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das Jahrhunderthochwasser am Rhein 1882/1883 ; eine umweltgeschichtliche Betrachtung
Softcover, 17x24, 146 S.: 24,00 €Softcover, 17x24Katastrophen stellen eine Herausforderung für gesellschaftliches Handeln dar. Der Autor zeigt, auf welche Weise die politischen und wissenschaftlichen Strukturen des Deutschen Kaiserreiches dieser Herausforderung begegneten und sich im Sinne des Fortschrittsdenkens zu Nutze machten. Es wird deutlich, dass Naturkatastrophen wie das Jahrhunderthochwasser am Rhein für den jungen Nationalstaat nicht nur ein bedrohliches Risiko darstellten, sondern auch eine Chance für gesellschaftlichen Wandel. So stärkten sie das Zusammengehörigkeitsgefühl und lieferten einen Anlass für regionale Entwicklungshilfeprogramme sowie wissenschaftliche Forschung.Natural disasters are a challenge for human societies. The young German nation that reacted in the face of the 100-year Rhine flood (1882/83) can be characterized by the key elements of science, technology, economy, administration, and national consciousness. Given this framework the main actors used the disaster to expand their influence (e.g. scientific
research) and to establish solidly relations. In sum, dealing with a natural disaster like the Rhine flood can only be understood in the opposing terms of risk and opportunity
Graduiertenkolleg 1024 Interdisziplinäre Umweltgeschichte
Klimawandel, Artensterben, Viehseuchen und Naturkatastrophen bestimmen vielerorts die Debatten um die globale Zukunft. Hierbei erscheint es oft, als seien diese Phänomene völlig neuartige Entwicklungen, die erst jetzt unsere Aufmerksamkeit geweckt haben. Dabei sind die meisten gegenwärtigen Probleme durchaus nicht neu. Frühere Generationen haben sich sehr wohl Gedanken um ihre Umwelt gemacht und viele der gegenwärtigen Diskussionen sind historisch bedingt. Daher erfordert die Bewältigung unserer Probleme nicht nur zukunftsorientiertes Denken, sondern auch ein historisches Verständnis der politischen, ökonomischen, sozialen und ökologischen Hintergründe unserer gegenwärtigen Situation. Unter den Themenkomplexen „Spektrum der Umweltgeschichte“, „Aus der Geschichte lernen“, „Fast vergessene Debatten der Umweltgeschichte“ und „Umweltgeschichte im Bildungssystem“ erörtern die Autoren die Bedeutung der Umweltgeschichte für die Lösung zukünftiger Probleme. Der vorliegende Band ist das Ergebnis eines Workshops, den das DFG-Graduiertenkolleg „Interdisziplinäre Umweltgeschichte. Naturale Umwelt und gesellschaftliches Handeln in Mitteleuropa“ am 16. und 17. Juli 2008 in Göttingen unter dem Titel „Umweltgeschichte und Umweltzukunft – Zur gesellschaftlichen Relevanz einer jungen Disziplin“ veranstaltet hat.Global climate change, the extinction of species, animal pests and natural catastrophes dominate debates on the future of the earth. Often these phenomena are considered as something new, which they are not, and many of today's discussions have their roots in the past. Therefore, to cope with our problems, forward-looking thinking has to be combined with understanding for the political, economic, social, and ecological background of our present situation. In their various contributions the authors discuss the importance of the history of ecology. The book comprises the results of a workshop on "History of Ecology and the Future of Ecology" held at the DFG Graduate College in Göttingen in July, 2008
Werkstattbericht
In diesem Sammelband werden Schauplätze der Umweltgeschichte aus dem heutigen Bundesland Niedersachsen vorgestellt. Damit werden Mensch-Umwelt-Interaktionen in Vergangenheit und Gegenwart an ausgewählten Orten in den Blick genommen. Das Themenspektrum reicht von Küstenschutz und Landschaftswandel bis zu Rohstoffgewinnung und Naturschutz und liefert so einen umwelthistorischen Querschnitt. Insgesamt zeigen sich eindrücklich die engen lokalen Verflechtungen von Umwelt und Gesellschaft, was zu einem besseren Verständnis aktueller Mensch-Umwelt-Beziehungen und ihrer Probleme beiträgt
Umweltgeschichtliche Prozesse im Spannungsfeld von Ressourcennutzung und Extremereignis
Naturkatastrophen bedeuten nicht nur momenthafte Zerstörung, die nach erfolgtem Wiederaufbau wieder vergessen ist. Katastrophen haben häufig nachhaltige Auswirkungen auf Politik und Gesellschaft und damit auf die menschliche Geschichte. Sie führen mitunter zu Verordnungen, Institutionenbildung, Politikwechsel und gesellschaftlichem Umdenken, können aber auch Anlass zu Aufbruchstimmung und Fortschrittsoptimismus geben. Durch die aktuelle Diskussion zum globalen Klimawandel hat sich in der Öffentlichkeit ein stärkeres Bewusstsein für die gesellschaftliche Relevanz von Naturkatastrophen entwickelt. Welche Rolle extreme Ereignisse in der Geschichte gespielt haben und welche Strategien zu ihrer Bewältigung in verschiedenen Zeiten wirksam waren, bilden die zentralen Fragen des Sammelbandes. Die Autoren untersuchen neben klassischen Naturkatastrophen auch Seuchen und Schädlingskalamitäten in historischer Perspektive und widmen sich theoretischen Fragen zu deren Genese und Auswirkungen. Der vorliegende Band ist das Ergebnis eines Workshops, der von den Herausgebern im Rahmen des DFG-Graduiertenkollegs „Interdisziplinäre Umweltgeschichte“ unter dem Titel „Katastrophen machen Geschichte – Umweltgeschichtliche Prozesse im Spannungsfeld von Ressourcennutzung und Extremereignis“ am 6. und 7. Mai 2009 in Göttingen veranstaltet wurde
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
Variations on the Author
“Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship
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