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    Schiefner-Rohs, Mandy (2012). Kritische Informations- und Medienkompetenz im Spannungsfeld zwischen Hochschul- und Disziplinkultur. Münster: Waxmann. 44,90 €.

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    Medienkompetenz in der Lehrerausbildung wird häufig gefordert, manchmal auch behauptet – Mandy Schiefner-Rohs hat sie untersucht. Ihre Auswertung von Experteninterviews brachte zu Tage, was viele schon vermutet haben: Medienkompetenz wird aus Hochschulsicht zuerst als schulische Aufgabe betrachtet. Jedoch zeigt sich eine starke Diskrepanz zwischen der zugeschriebenen Medienkompetenz im schulischen Kontext und der tatsächlichen Ausprägung. Deshalb sollten sich auch Hochschulen stärker damit auseinandersetzen. Weiter werden erhebliche Differenzen bei der Einbettung kritischer Informations- und Medienkompetenz in unterschiedlichen Hochschulen deutlich und es zeigte sich, dass die Vermittlung massiv durch habitus- und subjektorientierte Merkmale der Lehrenden sowie kultureller Aspekte beeinflusst wird. Um normativ orientierte Bildungsziele wie die kritische Informations- und Medienkompetenz zu implementieren, könnte es aus Sicht der Autorin sinnvoll sein, eine Interdependenz zwischen Lehrenden sowie studienorientierter Strukturen zu generieren, um die Arbeit der Lehrenden zu tragen und langfristig zu integrieren. Helfen könnten etwa explizite Leitbilder, Hochschulprofile, Standards und Qualifikationsmerkmale. Ebenso spielen implizite Aspekte eine Rolle. ‚Hidden Curricula‘ üben dabei einen erheblichen Einfluss aus. Dies geht aus den Entwürfen von Curricula hervor. Da definierte und umgesetzte Bildungsziele in der Lehrerausbildung Optionen offerieren, soziale Strukturen zu bilden und zu reproduzieren, könnten Ziele und Kompetenzen formuliert werden, die aufzeigen was medienmündige Bürgerinnen und Bürger ausmacht. Außerdem könnte die Vermittlung einer kritischen Informations- und Medienkompetenz sowie die Reflexion über veränderte Bildungsziele eine neue Perspektive auf die Medien- und Lehrerausbildung an Hochschulen eröffnen

    Datafixation of education

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    This article problematizes the datafication of education through the concept of datafixation—a wordplay that combines datafication and fixation. The article showcases how the datafication of education presents compelling arguments about the importance and usefulness of data, while remaining silent about the negative consequences of reducing students, learning, teaching, and education to superficial indicators. Such a one-sided view meets the criteria of fixation as an unhealthy attachment. I will also demonstrate that datafixation is not limited to any particular agents, technologies, or educational contexts but, like datafication, is a phenomenon that encompasses various fields and permeates different societal layers from global educational policies to classroom activities. Thus, throughout the article, I will provide examples from various sources, including edtech companies’ materials, policy documents, and scholarly articles, to illustrate that they share similar views and rhetoric. Diversity is also evident in the types of data technologies —such as facial recognition technology, learning management systems, and national continuing education platforms— that this paper concretizes datafixation with.peerReviewe

    Datafizierung (in) der Bildung

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    Datafizierung (in) der Bildung: Kritische Perspektiven auf digitale Vermessung in pädagogischen Kontexten

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    Mit der Optimierung des Lehrens und Lernens durch Daten, Zahlen und Algorithmen nehmen die Nutzung digital erzeugter Daten oder automatisierte Auswertungsmethoden zu. Daten lassen sich nahezu beliebig miteinander verknüpfen und digitale Geräte, einzelne Plattformen und technische Ökosysteme befinden sich inzwischen im Dauerbetrieb. Scheinbare "Gewissheiten" und vermeintlich objektive(re) Rückmeldungen bestimmen so die pädagogische Praxis mit. Die Beitragenden des Bandes setzen sich kritisch mit (digitalen) Vermessungspraktiken in pädagogischen Kontexten und der allumfassenden Quantifizierung auseinander. Neben aktuellen Forschungsprojekten, die die dargelegten Ambivalenzen empirisch in den Blick nehmen, reflektieren darüber hinaus Forschende in Interviews die Erkenntnisse sowie eigene Erfahrungen für die Gegenwartsgesellschaft

    Ethnographie und Videographie pädagogischer Praktiken

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    School and teaching can hardly be thought of without the interconnectedness with digital media. Beyond the question of modes of media use, field observations informed by practice theory help to grasp pedagogical practices (not only) of media action in situ and in actu. The anthology brings together contributions with precisely this theoretical and methodological approach. From media pedagogical, school pedagogical and sociological perspectives, ethnographic or videographic style is used to access school practices in a culture of digitality. Literally, ""glimpses"" are given into different projects and approaches to classroom research

    Grenzenlose Medienbildung in der Schule? (Pädagogisches) Medienhandeln unter Bedingungen der Bildungsinstitution Schule

