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Generationsmanagement
Die fortschreitende Digitalisierung stellt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor große Herausforderungen und Chancen. Insbesondere die unterschiedlichen Einstellungen und Nutzungsweisen digitaler Technologien zwischen verschiedenen Generationen können den Transformationsprozess beeinflussen. Während jüngere Mitarbeitende oft technikaffiner sind und neue digitale Werkzeuge intuitiv nutzen, sind ältere Generationen oft zurückhaltender oder benötigen gezieltere Unterstützung bei der Implementierung neuer Systeme. Diese Unterschiede können im Arbeitsalltag sowohl zu Synergien als auch zu Konflikten führen und erfordern eine gezielte Steuerung durch die Führungskräfte.
Die vorliegende Arbeit untersucht anhand qualitativer Interviews, wie sich Mitarbeitende verschiedener Generationen in KMU in ihrer Einstellung und im Umgang mit digitalen Technologien unterscheiden. Insbesondere wird untersucht, welche Herausforderungen sich aus diesen Unterschieden im Arbeitsalltag ergeben und welche Rolle Führungskräfte als Vermittler:innen zwischen den Generationen spielen. Theoretische Grundlagen zu Digitalisierung, KMU, Generationenmodellen und Führung bilden die Basis der Untersuchung.
Methodisch basiert die Studie auf einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring, die mit Hilfe eines deduktiven Kategoriensystems durchgeführt wurde. Die Interviews wurden leitfadengestützt durchgeführt und anschließend mit MAXQDA ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass sich Generationenunterschiede insbesondere in den Bereichen Technologieakzeptanz, Nutzungsverhalten und Kommunikationspräferenzen zeigen. Während jüngere Mitarbeiter:innen digitale Technologien experimentell erkunden, sind ältere Generationen häufig skeptischer und bevorzugen strukturierte Schulungen. Führungskräfte spielen eine zentrale Rolle bei der Vermittlung zwischen den Generationen, indem sie unterstützende Maßnahmen anbieten, Unsicherheiten abbauen und Konflikte moderieren.
Die Arbeit liefert praktische Implikationen für KMU, indem sie aufzeigt, wie generationenübergreifende Zusammenarbeit in der digitalen Transformation erfolgreich gestaltet werden können. Darüber hinaus werden Handlungsempfehlungen für Führungskräfte gegeben, um den digitalen Wandel effizienter zu gestalten und die Akzeptanz neuer Technologien generationenübergreifend zu fördern.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Verbesserung der Versorgungsqualität am Beispiel eines Patientendatenmanagementsystems (PDMS) : Welche Handlungsfelder ermöglichen eine Verbesserung der digitalen Dokumentation?
Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
AI Governance Frameworks und EU-Regulatorien : eine qualitative Analyse von Themenschwerpunkten und Ableitung von Governance Maßnahmen für Unternehmen
Mit der zunehmend verbreiteten Anwendung von Künstlicher Intelligenz und den neuen, rechtlichen Vorgaben durch den AI Act der EU, dessen Vorgaben schrittweise in den Jahren 2025 und 2026 eingeführt werden, sind Unternehmen im EU-Raum mit Bezug zur Entwicklung und Verwendung von Künstlicher Intelligenz angehalten, AI Governance Konzepte zu implementieren. Durch das breite Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz kann es über die Einhaltung rechtlicher Vorgaben hinaus eine große Herausforderung sein, Governance Konzepte für diesen Bereich zu definieren. Zum einen existiert aufgrund der relativen Neuartigkeit des Feldes AI Governance noch vergleichsweise wenig Forschung zu diesem Thema. Zum anderen existieren zum Zeitpunkt der Verfassung dieser Masterarbeit nur sehr wenige vergleichenden Analyse der darin enthaltenen Vorgaben mit den Inhalten anderer AI Governance Frameworks. Um diese Forschungslücke zu schließen, werden in der vorliegenden Arbeit fünf AI Governance Frameworks aus verschiedenen Kategorien, darunter der AI Act der EU, durch eine strukturierende, qualitative Inhaltsanalyse vergleichend gegenübergestellt. Dabei werden die unterschiedlichen Ansätze und Maßnahmen der Frameworks im Zusammenhang mit den vier Themenkomplexen Datenmanagement, Risikomanagement, Transparenz und Verantwortlichkeit näher betrachtet. Aus den identifizierten Maßnahmen wird ein konkreter Maßnahmenkatalog abgeleitet, der das Feld der AI Governance für Unternehmen verständlich aufbereitet. Darüber hinaus wird durch die Gegenüberstellung sowohl die individuelle Abdeckung, als auch verschiedene Herangehensweisen der Frameworks im Bezug auf die Themenkomplexe untersucht. Den Abschluss bildet die Beantwortung der Frage, inwiefern die neuartigen, rechtlichen Vorgaben aus dem AI Act in ausgewählten, bestehenden AI Governance Frameworks der Kategorien „Unternehmensframeworks“ und „Empfehlungen und Best Practices“ abgedeckt sind.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Der Einfluss von emotionaler Werbung auf das Kaufverhalten zwischen Millennials und Generation Z in der Produktkategorie Lebensmittel
This Master's thesis looks at how emotional advertising affects the buying behavior of consumers, focusing on food products. The study compares two groups, which are Millennials and Generation Z. The goal is to understand how emotional advertising influences them differently. A survey was used to collect data about how emotional advertising impacts and influences their decisions.
