Publikationen der Deutschen Gesellschaft für Soziologie
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    Das präemptive Zeitregime der Sorge um Kinder

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    Das Kindsein wird durch eine besondere Verwundbarkeit gekennzeichnet. Zugleich beschreibt die Lebensphase der Kindheit einen Raum von Entwicklungspotenzialen. Dieses Entwicklungsparadigma basiert auf der Transformation gesellschaftlicher Zeitstrukturen zu einer possibilistischen Zukunftskonzeption. Die Abhängigkeit von Kindern wird hinsichtlich der zugeschriebenen Aspekte der Verwundbarkeit und Entwicklungsfähigkeit festgehalten. Die Bedingungen der Sorge um Kinder erwachsen dabei aus der historisch situierten Problematisierung des Kindeswohls. In den vergangenen Jahrzehnten kam es zu einer tiefgreifenden Umgestaltung der Ordnung der Sorge um Kinder. An die Stelle geschlossener Standards (u. a. heteronormative Kleinfamilie), hinsichtlich derer die Sorge gegenwartsbezogen und defizitorientiert abgeglichen wird, tritt ein offenes Gefährdungspotenzial, hinsichtlich welchem die Sorge zukunftsbezogen flexibel organisiert wird. Mit diesem Wandel des Wissensregimes um das Kindeswohl geht ein Wandel des Verhältnisses und der Grenzziehungen sorgender Institutionen einher. Prävention ist dabei ein elementarer Aspekt der Transformation der Ordnung der Sorge von disziplinierenden zu vorwiegend kooperativen Techniken. Präventives Vorgehen basiert darauf, dass Gefährdungen frühzeitig begegnet wird. Die kooperative und präventive Sorge ist ein dauerhaftes Arrangement. Prävention fordert die Eigenverantwortung aller engagierten Sorgenden kooperativ ein. Dabei ist Prävention nicht nur schadenvermeidend, sondern zugleich entwicklungsfördernd. Versteht man Prävention einseitig als repressive Intervention, verkürzt dies den Charakter präventiven Handelns. Mittels Prävention sollen nicht nur Gefahren für Kinder abgewehrt, sondern generativ zugleich Ressourcen freigelegt und Entwicklungspotenziale verwirklicht werden. Derart wird ein neues Zeitregime des Sorgens deutlich, dass zu einer präemptiven Zeitkonzeption übergeht, „die auf eine Art von antizipatorischer Deduktion der Zukunft, die in der Gegenwart wirksam ist, verweist" (Avanessian und Malik 2016). Im Beitrag werden die wesentlichen Facetten des Imperativs kooperativer Sorge rekonstruiert, die zentrale Stellung, die präventive Strategien dabei einnehmen, aufgezeigt und die wirklichkeitsverändernden Effekte des damit einhergehenden präemptiven Zeitregimes der Sorge um Kinder diskutiert. &nbsp

    Ungleichheitsperzeptionen und Medien: Was bewirkt politische Kommunikation?

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    In den Sozialwissenschaften erhält das nur ungefähre Wissen der BürgerInnen über ökonomische Ungleichheiten viel Aufmerksamkeit. Die Wahrnehmung der Armutsquote, der Vermögensungleichheit, der eigenen Position in der Einkommensverteilung decken sich nicht mit den Fakten. Man vermutet \u27verzerrte\u27 politische Präferenzen aufgrund des Bias bei den Ungleichheitsperzeptione. Die Wahrnehmung wirtschaftlicher Ungleichheiten und welche Konsequenzen sich für „nötige“ politische Reaktionen ergeben, dürfte durch die Medien beeinflusst sein. Die Rolle der Medien bei der Entstehung von Ungleichheitsperzeptionen ist aber wenig erforscht. Der Beitrag geht davon aus, dass an der „Übersetzung“ objektiver Ungleichheit in Präferenzen für egalisierende Politik politische Kommunikation beteiligt ist. Er stützt sich einerseits auf Zallers (1992) Modell der Präferenzformation durch die von Medien verfügbar gemachte Rahmen und Informationen. Andererseits nutzen Akteure aus Parteien und Interessenverbänden, Kirchen und Zivilgesellschaft die Vorläufigkeit von Einstellungen zu policy issues und praktizieren crafted talk (Jacobs/Shapiro 2000), um Unterstützung zu generieren. Der Beitrag fragt empirisch auf der Basis von Surveyexperimenten, wie Medien die verteilungspolitische Nachfrage beeinflussen. Erprobt werden ein Priming, das die Tendenz zur Selbsteinstufung in der Mitte der Sozialhierarchie verunsichert, und ein Frame zu durch Umverteilung gefährdeten Arbeitsplätzen wie auch zu gesellschaftlichem Zusammenhalt. &nbsp

