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Chancen und Risiken von flexiblen Arbeitszeitmodellen im Hinblick auf die Work-Life-Balance
This master's thesis examines the opportunities and risks of flexible working time models with regard to work-life balance by analyzing them based on the personal experiences of employees in companies with such models. The aim is to gain insights and derive recommendations to promote a positively perceived work-life balance.
The empirical part of this master's thesis focuses on the individual experiences and subjective perceptions of the interview participants, which is why a phenomenological research design is used, followed by qualitative interviews. These interviews were conducted with HR managers and employees from various departments of two companies that have already introduced flexible working time models that are up to now used by employees. The qualitative interviews provide a detailed insight into the individual and emotional experiences of the interviewees, whereby subjective aspects of work-life-balance are also comprehensively recorded and analyzed. The qualitative content analysis according to Mayring (2019) enables a summarized evaluation of the collected data, from which recommendations can be derived for companies that are either considering introducing various flexible working time models in their organization or would like to optimize existing models. The findings of this research provide important guidelines for the management and HR managers of companies wishing to improve the use of flexible working time models or implement them in their organizations.
The results of the study show that the interviewees mainly associate flexible working time models with working from home, although other models were also mentioned. In one of the companies surveyed, a fixed four-day-week was mentioned, which could be restrictive due to the fixation on a specific day that is considered free and could limit the desired flexibility. However, individual solutions could offer more freedom to compensate for this restriction. All-in contracts could also affect flexibility, particularly in relation to flexitime (=Gleitzeit) or trust-based working hours. Flexible working time models can have positive and negative influences on health and performance. Employees appreciate the possibility of flexible working time models, but would like more support and a say, especially for a positively perceived work-life balance.
Involving employees in decisions regarding flexible working time models or the organization of their flexible working day can also lead to greater employee satisfaction. It is important to adapt individual needs in order to achieve a successful work-life balance.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Einsatzmöglichkeiten im Rahmen der Prozessoptimierung und Automatisierung von künstlicher Intelligenz in kleinen und mittleren Unternehmen in Niedersachsen am Beispiel ChatGPT
In der vorgelegten Masterarbeit wurde die Implementierung von künstlicher Intelligenz (KI) am Beispiel von ChatGPT in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Niedersachsen, speziell im Handels- und Dienstleistungssektor, analysiert. Der Schwerpunkt lag dabei auf Prozessoptimierung und Automatisierung. Zunächst wurde die Bedeutung der KMU für die Wirtschaft in Deutschland und Niedersachsen herausgestellt, wobei betont wurde, dass über 99% der Unternehmen auf bundes- und auf Landesebene zu den KMU zählen. Es wurde auch auf die Besonderheiten und die Herausforderungen von KMU im Zusammenhang mit Innovationen eingegangen.
Die Arbeit beleuchtete die Entwicklung der KI im Allgemeinen und erläutert die Unterscheidung zwischen starker und schwacher KI. Sie stellt heraus, dass alle aktuellen Anwendungen der schwachen KI zuzuordnen sind. Anschließend wurde ChatGPT und das zugrundeliegende Large Language Model Generative Pre-Trained Transformer (GPT) vorgestellt.
Nach einer umfassenden Literaturarbeit, wurden die Ergebnisse mit teilstrukturierten Experteninterviews überprüft und erweitert, die mithilfe einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.
Ein wesentlicher Teil der Arbeit widmete sich den spezifischen Herausforderungen, die KMU bei der Implementierung von KI-Technologien, insbesondere ChatGPT, gegenüberstehen. Hierzu zählen unter anderem fehlendes Knowhow, begrenzte finanzielle und personelle Ressourcen sowie rechtliche und datenschutzrechtliche Unsicherheiten. Trotz dieser Herausforderungen, wurden auch die Potenziale von ChatGPT für KMU hervorgehoben, etwa bei der Steigerung der Produktivität durch Automatisierung repetitiver Aufgaben und der Möglichkeit, fehlende Kompetenzen im Unternehmen auszugleichen.
Die Arbeit schloss mit der Betrachtung von Best-Practice-Beispielen ab. Es wurden Empfehlungen für KMU gegeben, wie sie die genannten Herausforderungen überwinden und die Chancen der KI-Technologie nutzen können.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Dekarbonisierung des öffentlichen Personennahverkehrs in Vorarlberg im Bereich der Linienbusse des oberen Rheintals
Da der öffentliche Personennahverkehr mit einer Vielzahl an Linienbussen, welche in der Regel mit fossilen Dieselmotoren betrieben werden, versucht das Grundbedürfnis der Menschen nach Mobilität zu stillen und sich dadurch ein hohes Maß an Emissionen aus diesem Sektor ergibt, soll dieser Bereich durch eine rasche Dekarbonisierung der Busflotte umweltfreundlicher und nachhaltiger gestaltet werden. Dies war der Aufhänger für die vorliegende Master Thesis mit dem Titel: „Dekarbonisierung des öffentlichen Personennahverkehrs in Vorarlberg im Bereich der Linienbusse des Oberen Rheintals“.
