36 research outputs found
Advances in ITP - therapy and quality of life - a patient survey.
Current guidelines recommend glucocorticoids and splenectomy as standard 1(st) and 2(nd) line treatments for chronic immune thrombocytopenia (ITP). We sought to find out how German ITP-patients are treated with respect to these guidelines. Members of a patient support association ≥18 years with a self-reported history of chronic ITP>12 months were surveyed with a web-based questionnaire. 122 questionnaires were evaluated. 70% of patients had chronic ITP for more than 5 years and 20% an average platelet count of ≤30·10(9)/L. 41% of the patients reported haematomas or petechiae more than once or twice and up to 12 times or more per year and 17% oropharyngeal and nasal bleeds. 11% had been admitted to hospital during the last 12 months. 88% had received or currently receive glucocorticoids, 27% were splenectomised. IVIG had been given to 55%, rituximab to 22%, anti-D to 12%, ciclosporin to 7%, while complementary and alternative medical treatments had been used by 36%. 50 women responded to questions concerning pregnancy. 14 (28%) had been advised not to become pregnant. 23 reported pregnancies and 10 (44%) required treatment for their ITP during pregnancy. Glucocorticoids are the most common therapy for chronic ITP but complementary and alternative treatments already come second and less than ⅓ of patients are splenectomised. This and the frequent use of complementary medicines suggests patients' dissatisfaction with conventional approaches. Many patients receive off-label therapies. There is a major need for adequate counselling and care for pregnant ITP-patients
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Schlussbericht
Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist aktuell die dritthäufigste Todesursache weltweit (Lozano et al., 2012). Da die subjektiven Symptome, vor allem Kurzatmigkeit, in den Anfangsstadien unspezifisch sind, ist die Erkrankung generell unterdiagnostiziert. Aktuell ist die Lungenfunktionsuntersuchung neben anderen klinischen Instrumenten wie multidimensionalen Bewertungsskalen (z.B. BODE Score) ein wichtiges Standbein in der Diagnostik, Schweregradeinteilung und Verlaufskontrolle der COPD. Insbesondere frühzeitige Veränderungen im Bereich der kleinen Atemwege (respiratorische Bronchiolen) lassen sich mit der Lungenfunktionsuntersuchung jedoch nicht erfassen. Moderne Verfahren zur Schnittbildgebung, insbesondere Computertomographie (CT), ermöglichen eine präzise Charakterisierung der regionalen Lungenstruktur- und Funktion jenseits spirometrischer Untersuchungen und eröffnen dadurch neue Optionen bei der Phänotypisierung der COPD. Die quantitativen CT-Parameter alleine stellten in manchen Studien allerdings keine guten Prädiktoren für etablierte klinische Tests wie die 6-MWD dar. Darüber hinaus ist die CT für einen Großteil der medizinisch applizierten Röntgenstrahlung verantwortlich (10% aller bildgebenden Untersuchungen, 60% der durch medizinische Diagnostik bedingten Dosis). Daher existieren Bestrebungen, röntgenstrahlenfreie Methoden wie die Magnetresonanztomografie (MRT) für die breite Anwendung zur Charakterisierung und Verlaufskontrolle der COPD zu etablieren und zu validieren. Bis zur aktuellen Studie existierten jedoch keine systematischen Analysen bzgl. der detektierbaren Veränderungen und dem Schweregrad der Erkrankung mittels MRT. Das primäre wissenschaftliche Ziel der MR-COPD II Studie ist die longitudinale Akquisition von Bilddaten von Patienten mit COPD, um den diagnostischen und prognostischen Wert bildgebungsbasierter Biomarker aus nativen Computertomographien (CT) und funktionellen Magnetresonanztomographien (MRT) der Lunge für das Monitoring des Krankheitsverlaufes zu ermitteln und mit klinischen Tests zu korrelieren.
