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Prozessoptimierung der Neuanfragenbearbeitung im Zuliefergeschäft : Entwicklung von Handlungsempfehlungen für HEINEN Elektronik GmbH
Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Zusammenhang zwischen digitaler Transformation und Nachhaltigkeit am Beispiel von Volvo-Retail
Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Wirtschaft und Management : Schriftenreihe zur wirtschaftswissenschaftlichen Forschung und Praxis / Methodologische Annäherung zur Messung der Demokratiequalität von politischen Parteien
Dieser Artikel leistet einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Messung der Demokratiequalität von Staaten. Bis dato werden politische Parteien kaum bis gar nicht in die Messungen miteinbezogen. Aktuelle Demokratiemessungen zeigen daher, nach Argumentation des Autors, nur ein verzerrtes Bild einer realpolitischen Wirklichkeit demokratischen Regierens. Vor allem in den letzten 20 Jahren haben sich Parteiensysteme fundamental verändert und mit ihnen der politische Wettbewerb an sich. In den aktuell durchgeführten Demokratiemessungen wird dem jedoch nicht Rechnung getragen. Der Artikel legt anhand der Aufgaben und Funktionen politischer Parteien, welche diese in einem politischen System wahrnehmen, dar, wie relevant diese für den Grad an Demokratiequalität eines Staates sind. Daher ist es von entscheidendem Interesse, wie politische Parteien ihre Aufgaben und Funktionen aus einer demokratiepolitischen Perspektive erfüllen. Dieser Artikel stellt eine entsprechende Bewertungsmatrix zur Disposition, anhand derer politische Parteien bewertet werden, inwiefern diese im Stande sind, den Gemeinwillen zu identifizieren und das Gemeinwohl zu fördern
Auswirkungen politischer Instabilität auf die türkische Wirtschaft in den letzten beiden Jahrzehnten
This thesis explores the significant economic impacts of two major political crises in Turkey—the financial crisis of 2001 and the coup attempt in 2016—delving into the deep economic repercussions and the policy responses that followed. It examines these crises as critical events that not only challenged the existing economic policies but also instigated widespread reforms aimed at stabilizing and restructuring the economic landscape.
The 2001 financial crisis, often marked as a turning point in Turkey’s economic history, stemmed from a combination of excessive public debt, a rigid exchange rate policy, and a bloated banking sector plagued by inadequate oversight and poor risk management practices. The crisis exposed fundamental vulnerabilities in Turkey’s financial architecture, leading to comprehensive reforms, including the overhaul of banking supervision and changes in economic governance. These reforms aimed to restore confidence among national and international investors, highlighted by the shift towards greater central bank independence and the introduction of more stringent regulatory frameworks.
In contrast, the 2016 coup attempt posed an unprecedented shock to Turkey's political system, resulting in wide-reaching economic consequences. This event significantly undermined investor confidence, affecting foreign direct investment and heavily impacting the tourism industry. The government’s response involved emergency measures aimed at economic stabilization, including fiscal incentives and support programs for the private sector. However, these were only partially successful in restoring stability, as investor confidence remained volatile.
The thesis provides a detailed analysis of the structural reforms implemented in response to these crises, focusing on their aim to enhance macroeconomic stability and align Turkey’s economic policies with European Union standards, particularly in preparation for EU accession. The study assesses the effectiveness of these reforms in mitigating the impact of political instability on economic growth and highlights the ongoing challenges in achieving sustainable economic development.
By integrating the analysis of these political crises with economic outcomes, this thesis contributes to a broader understanding of how political events shape economic policies and performance. It offers insights into the complexities of managing economic policy in a politically volatile environment and underscores the importance of robust, adaptive policy frameworks that can respond to crises and promote long-term economic stability and growth.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
The Green Gap : Warum ökologisches Bewusstsein für den Verzicht aufs eigene Auto nicht ausreicht und wie der Privat-PKW Anteil in Wien reduziert werden könnte
Der moderne Lebensstil belastet unser ökologisches System zunehmend und Studien belegen, dass bereits mehrere planetare Grenzen überschritten sind, was die Lebensbedingungen künftiger Generationen gefährdet. Die EU und ihre Mitgliedstaaten haben sich im Rahmen des Green Deals deshalb verpflichtet, Initiativen zum Erreichen von Klimaneutralität bis 2050 (Österreich bis 2040) zu setzen. In der Verkehrspolitik, einem der Hauptverursacher von Treibhausgasemissionen, zeigt sich jedoch, dass trotz einer jüngst leicht sinkenden Tendenz, aktuelle Emissionszahlen weiterhin deutlich über den 1990er Werten liegen. Um die Klimaziele zu erreichen und dem fortschreitenden Biodiversitätsverlust Einhalt zu gewähren, sind somit grundlegende Veränderungen im Verkehrssektor unausweichlich.
Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich deshalb mit der Frage, weshalb trotz steigendem Umweltbewusstsein, der Verzicht auf den eigenen PKW im städtischen Bereich am Beispiel Wien noch schwer fällt und welche Bedeutung in diesem Zusammenhang symbolische und affektive Funktionen des Autos haben. Weiters wird der mögliche Einfluss von veränderten Rahmenbedingungen auf die Autokaufabsicht untersucht. In diesem Zusammenhang wurde ein Modell auf Basis der TPB sowie der Theorie des Materiellen Besitzes entwickelt und eine anonyme Online Befragungen von 119 Wiener:innen durchgeführt, um die Einstellung zu Umweltbelangen, Autobesitz, Autonutzung, Kaufabsicht (vor und nach Änderung von Rahmenbedingungen) sowie zu den instrumentellen bzw. symbolischen und affektiven Werten von Autos mittels quantitativer Methode abzufragen.
Die Forschungsergebnisse bestätigen den Einfluss von symbolischen und affektiven Funktionen eines Autos auf die Absicht ein Auto zu erwerben, weshalb durch die Arbeit belegt wird, dass nachhaltige Mobilitätsangebote mehr als nur die instrumentellen Eigenschaften eines PKWs ersetzen müssen, um das private Auto nachhaltig zu verdrängen. Weiters zeigt sich auf Basis der Datenauswertung, dass steigende Kosten sowie eine Verbesserung des Sharing-Angebotes und der intermodalen Mobilitätslösungen negativ mit dem beabsichtigten Autokauf korrelieren, während eine Veränderung des Komforts in der Autonutzung auf Basis der Forschungsergebnisse nur teilweise einen Rückgang im intendierten Autokauf belegt.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Wesentlichkeit von ESG-Risiken : eine empirische Untersuchung in der österreichischen Kunststoffindustrie
Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Working paper series by the University of Applied Sciences bfi Vienna / Finanzierungs-/Förderinstrumente für eine sozial-ökonomische und nachhaltig-ökologische Wohnbauproduktion
Multiple Krisen, die sich als externe Schocks in der österreichischen Wirtschaft manifestieren, spiegeln sich am Wohnungsmarkt in steigenden Bodenpreisen und Baukosten wider. Gleichzeitig bedarf es Investitionen in den Wohnungsbestand, um ökologische Nachhaltigkeit zu erzielen. Vor diesem Spannungsverhältnis zwischen steigenden Kosten – gekoppelt mit sinkender Leistbarkeit beim notwendigen Gut Wohnen – und steigendem Investitionsbedarf wird in diesem Beitrag eine Kategorisierung ausgewählter bestehender Förderstrukturen und innovativer Finanzierungsformen in den Bereichen Bodenpolitik und Baukostenfinanzierung vorgenommen. Bei den dargestellten Maßnahmen zeigen sich Potenziale, aber auch strukturelle Schwächen.Magistratsabteilung 23, Wirtschaft, Arbeit und Statistik Call 30-21 Leistbares Wohne
Wirtschaft und Management : Schriftenreihe zur wirtschaftswissenschaftlichen Forschung und Praxis / 10 Jahre Neue Seidenstraßeninitiative – das unterschätzte Projekt Chinas auf dem Weg zur Nummer eins
Im Herbst 2013 verkündete der chinesische Staatspräsident Xi Jinping den Start der chinesischen Seidenstraßeninitiative (Belt and Road Initiative, kurz: BRI). Im Artikel wird der Frage nachgegangen, welche Ziele China mit der BRI verfolgt, wie sich die BRI im Laufe der Zeit entwickelt hat, welche Bilanz nach mehr als 10 Jahren BRI gezogen werden kann und wie Europa darauf reagiert hat. Es zeigt sich, dass die BRI als themenoffenes Kooperationsprojekt gesehen werden muss, das räumlich und zeitlich nicht limitiert ist, wobei politische Kooperationen, Finanzierung und Finanzsysteme, Handel und Investitionen, kulturelle Kooperationen, Konnektivität/Infrastruktur sowie innovative Felder die zentralen Kooperationsfelder (Säulen) der BRI bilden. Infrastruktur ist nur eine dieser Prioritäten, aber die sichtbarste, das ist wohl auch der Grund, dass die BRI, sehr eingeschränkt, in westlichen Medien besonders mit diesem Aspekt assoziiert wird. Die BRI ist mit anderen wichtigen chinesischen Strategien verlinkt und zunehmend an den Nachhaltigkeitspostulaten orientiert. Die BRI-Aktivitäten werden hauptsächlich über chinesische Quellen finanziert und sollen vor allem seit 2017 vermehrt politische Ziele Chinas adressieren. Sie liefern für chinesische Staatsunternehmen