Die große Stakeholdergruppe der Fahrgäste ist von dieser Transformation täglich betroffen und daher wird in dieser Arbeit die Forschungsfrage „Wie beurteilt die Stakeholdergruppe „Fahrgäste“ im Bereich des GVPNVOR die Umstellung auf alternativangetriebene Busse insbesondere in Hinblick auf den bezweckten Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit?“ ergründet. Dies ist insofern als zweckmäßig anzusehen, als in der derzeitig verfügbaren Literatur keine diesbezüglichen Erkenntnisse zu finden sind.
Es wurde bei der empirischen Umsetzung am Beginn der qualitative Ansatz mittels Betroffenen-Interviews umgesetzt und für die Auswertung die inhaltlich strukturierende qualitative Inhaltsanalyse nach KUCKARTZ angewandt. Daraufhin erfolgte die Formulierung von insgesamt vier Hypothesen, welche im Anschluss über die quantitative Forschung über einen Online-Fragebogen geprüft wurden. Somit erfolgte die Umsetzung der Forschung unter Anwendung des Mixed-Methods- Ansatzes. Aufgrund der Ergebnisse konnten sämtliche vier Hypothesen eindeutig verifiziert und die Forschungsfrage damit beantwortet werden, dass die Fahrgäste eine Dekarbonisierung der Linienbusflotte als nachhaltig und umweltfreundlich ansehen und diese auch als dringend notwendig erachten.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Working paper series by the University of Applied Sciences bfi Vienna / Digital Mindset : Theoretische Grundlagen und konzeptionelle Ansätze in der bisherigen Literatur
Das Digital Mindset als Schlüssel zu einer erfolgreichen Teilhabe im Alltag, im Berufsleben und in der Interaktion mit Behörden von vielen Autorinnen und Autoren vorgeschlagen worden. Allerdings besteht keine Einigkeit hinsichtlich der Definition oder des theoretischen Fundaments für den Begriff Digital Mindset. In diesem Scoping Review wird die bestehende Literatur zum Digital Mindset untersucht und eine Arbeits-/Anfangsdefinition für das Digital Mindset als psychologisches Konzept entwickelt. Dafür wurden 16 Studien identifiziert, die zwischen 2017 und 2024 auf Deutsch oder Englisch veröffentlicht wurden und eine Definition von Digital Mindset als Konzept für Einzelpersonen enthalten. Es wurden sowohl konzeptionelle Arbeiten als auch qualitative, quantitative und methodengemischte Studien berücksichtigt. Die Ergebnisse zeigen, dass das Digital Mindset in der Literatur unterschiedlich definiert und konzeptualisiert wird. Einige Studien betonen die Bedeutung von Einstellungen, Überzeugungen und Werten, während andere die Fähigkeiten, Kompetenzen und das Verhalten in den Vordergrund stellen. Zudem wird das Digital Mindset in unterschiedlichen Kontexten (z. B. Bildung, Arbeit, Gesundheit) und auf unterschiedlichen Ebenen (z. B. individuell, organisational, gesellschaftlich) betrachtet. Auf Basis der identifizierten Studien und Definitionen wird eine Arbeits-/Anfangsdefinition von Digital Mindset als psychologisches Konzept entwickelt, die die vielfältigen Aspekte und Dimensionen des Digital Mindsets berücksichtigt und eine Grundlage für weitere Forschungsarbeiten bietet.Magistratsabteilung 23, Wirtschaft, Arbeit und Statistik Call 30-20 Digital Mindse
Welche Faktoren haben in Österreich im Jahr 2023 Einfluss in der Entscheidung für einen Jobwechsel?
The thesis was drafted with the purpose of answering why people decide to change jobs in Austria in the year 2023. The need to answer this question arises from current challenges within the labor market (generational shift, war on talents, COVID-19, ad-vancements in technology). To answer the thesis's main question, a survey consisting of three areas has been created: (1) work satisfaction, (2) turnover intention, and (3) new work benefits. The intention was to use existing models (work satisfaction & turn-over intention) and see if new work benefits (for example, more than 2 days of home office, remote working, corporate social responsibility programs, etc.) impact those existing factors. An additional emphasis was put on the difference in results between Generation Z and other generations within the labor market. As a result of the survey (N=225) it has become clear that the impact of new work benefits on work satisfaction cannot be identified yet. Opposite to existing benefits (home office in the amount of 2 days, regular employee events, etc.), which have a statistical significance on work sat-isfaction when it comes to impact on work satisfaction. Additionally, a negative statis-tical significance has been identified between work satisfaction and turnover intention. This confirms existing theories and assumptions regarding work satisfaction and turn-over intentions. Furthermore, there has also been statistical significance between sal-ary and work satisfaction. In the context of difference between Generation Z and other generations, there is an increased turnover intention and decreased work satisfaction among Generation Z.
