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    Innovationskraft lokalen Nachhaltigkeitsengagements in Bildung, Kultur und Wirtschaft

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    INNOVATIONSKRAFT LOKALEN NACHHALTIGKEITSENGAGEMENTS IN BILDUNG, KULTUR UND WIRTSCHAFT Innovationskraft lokalen Nachhaltigkeitsengagements in Bildung, Kultur und Wirtschaft / Bormann, Inka (Rights reserved) (-

    Rürup, Matthias/Bormann, Inka (Hg.): Innovationen im Bildungswesen. Analytische Zugänge und empirische Befunde. Wiesbaden: Springer VS 2012. [Rezension]

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    Rezension von: Rürup, Matthias / Bormann, Inka (Hg.): Innovationen im Bildungswesen. Analytische Zugänge und empirische Befunde. Wiesbaden: Springer VS . 2012, 351 S. ISBN 978-3-531-19700-

    Indikatoren einer Bildung für nachhaltige Entwicklung

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    Gegenwärtig kann auf der einen Seite die Entwicklung von Indikatoren einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und auf der anderen die Entwicklung von Kompetenzen für Bildung für nachhaltige Entwicklung beobachtet werden. Beide Prozesse verlaufen vorwiegend parallel, obgleich davon ausgegangen werden kann, dass erstens beide Prozesse ähnliche Herausforderungen mit sich bringen und sie sich zweitens letztendlich in der Phase der Einführung und Umsetzung gegenseitig beeinflussen

    Higher Education Institutions and Sustainable Development

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    Sustainability is an urgent developmental task for our society and is attracting increasing attention. Therefore, higher education institutions (HEIs) are also called upon to deal theoretically, conceptually, methodically, critically, and reflectively with the associated challenges and the processes and conditions of transformation in order to contribute to sustainable development. How can complex organisations such as HEIs succeed in initiating and maintaining the process of sustainable development within their own institutions and make it a permanent responsibility? How can as many protagonists as possible be persuaded to get involved in sustainable development? This book deals with the promotion of sustainable university development and provides an overview of how universities can be organised sustainably and how sustainable development can be implemented in their various functional areas. In the sense of a “whole-institution approach”, which encompasses entire HEIs, the focus is not only on the core areas of teaching (higher education for sustainable development) and research (sustainability in research) but, also, on the operational management of HEIs. In addition, this book focuses on sustainability governance and transfer for sustainable development at HEIs as cross-disciplinary issues

    Confidence in institutions of education or: trust is good - is evidence better?

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    Die Implementation von Instrumenten des Monitorings, der Qualitätssicherung und -kontrolle im Bildungswesen berührt das Vertrauen in Bildungsinstitutionen - ein Verhältnis, das bislang kaum systematisch betrachtet wurde. In diesem Essay wird die These entfaltet, dass im Zuge der Bemühungen, die Leistungsfähigkeit des Bildungssystems in den Griff zu bekommen, neue Probleme in Bezug auf das generalisierte Vertrauen auftreten: Erstens verlagert sich das Vertrauen in Institutionen zu einem Vertrauen in Instrumente und zweitens besteht die Gefahr einer dysfunktionalen Institutionalisierung von Misstrauen. (DIPF/Orig.)The implementation of instruments of monitoring, of quality management and quality control in the educational system touches on the topic of confidence in educational institutions - a relation which has so far hardly been examined systematically. The author advances the thesis that, in the course of the attempts at getting to grips with the performance of the educational system, new problems arise with regard to the generalized trust: firstly, trust in institutions shifts to trust in instruments and secondly, there is the danger of a dysfunctional institutionalization of mistrust. (DIPF/Orig.