ein Komplettpaket für deren Internationalisierung. Die Bilanz aus chinesischer Sicht über eine Dekade BRI ist durchwegs positiv. Die Investitionen von mehr als einer Billion Euro seit 2013, auch in Infrastruktur, haben beigetragen, Infrastrukturdefizite vor allem in Asien und Afrika zu mildern und dazu geführt, dass vor allem die USA und die EU aktiver geworden sind. Auf der Habenseite steht der immense ökonomische und politische Bedeutungsgewinn, den China weltweit und vor allem im globalen Süden erfahren hat. War Europa lange Zeit eine Fokusregion der BRI, hat die Nicht-Distanzierung Chinas von der russischen Invasion zu einem starken politischen Bedeutungsverlust Chinas allgemein und der BRI im Speziellen in Europa geführt. Die EU hat lange Zeit die Breite und Tiefe der BRI verkannt und erst mit 2021, also Jahre nach der BRI-Gründung, mit der Initiative „Global Gateway“ eine Alternative vorgelegt, die erst langsam in die Gänge kommt
Determinanten der Nutzung und Akzeptanz von Sprachassistenten als Einkaufsmedium in Österreich
Voice assistants such as Amazon Alexa and Google Assistant have gained popularity in recent years, yet their use as a shopping channel remains limited. Despite advanced technology and declining prices, many consumers do not fully utilize voice assistants. Smartphones are already an established sales channel for companies. Although voice assistants allow hands-free operation through simple conversation, they are only minimally accepted as a shopping channel. This represents a discrepancy between availability and actual use. The aim of this study is to identify the factors that influence the use and acceptance of voice assistants as a shopping channel. The research question posed is: "What factors influence the use of voice assistants, and what determine the acceptance of this technology as a channel for online purchases in Austria?"
To answer this question, a quantitative research design was chosen. An online survey with a standardized questionnaire was conducted, involving over 400 participants. The questionnaire included both closed-ended questions and five-point Likert scales. The research showed that the use of voice assistants is higher when consumers perceive the technology as useful and enjoyable. Privacy concerns negatively impact their use. The greater the importance placed on data protection, the less voice assistants are used. A high willingness to use voice assistants also leads to greater acceptance as a shopping channel. Companies should focus on improving the perceived usefulness and user-friendliness of voice assistants to promote their use. At the same time, they should address privacy concerns to build consumer trust. Future studies could examine user behavior and acceptance in other countries, or research could be conducted to explore differences between different providers.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Instagram-Nutzer Instagram-Nutzerinnen
Hintergrund: Der Gesundheitsförderung wird in Österreich eine immer wichtiger werdende Rolle zugesprochen. Gleichzeitig treffen die Personen zunehmend gesundheitsrelevante Entscheidungen für sich selbst und nehmen aktiv Einfluss auf ihre Gesundheit. Entsprechende Verhaltensweisen zur Verbesserung des Gesundheitszustandes erfordern jedoch allen voran Wissen, Kompetenz und Vertrauen. Jenes Wissen wird sich im heutigen Zeitalter vorrangig im Internet angeeignet. Neben den klassischen Gesundheitsapps greifen die Personen dabei immer häufiger auf soziale Netzwerke, wie Instagram, zurück. Die bild- und videobasierte Plattform wird unter anderem dazu genutzt, sich Verhaltensweisen anzueignen, welche eine gesundheitsfördernde Wirkung versprechen. Dennoch ist die schlichte Nutzung gesundheitsbezogener Angebote im Internet für die Lösung eines Gesundheitsproblems nicht ausreichend. Das Konzept der digitalen Gesundheitskompetenz greift daher jene Kompetenzen auf, welche benötigt werden, um Gesundheitsinformationen, die über digitale Kommunikationstechnologien verbreitet werden, zu suchen, zu finden, zu verstehen, zu bewerten und zu nutzen. Hinzu kommt die interaktive Komponente, welche unter anderem die Erstellung eigener Inhalte berücksichtigt.