    Vulnerabilität – Sensibilisierung - Fremderfahrung: Eine phänomenologische Skizze zur Analyse extremer Erfahrungen Anderer

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    Im Folgenden wird eine Konzeptualisierung von Verletzbarkeit vorgestellt, die aus der Auseinandersetzung mit empirischen Beobachtungen unserer Forschung gewonnen wurde. Diese Überlegungen haben an zwei Punkten ihren Ausgang genommen: Zum einen ist nach unserer Ansicht die bisherige Begriffsarbeit zu Verletzbarkeit (zu) sehr durch Abstrahierungen geprägt. In Absehung, diese direkt vom konkreten Subjekt herzuleiten und in ihrer je spezifischen Formation auszuweisen, wird sie stattdessen, quasi in anderer Richtung, zugeschrieben. Zum anderen ist – wenn man sich die bisherige empirische Forschung dazu anschaut – zu konstatieren, dass es bisher nicht gelungen ist, auf die phänomenale Ebene zu gelangen. Wir konzipieren Verletzbarkeit als ein Latenzphänomen, das im Falle von Patienten auf einer Exponiertheit gründet. Exponiertheit bestimmen wir als einen – im Gegensatz und in Relation zu den mitweltlich Anderen – verschobenen Spielraum der eigenen Betreffbarkeit. Betroffen zu sein ist dabei nicht mit einem permanenten Zustand gleichzusetzen, sondern mit einem Grad der Affizierbarkeit, des Angesprochen- und/oder Angestoßen-Werdens durch etwas, das sich einer unmittelbaren und reflexiv zu vermittelnden Sinnbildung entzieht. Wenn Verletzbarkeit, wie wir es hier in Anspruch stellen, vor allem durch seine Exponiertheit charakterisiert und markiert wird, dann berühren wir Latenzphänomene, welche sich in verschiedenen Subtilitätsgraden zeigen. Im sich Entziehenden zeigt sich schon ein noch unbestimmtes Etwas. So, wie sie übersehen werden können, können sie auch bemerkt werden: Latenzphänomene. So, wie sie nicht schon manifest sind, sind sie aber dennoch schon ‚da‘, erscheinen aber noch nicht oder nicht gänzlich. In dieser Latenz sind sie noch offen und unabgeschlossen und davon abhängig, ob und wie an sie – eben auch durch die Anderen – angeschlossen wird. Diese spezifischen Formen der Verletzbarkeit der Patienten haben also zwei Dimensionen: (1) aufgrund der leibkörperlichen Veränderungen, den Symptomen, durch die Krankheit selbst oder die Therapien stellen sie ein spezifisches Potential dar und (2) dieses Potential stiftet eine besondere Form der Beziehungserfahrung zwischen den Patienten und den Anderen, die (nicht) sensibilisiert darauf zu antworten verstehen (Vermeidung oder Zustandekommen von Verletzungen). Abschließend werden wir uns vor allem der zweiten Dimension zuwenden, um zu erörtern, inwieweit aus einer Verletzbarkeit eine manifeste Verletzungserfahrung entstehen kann, aber nicht muss

    Verwandlung von Lehrstoff in einen Comic: Ein Experiment mit den Siedlerinnen von Hull-House, Chicago

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    Der Beitrag beleuchtet ein Vorhaben, in dem Seminarstoff gemeinsam mit Studierenden zu einem Webcomic verarbeitet wurde, um das Seminarthema einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen und Interesse an der Thematik zu wecken. Die Sozialforschung der Bewohnerinnen des Hull-House-Settlements in Chicago wird in ihrer Bedeutung als Pionierarbeit für die empirische Sozialforschung insgesamt dargestellt. Außerdem werden Überlegungen angestellt zum Comic als Medium von Wissenschaftskommunikation

