes digitales Mindset, aber eine niedrige Nutzungsintensität, Investitionsbereitschaft und digitales Controlling. Ein Großteil der Unternehmen gehört dem Cluster mit dem niedrigsten Digitalisierungs- und Automatisierungsgrad an. Die Arbeit schließt mit konkreten Handlungsempfehlungen zur Optimierung der digitalen Marketingaktivitäten in Form von grafischen Roadmaps für die drei gebildeten Cluster.The German wine industry is currently facing major ecological, economic and socio-political challenges. Digitalization and automation serve as solutions in many sectors. Improved data availability, transparency and measurability are intended to increase efficiency and added value and improve the sustainability of companies. This thesis examines the current state of the industry with regard to the digitalization and automation of marketing. A quantitative research approach was applied based on an online survey and an explorative cluster analysis using the collected data. The data analysis resulted in a classification into three clusters, depending on the degree of digitalization and automation of marketing. The results show a high digital mindset, but a low intensity of use, willingness to invest and digital controlling. The majority of companies belong to the cluster with the lowest level of digitalization and automation. The thesis concludes with specific recommendations for optimizing digital marketing activities in the form of graphic roadmaps for the three clusters formed.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Eine empirische Studie über das Bewusstsein der österreichischen Bevölkerung über den prognostizierten Anstieg von Naturkatastrophen sowie über die Akzeptanz zur Zahlung eines Pflichtversicherungsbeitrags zur Deckung von Naturkatastrophenschäden
Die vorliegende Studie geht von der Annahme aus, dass der globale Anstieg von Naturka-tastrophen zu einer Erhöhung von gesundheitlichen und insbesondere finanziellen Risiken führt. Konkret liegt das Problem in der Auffassung, dass es für diese finanziellen Risiken in Österreich zurzeit kein adäquates wirtschaftliches Absicherungssystem gibt. Eine ex-ante Absicherung der österreichischen Bevölkerung scheint daher evident. Dies, zumal in der Bevölkerung, wie sich noch zeigen wird, ein mangelndes Risikobewusstsein hinsicht-lich der Absicherung von Schäden aus Wetterextremen bzw. Naturkatastrophen besteht.
Die vorliegende Arbeit evaluierte unter anderem Formen des obligatorischen Risikotrans-fers und identifizierte die Pflichtversicherung als ein Idealtyp zur wirtschaftlichen Absiche-rung. Die nachfolgende empirische Studie untersuchte daher, inwiefern ein Bewusstsein über den Anstieg von Naturkatastrophen in Österreich vorliegt und ob eine Akzeptanz zur Zahlung eines Pflichtversicherungsbeitrags besteht. Hierfür erfolgte eine Subsumtion un-ter dem Begriff des Umweltbewusstseins. Diese Untersuchung wurde unter Berücksichti-gung soziodemografischer Faktoren durchgeführt. Die aus der zitierten Literatur abgelei-teten Hypothesen wurden mittels Datensätze, die anhand eines standardisierten Fragebo-gens eingeholt wurden, falsifiziert.
Die Auswertung der eingeholten Datensätze ergab, dass durchaus eine breite Zustimmung betreffend den Anstieg von Naturkatastrophen in der österreichischen Bevölkerung vor-liegt. Damit nicht korrelierend war allerdings die Akzeptanz zur Zahlung eines Pflichtversi-cherungsbeitrags. Vor allem Personen weiblichen Geschlechts, jüngeren Alters, mit höhe-rem Ausbildungs- und Einkommensniveau im urbanen Raum lebend, weisen eher ein Be-wusstsein für den Anstieg von Naturkatastrophen und ebenfalls eine höhere Akzeptanz für die Zahlung eines Pflichtversicherungsbeitrages auf.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Die Rolle der Workplace Happiness im Wissenstransferprozess von altersdiversen Teams : eine Untersuchung im Schienenfahrzeugsektor am Beispiel des ÖBB-Konzerns
Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Die Herausforderungen und Chancen der virtuellen Führung in dislozierten Teams anhand des Beispiels eines internationalen Logistik-Konzerns
By analyzing different studies and articles on the topic of virtual leadership and related challenges and opportunities in combination with interviewing leaders and employees, this master thesis attempts to answer the research question. The focus here was primarily on virtual teams, how they work together and what challenges arise from it. In order to do this, the author chose a qualitative research design, namely interviews with affected people. For this purpose, employees of the researched logistics company who work virtually were selected. From the statements of the interviews, many parallels to the existing literature could be derived. For example, it was found that communication is an essential factor in virtual collaboration, which can be promoted above all by establishing a personal relationship as a foundation for further teamwork. Furthermore, trust-based work plays a major role in virtual teams, which can and should also be supported by the corporate culture. In short, the findings from the interviews were very much in line with those from existing literature. In the end, only a few differences between the statements of the managers and the employees could be found, such as the fact that the interviewed managers place very strong emphasis on the optimal use of the communication tools. In addition, recommendations for action could be derived for the researched company. These include the idea of building individual relationships with each employee and setting clear meeting rules and schedules.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Die Lobbying-Faktoren des EGB in den europäischen Mechanismen der Rechtsetzung
