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Schlussbericht zum Vorhaben
Im Vorhaben wurde ein neuartiges Verfahren zur Herstellung geometrisch definierter Formkörper aus Regeneratcellulose entwickelt. Als Ausgangssysteme dienten Viskoselösungen, wie sie in der industriellen Faser- und Folienproduktion Einsatz finden. Alternativ dazu wurden Untersuchungen an Cellulosecarbamatlösungen durchgeführt. Zentrale Arbeitsschwerpunkte waren die systematische Untersuchung und Optimierung des Vergelungsprozesses sowie die Auswahl geeigneter Regenerationsregime zur Erzeugung kompakter und reproduzierbarer Werkstücke aus hochgequollener Cellulose. Dabei wurden der Einfluss verfahrenstechnischer Parameter auf Gelstruktur, Formstabilität und Schrumpfverhalten entlang der gesamten Prozesskette detailliert analysiert. Ergänzend erfolgte die strukturmechanische Charakterisierung der Formkörper, um maßgebliche Struktur-Eigenschafts-Korrelationen zu identifizieren. Die gewonnenen Erkenntnisse liefern wesentliche Grundlagen für die zukünftige Entwicklung präzise formbarer, biobasierter Cellulosewerkstoffe.In this project, a novel process for producing geometrically defined shaped bodies made from regenerated cellulose was developed. Viscose and cellulose carbamate solutions, as commonly used in industrial fiber and film production, served as the starting systems. The work focused on the systematic investigation and optimization of the gelation process as well as the identification of suitable regeneration regimes to produce compact and reproducible components from highly swollen cellulose. The influence of process parameters on gel structure, dimensional stability, and shrinkage behavior along the entire process chain was analyzed in detail. In addition, the structural–mechanical properties of the shaped bodies were characterized to identify key structure–property relationships. The resulting insights provide an important foundation for future developments in precisely formable, bio-based cellulose materials
Schlussbericht
In den ersten präklinischen Studien hat sich gezeigt, dass die von uns anvisierte intranasale Gabe von Oxytozin nicht zu einem verringerten Rückfallverhalten in unserem Rattenmodell führt. Dies wurden dann auch mit anderen applikationsrouten bestätigt (Icv). Daraufhin wurden alternative Experimente durchgeführt. In Berlin und Erlangen wurden Experimente im Kontext von sozialen Trinken durchgeführt (SP3&4). In diesen Experimenten war die intranasale Gabe von Oxytozin ebenfalls wirkungslos. In Mannheim wurde im Rahmen von SP2 ein neuer synthetischer nicht-peptiderger Oxytozinrezeptoragonist (LIT-001) systemisch verabreicht. Diese Substanz hat bereits nach einer einmaligen i.p. Gabe (jedoch nicht i.n.) den Rückfall nachhaltig verhindert. Um dessen Wirkungsprofil selektiv zu untersuchen, gab es weitere Versuche mit Vasopressin 2 Rezeptor Liganden (Ein Rezeptor der auch durch Lit001 stimuliert wird), die den Lit-001 Effekt nicht nachbilden konnten. Somit war es eindeutig, dass der hervorgerufene Effekt über den Oxytozin vermittelt wird. Wir haben uns deshalb entschieden die präklinische Phase II Studie (SP2-4) mit LIT-001 systemisch durchzuführen anstelle der intranaslen Gabe von Oxytozin. Diese multizentrische Studie zeigte einen starken Effekt auf das Rückfallverhalten
Abschlussbericht zum Projekt PRIMEnet im Rahmen der Förderung "KMU-innovativ: Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)"
Das übergeordnete Ziel des Projekts PRIMEnet lag in der Erarbeitung intelligenter, innovativer Analyseverfahren zur vorausschauenden Einschätzung von Dienstgüten in komplexen Kommunikationsnetzen. PRIMEnet hat mit einem automatisierten Netz-Management Konfigurationsentscheidungen sicherstellen, so dass erstklassige Leistungswerte im Kern des Internets erzielt werden.
Die TU Dresden hat in ihrem Teilprojekt ”KI-gestützte Netzmessungen und Auswertungen“ insbesondere Verfahren und Werkzeuge entworfen, um intelligente Netzmessungen durchführen zu können. Diese Messungen dienen als Eingabe für das weitere Netzmanagement.The overarching goal of PRIMEnet is to develop intelligent, innovative analytical methods for the predictive assessment of service quality in complex communication networks. PRIMEnet has ensured, through automated network management configuration decisions, that excellent performance is achieved at the core of the Internet.