    Technologiemonitoring zur Prävention von Extremismus und terroristischer Gewalt

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    Im Anwendungsfeld Extremismus und terroristische Gewalt stoßen Präventionsbemühungen heute auf die Rolle, die soziale Medien und das Internet sowohl bei der Verbreitung extremistischen Gedankenguts als auch der Vorbereitung von Gewalttaten spielen. Technologische Innovationen in diesem Bereich berühren gleichermaßen ein Regime der zivilen Sicherheit, das auf Prävention nach der Logik des Verdachts setzt, und ein liberales Regime der ökonomischen (Un-)Sicherheit, das Zukunftsoffenheit als Voraussetzung für weitere Innovation prämiert. Die Technikfolgenabschätzung (TA) bewegt sich im Unterschied zu anderen Präventionsbemühungen seit langem in diesem Spannungsfeld zwischen Verdacht und bejahter Zukunftsoffenheit. Der Beitrag skizziert die Besonderheiten von TA als Ansatz der Prävention und diskutiert das Beispiel des Tor-Browsers aus dieser Perspektive. Im Fokus stehen dabei insbesondere nichtintendierte Folgen einer Präferenz für Sicherheit sowie die Rolle von Rekombinationen mehrerer Technologien. Sie machen Unterscheidungen wie normal vs. abweichend oder intendierter vs. nichtintendierter Gebrauch für eine Folgenabschätzung im Bereich Extremismus und Terrorismus unbrauchbar. Vorgeschlagen wird eine funktionale Perspektive, die danach fragt, inwieweit neu entstehende Technologien Koordinationsprobleme lösen, die für extremistische und terroristische Akteure zentral sind

    Plattformen als infrastrukturzentrierte Märkte: Eine Integration von Markt- und Infrastrukturperspektiven auf Plattformen, illustriert am Beispiel von Solo-Selbstständigkeit im digitalen Kapitalismus

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    Plattformen gelten als ein wesentliches Element des digitalen Kapitalismus. Ihre Rolle wird dabei als so zentral angesehen, dass sogar von einem „Plattform-Kapitalismus“ (Srnicek 2017) oder einer „Plattform-Gesellschaft“ (van Dijck et al. 2018) die Rede ist. Den auf den ersten Blick relativ diversen Typen von Plattformen, die von mobilen Betriebssystemen bis hin zu Arbeitsvermittlungs-Plattformen reichen, wird dabei zugeschrieben eine grundsätzlich ähnliche Funktionslogik zu besitzen (Kirchner, Beyer 2016). Obwohl somit die Verwendung eines allgemeinen Plattformkonzeptes sinnvoll wäre, wird beklagt, dass die verschiedenen Ansätze der Plattformforschung inkonsistent seien, da marktorientierte und technikorientierte Perspektiven auf Plattformen nicht zueinander in Bezug gesetzt werden (z.B. Schreieck et al. 2016, S. 2). Angesichts dessen möchte ich in diesem Beitrag vorschlagen, Plattformen als infrastrukturzentrierte Märkte zu konzipieren, um ebendiese Perspektiven zusammenzuführen. Die Fruchtbarkeit eines solchen integrierten Plattformbegriffes soll am Beispiel der Solo-Selbstständigkeit auf digitalen Märkten illustriert werden. Auch wenn beim Thema Selbstständigkeit zumeist an die Arbeitsvermittlungs-Plattformen der Gig Economy gedacht wird, finden sich Solo-Selbstständige aber auch auf verschiedenen anderen Plattformen wieder: So werden beispielsweise zahlreiche Games im App Store von unabhängigen ProgrammiererInnen („indie developer“) entwickelt und große Teile der Medieninhalte auf Video-Plattformen werden von selbstständig tätigen InfluencerInnen und StreamerInnen produziert (vgl. Nieborg, Poell 2018). Diese Vielfältigkeit der Plattformtypen macht das Thema Solo-Selbstständigkeit zu einem idealen Fall, um die Nützlichkeit eines generalisierten Plattform-Verständnisses zu demonstrieren. Die Vorzüge des integrierten Plattformbegriffes werden dabei anhand drei zentraler Konsequenzen diskutiert, die der digitale Kapitalismus für Selbstständige hat: die Senkung von Einstiegshürden in die Selbstständigkeit, die Homogenisierung von Kreativerzeugnissen, sowie eine verringerte Autonomie durch gleich mehrfache Abhängigkeiten von der Plattform

    Der Nationalsozialismus, »ein metaphysisches Geheimnis«? Verrohung als blinder Fleck der Soziologie

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    Bereits 1946 schrieb Max Horkheimer aus dem amerikanischen Exil an seinen in Deutschland verbliebenen Schüler Heinz Maus, dass er die »Ausbildung einer zeitgemässen Soziologie des Terrors« als »eine der wichtigsten und spezifisch deutschen Aufgaben« ansehe. Dieser Aufgabe ist die Soziologie bis heute nicht nachgekommen. Der Beitrag setzt an dieser Leerstelle an. Er versteht sich als eine Spurensuche, durch die Antworten auf die Frage gefunden werden sollen, warum sich ausgerechnet die Soziologie so wenig mit diesem Phänomen befasst. Der Weg, den diese Spurensuche einschlägt, ist ein Umweg. Anstatt sich unmittelbar mit der Gegenwart zu beschäftigen, fokussiert er das schwierige Verhältnis der Soziologie zum Nationalsozialismus und fragt, ob sich aus diesem etwas über die aktuelle Vernachlässigung des Rechtsterrorismus lernen lässt