Die bildgebende Diagnostik wurde in den Plan der COSYCONET-Kohortenstudie und den bewährten multizentrischen Ansatz der MR-COPD I-Studie mit zentraler Bildauswertung in der Datenbank in Heidelberg eingebettet. Die Untersuchungen erfolgten im Rahmen der geplanten Visiten an ausgewählten Zentren, in denen zuvor bereits die Substudie mit bildgebenden Verfahren (MR-COPD I) durchgeführt wurde. Vorgesehen war hierbei jeweils eine einmalige Untersuchung mittels Niedrigdosis-CT und Magnetresonanztomografie. Somit können der Verlauf bildbasierter Biomarker von der Baseline (MR-COPD I) bis Jahr 3 beurteilt und die prognostische Aussagekraft für den langfristigen Krankheitsverlauf anhand der klinischen Daten (6 Jahre nach Baseline) bewertet werden.
Im Rahmen der MR-COPD II-Studie wurden insgesamt 252 Probanden eingeschlossen. Die softwarebasierte Auswertung der Bilddaten wurde bereits abgeschlossen. Erste Publikationen verschiedener sekundärer Endpunkte, die zum Berichtszeitpunkt bereits auswertbar sind (bei insgesamt mehr als 15 zu erwartenden Publikationen), sind für 2020/2021 geplant. Der primäre Endpunkt und mehrere sekundäre Endpunkte der Studie liegen zum Berichtszeitpunkt gemäß des Studienplans noch in der Zukunft, da sie den Schwerpunkt auf die prognostische Bedeutung bild-basierter Biomarker legen und die entsprechenden klinischen Daten erst zum Ende der dreijährigen Nachbeobachtungszeit vorliegen werden. Vorläufige Ergebnisse im Rahmen der Zwischenevaluation im November 2018 zeigten aber bereits eine für die visuelle Auswertung durchweg gute bis ausreichende Qualität der CT- und MRT-Bilder. Basierend auf der Interimsanalyse lässt sich des Weiteren feststellen, dass bei dem Follow-up mittels Bildgebung nach 3 Jahren eine deutliche Verschlechterung des Zustandes des Lungengewebes und der Atemwege mit Hilfe bildbasierter Biomarker nachgewiesen werden konnte, ebenso wie die Unterschiede im interindividuellen Krankheitsverlauf. Da das gemessene Ausmaß an Variabilität dieser Biomarker im 3-Jahresverlauf die in der Literatur berichtete natürliche Schwankungsbreite solcher Biomarker deutlich übersteigt, stellt dies eine gute Voraussetzung für die im primären Endpunkt der Studie vorgesehene Auswertung (Prognose des langfristigen klinischen Krankheitsverlaufes nach 6 Jahren, basierend auf dem kurzfristigen bildbasierten Verlauf) dar. Wenn die abschließenden Ergebnisse dieser Studie einen Vorteil der MRT oder CT in Bezug auf Prognose und Monitoring der COPD bestätigen, dann werden entsprechende Vorgehen zur Routineanwendung definiert und dies könnte langfristig auf klinische Richtlinien und Routinediagnoseverfahren zur Verbesserung des Managements der COPD Einfluss nehmen
Responses, exclusions and general characteristics of the study population.
<p>Responses, exclusions and general characteristics of the study population.</p
Analysis of the question: ‘What treatments have you ever received for your immune thrombocytopenic purpura?’.
<p>Analysis of the question: ‘What treatments have you ever received for your immune thrombocytopenic purpura?’.</p
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The Dead and their Possessions: The Declining Agency of the Cadaver in Early Medieval Europe
Between the sixth and eighth centuries ad , the practice of furnished burial was widely abandoned in favour of a much more standardized, unfurnished rite. This article examines that transition by considering the personhood and agency of the corpse, the different ways bonds of possession can form between people and objects, and what happens to those bonds at death. By analysing changing grave good use across western Europe, combined with an in-depth analysis of the Alamannic cemetery of Pleidelsheim, and historical evidence for perceptions of the corpse, the author argues that the change in grave good use marks a fundamental change in the perception of corpses.
