Publikationen der Deutschen Gesellschaft für Soziologie
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„Nur wer fühlt, dass etwas zu ihm gehört, kann es kontrollieren“: Akzeptanz als Technik eines präventiven Sicherheitsdispositivs
Die Arbeit an einer Selbstakzeptanz hat in der Gegenwart Konjunktur. Der Beitrag zeigt, wie diese Technik durch einen therapeutischen Kontext in ein Sicherheitsdispositiv eingespannt wird. Am Beispiel der präventiven Adressierung der Pädophilie unterscheide ich drei Formen der Akzeptanz: Die Übernahme einer Gefährlichkeit in das eigene Selbstbild durch eine identitäre Fixierung, die Integration einer prototypischen Kindlichkeit in die eigene Wahrnehmung als handlungsleitende Perspektive sowie die Akzeptanz und Aufhebung störender Affekte zur kognitiven Steuerung von Situationen. Ich zeige damit nicht nur, dass das Problem sexuellen Kindesmissbrauchs gegenwärtig weiter auf einige bestimmte Subjekte fixiert wird, sondern auch wie diese sich selbst als aktive, ethische Träger dieser Verantwortung zu stilisieren haben
Ein neues Verhältnis von Umwelt und Gesellschaft durch alternative Lebens- und Arbeitsformen?
Der Mensch schafft sich durch sein Tätigsein, seine Umwelt. Dies hat die sozial-ökologische Forschung in Rückgriff auf die sozial-konstruktivistische Technikforschung herausgestellt. Jedoch ist nicht nur von Bedeutung, was das Produkt dieser Tätigkeit ist, sondern auch, wie diese Tätigkeit organisiert ist. In modernen Gesellschaften ist das Tätigsein durch die Lohnarbeit in hierarchischen Arbeitsorganisationen gekennzeichnet. Das vorherrschende Verhältnis von Umwelt und Gesellschaft ergibt sich damit im Zusammenspiel großer technischer Systeme (GTS).
Der Beitrag zeichnet nach, wie Alternativen zum dominierenden Verhältnis von Umwelt und Gesellschaft entstehen können und welche gesellschaftlichen Bedingungen sie haben. Alternative Lebens- und Arbeitsformen werden seit Beginn der Industrialisierung zunächst in der Lebensreformbewegung gesehen, dann in den selbstverwalteten Betriebe der 1980er Jahre verortet und bis zu den Nachhaltigkeitsakteuren offener Werkstätten und urbaner Gärten weiterverfolgt.
Diskutiert wird, welche Organisation von Arbeit von den Akteuren anvisiert und welcher Umweltbezug dabei mitgedacht wird. Oftmals handelt es sich um kooperative Organisationsformen mit partizipativen Elementen oder flachen Hierarchien, die eine höhere Umweltsensibilität ermöglichen sollen. Der Beitrag argumentiert, dass die transformative Kraft alternativer Lebens- und Arbeitsformen in den Werten von Selbstbestimmung und Umweltsensibilität liegt, die sie nicht oder nur ungenügend in der Industriegesellschaft verwirklicht sehen. Es bleibt offen, ob alternative Lebens- und Arbeitsformen mehr sind, als eine systemstabilisierende Ergänzung oder den Keim einer sozial-ökologischen Gesellschaft in sich tragen
Ethnografische Kredibilität auf dem Prüfstand: (Il-)Legitimes Wissen in der ethnografischen Wissensproduktion: Der Fall Alice Goffman
Die Glaubwürdigkeit ethnografischen Wissens entscheidet sich, wie wenige andere wissenschaftliche Wissensformen, an der von den Ethnograf_innen selbst zu leistenden Abwägung der (Nicht-)Präsentation (il-)legitimen Vorder- und Hinterbühnenwissens. Anders als im deutschsprachigen Methodenraum werden in der soziologischen US-amerikanischen Ethnografie Schlagabtausche zu Fragen ethnografischer Validität nicht auf distanziert-methodologischer Ebene ausgetragen, sondern an den Ethnografien und damit an den Wissensprodukten selbst.