In its sub-project “AI-Supported Network Measurements and Evaluations,” TU Dresden has specifically designed methods and tools for conducting intelligent network measurements. These measurements serve as input for further network management
Schlussbericht
Das Forschungsprojekt SILENce untersuchte die technische Machbarkeit einer aktiven Lärmminderung (Active Noise Cancelling, ANC) bei Multikopter-Drohnen im offenen Raum. Ziel war der experimentelle Nachweis, dass durch geeignete Sensor- und Lautsprecheranordnungen eine sektorielle Reduktion der Schallemissionen erzielt werden kann sowie die Bereitstellung qualitätsgesicherter Messdaten für zukünftige KI-gestützte Auswertungen. Hierzu wurden zwei UAV-Plattformen unter kontrollierten Bedingungen akustisch vermessen, Primär- und Sekundärpfade mittels FIR-Modellen identifiziert und ANC-Simulationen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass eine frequenz- und richtungsabhängige Pegelreduktion möglich ist: Lokal konnten Dämpfungen bis zu 15 dB erreicht werden, während im gesamten betrachteten Sektor robuste Reduktionen von etwa 7 dB nachgewiesen wurden. Parallel entstand eine strukturierte Hardware-Anforderungsdatenbank sowie ein standardisiertes, maschinenlesbares Open-Data-Set mit akustischen Rohsignalen, Übertragungsfunktionen und Metadaten zur Nachnutzung in Forschung und Entwicklung. Damit liefert das Projekt einen ersten belastbaren Machbarkeitsnachweis für offenes, sektorbasiertes UAV-ANC und schafft eine Grundlage für weiterführende technologische Entwicklungen sowie KI-basierte Verfahren zur Lärmminderung und Analyse von Drohnenemissionen
Schlussbericht der DFS - Luftfahrtforschungsprogramm, LuFo VI-2
Das Verbundprojekt PaWaDACs wurde mit vier eigenständigen Partner durchgeführt (Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG., Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V, BPS GmbH, DFS Deutsche Flugsicherung GmbH).
Im Rahmen des Projekts wurden die aus dem internationalen Umfeld der Standardisierung gemeldeten Lücken identifiziert, die bisher einem Ausrollen des digitalen Flugfunks auf Basis von LDACS im Weg standen. Wesentlicher Bestandteil des PaWaDACs Projektes war die Bereitstellung einer „Golden Reference“ und die Durchführung von Interoperabilitätstests zweier LDACS Radiohersteller. Diese Referenzimplementierung ist darüber hinaus für weiterführende Tests geeignet. Durch den Aufbau einer permanenten LDACS-Bodeninfrastruktur wurde für alle LDACS Komponenten ein prä-operationeller Testbetrieb ermöglicht, der für die Akzeptanz in der Luftfahrt-Community und damit für die Markteinführung entscheidend ist. Diese Ziele wurde in enger Kooperation mit dem österreichischen Vorhaben Take Off erarbeitet. Aus diesem Grund wurde der Programmablauf sehr eng mit den österreichischen Projektpartnern Frequentis AG und FH Joanneum abgestimmt worden, damit alle diese Ziele erreicht werden konnten. Neben der Zusammenfassung der Anforderungen aus ANSP Sicht wurde eine Implementierung in das operationelle Funknetzwerk der DFS vorgenommen. Aufgrund des Fehlens international abgestimmter Frequenzplanungskriterien wurden DFS eigene Vorgaben verwendet, die in jedem Fall gewährleisten, das ein negativer Einfluss auf die Legacy Systeme DME, SSR, MLAT und ADS-B vermieden wurde. Dies führte jedoch zu einer stark eingeschränkten Auswahl von möglichen Funkstandorten. Final wurden die LDACS Bodensysteme deshalb nur an 2 Standorten (DLR in Oberpfaffenhofen, Stuttgart-Berkheim) implementiert und getestet. Die dabei erhaltenen Ergebnisse sind vielversprechend und zeigen weiteres Potential für spätere Erweiterungen insbesondere wenn international abgestimmte Frequenzplanungskriterien verfügbar sind