The focus of the European Commission on the European Economic Governance measures created a new lobbying area for the European Trade Union Confederation (ETUC). While their usual playground was the ordinary legislative procedure, the ETUC, as well as the national European trade unions, faced a new framework and set of rules on how to lobby. This only intensified when the Recovery and Resilience Facility was implemented into the European Semester. Taking a look at the issue the ETUC faces, namely finding a common positioning of all its various national members, this begs the question what the appropriate factors of the lobbying success of the ETUC are. This paper sets out to answer this question by looking at various case studies and by conducting two expert interviews. Among the case studies are the high-profile cases of the Services in the Internal Market Directive, the Enforcement Directive on the Posted Workers Directive and the Road Transport Directive. Through the analysis of these cases, accompanied with the analysis of the expert interviews, it was found that the difference in the lobbying tactics and processes as a whole are substantial between the tools in the European Economic Governance and the ordinary legislative procedure. Nonetheless, the factors surrounding the legitimacy and the mandate of the ETUC were made out to be among the most prolific.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Kommunikation für die Kreislaufwirtschaft : Ansätze in der Kommunikation österreichischer Unternehmen zur Förderung von zirkulären Angeboten bei Endkonsument:innen
Die derzeitige Wirtschaftsentwicklung korreliert noch immer stark mit exzessiver Ressourcenausbeutung und den damit verbundenen ökologischen sowie sozialen Belastungen. Ein populäres Konzept, wie Ressourcenverbrauch und Wohlstandszuwachs entflechtet werden und nachhaltiges Wachstum ermöglicht werden kann, stellt die Kreislaufwirtschaft dar. Wissenschafter:innen sind sich einig, dass diese aber nur dann funktionieren kann, wenn sich die Gesellschaft als Ganzes transformiert. Die bestehende betriebswirtschaftliche Forschung zur Circular Economy widmet sich primär zirkulären Strategien und Geschäftsmodellen sowie kreislauffähigem Design und Produktion. Der Beitrag, den die Bereiche Marketing und Kommunikation als Schnittstelle zwischen Unternehmen und der Gesellschaft zur Etablierung einer neuen Konsumkultur leisten können, ist bislang nur wenig untersucht. Die vorliegende wissenschaftliche Arbeit analysiert zuerst die bestehende Literatur zu Kreislaufwirtschaft und Unternehmenskommunikation, um eine Querschnittsmaterie der Themen herauszubilden. Die sich daraus ergebenden Kommunikationsansätze entlang der zirkulären Wertschöpfungskette und Customer Journey werden in einer qualitativen Interview-Studie auf ihre Anwendung in österreichischen Unternehmen, die mit Hilfe von unterschiedlichen Geschäftsmodellen zirkuläre Produkte und Dienstleistungen direkt an Konsument:innen vertreiben, überprüft. Ziel ist es, erste Hinweise zu einer wirksamen unternehmerischen B2C-Kommunikation in der Kreislaufwirtschaft zu liefern, die Konsument:innen dazu animiert, ihr Verhalten in der Kauf-, Nutzungs- und Nachnutzungsphase zu verändern und zirkuläre Praktiken anzunehmen.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Mitarbeiter Mitarbeiterinnen
Unsere Gesellschaft wird aufgrund von Finanz-, Wirtschaftskrisen, der Klimakrise, der Covid-Pandemie, den massiven Teuerungen und dem aktuellen Russland-Ukraine-Krieg aufgerüttelt. Zusätzlich stellen Fachkräfte- und Arbeitskräftemangel heute Unternehmen vor personalpolitische Herausforderungen. Nichtfinanzielle Berichterstattung und diverse Nachhaltigkeitsinitiativen versuchen Abhilfe zu schaffen.
Die GWÖ basiert auf werteorientierten Handeln und stellt eine alternative Form des Wirtschaftens dar. Die Unternehmen mit einer Gemeinwohl-Bilanz, als nichtfinanzielle Berichterstattung werden unterstützt, orientiert an Menschenwürde, Solidarität & Gerechtigkeit, ökologischer Nachhaltigkeit und Transparenz & Mitentscheidung, um menschlicher, sozialer und nachhaltiger zu wirtschaften. Dabei werden die Einflüsse und Auswirkungen auf die Berührungsgruppen Lieferant*innen, Eigentümer*innen & Finanzpartner*innen, Mitarbeitende, Kund*innen & Mitunternehmer und Gesellschaftliches Umfeld genauer betrachtet.
Die vorliegende Arbeit untersucht mithilfe qualitativer Forschungsmethoden, welche Vor- und Nachteile für Mitarbeiter*innen in Österreich ansässigen KMUs aufgrund einer Gemeinwohl-Bilanzierung entstehen. Es konnten Vorteile im Bereich Gesundheit & Wohlbefinden, Eingliederung neuer Mitarbeiter*innen & Teambuilding, gesellschaftlicher & sozialer Mehrwert und finanzielle Anreize aufgezeigt werden. Aber auch Nachteile wie Desinteresse gewinnfixierter Kolleg*innen, längere Fahrtzeiten bei Umstieg auf E-Mobilität und Fehlentscheidungen konnten identifiziert werden.
Unternehmen werden angehalten zu kooperieren, um den multiplen Krisen zu begegnen. Wirtschaftlich erfolgreich zu sein, ist Grundvoraussetzung für das Überleben eines Unternehmens. Pionier-Unternehmen zeigen, dass nachhaltiges Handeln wirtschaftlich erfolgreich sein kann. Die Mitarbeiter*innen zu gewinnen und langfristig ans Unternehmen zu binden, kann durch menschlichere, nachhaltigere und wertschätzende Führung gelingen. Nachhaltiges Wirtschaften orientiert sich an gewissen Standards und Werten.
Die aufgezeigten Vorteile müssen in weiteren Forschungen, insbesondere Langzeitforschungen, noch vertiefend untersucht werden. Auch Ursache-Wirkungszusammenhänge müssen in Zukunft noch näher betrachtet werden.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Analysis of challenges associated with the implementation of the electronic product information in the European Union and development of solutions at the example of Bayer Pharmaceuticals
Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202