Der Beitrag widmet sich der Diskussion und Einordnung des sicherlich, in jüngerer Zeit, öffentlichkeitswirksamsten Falls dieser Art, in dem sich die Aushandlung von Gütekriterien ethnografischer Kredibiliät dokumentiert: die Debatte um Alice Goffmans „On the run. Fugitive Life in an American City“. Der Artikel skizziert den hierzulande kaum wahrgenommenen Goffman Scandal und diskutiert ihn auf der Grundlage der im Rahmen der DFG-Studie „Etablierte Außenseiter. Zur (Re-)Produktion ethnografischen Wissens in der gegenwärtigen US-amerikanischen soziologischen Ethnografie“ entwickelten Forschungsergebnisse. Dabei wird die Debatte um Kriterien ethnografischer Kredibilität zum einen gedeutet als Ausdruck gegenwärtig stattfindender Verschiebungen im Feld der US-amerikanischen Ethnografielandschaft und sich dabei vollziehender (Re)Positionierungsleistungen der klassischen Chicago School-Ethnografie gegenüber von an Deutungsmacht gewinnenden theorieakzentuierenden Ethnografieansätzen. Darüber hinaus werden zur Erklärung interdisziplinäre Deutungskonkurrenzen, (il-)legitime Repräsentationspraktiken und das Erstarken sozialwissenschaftlichen Journalismus‘ in Konkurrenz zur Public Ethnography herangezogen. Abschließend erfolgt die Thematisierung soziologieimmanent entwickelter methodischer wie epistemologischer Lösungswege
Übersetzungsansätze und Grenzen sozialwissenschaftlicher Theorien für die agentenbasierte Simulationen sozialer Netzwerke
Simulationen stellen schon lange eine Erweiterung des sozialwissenschaftlichen Methodenrepertoires dar. Insbesondere im Bereich der Netzwerkanalyse stellt sich dabei die Frage, welches Vorgehen angemessen ist, um theoriegeleitet soziale Interaktionsprozesse zu übersetzen, bei der die Einbettung der Akteure mitgedacht werden muss (Stocker et al., 2001). Hier findet sich eine große Anzahl an Ansätzen, welche allerdings häufig unflexibel in der Modellierung sind und sich strukturell stärker an Epidemiologie (Ferguson, 2007) oder Informatik orientieren (Hummon, Fararo, 1995). Hier bietet die Methode der Agentenbasierten Modellierung eine große Flexibilität der Operationalisierung, da unterschiedliche persönliche Foci und gruppenspezifisches Verhalten expliziert werden können (Schweitzer et al., 2020). Wie eine derartige Übersetzung theoretischer Konzepte in ein agentenbasiertes Modell allgemein geleistet werden kann, soll dabei im Rahmen des Beitrags anhand der Habitus-Feld-Theorie von Bourdieu (1998) betrachtet werden. Hierbei soll insbesondere auf die formale Fassung von Feld, Kapital und Doxa eingegangen werden und anhand einer Fallstudie für institutionelle Kooperationen im Bereich des PISA-OECD Komplexes betrachtet werden. Es zeigen sich dabei die Vorteile einer expliziten Fassung der Rollen der einzelnen Agenten um das Zusammenspiel genauer verstehen zu können und differenzierte mögliche positive Entwicklungsverläufe für Agenten des ökonomischen und negative für die Agenten des akademischen Feldes aufzuzeigen
Zusammenhalt, Ressentiment und Solidarität in biographischen Erzählungen über die Nachwendezeit