The survey results show that Generation Z is the most impacted group by emotional advertisement. They are substantially affected by visually attractive and emotional contents that often result in impulse purchases. They ascertain advertisements from a mix of emotional and informational appeals, whereas Millennials who tend to trust the brand and its goodwill and product quality will be persuaded into making a purchase. The research also reveals that Generation Z relies more on social-mediabased advertising while accepting Millennial responses in a mixture of online and offline advertising.
These findings help businesses to improve advertising strategies to have a better connection with each group.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
A performance indicator based approach for estimating engineering labour hours and comparing projects in the plant construction business, a case study
Projects of all kinds often face the obstacle that project budgets cannot be adhered to. In this master’s thesis, however particular attention is paid to labour hours in plant construction projects. These projects often take place under time and cost pressures and are often unable to meet them. The fact that projects that do not meet the targeted budget or labour hour setpoint encounter problems such as contractual penalties, delays and poor reputation makes this a relevant issue for observation. A sound understanding and an easy-to-follow solution specifically for estimating engineering labour hours in plant construction projects can be the key to labour hour compliance and overall project performance.
This thesis examines, among other things, whether an approach based on performance indicators can be used both to estimate engineering labour hours and as a tool for comparing projects or project tasks in a company. Another aspect is the requirements for the introduction of a new performance indicator and thus a measurement system. A further focus is on the influences that need to be considered when interpreting these performance indicators. A case study in a company was chosen as the basis for analysing the aforementioned aspects.
Overall, it can be concluded that performance indicators can serve as an aid in estimating labour hours in engineering and as a comparative tool. Although there is still a subjective influence in both the estimates and the comparisons, this can be considered more limited than without the use of performance indicators. This is because the performance indicators serve as an objective basis for interpretation. With the introduction of such a performance indicator system for technical aspects, continuous improvement of project performance can also be achieved through the introduction of measures that target the results of the performance indicators.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Berufsgruppenspezifische Eignung von Resilienzfördermaßnahmen : eine qualitative Expert:innenbefragung
In einem schnelllebigen Zeitalter, das durch raschen Wandel und Komplexität gekennzeichnet ist, gewinnen anpassungsfähige und widerstandsfähige Ansätze zunehmend an Bedeutung. Neben der individuellen Resilienzförderung durch Einzelpersonen stehen auch Organisationen zunehmend in der Verantwortung, ihrer Fürsorgepflicht gegenüber ihren Mitarbeitenden nachzukommen und deren psychische Gesundheit zu fördern. Resilienzförderung im organisationalen Kontext kann Menschen darin unterstützen, einen angemessenen Umgang mit belastenden Arbeitsbedingungen zu finden, ihre psychische Gesundheit langfristig zu erhalten, handlungsfähig zu bleiben und Krisen erfolgreich zu bewältigen.
Ziel der Arbeit ist es, Unterschiede in den Herausforderungen der Resilienzförderung zwischen verschiedenen Berufsgruppen zu diskutieren sowie Voraussetzungen und Erfolgsfaktoren für eine wirksame Maßnahmenumsetzung aufzuzeigen. Weiters werden Veränderungen im Verständnis des Konstruktes vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Entwicklungen identifiziert und betrachtet. Methodisch wird auf Expert:inneninterviews mit Fachkräften verschiedener Tätigkeitsfelder im Kontext der Resilienzförderung zurückgegriffen. Die Ergebnisse der Interviews zeigen, dass Kommunikation sowie Unterstützung durch das Management entscheidend für die erfolgreiche Realisierung der Maßnahmen sind. Darüber hinaus ermöglichen unterstützende Strukturen die praktische Umsetzung resilienzförderlicher Strategien im organisationalen Kontext. Die Auswertung der Interviewergebnisse liefert praxisrelevante Erkenntnisse zur strukturellen Verankerung der Resilienzförderung von Mitarbeitenden in Organisationen.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Anforderungen an ein rechtskonformes und effizientes KI-basiertes Zeiterfassungssystem für internationale Banken in Österreich
This Master's thesis addresses the requirements for an AI-based time management system within the specific context of an international bank operating in Austria, aiming to balance legal compliance with operational efficiency. The relevance of this topic stems from the increasing strategic importance of time management, the transformative potential of Artificial Intelligence (AI) in HR, and the complex, highly regulated environment of Austria, particularly concerning labor law (e.g., AZG, ArbVG), data protection (GDPR), and emerging AI regulations (EU AI Act).