Methodik: Die vorliegende Untersuchung greift als grundlegende Thematik die digitale Gesundheitskompetenz von Instagram-Nutzer*innen auf. Ermittelt werden die Ausprägung der subjektiv wahrgenommenen digitalen Gesundheitskompetenz sowie Zusammenhänge zwischen eben dieser und dem Geschlecht der Teilnehmer*innen, dem Gesundheitszustand und deren allgemeiner Selbstwirksamkeit. Außerdem werden die Beurteilung der Zuverlässigkeit von Gesundheitsinformationen, das Nutzungsverhalten gesundheitsbezogener Medien sowie das Interesse an Gesundheitsaccounts im Zusammenhang mit chronischer Krankheit und dem Gesundheitszustand analysiert. Die Datenerhebung erfolgte mittels Online-Befragung zwischen 18.6.2023 und 12.7.2023. Die statistische Auswertung der gewonnen Daten und deren Zusammenhänge erfolgte mittels IBM SPSS Statistics 27.
Ergebnisse: Von 377 Personen, welche die Befragung öffneten, erfüllten 357 Personen die Teilnahmebedingungen und konnten daher für die Analyse herangezogen werden. Die Teilnehmer*innen waren durchschnittlich ca. 31 Jahre alt und zu einem Großteil weiblich (80,4%). Mit einem durchschnittlichen Wert von ca. 3,13 (SD0,45) schätzten die Teilnehmer*innen ihre digitale Gesundheitskompetenz hoch ein. Während beispielsweise die operativen Fähigkeiten der Personen sehr gut bewertet wurden, so sind jedoch Defizite im Bereich der Beurteilung der Zuverlässigkeit von Gesundheitsinformationen festzustellen. Diese fällt den Teilnehmer*innen im Durchschnitt im Internet jedoch leichter als auf Instagram. Es zeigt sich ein schwacher Effekt des weiblichen Geschlechts, der mit einer niedrigeren digitalen Gesundheitskompetenz einhergeht als bei männlichen Teilnehmer*innen. Die Untersuchung bestätigt außerdem, dass eine höhere digitale Gesundheitskompetenz eine positive Auswirkung auf den selbsteingeschätzten Gesundheitszustand, sowie für bestimmte Gruppen, auch auf die allgemeine Selbstwirksamkeit der Teilnehmer*innen hat. Ein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Nutzungsverhalten gesundheitsbezogener digitaler und sozialer Medien und chronischen Erkrankungen sowie zwischen dem Interesse an Gesundheitsaccounts und dem Gesundheitszustand konnte jedoch nicht identifiziert werden.
Fazit: Zentral für die Untersuchung und die weiterführende Forschung ist die Bestätigung des positiven Einflusses der digitalen Gesundheitskompetenz auf den selbsteingeschätzten Gesundheitszustand und die allgemeine Selbstwirksamkeit. Die Schwierigkeiten in Bezug auf die Beurteilung der Zuverlässigkeit von Gesundheitsinformationen auf Instagram sollten hinsichtlich der Gestaltung von Gesundheitscontent in Zukunft dringend berücksichtigt werden. Außerdem sollte ein Fokus auf jene Personen gelegt werden, die besonders gefährdet sind, eine niedrige digitale Gesundheitskompetenz aufzuweisen, und entsprechende Förderungsmöglichkeiten für jene Personen entwickelt werden.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202