Die Nachwendezeit erhält anlässlich der Wende-Jubiläen, aber auch durch die zunehmend kritische Auseinandersetzung mit dem dominanten Erfolgsnarrativ, immer mehr Aufmerksamkeit. Das hier vorgestellte Projekt untersucht Erzählmuster von Solidarität, Ressentiment und Zusammenhalt in biographischen Erinnerungen an die 1990er Jahre. Im Fokus stehen dabei soziale Kämpfe und die Perspektiven marginalisierter Gruppen. Der Beitrag stellt den Ansatz des Projekts und erste Ergebnisse vor, die auf explorativen Interviews mit jüngeren deutschen Jüdinnen und Juden beruhen. Deren Blick auf die Nachwendezeit ist geprägt von einer Analyse der Einheit als völkischem Projekt, der Betonung von Vielfalt der Erinnerungskulturen, auch innerhalb des Judentums, und der Forderung von Allianzen der Marginalisierten in der postmigrantischen Gesellschaft
Das lokale Emplacement von alltäglich geteilter Solidarität
Basierend auf Daten eines laufenden Forschungsprojektes werden drei urbane Zentren und deren „suburban hinterland“ (Cooke 1989, S. 263) vergleichend betrachtet. Durch historische Gegebenheiten (Deutsche Teilung), topographisch-infrastrukurelle Merkmale, Kapitalakkumulationen und unterschiedliche Migrationsgeschichten entwickelten sich unterschiedliche ‚Sedimente‘ sozio-politischer Charakteristik und kulturelle Spezifitäten (sensu Cooke 2009). Fassen wir Solidarität (sensu Sangiovanni 2015) als alltäglich innerhalb einer lokalen Gemeinschaft erzeugte Beiträge zur Bearbeitung wahrgenommener Widrigkeiten, dann bestehen je nach regionaler Konstellation unterschiedliche Grundlagen, seitens institutionalisierter Akteure auf Widrigkeiten im Zuge der Flüchtlingskrise zu reagieren.
Dieser doppelte Vergleich – einerseits urbane Zentren und ihr ‚hinterland‘, anderseits unterschiedlich situierte Städte – erfolgt anhand von Interviews mit Ehrenamtlichen, Ehrenamtskoordinator/-innen, Sozialen Diensten und Verwaltungsangestellten in Bereichen von Migration und Integration. Es zeigen sich dabei an nahezu allen Orten die gleichen Varianten von Engagementformen, die unspektakuläre Begegnungen (Meier 2019; Wehrheim 2009) zwischen neuzugewanderten und alteingesessenen Bewohner/-innen ermöglichen sollen. Wie sich allerdings Prozesse des Emplacements als geteilte Alltagspraxis gestalten und dauerhaft etablierten, variiert zwischen den Lokalitäten in einem beobachtbaren Maße. In den untersuchten lokalen Engagementformen manifestieren sich spezifische Machtzugänge und Machtverhältnisse, die zugleich unterschiedliche Solidaritätsverständnisse und Praktiken wie Prozesse des Emplacement (Çağlar, Glick Schiller 2018) begünstigen.
Im Beitrag gehen wir zum einen ersten Befunde zu den Zusammenhängen zwischen den Solidaritätsverständnissen und den geteilten Alltagspraktiken unterschiedlicher Lokalitäten und zum anderen wie – im Sinne von City Making (Çağlar, Glick Schiller 2018) – durch Emplacement/Displacement sich diese Lokalitäten verändern nach
Berufsorientierung als regionale Disparität: Schulkooperationen zwischen Governance-Ansätzen und lokaler Bedingungslandschaft
Schulen haben den Auftrag die Berufsorientierung von Jugendlichen zu unterstützen, zu fördern und zu begleiten. Dieser Anspruch einer guten Berufsorientierung wird in der Schulpraxis häufig über Kooperationen oder Netzwerke mit externen Akteuren eingelöst bzw. erweitert. Dabei trifft das in segregativ gestaltete und förderal differenzierte Schulsystem auf lokale Infrastruktur, Arbeits- und Ausbildungsmärkte und variante Hochschullandschaften. Einerseits kommt dabei die Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen der Governance regionaler Disparitäten in der Makroperspektive auf. Auf der Mikroebene einzelner Schulstandorte ist andererseits auch zu diskutieren, ob lokale Steuerungsimpulse der einzelnen Schule die Ungleichheiten ‚managen‘ können oder diese sogar noch aktiv befördern.