Employing a qualitative research approach, this study utilizes a single-case study design focusing on the specific international bank. Data was gathered through semi-structured expert interviews with internal stakeholders from HR, AI, Legal, Data Protection, and IT Security departments, complemented by an analysis of relevant internal documents (e.g., company agreements, policies). The collected data was analysed using reflexive thematic analysis.
Findings reveal core requirements for such a system: Non-negotiable adherence to the legal framework (Austrian labor law, GDPR principles, works council rights) is fundamental and proactive compliance with the EU AI Act for high-risk HR systems is crucial. Additionally a careful balance between efficiency (via AI/automation) and employee acceptance is required, mitigating "Big Brother" concerns through transparency and change management. Fundamental strategic alignment and stakeholder-involved goal definition must precede implementation. Essential technical prerequisites include seamless data integration (especially payroll), reliability, and open architecture. Proactive "Compliance and Security by Design" throughout the development lifecycle is identified as a key success factor, providing a practical framework for developing responsible and effective AI solutions in regulated HR environments.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
The impact of AI-generated advertising visuals on user engagement and trust in digital marketing for online marketplaces : a case study on ImmoScout24.ch
This study investigates and compares the effects of advertising visuals generated by artificial intelligence (AI) and those based on traditional photography on user trust and engagement in digital real estate marketplaces. Drawing on the elaboration likelihood and technology acceptance model, the study explores how perceived visual realism and transparency labelling shape user responses to such visuals. A hybrid research design that combined a quantitative online survey (N = 412) with a real-world A/B test conducted on Meta platforms (Facebook and Instagram) was employed. Four advertising variants were tested, varying by the image production method (AI versus real photo) and by the presence or absence of AI-disclosure labels. Perceived realism emerged as the strongest predictor of trust. Transparent labelling enhanced credibility but reduced behavioural engagement. Regression analyses revealed that age and AI familiarity moderated trust perceptions. In terms of engagement, realistic unlabelled AI-visuals achieved the highest click-through and interaction rates, whereas labelled AI-visuals – although more trusted – seemed to trigger deeper cognitive processing, reducing spontaneous engagement. The findings highlight an attitude–behaviour inconsistency: users cognitively appreciate transparency but engage less when disclosure cues disrupt visual fluency. For marketers in trust-sensitive sectors like real estate, the results underscore the challenge of aligning ethical transparency with perceptual credibility in AI-enhanced campaigns.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Implementierung von Business Intelligence in Veranstaltungsagenturen : Untersuchung zentraler Herausforderungen und Erfolgsfaktoren
Im Rahmen dieser Arbeit werden Herausforderungen und Erfolgsfaktoren für die Implementierung und Nutzung von Business Intelligence (BI) in kleinen und mittelständischen Unternehmen der Veranstaltungsbranche analysiert. Mithilfe einer zusammenfassenden Inhaltsanalyse nach Mayring wurde das Forschungsthema anhand von elf Interviews mit Akteurinnen und Akteuren der Veranstaltungsbranche empirisch untersucht. Die Interviews wurden als halboffene leitfadengestützte Interviews auf Grundlage der Ergebnisse der Literaturrecherche durchgeführt.
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Hauptforschungsfrage: Welche Herausforderungen beeinflussen die erfolgreiche Implementierung und langfristige Nutzung von Business-Intelligence-Systemen in kleinen und mittelständischen Veranstaltungsagenturen in Deutschland, um datenbasierte Entscheidungsprozesse und ein effektives Veranstaltungsmanagement zu ermöglichen? Diese Forschungsfrage wurde mit spezifischen Forschungsfragen zu einzelnen Faktoren, orientiert an einem theoretischen Modell zur Implementierung von Innovationen in Unternehmen (TOE-Framework), ergänzt.
Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere begrenzte personelle und finanzielle Ressourcen, die fehlende digitale Kompetenz und das fehlende Bewusstsein für standardisiertes Datenmanagement die Umsetzung von BI-Projekten in KMU erschweren. Zudem mangelt es in der Veranstaltungsbranche häufig an spezifischem Fachwissen im Umgang mit Business-Intelligence-Lösungen. Gleichzeitig erschwert ein kaum überschaubares Angebot an verfügbaren Tools die Auswahl einer passenden Lösung. Die Einführung solcher Technologien wird darüber hinaus durch die Rolle vieler Agenturen als Dienstleister zusätzlich verkompliziert, da die Umsetzung oftmals nur in Abstimmung mit den Kund:innen erfolgen kann – sowohl hinsichtlich der Akzeptanz als auch der finanziellen Beteiligung. Anschließend werden Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche und nachhaltige Integration von BI-Systemen abgeleitet. Die Arbeit ermittelt praxisnahe Handlungsempfehlungen und gibt Impulse für die Weiterentwicklung digitaler Strategien in KMU der Veranstaltungsbranche.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Digitales Marketing für elektronische Zutrittslösungen im Residential-Markt : Strategien zur Erhöhung der Marktakzeptanz in der Schweiz
Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202