    Vertrauensbeziehungen und Machtverhältnisse im strategisch geschaffenen Bildungsverbund mit Veränderungsanspruch

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    Das hierarchische, gegliederte und versäulte Bildungssystem in Deutschland hat die soziale Ungleichheit verschärft (Bauer, Bolder, Bremer, Dobischat & Kutscha, 2014) und spätestens seit der PISA Studie im Jahr 2000 ist der Bildungspolitik klar, dass die Leistungen der Schüler:innen in Deutschland im internationalen Vergleich unbefriedigend sind (Artelt et al., 2001). Eine Idee diesen Erkenntnissen zu begegnen ist die Reformierung der Bildungsorganisation. Dazu zählt u.a. die Etablierung von sogenannten Bildungslandschaften, worunter Zusammenschlüsse verschiedener Bildungsakteur:innen zu verstehen sind, die sich in einem regional, kommunal oder lokal begrenzten Raum vernetzen, um gemeinsam den Herausforderungen vor Ort zu begegnen und die Bildungschancen zu optimieren (Kolleck, 2015b). Die staatlichen und nicht-staatlichen Akteur:innen sollen weitgehend gleichberechtigt und über Organisationsgrenzen und Zuständigkeitsbereiche hinweg zusammenarbeiten. Damit sind die Akteur:innen mit großen Veränderungen konfrontiert, denn die neue Form der Steuerung impliziert neben dem Ziel, Bildung vor Ort positiv zu verändern, auch eine Neuformierung der Beziehungen der Beteiligten untereinander. Vertrauen wird jenseits von Hierarchie zu einem entscheidenden Mechanismus der Koordination (Wald & Jansen, 2007). Doch obwohl die Zusammenarbeit gleichberechtigt gestaltet werden soll, sind die Akteur:innen mit unterschiedlich vielen Ressourcen ausgestattet, wodurch asymmetrische Beziehungskonstellationen entstehen. Solche Differenzen beim Zugang zu Machtmitteln können eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und Netzwerkperformanz entscheidend beeinträchtigen (Du Plessis, Nguyen, Foulk & Schaerer, 2023). Macht und Vertrauen stellen sich demnach als zentrale relationale Phänomene der Zusammenarbeit im Netzwerk dar, die außerdem in einem Wechselverhältnis zueinanderstehen. Dennoch sind dieses Verhältnis und seine Bedeutung für das Veränderungspotenzial eines Bildungsverbunds bisher wenig untersucht. An diesem Desiderat setzt die vorliegende Arbeit an. Es werden zunächst die Vertrauensdimensionen, innerhalb derer die Beziehungen im Verbund stattfinden, identifiziert. Darauf folgt eine Analyse der formalen und informellen Ebenen des Verbunds sowie der Machtverhältnisse. In einem letzten Schritt wird die Wechselwirkung von Machverhältnissen und Vertrauensbeziehungen untersucht, um daraus die Antwort auf die Frage nach deren Bedeutung für das Veränderungspotenzial eines Bildungsverbundes abzuleiten. Methodisch wird dabei auf leitfadengestützte Expert:inneninterviews mit 21 Akteur:innen eines exemplarischen Bildungsverbunds zurückgegriffen. Diese Interviews wurden nach den Regeln der Grounded Theory hinsichtlich der Vertrauensdimensionen sowie des Wechselverhältnisses von Macht und Vertrauen analysiert (vgl. Strauss & Corbin, 1996). Die formalen und informellen Ebenen des Verbunds wurden mittels strukturierender qualitativer Inhaltsanalyse identifiziert (vgl. Mayring & Fenzl, 2014). Daraus resultierte eine analytische Darlegung der neuen Steuerungsform, die durch den exemplarischen Verbund entsteht. Dabei handelt es sich um eine hierarchieähnliche, assortative Netzwerkstruktur, die es den Entscheidungsträger:innen ermöglicht, gezielt an die hierarchische Struktur des Bildungssystems anzudocken und Entscheidungen ausführen zu lassen. Die Exklusivität des Netzwerks begünstigt die Vertrauensentwicklung und reduziert Konflikte auf Grundlage von Machtdifferenzen. Vertrauen wirkt bei Machtdifferenzen mediierend. Bedeutsam ist hierfür das Teilen von Machtquellen und der vertrauenswürdige