Der Vortrag baut auf eine Interviewstudie mit weiterführenden Schulen zur Konzeption und Ausgestaltung von Kooperationen in der schulischen Berufsorientierung auf. Die Auswertung nach der Grounded Theory zeigt, dass Schulen die Kooperationen im Bereich der Berufsorientierung gezielt forcieren, um arbeitsweltnahe Erfahrungen für die SchülerInnen zu ermöglichen und den Berufswahlprozess zu fördern. Weiter zeigt sich, dass an den untersuchten Standorten die schulische Berufsorientierung zwar vor dem Hintergrund übergreifender Reglungen und Vorgaben aber letztlich auf der Ebene der einzelnen Schule gesteuert wird. Damit kommen zusätzlich zu der bildungsgangbezogenen Statusbindung der SchülerInnen durch die regionale Ausgestaltung noch die Verfügbarkeit von Kooperationspartnern als potenziell verstärkendes Moment sozialer Ungleichheit hinzu.
Theoretisch werden im Beitrag dabei die Ergebnisse an den Neo-Institutionalismus rückgebunden und Wirkmechanismen sozialer Ungleichheit am empirischen Material aufgezeigt. Zum einen die „Eigengesetzlichkeit der Schule“, welche durch Auswahl und Strukturierung externer Kooperationen die Funktionslogik der Differenzierung und Selektion weiter ausbaut. Zum anderen auch die Einbindung der regionalen Infrastruktur, welche die bestehenden Disparitäten in Arbeitsmarkt, Mobilitäsgefüge oder vorhandene Ausbildungsmöglichkeiten (dual/akademisch/schulisch) neue Ungleichheiten, Chancen und Schranken für SchülerInnen erschafft
Klassifikationen von Migration und Sprache in Datensätzen und Publikationen der Bildungsforschung und der amtlichen (Schul-)Statistik
Der Beitrag adressiert die Klassifikation von Migration durch statistische Erhebungen zu Migration, zum Migrationshintergrund und zu Sprache. Ausgegangen wird zunächst von bisherigen Befunden dazu, dass es nicht den einen ‚Migrationshintergrund‘ gibt, sondern höchst unterschiedliche statistische Ansätze, Migration zu messen und eine Unterscheidbarkeit zwischen Personen mit und ohne Migrationshintergrund herzustellen. Die unterschiedenen Schüler*innen können erst dadurch unterschiedlich beschult und beforscht werden. Der Beitrag verfolgt verschiedene Ziele. Zunächst werden unterschiedliche Operationalisierungen des Migrationshintergrundes dargestellt, die in verschiedenen Erhebungen und Statistiken verwendet werden. Dann wird veranschaulicht, dass sich vereinzelt auch innerhalb derselben Erhebung unterschiedliche Operationalisierungen finden. Die Ursachen hierfür sowie die hiermit einhergehenden Probleme werden thematisiert. Anschließend wird aufgezeigt, dass verschiedene Bezeichnungen für den ‚Migrationshintergrund‘ verwendet werden. Terminologische Unterschiede sind nicht nur zwischen unterschiedlichen Studien zu beobachten, sondern im Zeitverlauf z.T. sogar für dieselbe Studie mit derselben Operationalisierung. Weiter werden die verschiedenen Konzepte der Erfassung von Sprache in ausgewählten Erhebungen kontrastierend vorgestellt, die z.T. in die Bestimmung des ‚Migrationshintergrunds‘ einfließen. Veranschaulicht werden kann auch, dass selbst in wissenschaftlichen Publikationen falsche – z.B. nicht trennscharfe – migrationsbezogene Begrifflichkeiten verwendet werden oder inhaltlich unzutreffende Zuordnungen und damit sozial wirksame Unterscheidungen erfolgen.