    Fluchtbearbeitung und ambivalente Zivilgesellschaft in der BRD

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    Der Beitrag fokussiert die frühe westdeutsche Solidaritätsbewegung für Geflüchtete, welche seit Mitte der 1970er Jahre entstand und kritisch die restriktiven Asylgesetze begleitete. Es wird angenommen, dass die damals entstandenen Organisationen oder Publikationsformate zum Teil heute noch existieren und eine wichtige Rolle in der Asylpolitik spielen. Zugleich wird argumentiert, dass diese zivilgesellschaftlichen Akteur_innen, die in der Rückschau als ungemein progressiv erscheinen, für durchaus heterogene Positionen ein- und sich untereinander kritisch gegenüberstanden. Ambivalent ist dabei zweierlei: Einerseits die Rolle der Wohlfahrtsverbände im deutschen Asylregime, andererseits die Positionen anderer zivilgesellschaftlicher Gruppen innerhalb der sozialen Bewegung und den Wohlfahrtsverbänden gegenüber

    Unschuldiges Fleisch - Unschuldige Subjekte? Überlegungen zur Verweltlichungspraxis "Clean Meat"

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    Der Beitrag beschäftigt sich in einer ersten Annäherung mit der Biotechnologie "Clean Meat" (CM). Diese verspricht einen Fleischkonsum ohne schlechtes Gewissen, da die Produktion von Fleisch mittels der CM-Technologie (fast) ohne tierisches Leiden und Sterben auskomme und eine radikal geringere Umweltbelastung darstelle. Um ergründen zu können, inwiefern CM ökologische Sensibilitäten und Gerechtigkeiten stärkt und derart unserem Leben auf Kosten Anderer entgegenwirkt, nähere ich mich dieser als einer Verweltlichungspraxis aus einer relational symbolisch-materiellen Perspektive vor dem Hintergrund der Arbeiten von Donna Haraway, Jane Bennett sowie Annemaie Mol und Marilyn Strathern an, mit der sich jenseits einer den Dualismus von Natur und Kultur reproduzierenden Perspektive danach fragen lässt, was es ist, was wir mit CM essen und was wir insofern werden. Ich komme dabei zu dem Schluss, dass CM u.a. unseren Glauben an die Legitimität unseres "Berechtigungssubjekt"-Daseins sowie an die Überlegenheit unserer westlich-modernen Wissenspraktiken nährt und insofern eher eine Radikalisierung der westlich-(spät-)modernen Lebensweise denn deren Transformation darstellt

    Digitale Neuordnung und (il)legitime Wissensregime in einer Bildergesellschaft: Von Fat Studies, Body Positivity und Transformationen im Diskurs

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    Der Beitrag zeigt, dass es sich bei der populären Figur eines ‚richtigen‘ oder gesunden Körpergewichts um eine diskursive soziale Konstruktion handelt, die aus der Veralltäglichung eines genuin naturwissenschaftlichen Diskurses im 19. und 20. Jahrhundert hervorging. Das 21. Jahrhundert steht für die Etablierung eines Wissensregimes und gleichzeitig für neue Spielräume gesellschaftlichen Wissens, die sich in einer sogenannten „Bildergesellschaft“ unter anderem in den sozialen Medien konstituieren. Eine wissenssoziologische Diskursanalyse medizinischer und wissenschaftlicher Fachliteratur, gesundheitspolitischer Kampagnen, einschlägiger Internetforen, -seiten und Blogs von Body Positive-Aktivist*innen entschlüsselt dynamische Bewegungen und Gegen-Bewegungen im Umfeld des ‚richtigen‘ Körpergewichts. Die bisherige hierarchische Ordnung von Wissen weist zwei Diskursstränge auf: Eine negative Bewertung und Moralisierung von Übergewicht sowie die Konjunktur eines Body Shaping. Gegen die kollektive Selbstoptimierung in Richtung eines fitten, schlanken Körpers formiert sich allerdings seit einiger Zeit Widerstand. Dieser organisiert sich zum einen in wissenschaftlicher Hinsicht, zum anderen wird ein neues Schönheits- und Körperverständnis populär. Die Initiativen der Fat Studies und der Body Positivity-Bewegung erreichen bereits weltweit diskursive Sichtbarkeit und könnten normatives Wissen langfristig entmachten

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