1,721,205 research outputs found
Linking aspects of teacher competence to their instruction : Results from the COACTIV project
The theory of motivational action conflicts - Empirical studies and practical consequences
Die Theorie motivationaler Handlungskonflikte - empirische Untersuchungen und praktische Konsequenzen
Heuristiken für eine ästhetisch-wissenschaftliche Grundbildung : theoretische Grundlegungen und eine explorative Fallstudie zu einem Bildungsexperiment
Ansätzen zur (natur-)wissenschaftlichen Grundbildung ("scientific lieratcy")wird ein eigener Ansatz "Jeder ein Forscher" gegenüber gestellt, der sich auf eine Integration von Ästhetik/Kunst und Rationalität/Wissenschaft gründet. Im Anschluß an die bildungstheoretische Schlüsselkatego-rie "Selbsttätigkeit" wird als Ziel von Bildung die Konsti-tution der eigenen, immer einmaligen Persönlichkeit bestimmt und damit die Erzeugung von Neuem. Erziehung wird die Aufgabe zugewiesen, elementare heuristische Mittel auf der Grundlage von Rekonstruktionen ästhetisch-wissenschaft-licher Tätigkeit zu entwickeln. Zentrale Froschungsfrage ist dann: Lösen die heuristischen Mittel Selbsttätigkeit aus und werden sie zu deren Mitteln? In einem Bildungs-experiment wird eine CD ROM "Jeder ein Forscher" einge-setzt,deren Effekte mit einem Pre- und Post-Test untersucht werden. Heuristisches Mittel ist ein Kinderreim, der ein Denken mit dem kategorialen Begriffspaar Inhalt/ Form anregt, das dann als heuristisches Mittel für weitgehend selbstorganisierte Systembildungen genutzt wird
Was lernen Besucherinnen und Besucher im Museum?: eine Untersuchung von Lerngelegenheiten einer Museumsausstellung und ihrer Nutzung
Die Bedeutung von Museen als außerschulische Lernorte nimmt immer mehr zu. Ziel dieser Arbeit ist es deshalb, mehr darüber zu erfahren, was im Museum gelernt wird, indem die durch Museumsexponate angeregten Lernprozesse der Besucherinnen und Besucher rekonstruiert werden. Dabei werden zwei Seiten des Lernens im Museum betrachtet. Die eine Seite ist die der Ausstellungsgestalter. Sie sind es, die nach ihren Vorstellungen und Erfahrungen die Lernumgebung Ausstellung gestalten und Lerngelegenheiten für die Besucherinnen und Besucher bereitstellen. Um diese Seite zu untersuchen, wurden die Vorstellungen der Kuratorin der Ausstellung „Foto und Film“ des Deutschen Museums in München hinsichtlich der Anregung kognitiver Verarbeitungsprozesse der Besucherinnen und Besucher aufgezeichnet und dahingehend analysiert, in wie fern die Anregung kognitiver Verarbeitungsprozesse bei den Besucherinnen und Besuchern darin eine Rolle spielen. Die zweite Seite ist die der Besucherinnen und Besucher. Sie kommen in ein Museum und nutzen die Lernumgebung mit den darin bereitgestellten Gelegenheiten in Abhängigkeit ihres Vorwissens zum Lernen. Hier wurden sowohl reguläre Besucherinnen und Besucher als auch speziell eine Gruppe von Experten und Laien für das Thema der Ausstellung in den Blick genommen. Diese schätzten ihre vollzogenen kognitiven Verarbeitungsprozesse anhand eines Fragebogens ein. Zusätzlich wurden die Experten und Laien gebeten, alle ihre Gedanken laut auszusprechen während sie die Exponate in der Ausstellung angesehen haben. Diese Aussagen wurden mit Hilfe von Kodierungssystemen hinsichtlich der Art und Tiefe kognitiver Verarbeitungsprozesse, der Verwendung von Fachwörtern sowie der durch die Exponate ausgelösten Emotionen untersucht. Zusätzlich wurden die Vorstellungen der Kuratorin mit den Lernprozessen der Besucherinnen und Besucher in Beziehung gesetzt. Die Analyse der Vorstellungen der Kuratorin weist auf subjektive Theorien über die Lernprozesse von Besucherinnen und Besucher speziell Experten und Laien hin. Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse, dass die Besucherinnen und Besucher zu kognitiven Verarbeitungsprozessen angeregt werden. Werden die Experten und die Laien miteinander verglichen, so lässt sich feststellen, dass die Laien durch die Exponate in der Ausstellung stärker dazu angeregt werden, kognitive Verarbeitungsprozesse zu vollziehen. Dagegen verwenden die Experten im Gegensatz zu den Laien mehr Fachwörter, wenn sie über die Exponate sprechen. Zudem richten sie ihre Aufmerksamkeit eher auf die Funktionsweise der Exponate, während die Laien fast ausschließlich auf das Aussehen der Exponate fokussieren. Werden die Vorstellungen der Kuratorin mit den Lernprozessen der Besucherinnen und Besucher verglichen, so werden mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten deutlich. Diese Arbeit liefert damit Grundlagenkenntnisse über die Lernprozesse von Besucherinnen und Besuchern im Museum, die für die Gestaltung zukünftiger Museumsausstellungen genutzt werden können
Qualitätsmanagement in der Schulentwicklung
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welchen Beitrag die Einführung eines schulinternen Qualitätsmanagementsystems für die Schulentwicklung leisten kann. Beteiligen sich die Lehrerinnen und Lehrer daran und wie fällt die Bewertung der? Welche Empfehlungen sprechen die Schulleitungen für die Einführung eines schulinternen Qualitätsmanagements aus? Zur Beantwortung dieser Fragestellungen wird auf die Ergebnisse der Begleitforschung eines BLK-Modellversuchs- programms zurückgegriffen, welche durch eigene Erhebungen ergänzt wurden. Die Einführung eines schulinternen Qualitätsmanagements stieß auf Akzeptanz. Die Lehrkräfte bewerten kooperatives Arbeiten als positiv. In den Interviews wird von einigen Schulleitungen berichtet, dass die Arbeit mit dem EFQM-Modell dazu beigetragen habe, die Arbeit der bereits vorhandenen Steuergruppe zu professionalisieren, indem nun zielgerichtet und planvoller, orientiert an den Qualitätsbereichen des Leitfadens vorgegangen werde
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
Die Förderung von motivationsunterstützendem Unterricht - Ansatzpunkte und Barrieren
Lehrkräfte schätzen das Motivierungsgeschehen im Unterricht anders ein als eine Klasse. Um den Unterricht auf die Lernenden ausrichten zu können, brauchen sie allerdings Informationen über deren Wahrnehmung. Mit dieser Interventionsstudie wurde untersucht, inwieweit Lehrkräfte mit Hilfe eines Monitoring-/Rückmeldeverfahrens ein stimmiges Bild über die Lernmotivation und die motivationsunterstützenden Unterrichtsbedingungen entwickeln. Die Arbeit basiert auf der Selbstbestimmungstheorie der Motivation (Deci & Ryan, 1993) sowie der pädagogischen Interessentheorie (Krapp & Prenzel, 1992) und wurde im Rahmen eines sechsjährigen DFG-Projektes (Selbstbestimmt motiviertes und interessiertes Lernen in der kaufmännischen Erstausbildung) erstellt. Es werden Ergebnisse der einjährigen, experimentellen Interventionsstudie berichtet (38 Schulklassen, N = 727, zwei kaufmännische Berufsschulklassen). Erwartet wurde, dass sich die Wahrnehmungsunterschiede zwischen Lehrkraft und Klasse verringern. Weiterhin wurde vermutet, dass die Lehrpersonen für das Motivierungsgeschehen sensibilisiert werden und den Unterricht vermehrt auf die kognitiven und motivationalen Bedürfnisse der Auszubildenden ausrichten. In acht von 18 Experimentalklassen zeigt sich die erwartete Verringerung der Wahrnehmungsdifferenzen. In diesen Klasse erlebten sich am Ende der Intervention etwas mehr Auszubildende häufig motivationsunterstützt, und die Zahl der eher selbstbestimmt motivierten Lernenden nahm ebenso leicht zu. Abschlussinterviews mit den Lehrkräften gaben Hinweise darauf, dass in Interventionsmaßnahmen und die damit verbundenen Anregungen unterschiedlich aufgenommen und genutzt wurden; die angegebenen Barrieren werden berichtet. Auf der Basis der gewonnenen Erfahrungen werden Schlussfolgerungen für die pädagogische Praxis gezogen. Es wird ein Modell für die erfolgversprechende Implementation des Monitoringverfahrens als Instrument der Unterrichtsentwicklung vorgeschlagen
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