Die genannten Aspekte werden anhand von einschlägigen Datensätzen untersucht, die in der Bildungsforschung häufig Verwendung finden, wie die internationale Schulleistungsstudie PISA (Programme for International Student Assessment), das Nationale Bildungspanel NEPS, die amtliche repräsentative Bevölkerungsstatistik (Mikrozensus) sowie die amtlichen Schulstatistiken der Bundesländer
Bildungspläne, sozial-emotionale Entwicklung und soziale Ungleichheit in früher Kindheit: Orientierungen von TrägervertreterInnen
In diesem Beitrag stelle ich erste Ergebnisse aus meinem laufenden Postdoc-Projekt vor, welches im Rahmen des Graduiertenkollegs Emergenz und Anbahnung bereichsspezifischen Lernens in frühkindlichen Bildungsprozessen am Center for Early Childhood Development and Education Research (CEDER) der Universität Osnabrück gefördert wird.
In diesem Projekt untersuche ich Zusammenhänge zwischen Bildungsplänen, sozial-emotionaler Entwicklung und sozialer Ungleichheit in früher Kindheit entlang von akteurInnenspezifischen Orientierungen. Orientiert am Modell qualitativer Mehrebenenanalyse (Hummrich, Kramer 2018) schaue ich mir entsprechende Verknüpfungen über unterschiedliche hierarchische Sozialebenen hinweg an. Zunächst mit dem Fokus auf eine regionale Ebene habe ich 2020 und ergänzend 2021 Interviews mit TrägervertreterInnen (ausgewählt nach Funktion und örtlicher Zuständigkeit) geführt. Exemplarisch stelle ich hier Orientierungen zweier Fachberaterinnen entlang von Interviewausschnitten dar, die ich entlang von Spannungsfeldern hinsichtlich der Bedeutung des niedersächsischen Orientierungsplans für Bildung und Erziehung einerseits und der Förderung sozial-emotionaler Entwicklung in der Praxis frühkindlicher Bildung und Erziehung anderseits analysiere. 
Vielfalt als Herausforderung organisationaler Einheit? Konflikte um die Repräsentation von Migration
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) gründete sich 2001 in einem Fusionsprozess von fünf Einzelgewerkschaften (DPG; DAG; ÖTV; IG Medien; Handel, Banken, Versicherungen). Diese Fusion mündete in eine komplexe Organisationsstruktur mit einer räumlichen Gliederung in 13 Fachbereiche, welche innerorganisational kontinuierlich auf dem Prüfstand steht: In der Organisation soll künftig Komplexität reduziert werden. Maßnahmen wie die zusätzliche Einführung von Migrationsquoten werden aus dieser Perspektive als unnötig und problematisch angesehen. Gleichzeitig besteht eine drängender werdende innerorganisationale Notwendigkeit, demografischen Entwicklungen z.B. im Hinblick auf migrationsbezogene Diversität und der Vertretung von Interessen von Migrant*innen gerecht zu werden. Drängender wird dies zudem aufgrund von Forderungen interner Akteur*innen wie der Personengruppe der Migrant*innen und der Migrationsausschüsse nach einer Migrationsquote. Zudem ist eine differenzaffine, anti-rassistischen und teilhabeorientierte Positionierung ein wichtiger Aspekt der ver.di-Organisationsidentität. Insofern – so unsere These – werden die Forderung nach Komplexitätsreduktion und Einheit und die Forderung nach mehr Vielfalt innerorganisational als gegensätzlich dargestellt und produzieren ein Spannungsverhältnis, das derzeit auch blockierende Effekte auf die weitere Öffnung gegenüber migrationsbezogener Diversität erzeugt