Entre le VIe et le VIIIe siècle apr. J.-C., l'ensevelissement des morts accompagnés de mobilier fut largement abandonné en faveur d'un rite beaucoup plus standardisé, sans mobilier. L'auteur de cet article examine cette transition en se concentrant sur l'identité personnelle et l'agentivité des dépouilles des défunts, la création de liens de propriété entre les objets et les individus et ce qui en advient au moment de la mort. L'analyse des changements dans la déposition d'objets à travers l'Europe occidentale, un examen détaillé du cimetière alaman de Pleidelsheim et un survol des documents historiques concernant la perception des dépouilles permet à l'auteur d'avancer que cette transformation du mobilier funéraire marque un changement fondamental dans la perception des cadavres. Translation by Madeleine Hummler
Zwischen dem 6. und 8. Jahrhundert n. Chr. wurde die Bestattungssitte mit Grabbeigaben zugunsten eines viel mehr standardisierten Rituals ohne Beigaben meistens aufgegeben. Die Verfasserin erforscht hier diesen Übergang, indem sie das Menschsein und den Einfluss der Leichen untersucht, die Verbindungen zwischen Eigentümer und Menschen thematisiert, und das Schicksal dieser Verknüpfungen zum Zeitpunkt des Todes befragt. Durch die Analyse der Veränderungen im Gebrauch von Grabbeigaben in Westeuropa, zusammen mit einer detaillierten Studie des alamannischen Gräberfeldes von Pleidelsheim und einer Auswertung der historischen Quellen über die Auffassungen, die man von Leichen hatte, wird der Standpunkt vertreten, dass der Wechsel in der Beigabensitte eine grundsätzliche Wende bei der Einstellung zu den Leichen darstellt. Translation by Madeleine Hummle
Prognostic Impact of CT-Quantified Muscle and Fat Distribution before and after First-Line-Chemotherapy in Lung Cancer Patients.
Cachexia and sarcopenia are associated with poor outcome and increased chemotherapy-induced toxicity in lung cancer patients. However, the complex interplay of obesity, sarcopenia and cachexia, and its impact on survival in the context of first-line-chemotherapy is not yet understood.In 200 consecutively recruited lung cancer patients (70 female, mean age 62y; mean BMI 25 kg/m2; median follow-up 15.97 months) with routine staging-CT before and after chemotherapy (CTX, mean interval: 4.3 months), densitometric quantification of total (TFA), visceral (VFA), and subcutaneous-fat-area (SFA), inter-muscular-fat-area (IMFA), muscle-density (MD), muscle-area (MA) and skeletal-muscle-index (SMI) was performed retrospectively to evaluate changes under chemotherapy and the impact on survival.We observed increases in TFA, VFA, SFA, VFA/SFA, and IMFA (p<0.05-0.001), while there were decreases in MA, MD and BMI (p<0.05-0.001) after chemotherapy. High pre-therapeutic VFA/SFA was a predictive factor for poor survival (HR = 1.272; p = 0.008), high pre-therapeutic MD for improved survival (HR = 0.93; p<0.05). Decrease in BMI (HR = 1.303; p<0.001), weight (HR = 1.067; p<0.001) and SMI (HR = 1.063; p<0.001) after chemotherapy were associated with poor survival. Patients with ≥4 CTX-cycles showed increased survival (17.6 vs. 9.1months), less muscle depletion (SMIdifference: p<0.05) and no BMI loss (BMIdifference: p<0.001).After chemotherapy, patients exhibited sarcopenia with decreased muscle and increased adipose tissue compartments, which was not adequately mirrored by BMI and weight loss but by imaging. Particularly sarcopenic patients received less CTX-cycles and had poorer survival. As loss of BMI, weight and muscle were associated with poor survival, early detection (via imaging) and prevention (via physical exercise and nutrition) of sarcopenia may potentially improve outcome and reduce chemotherapy-induced toxicity