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    Wie sehen mediale Handlungspraxen von Lehrpersonen im Institutionsgefüge Schule aus? Ausgehend vom Bloggen als spezifische Form des Medienhandelns und den in den Weblogs dokumentierten Handlungspraxen wird gezeigt, dass pädagogisches Medienhandeln auch eine verstärkte Auseinandersetzung mit der Schule als Organisation und Bildungsinstitution benötigt. Mit diesem Fokus soll die Diskussion um die Dualität zwischen medial geprägter Gesellschaft und medienresistenter Schule umgangen werden.This article focuses on the use of media by teachers in schools. Using teachers’ personal blogs reflecting on their own media practice, and with an understanding that blogging itself is a form of media practice, the article elucidates the myriad ways in which media plays a central role for teachers both during classroom instruction and in non-classroom activities. Media practice is a central part of individual teacher behavior as well as school culture. Data in this article argue against the oft-cited duality of media-resistant schools and a mediatised society

    Medienpädagogik. Strömungen, Forschungsfragen und Aufgaben

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    Medienpädagogische Fragestellungen begegnen uns aufgrund der Durchdringung des Alltags mit Medien in fast allen institutionellen und außerinstitutionellen Handlungsfeldern in Zusammenhang mit Bildung, angefangen von der frühkindlichen Bildung bis hin zur Andragogik. Gerade institutionelle Lehr-Lernprozesse geraten in das Feld medienpädagogischer Auseinandersetzung. Dabei spielen Medienerziehung und Mediendidaktik als Pfeiler der Medienpädagogik eine große Rolle. Aufgabe von Medienpädagogik ist die Vermittlung und Ausbildung von Medienkompetenz bzw. die Anregung von Medienbildung. Medienpädagogik als wissenschaftliche Disziplin ist allerdings kein einheitliches Gebiet, sondern ist durchzogen von verschiedenen Strömungen. Der vorliegende Beitrag gibt einen kurzen historischen Überblick über die Entwicklungen von Medienpädagogik als Disziplin, stellt Forschungsmethoden vor und zeichnet kurz die Diskussion um Medienkompetenz und Medienbildung als Ziele medienpädagogischer Tätigkeit nach. Am Schluss geht der Artikel auf weitere medienpädagogische Fragestellungen ein. (DIPF/Orig.

    Anchoring Media Pedagogical Competence In Teacher Training At University Level

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    Die Bedeutung von Medienkompetenz in einer von Medien geprägten Welt wird mittlerweile kaum mehr bestritten, auch wenn immer noch national wie international Diskussionen um das Begriffsverständnis von Medienkompetenz geführt werden (vgl. z. B. Richardson 2007; Schorb 2009). Medienkompetenz gilt seit mehreren Jahren als wichtige Kompetenz in allen Bereichen der Aus- und Weiterbildung. Schon früh ist dabei auch die Rolle der Schule bei der Vermittlung von Medienkompetenz thematisiert worden und in den Fokus des wissenschaftlichen Interesses gerückt.The importance of media literacy in a world shaped by the media is now hardly disputed, even if there are still national and international discussions about the understanding of the term media literacy (cf. e.g. Richardson 2007; Schorb 2009). Media literacy has been considered an important competence in all areas of education and training for several years. The role of schools in the teaching of media literacy has been addressed early on and has become the focus of academic interest

    Gestaltung von Lern- und Bildungsprozessen zur Nachwuchsförderung – Bildung durch Wissenschaft als Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Third Space?

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    Der vorliegende Text nimmt eine gestaltungsorientierte Perspektive ein und fragt nach Konzepten des gemeinsamen Lernens zweier unterschiedlicher Akteursgruppen an Hochschulen am Beispiel einer Nachwuchstagung. Auf der einen Seite spricht die Tagung den wissenschaftlichen Nachwuchs aus der Medienpädagogik, Medien- und Hochschuldidaktik sowie dem Bereich E-Learning an, welcher im Kontext Hochschulentwicklung und Medien forscht. Auf der anderen Seite richtet sie sich an Hochschuldidaktikerinnen und –didaktiker, die in diesem Kontext primär arbeiten. Beiden Gruppen gemeinsam ist ein Handeln in und zum Feld der Hochschule. Ziel der Tagung ist es, diese beiden Gruppen miteinander ins Gespräch zu bringen und so Vernetzung zwischen Hochschulforschung und –praxis anzuregen. Denn im Kern geht es beiden Gruppen um ein ähnliches Ziel: Die Hochschule als Bildungsort (weiter) zu entwickeln. Zu fragen ist aber, ob das Konzept Ä Bildung durch Wissenschaft‘, welches der Nachwuchstagung zugrunde liegt, diese Brücke schlagen kann oder eine unzulässige Didaktisierung eines genuin wissenschaftlichen Handlungsfeldes darstellt, wie hochschuldidaktischen Maßnahmen von Kritikerinnen und Kritikern oft vorgeworfen wird. (DiPF/Orig.

    Olaf-Axel Burow (Hrsg.): Schule digital - wie geht das? Wie die digitale Revolution uns und die Schule verändert. Weinheim: Beltz 2019 (192 S.) [Rezension]

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    Rezension von: Olaf-Axel Burow (Hrsg.): Schule digital - wie geht das? Wie die digitale Revolution uns und die Schule verändert. Weinheim: Beltz 2019 (192 S.; ISBN 978-3407631312; 24,95 EUR)
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