Based on the results, the author would recommend increasing the understanding of employee needs when drafting compensation strategies. Due to an ongoing state of uncertainty within the labor market, HR departments and HR managers are urged to draft their employee strategies based on specific and accurate data rather than try to use a broad strategy. Additionally, the generation Z should not be considered an iso-lated group, but rather as a reminder that current changes to the labor market should be discussed with all groups of the workforce.Diplomarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Empfehlungen für die Verwendung digitaler Marketingkommunikationsmaßnahmen zur Erschließung der Branche der industriellen Fertigung für Bosch-Brandmeldelösungen in Indien
Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Leadqualifizierung Marketingautomatisierung
Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Mädchen und Technik – Stereotypen in der Berufswahl : Evaluierung vorhandener Maßnahmen zur Gegensteuerung und Möglichkeiten der Weiterentwicklung
Girls' Day is a career orientation program for girls that aims to broaden the range of career choices for girls by introducing them to technical professions and companies.
In this Master Thesis, this measure is analysed on the basis of best practice examples of gender-sensitive career guidance from the specialist literature with regard to its potential to counteract stereotypical career choices made by girls. The focus here is on the company perspective, which was collected through guided open expert interviews with HR employees from several companies. The interviews were analyzed using Qualitative Content Analysis.
The aim of the work is to identify possible shortcomings in the previous concept and to provide HR departments with suggestions on how girls can be motivated to take up a technical profession in the best possible way through concrete measures on Girls’ Day and through targeted employer branding.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Wohlbefinden als Benefit : der moderierende Einfluss von Wohlbefinden auf Arbeitszufriedenheit und Kündigungsabsicht
Der Einfluss von Wohlbefinden auf die Arbeitszufriedenheit und die Kündigungsabsicht genießt in der Literatur schon lange ein großes Interesse. Diverse Zusammenhänge zwischen diesen Variablen konnten mehrfach bestätigt werden. Selten wurden alle drei Faktoren in eine gemeinsame Analyse aufgenommen. Da sich ein hohes Wohlbefinden auf das Empfinden im Leben allgemein auswirken kann und Arbeitnehmer:innen ein Drittel ihres Lebens in der Arbeit verbringen, kann ein Einfluss vermutet werden. Ziel dieser Studie war es neben der Analyse von etwaigen Zusammenhängen, vor allem den moderierenden Einfluss von Wohlbefinden auf die Arbeitszufriedenheit und Kündigungsabsicht zu untersuchen. Dafür wurden 198 Proband:innen in Österreich mittels Online-Fragebogen bezüglich deren Psychologischem Wohlbefinden, der Zufriedenheit mit diversen Faktoren der Arbeitszufriedenheit, und der Kündigungsabsicht befragt. Dabei zeigten sich zu einem signifikante Korrelationen von Arbeitszufriedenheit und Kündigungsabsicht, sowie Psychologischem Wohlbefinden und Kündigungsabsicht. Außerdem zeigte sich, dass Psychologisches Wohlbefinden einen abschwächenden Effekt auf den Zusammenhang von Zufriedenheit mit dem Gehalt und der Kündigungsabsicht besitzt. Bei einer (unter-)durchschnittlichen Zufriedenheit mit dem Gehalt führte ein hohes Psychologisches Wohlbefinden zu einer geringeren Kündigungsabsicht als ein geringes Psychologisches Wohlbefinden. Besonders die Subdimensionen Autonomie und Gestaltung der eigenen Umwelt/Alltagsbewältigung zeigten eine signifikanten Einfluss. Diese Studie liefert spannende Hinweise für Arbeitgeber:innen hinsichtlich der Gestaltung für Jobs und der Wichtigkeit von Autonomie und Handlungsspielraum. Ebenso zeigt es Arbeitnehmer:innen auf, wie sie die eigene Kündigungsabsicht beeinflussen können.The influence of well-being on job satisfaction and turnover intention has long been of great interest in the literature. Various relationships between these variables have been confirmed multiple times. Rarely have all three factors been included in a joint analysis. Since high well-being can have a decisive impact on one's perception of life, and employees spend a third of their lives at work, an influence can be assumed. The aim of this study was not only to analyze any relationships but especially to examine the moderating influence of well-being on job satisfaction and turnover intention. For this purpose, 198 participants in Austria were surveyed via online questionnaire regarding their psychological well-being, satisfaction with various factors of job satisfaction, and turnover intention. Significant correlations were found between job satisfaction and turnover intention, as well as psychological well-being and turnover intention. Furthermore, it was shown that psychological well-being has a moderating effect on the relationship between satisfaction with salary and turnover intention. In the case of (below) average satisfaction with salary, high psychological well-being led to lower turnover intention than low psychological well-being. Especially the subdimensions of autonomy and environmental mastery showed a significant influence. This study provides insights for employers regarding job design and the importance of autonomy and freedom of actions for employees. Also, it shows employees how they can influence their own turnover intention.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Gamification als Instrument zur Verbesserung des Wissenstransfers im Major Incident Management
Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202