Umgang der Machtvolleren mit ihren Ressourcen. Macht in verschiedenen Formen ist für die Definition und operative Gestaltung der Verbundidee von Bedeutung. Vertrauen dient der Diffusion und strukturellen Verstetigung der Idee, indem es die Akzeptanz bei den Akteur:innen fördert.The hierarchical, segmented, and pillarized education system in Germany has exacerbated social inequality (Bauer et al., 2014), and since the PISA study in 2000 at the latest, it has been clear to education policymakers that the performance of students in Germany is unsatisfactory by international standards (Artelt et al., 2001). One idea to counter these findings is to reform the organization of education. This included, among other things, the establishment of so-called educational landscapes, which are associations of various educational actors that network in a regionally, communally or locally limited area in order to jointly meet the challenges on site and optimize educational opportunities (Kolleck, 2015b). Governmental and non-governmental actors are to cooperate on a largely equal footing and across organizational boundaries and areas of responsibility. This means that the actors are confronted with major changes, because the new form of governance implies not only the goal of positively changing education on the ground, but also a reshaping of the relationships among the participants. Beyond hierarchy, trust becomes a crucial mechanism of coordination (Wald & Jansen, 2007). However, although collaboration is supposed to be egalitarian, actors are endowed with different amounts of resources, creating asymmetric constellations of relationships. Such differences in access to power resources can critically affect trustful collaboration and network performance (Du Plessis et al., 2023). Accordingly, power and trust present themselves as central relational phenomena of network collaboration, which are furthermore interrelated. Nevertheless, this relationship and their significance for the potential for change in an educational network has been little studied. This paper addresses this desideratum. First, the dimensions of trust within which the relationships in the network take place are identified. This is followed by an analysis of the formal and informal levels of the network as well as the power relations. In a final step, the interaction of power relations and trust relations is examined in order to derive the answer to the question of their significance for the potential for change of an educational network. Methodically, we will use semi standardized expert interviews with 21 actors of an exemplary educational network. These interviews were analyzed according to the rules of Grounded Theory with regard to the dimensions of trust and the interrelationship of power and trust (cf. Strauss & Corbin, 1996). The formal and informal levels of the network were identified by means of structuring qualitative content analysis (cf. Mayring & Fenzl, 2014). This resulted in an analytical presentation of the new form of governance that emerges through the exemplary network. This is a hierarchy-like, assortative network structure that enables decision-makers to dock specifically to the hierarchical structure of the education system and to have decisions carried out. The exclusivity of the network favors the development of trust and reduces conflicts based on power differences. Trust has a mediating effect on power differences. Significant for this, however, is the sharing of power sources and the trustworthy handling of resources by those with more power. Power in various forms is important for the definition and operational design of the composite idea. Trust serves the diffusion and structural consolidation of the idea by promoting acceptance among the actors

