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Conceptual Change und APOS-Theorie – Perspektiven auf Lernprozesse zum Funktionsbegriff
Jetses T. Conceptual Change und APOS-Theorie – Perspektiven auf Lernprozesse zum Funktionsbegriff . In: Beiträge zum Mathematikunterricht 2024 . Münster: WTM-Verlag; 2024
Conceptual Change und APOS-Theorie – Perspektiven auf Lernprozesse zum Funktionsbegriff
Im Vortrag werden Lernprozesse zum Funktionsbegriff vor dem Hintergrund der Conceptual Change- und der APOS-Theorie diskutiert. Insbesondere wird hinterfragt, inwiefern Lernprozesse zum Funktionsbegriff aber auch anderen Begriffen, die durch die APOS-Theorie gerahmt werden, auch Vorstellungsumbrüche im Sinne der Conceptual Change-Theorie erfordern können. Um sich dieser Frage zu nähern, wird ein Einblick in eine Längsschnittstudie zum Übergang von der Schule zur Hochschule gegeben. Insgesamt soll der Beitrag eine Diskussion zur vergleichenden Betrachtung der beiden genannten Theorien eröffnen
Vorstellungsnetze legen
Salle A, Jetses T. Vorstellungsnetze legen. Mathematik lehren. 2023;(236):33–37.Grundverständnis zu zentralen Begriffen der Analysis förder
Machtlos in der Klimakrise?
Bulthaup P, Jetses T. Machtlos in der Klimakrise? Mathematik lehren. 2022;(234):8–14
Sinus ist die Länge der Hypotenuse – fehlerhafte Vorstellungen bei Dreieck und Einheitskreis
Jetses T, Salle A. Sinus ist die Länge der Hypotenuse – fehlerhafte Vorstellungen bei Dreieck und Einheitskreis. Der Mathematikunterricht. 2023;69(4):28–36
Zur Auffassung und Rekonstruktion individueller Vorstellungen im Rahmen des Grundvorstellungskonzeptes
Im Grundvorstellungskonzept ist eine Herleitung von Grundvorstellungen als Leitlinien für die Gestaltung von Lehr-Lern-Prozessen (normative Ebene) sowie eine Rekonstruktion individueller Vorstellungen (deskriptive Ebene) angelegt. Wie jedoch individuelle Vorstellungen erstens im Grundvorstellungskonzept aufgefasst und zweitens rekonstruiert werden können, wird in der Fachliteratur unterschiedlich erläutert oder bleibt implizit. Im Beitrag wird eine Auffassung individueller Vorstellungen für das Grundvorstellungskonzept vorgeschlagen und mit einem Vorgehen zur Rekonstruktion verknüpft. Die Auffassung und das Vorgehen werden illustriert an Analysen von Interviewausschnitten einer Studie zu Sinus und Kosinus
Zum Umgang mit Grundvorstellungen in aufgabenzentrierten Interviews zur Rekonstruktion individueller Vorstellungen
Aufgabenzentrierte Interviews werden in verschiedenen Studien zur Rekonstruktion individueller Vorstellungen eingesetzt. Durch das Einbringen von Grundvorstellungen in solche Interviews besteht jedoch die Gefahr, den Fokus vorschnell auf idealtypische korrekte Deutungen mathematischer Begriffe zu verengen.
Im Beitrag wird vorgeschlagen, statt Grundvorstellungen "als Ganzes" einzelne sogenannte Kernelemente einzubringen. So soll einerseits eine größere Offenheit im Interview garantiert und andererseits eine zielgerichtete Befragung ermöglicht werden
Individuelle Vorstellungen in der Grundvorstellungstheorie
Grundvorstellungen als normativ formulierte inhaltliche Deutungen mathematischer Begriffe sind in den letzten beiden Jahrzehnten zentral für die Unterrichtsplanung im Fach Mathematik geworden (Greefrath et al., 2016; Salle & Clüver, 2021; vom Hofe, 1995). Durch Lehr-Lern-Arrangements, in denen die inhaltlichen Deutungen zum Tragen kommen, soll den Lernenden neben einer Sinnkonstituierung der mathematischen Begriffe ermöglicht werden, mental mit diesen Begriffen zu operieren und sie flexibel anzuwenden (vom Hofe, 1995). Welche individuellen Vorstellungen Schüler*innen in diesem Zuge aufbauen, wird unter dem sogenannten deskriptiven Aspekt der Grundvorstellungstheorie diskutiert (vom Hofe, 1995)
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
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