    Kulturelles Naturverständnis und Bildungswahl im Elementarbereich

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    Die vorliegende Dissertation behandelt den Bereich des durch kulturelle Sozialisationsprozesse bedingten Verständnisses von Natur und dessen möglichen Einfluss auf die Bildungswahl von Eltern im Elementarbereich. Angesiedelt ist die Studie im Fachbereich der Allgemeinen Erziehungswissenschaften. Die Studie stellt das pädagogische Konzept der Natur- und Waldkindergärten in den Fokus und greift die Beobachtung einer starken Unterrepräsentation von Kindern mit Migrationsgeschichte in diesen Einrichtungen auf. Es wird davon ausgegangen, dass neben einer Vielzahl an Kriterien in der Bildungswahlentscheidung für eine Einrichtung des Elementarbereiches für diese konzeptionelle Form des Kindergartens das Verständnis von Natur eine ausschlaggebende Rolle spielt. Für die kulturell bedingte Sozialisation der Eltern in Bezug auf das Naturverständnis wird für die vorliegende Studie weiterhin angenommen, dass sich dieses von dem deutscher Eltern unterscheidet und entsprechend eine Anmeldung in einem Natur- und Waldkindergarten beeinflusst. Die Dissertation ist als empirisch-qualitative Vergleichsstudie mit drei Vergleichsgruppen konzipiert und umfasst die pädagogischen Konzepte der Natur- und Waldkindergärten, Kindergärten mit regelmäßigem naturpädagogischem Angebot sowie Regelkindergärten anderer Schwerpunkte. Die unterschiedliche Intensität von Naturerfahrung in den Einrichtungen soll den möglichen Einfluss des Naturverständnisses der Eltern auf die Bildungswahl verdeutlichen. Die Daten wurden mit Hilfe eines Leitfadeninterviews erhoben. Es wurden 24 Interviews mit Müttern oder Vätern nicht-deutscher Herkunft erhoben, d.h. Elternteilen mit Geburtsort und Primärsozialisation außerhalb Deutschlands, um die Genese des Naturverständnisses kulturell dem jeweiligen Herkunftsland zuschreiben zu können. Die Eltern hatten bereits ein oder mehrere Kinder im Kindergartenalter bzw. standen vor der Entscheidung für eine Einrichtung des Elementarbereichs, um sicherzustellen, dass sie sich umfassend mit der Thematik Bildungswahl auseinandergesetzt haben. Neben der Herkunft als essentielles Merkmal dieser Studie wurden weitere personenrelevante Daten, wie der Bildungsstand oder die berufliche Tätigkeit, für die sekundäre Interpretation der Daten herangezogen. Die Datenauswertung erfolgte in einem mehrstufigen, deduktiv-induktiven Auswertungsvorgang nach den wissenschaftlichen Richtlinien der inhaltlich-strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse nach Kuckartz (2016) und Schreier (2014) sowie mit Hilfe der Typenbildung nach Kelle & Kluge (2010) und Kuckartz (2016). Im Ergebnis lässt sich für die Studie Folgendes festhalten: Das kulturell sozialisierte Naturverständnis der interviewten Elternteile unterscheidet sich nicht wesentlich von dem deutscher Eltern. Vielmehr ist eine Vielzahl unterschiedlicher Naturverständnisdimensionen erkennbar. Diese scheinen jedoch keinen oder nur einen sehr geringen Stellenwert für die Bildungswahlentscheidung im Elementarbereich zu haben. Das pädagogische Konzept als ausschlaggebendes Kriterium in der Elementarbildungswahl wird von den Eltern weitestgehend vernachlässigt und unterliegt insbesondere organisatorischen Aspekten (wie Lage, Betreuungszeiten, Kosten). Es ist erkennbar, dass Eltern in Natur- und Waldkindergärten eher bereit sind, Abstriche im organisatorischen Kontext zu machen, um eine Betreuung ihrer Kinder in diesen Einrichtungen zu ermöglichen. Es zeigte sich zudem, dass bei den Eltern nicht-deutscher Herkunft ein Informationsleck zur pädagogischen Vielfalt an Einrichtungen in Deutschland besteht und Natur- und Waldkindergärten oftmals entweder gar nicht bekannt sind oder falsch assoziiert werden. Auch die aktuelle Kitaplatzsituation spielt eine entscheidende Rolle in der Bildungswahlentscheidung der Eltern, so dass in vielen Fällen eher ein Entscheidungsdruck bzw. ein Wahlzwang in Hinsicht auf den angebotenen Kindergartenplatz besteht. In einer abschließenden typenbildenden Inhaltsanalyse ließen sich zwei Elterntypen herausarbeiten: Typ 1 – Sicherheit und Praktikabilität sowie Typ 2 – Organisation vor Kompetenzvermittlung, denen jedoch nur wenige der Interviewpartner zugeordnet werden konnten. Die Mehrheit der Interviewpartner ließ sich nicht in Typen kategorisieren, was darauf hindeutet, dass das Thema Bildungswahl hoch komplex und persönlich behandelt werden muss und das Ergebnis untermauert, dass das kulturelle Naturverständnis keinen bzw. einen vernachlässigbaren Einfluss auf die Bildungswahl im Elementarbereich ausübt
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